Geldanlage mit ETFs – Ein Gespräch mit dem Experten Jan Altmann von justETF.com

ETFs sind seit einigen Jahren in aller Munde und gelten als das neue Wundermittel für die Altersvorsorge. Doch was steckt eigentlich hinter der Abkürzung, wie sicher sind ETFs wirklich und warum kann eine Anlage in diese Produkte auch in anderen Lebenssituationen sehr sinnvoll sein? Diese Frage beantwortet uns ein wahrer Experte: Jan Altmann ist ETF-Experte bei justETF.com, gibt dort Online-Seminare für Privatanleger*innen und moderiert den justETF Talk-Podcast. Mehr als 14.000 Privatanleger*innen haben bereits an seinen Online-Seminaren bei justETF teilgenommen. Er ist ein ETF-Mann der ersten Stunde: Im Jahr 2000 hat er im Rahmen seiner Tätigkeit bei der Deutschen Börse dort das Segment für den ETF-Handel aufgebaut.

Und jetzt ist er zu Gast im Beziehungs-Investoren Podcast – wir freuen uns!

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4 Möglichkeiten, wie Du mit Spenden die Welt ein bisschen besser machst

„Du siehst es gibt unzählige Möglichkeiten, mit Geld Gutes zu tun und zu helfen. Es ist wunderbar, dass es so viele Menschen gibt, die ihre Zeit nutzen, um anderen zu helfen, und dass es so viele Menschen gibt, die Geld spenden, um anderen zu helfen. Fällt dir noch was ein?“

Mein Geld, dein Geld

Mit diesen Worten endet mein Kindersachbuch „Mein Geld, dein Geld“. Gutes zu tun, hilft natürlich anderen Menschen und zusätzlich einem selbst. Es hat etwas mit der inneren Einstellung zu tun, mit Glaubenssätzen oder Karma. Eigentlich ist es egal, wie man es bezeichnet. Wer Gutes tut, wird Gutes ernten.

Du findest in diesem Artikel wissenswertes rund ums Spenden, was Spenden mit unserem Geld macht und eine wunderbare Aktion zur Neuerscheinung von „Mein Geld, dein Geld“ mit dem Beltz und Gelberg Verlag.

Diesen Artikel hat Mike für Dich verfasst. 

 

Was und an wen kann man spenden?

Spenden unterliegt – wie das Kaufen von Aktien – einem riesigen Irrtum. Man muss nicht reich sein, um spenden zu können. Man muss noch nichtmal zum durchschnittlichen Einkommen in Deutschland gehören. Es geht viel, viel, viel früher und hier ist wieso…

Geld spenden

Spricht man vom Spenden, ist der erste Gedanke, dass Geld gespendet wird. Das ist naheliegend. Geld ist ein weltweites Tauschmittel. Wer Geld bekommt, kann damit Essen kaufen, eine Schule bauen oder den Ozean von Plastik befreien.

Auslöser für eine Spende kann ein akutes Problem sein. Dies sind meist tragische Events, durch die Menschen, Städte oder ganze Nationen Unterstützung benötigen. Dies können Naturkatastrophen wie die Tsunamis in Thailand, Verwüstung wie der Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame oder die aktuellen Ereignisse in Beirut sein.

Neben solchen Katastrophen stehen Menschen auf der ganzen Welt vor Herausforderungen. Zu den Größten gehören nach wie vor Hunger, Krankheiten, Klimawandel und mangelnde Bildung. Hier bieten sich regelmäßige oder gar dauerhafte Spenden an.  Ähnlich wie ein ETF-Sparplan ist eine Kinder- oder auch Tierpatenschaft auf Dauer angelegt.

Jeden Monat spendet man einen kleinen Betrag und unterstützt damit direkt zum Beispiel ein anderes Kind in einem ärmeren Teil der Welt. Mit diesem Patenkind kann man in vielen Fällen sogar Kontakt aufnehmen, Briefe schreiben und mehr über das Leben in einer anderen Kultur erfahren.

Eine Geldspende kann eine große Summe sein. Eine Geldspende kann jedoch auch nur 1-2 Euro im Monat umfassen – egal in welcher Form, es gibt für jeden Geldbetrag eine sinnvolle Spendenform.

Zeit spenden

Bei Patenschaften geht’s nicht nur um Geldspenden, sondern auch um Zeitspenden: Schließlich kann man auch Mensch und Tier treffen und gemeinsam Zeit verbringen.

Bei einer Tierpatenschaft, könnte man das Tier tatsächlich im Zoo besuchen. Bei einer Kinderpatenschaft eben einen Brief schreiben oder sogar kleine Geschenke füreinander organisieren, wenn man sich besser kennt.

Seine Zeit kann man auch spenden, indem man ein regelmäßiges oder ad-hoc benötigtes Ehrenamt ausführt.

Ehrenämter können das Engagement in Vereinen sein. Dabei kannst Du einen dauerhaften Vorstandsposten übernehmen oder einfach beim Sommerfest den Kuchenverkauf an den Besuch organisieren.

Ein Ehrenamt kann auch in der Flüchtlingshilfe oder in einem Krankenhaus sein. Durch Besuche bei Kranken, Alten oder Geflüchteten unterstützt Du diese Menschen in ihrem Alltag mit Deiner Zeit.

Um Deine Zeit zu spenden, ist nicht viel Geld nötig – eigentlich gar keins. Und Zeit haben wir alle. Um Deine Zeit an andere Menschen zu spenden, ist es nur nötig, dass Du Dich dazu entscheidest. Jetzt, morgen oder gestern.

Sachspenden

Neben Geld- und Zeit gibt es auch noch Sachspenden. Dies können aussortierte Gegenstände oder Kleidungsstücke oder Spielsachen sein. Natürlich sollte alles noch in einem guten Zustand sein. 

Du kannst diese Dinge zum Beispiel an Kaufhäuser spenden, in denen nur Menschen mit sehr geringen Einkommen einkaufen dürfen oder Du spendest sie direkt an Einrichtung (Kindergärten, Pflegeeinrichtungen, Jugendhäuser, o. ä.), die diese dringend benötigen. Auch stehen in vielen Städten Altkleidercontainer. Brauchbare Altkleider werden aufbereitet und über das Deutsche Rote Kreuz verteilt.

Medizinische Spenden

Darüber hinaus kannst Du anderen Menschen sehr weiterhelfen und sogar Leben retten, indem Du Blut oder Plasma spendest. Wenn Du gesund bist, kannst Du damit anderen Menschen helfen ebenfalls wieder gesund zu werden. 

Weniger bekannt ist, die Knochenmarkspende. Hierfür kannst Du Dich bei der DKMS registrieren – komplett schmerzfrei! – und wirst kontaktiert, wenn jemand anderes Dein Knochenmark als lebensrettende Spende gebrauchen könnte. Wir sind beide seit Jahren bei der DKMS als mögliche Spender registriert.

Bisher passte unser Knochenmark noch zu keinem Menschen, der eine solche Spende benötigte – allerdings kennen wir im Bekanntenkreis sowohl Menschen, die bereits sehr dankbar eine solche Spende erhalten haben und deren Leben damit gerettet wurde, als auch jemanden, der schon Knochenmark gespendet hat. 

Zu dem Bereich der medizinischen Spenden möchten wir auch noch die Möglichkeit erwähnen, das Nabelschnurblut von Neugeborenen einzufrieren um es zur späteren Stammzelltherapie wiederzuverwenden, sollte es im Laufe des Lebens nötig werden. Auch dieses kann man als Spende für andere zur Verfügung stellen. So geschehen zum Beispiel mit dem Nabelschnurblut unseres Babyinvestors – sollte es jemals für jemanden anderes in Frage kommen, können wir immer noch entscheiden, ob wir bzw. er es spenden möchten oder doch für ihn selbst aufheben.

Was macht Spenden mit meinem eigenen Geld?

Spenden bedeutet, dass Dein Kontostand im ersten Moment einmal niedriger wirkt als er ohne die Spende wäre. Und dabei ist es egal, ob Du direkt Dein Geld oder erst einmal „nur“ Deine Zeit spendest.

Entweder verlässt das Geld Dein Konto oder Du verschenkst Deine Zeit, in der Du mehr Geld verdienen könntest, kostenlos an jemanden anderen.

Doch wieso haben Spenden immer auch einen positiven Effekt auf Dein Geld? (Neben dem sehr positiven Effekt auf Dein Karma natürlich ;-)).

Spenden führt zu geringeren Steuern

Für jede (Geld-)Spende an eine gemeinnützige Organisation erhält der Spender eine Spendenbescheinigung. Mit dieser kann man vor dem Finanzamt offiziell bestätigen, welchen Betrag man wohin gespendet hat. 

Und dies nützt Deinem Kontostand dann wieder, wenn es um die Steuer geht. Denn durch Spenden kannst Du Deine Steuerlast senken. 

Für jährliche Spenden bis 200 Euro benötigst Du gar keine Spendenquittung. Alles darüber sollte von der empfangenden Organisation bestätigt werden. 

Bis zu 20 % der gesamten Einkünfte eines Jahres können, wenn sie gespendet wurden, bei der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Sie senken damit direkt den Betrag, den Du versteuern musst.

Steuern dienen der Allgemeinheit, wie Bildung und Infrastruktur. Spenden sind nur an gemeinnützige Organisationen möglich. Sie dienen also auch der Allgemeinheit. Deshalb sagt der Staat, dass man Spenden bei der Steuererklärung angeben kann und senkt damit die zu zahlenden Steuern.

Spenden führt zu neuen Möglichkeiten

Darüber hinaus schafft eine Spende auch oftmals neue Möglichkeiten – besonders, wenn Du Deine Zeit spendest. Durch Zeitspenden entstehen neue Kontakte. Direkt mit demjenigen, dem Du Deine Zeit widmest und indirekt mit denjenigen, die Du dabei kennenlernst, weil sie dasselbe tun oder bei der Organisation arbeiten, die Du unterstützt. 

Und wir alle wissen: Ein großes Netzwerk öffnet Türen! 

Denn irgendwann kennst Du irgendwen, der jemanden kennt und die kennt wieder jemanden. Und dann bekommst Du über Deine Zeitspende vielleicht eine neue Jobmöglichkeit, findest einen neuen Freund oder eine neue Freundin oder erlernst eine neue Fähigkeit, die Du auch woanders sinnvoll einsetzen kannst. 

So rechnet sich Deine Spende nicht direkt monetär. Sie steigert jedoch deutlich den Wert Deiner vorher eingesetzten Zeit für Dich und Dein Leben von morgen!

Noch zwei wichtige Aktionen zu „Mein Geld, dein Geld“

Los ging es mit einem Zitat aus „Mein Geld, dein Geld„. Mit Geld kann man jede Menge Gutes und Schlaues tun, wenn man es richtig einsetzt. Dazu gehören auf jeden Fall, die hier genannten Wege zu spenden – egal, ob Geld, Zeit oder eine andere Art.

Handelt es sich übrigens nicht, um eine gemeinnützige Organisation wie einem eingetragenen Verein, so heißt es nicht mehr Spende, sondern Schenkung. Die hat nochmal andere Voraussetzungen, auf die ich jetzt nicht eingehen will. Aber schenken ist ebenfalls etwas Schlaues, das man mit Geld und Zeit anfangen kann.

Zum Beispiel kannst Du Deinem Kind, Neffen, Nichte, Enkelin oder Enkel ein Buch über Geld schenken. Dort stehen dann ganz viele schlaue Dinge drin, die helfen mit Geld gut umzugehen und noch mehr schlaue Dinge zu tun.

Wenn dieses Buch zufällig „Mein Geld, dein Geld“ heißt, dann poste doch direkt ein Foto damit auf Instagram oder Facebook und verlinke uns mit @beziehungsinvestoren. Als Dankeschön schenken wir Dir den Finanzplaner für Paare. Eine coole Möglichkeit direkt als Familie viele Dinge aus dem Buch umzusetzen. Bestellen kannst Du es übrigens direkt bei uns (einfach eine Mail schicken) – gerne mit Widmung, beim Beltz und Gelberg Verlag oder in der Buchhandlung Deiner Wahl.

Immobilie kaufen zu Zweit: 8 Gründe für und gegen den Immobilienkauf als Paar

Zu Zweit eine Immobilie kaufen – ein spannendes Vorhaben! Doch lohnt sich der Immobilienkauf als Paar überhaupt?

Mit dieser Frage beschäftigten wir uns seid einigen Jahren. Inzwischen sind wir Eigentümer einer vermieteten Eigentumswohnung und haben uns selbst ein Eigenheim gekauft. 

Der Prozess hat einige Jahre benötigt. In dieser Zeit haben wir viele Argumente abgewogen sowie einige Häuser, Grundstücke und Wohnungen besichtigt. Wir haben dabei Argumente dafür und dagegen gefunden, zu Zweit einen Kredit aufzunehmen und eine Immobilie zu kaufen. 

Diese wollen wir Dir unter keinen Umständen vorenthalten und wir hoffen natürlich von Dir weiteren Input zu bekommen. Denn wir möchten noch weitere Immobilien kaufen und vermieten. Wie sieht das bei Euch aus? 

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Zu Beginn eines solchen Artikels stellen wir uns immer die Frage: „Was erzähle ich denn zuerst? Und wie fange ich nur an?“

So auch hier: Erst die Gegenargumente oder erst die Gründe, warum ein Immobilienkauf als Paar ultimativ sinnvoll ist?

Schlussendlich haben wir uns dafür entschieden mit unserem ersten damaligen Gedankengang zu beginnen:

 

„Zu zweit sind wir einfach besser!“

Weiter gehts mit unserer Artikelserie „8 Investitionsmöglichkeiten für Paare“ und den Argumenten für den Immobilienkauf zu Zweit!

5 Gründe als Paar eine Immobilie zu kaufen

1) Geteiltes Risiko ist weniger als halbes Risiko (oder auch nicht?)

Wahrscheinlichkeiten haben ihre Krux. Die menschliche Einschätzungsfähigkeit kann mit Wahrscheinlichkeiten einfach nicht umgehen. Weshalb wir ständigen und dauerhaften Irrtümern unterliegen.

Beispiel: Wie viele Menschen müssen in einem Raum sein, damit die Wahrscheinlichkeit, dass zwei von ihnen am selben Tag Geburtstag haben bei 50 Prozent liegt? (Auflösung)

Unter den richtigen Voraussetzungen sollte das Risiko des Immobilienkaufs für den einzelnen Immobilienkäufer deutlich sinken. Dazu gehören zum Beispiel geteilte Expertisen bei der Besichtigung der Immobilie, mehr Eigenkapital oder bessere Kreditkonditionen bei der Finanzierung des Kaufpreises.

Leider gehört auch dazu, dass unter den falschen Voraussetzungen eine Steigerung des Risikos möglich ist. Unwissenheit einer oder beider Personen gepaart mit Finanzierungsproblemen bietet schnellen Zündstoff für Streit, weitere Problemen oder eine Verschuldung durch den Hauskauf, deren Abbau kaum zu realisieren ist.

 

2) Bessere finanzielle Lage – auch bei ungleichen Verhältnissen

Mehr Eigenkapital, höhere Kreditwürdigkeit und geringere Zinsen und individuelle Tilgung sind sofort erkennbare Gründe für einen gemeinsamen Immobilienkauf, wenn beide Personen ähnliche Voraussetzungen mitbringen: Ähnliches Gehalt und ähnliches Eigenkapital führen zu besseren Konditionen bei der Immobilienfinanzierung.

Wie sieht es aber bei ungleichen oder sehr niedrigen Verhältnissen aus?

 

Mehr Eigenkapital? Check!

Die Eigentumsverhältnisse einer Immobilie werden basierend auf dem Kaufvertrag in das Grundbuch eingetragen werden. Wenn einer deutlich mehr Eigenkapital in den gemeinsamen Hauskauf einbringt, könnte dies bedeuten, dass nicht jedem Eigentümer 50 Prozent gehören, sondern einer Person 80 und der anderen lediglich 20 Prozent.

Bei einer Finanzierungsrate von 80 Prozent und einem Eigenkapital von 30 000 Euro und 8 000 Euro könnte dies bedeuten, dass Immobilien bis zu einem Kaufpreis von 190 000 Euro gekauft werden können. Getrennt wären lediglich eine Eigentumswohnung mit einem Kaufpreis von 150 000 beziehungsweise 40 000 Euro möglich. 

Vorsicht: In dieser Rechnung sind noch keine Nebenkosten (zum Beispiel die Maklerprovision oder die Grunderwerbssteuer) für den Kauf des Hauses oder Grundstück eingerechnet!

Durch die Steigerung des maximalen Verfügungsrahmens, werden auch die Möglichkeiten (Grundstück-Standort, Wohnfläche, Verhandlung, Objektentwicklung etc.) beim Immobilienkauf erhöht.

 

Höhere Kreditwürdigkeit? Naja…

Auf unserer Suche sind wir früh so weit gekommen, dass uns eine Wohnung gut gefallen hatte und wir ein Finanzierungsangebot der Bank eingeholt hatten.

Das Feedback der verschiedenen Banken zu unseren Unterlagen war freudig und ernüchternd zu gleich. Was waren unsere Voraussetzungen zu Beginn unserer Immobiliensuche in 2016?

Marielle noch in der Probezeit, aber mit Ende in Sicht, einer verbeamteten Mutter und eine existierende Immobilie, die als Sicherheit gelten könnte.

Mike als noch selbstständiger Trainer, gerade fertiggestelltem Studium und Beginn der Bewerbungsphase.

Und die Reaktion der Bank? „Ja, Frau Jakob gerne bieten wir Ihnen eine 80 % Finanzierung auf zehn Jahre mit Sondertilgung zu einem Zinssatz von etwa einem Prozent an. Wenn Ihr Freund ebenfalls beteiligt ist, dann sieht es leider sehr viel schlechter für Sie aus.“

Gut mittlerweile sehen unsere Verhältnisse anders aus. Wir beide haben inzwischen unbefristete Arbeitsverträge, haben die Probezeit weit hinter uns gelassen und sind inzwischen sogar verheiratet. Ein weiterer Pluspunkt aus Sicht der Bank bei einer Baufinanzierung. 

Das Argument ist inzwischen von unserer Kontra- zu unserer Pro-Liste gewandert.

 

Extra Tipp für Familien beim Hausbau oder Immobilienkauf:
Wenn Ihr bislang noch keine Immobilie besitzt und ein (oder mehrere) Kind (Kinder) habt, könnt Ihr auch noch Baukindergeld beantragen – Informationen dazu gibt es direkt bei der KfW-Bank!

 

Geringere Tilgungsrate? Check!

Unabhängig von der Bank und von individuellen Voraussetzungen fällt die monatliche finanzielle Belastung für den einzelnen Käufer einer Immobilie geringer aus, wenn diese zu Zweit erworben wird.

Der entscheidende Vorteil liegt – wie beim erhöhten Eigenkapital auch – in der Erweiterung der Investitionsmöglichkeiten. Sowohl die Anzahl der kaufbaren Objekte als auch die Optionen der Objektentwicklung (bspw. bei einem Neubau oder einer Sanierung) erhöhen sich bei gleichbleibender individuellen finanziellen Belastung aufgrund der Baufinanzierung.

 

3) Eindeutige Vertragsgrundlagen

Ein Grundstück oder eine Immobilie kannst Du nur über einen Notar, der die Eigentumsverhältnisse ins Grundbuch einträgt, abwickeln. Danach ist schriftlich und bindend festgelegt, wem wie viel Prozent am Objekt gehört – so wie es der Kaufvertrag vorsieht. 

Dies ist bei der gemeinsamen Investition in Aktien überhaupt nicht der Fall. Wir haben zwar eine Excel-Datei in der drin steht, dass Marielle x Prozent und ich y Prozent investiert haben, aber diese Datei hat keinerlei rechtliche Grundlage. Im Streit- oder Trennungsfall müssten wir den Depotbestand 50:50 aufteilen – Marielle hätte damit große Nachteile, da sie bisher mehr eingebracht hat. 

Die Übersicht kann ohne weiteres gefälscht, verändert oder gelöscht werden. Außer unserem gegenseitigen Vertrauen, dass auch im Falle einer Trennung so viel Rationalität existiert, das Investment gerecht aufzulösen, haben wir keine Sicherheit.

Bei einer Immobilie sieht dies aufgrund des Grundbucheintrags anders aus! Natürlich kommen dafür auch noch einmal Kosten für den Notar und die Eintragung als Eigentümer in das Grundbuch für Euch als Käufer hinzu. 

 

4) Zwei müssen vom Objekt und Vorhaben überzeugt sein

Okay, diesen Vorteil gibt es nicht nur speziell bei Immobilien. Aufgrund der höheren Investitionssumme und der Fremdfinanzierung, ist er hier jedoch sehr wichtig.

Auswahl, Besichtigung, Planung, Verhandlung des Kaufpreises mit dem Verkäufer und der Baufinanzierung, Vermittlung an etwaige Mieter und Objektentwicklung sind alles Beispiele bei denen es auf unsere beiden Meinungen ankommt.

Aus Erfahrung können wir Dir sagen, dass dies nicht einfach ist. Unsere Expertisen sind in völlig unterschiedlichen Bereichen aufgebaut, so dass teils echt dumme Fragen einer Seite dabei rauskommen. Diese müssen dann wiederum so niedrig-schwellig beantwortet werden, dass selbst mit wenig Ahnung das Argument verstanden werden kann.

Das funktioniert natürlich nur, wenn Ihr auch ein heterogenes Team seid. Sollten Eure Expertisen in den selben Bereichen liegen, dann kann es sogar zum Nachteil werden.

Empfehlenswert wäre dann Euch in unterschiedlichen Bereichen weiterzuentwickeln oder eine dritte Partei mit ins Boot zu holen. Diese müsste am Erwerb selbst nicht beteiligt sein, aber könnte als Argumentationsprüfer vor Eurem Hauskauf dienen.

 

5) Der Igel gewinnt ja auch gegen den Hasen

Nicht weil er schneller oder der bessere Läufer wäre, sondern weil er die Arbeit mit seinem Partner geteilt hat. Anstelle ständig von Punkt A zu Punkt B zu rennen, hat der eine Igel die Kommunikation an einem Ort und der andere Igel am anderen Ort übernommen.

Das ist eine sehr kluge Idee, vor allem, wenn ein Projekt so aufwendig ist, wie der Kauf und die Verwaltung von einer oder gar mehrerer Immobilien. Schließlich reden wir vom Investieren – einer Kapitalanlage – das bleibt selten bei nur einer einzigen.

Eine Immobilie kaufen und vermieten bringt jede Menge Arbeit zum Aufteilen: Recherche der Objektbeschreibung, Besichtigung des Grundstücks, Verhandlungen über den Kaufpreis mit dem Verkäufer oder Makler, Kaufvertrag prüfen und anschließend verwalten, die Abrechnung der Nebenkosten erstellen, Entwicklung und so weiter und so fort.

 

Fazit der Pros

Ziemlich viel, was für einen Immobilienkauf als Paar sprechen würde. Natürlich nur unter der Perspektive einer Kapitalanlage – das Eigenheim ist hier selbstverständlich nicht gemeint. Schließlich sprechen wir von Investitionen und nicht von Verbindlichkeiten.

Merken:

Als Paar kann das Risiko beim Immobilienkauf durch Erweiterung der strategischen Möglichkeiten unter den richtigen Voraussetzungen (heterogenes Team, gegenseitige finanzielle Absicherung und Arbeitsteilung) reduziert werden.

Bis hier hin:

Ja, wir würden als Paar in eine Immobilie investieren.

 

3 Gründe gegen den Immobilienkauf als Paar

So einfach ist es dann aber doch nicht. Leider spricht auch ziemlich viel gegen einen Immobilienkauf als Paar.

 

1) Bis, dass der Immobilienverkauf Euch scheidet

Trotz inzwischen 10 Jahren Beziehung ist dies für uns das größte Gegenargument. Im Regelfall werden Immobilien deutlich länger gehalten als Aktien, da gerade nach vollständiger Tilgung, ein (kontinuierlicher) passiver Geldeingang verbucht werden kann.

Bei einer Trennung müsste dann entschieden werden, ob die Immobilie gehalten wird oder, ob versucht wird ein Käufer zu finden. Bei letzterem würde es auch nicht von heute auf morgen passieren, sondern setzt eine weitere Zusammenarbeit mit dem Ex-Partner voraus. Ansonsten drohen große Verluste, wenn das Objekt an den erstbesten Käufer gehen muss, nur damit es schnell genug geht. 

Sollte das Investment fortgesetzt werden, müsste eine Lösung gefunden werden, den Geldeingang auf die separaten Haushalte umzulenken. Und die anfallende Arbeit müsste ebenfalls organisiert und entsprechend verteilt werden.

Egal wie das Szenario aussehn würde, wir müssten definitiv weiterhin miteinander arbeiten und das obwohl wir uns auf einer emotionalen Achterbahnfahrt befinden würden.

 

Präventiver Lösungsansatz

Bei einem Immobilienkauf könnt Ihr Regeln aufstellen, wie mit dem Objekt im Falle einer Trennung umgegangen werden sollte.

Zwar ist auch dies kein Garant für eine friedliche Lösung (wobei es auch nicht zwangsläufig zu einer hässlichen oder überhaupt zu einer Trennung kommen muss), aber vorher aufgestellte Regeln sind leichter einzuhalten als solche, die in einer emotionalen Situation ad hoc entstehen müssen.

Wir selbst haben unsere Regeln inzwischen in einem Ehevertrag dokumentiert und von einem Notar beglaubigen lassen.  

Hast Du Ideen wie eine Vorab-Einigung aussehen könnte?

 

Versteckter Vorteil

Es gibt halt doch immer die andere Perspektive.

Bei Immobilien sind – im Gegenzug zu Aktien – keine emotionalen und überhasteten Veräußerungen möglich. Die im ersten Moment zwar Befriedigung, im zweiten aber sehr viel Ärger und Reue bringen würden.

Das langsame Vorgehen ermöglicht rationales Nachdenken und zwingt zur Zusammenarbeit.

 

2) Kreditbedingungen von zwei Personen abhängig

Ich habe es bereits angesprochen. Bei unterschiedlichen Ausgangssituationen kann das (sehr starke) Auswirkungen auf die Kreditbedingungen der Banken haben.

Dies kann von deutlich höheren Zinsen bis hin zur Ablehnung als Immobilienkäufer reichen. Eben je nachdem wie nah oder weit die jeweiligen Voraussetzungen auseinander liegen. Hier sind Extremsituationen denkbar, für die Ihr im Fall der Fälle bereits Alternativen zur Verfügung haben solltet.

 

3) Ungleiches Wissen, Vermögen und Arbeitsaufwand

Du magst vielleicht denken:

Hä? Das war doch oben noch ein Vorteil! Gerade habt ihr doch noch erzählt, dass ihr euch in eurem Wissen ergänzt, die Arbeit teilt und euer unterschiedliches Vermögen dennoch bereichert. Wieso ist es jetzt ein Nachteil?

Das Leben ist leider nicht schwarz-weiß, sondern ziemlich bunt oder zumindest verschieden Grau.

Ungleichheiten erhöhen das Streitpotential. Dies kommt vor allem dann zu Stande, wenn eine der beiden Person weniger stark hinter der Investition steht und dadurch gefühlte Ungleichheit entsteht.

Formale Ungleichheit kann eine Stärke sein und wir verbuchen es für uns definitiv als Argument für den Immobilienkauf als Paar.

Gefühlte Ungleichheit in Form von „Du ruhst dich auf meinem Geld, meinem Wissen oder meiner Arbeitsleistung aus!“ ist definitiv ein Gegenargument.

Klar kann so etwas durch Stress entstehen und wird auch in der ersten Zeit vom Partner mit abgefangen. Aber sollte die Situation eintreten, dass eine dauerhafte Mehrbelastung für die eine Seite eintritt, dann ist der Streit vorprogrammiert.

 

Fazit der Kontras

Da ist sie dahin, die Idylle des gemeinsamen Immobilienkaufs. Zumindest auf den ersten Blick.

Auf den zweiten Blick bedeutet es für uns, dass wir als Paar einige Besonderheiten zu beachten haben, wenn wir gemeinsam eine Immobilie kaufen und vielleicht sogar vermieten möchten. Und uns über diese im Vorfeld, einige Gedanken machen sollten!

Die meisten Dinge im Leben erscheinen nur so schlimm oder werden nur so schlimm, weil sie plötzlich kommen und Ihr Euch in der Situation nicht vorbereitet fühlt.

Glücklicherweise ist es aber auch so im Leben, dass die meisten Dinge am Ende gar nicht schlimm sind oder Ihr sie ganz gut umgehen könnt, wenn Ihr wisst, dass sie kommen können.

 

Immobilie kaufen als Paar  – Ein Ausblick

Neben den ganzen beziehungsrelevanten Argumenten, gibt es auch noch rechtliche zu beachten: 

  • Es macht einen Unterschied, ob wir verheiratet sind oder nicht.
  • Der Kauf einer Immobilie hat vor allem als Vermieter Auswirkungen auf die Steuererklärung, also alle Unterlagen aufbewahren.
  • Darüber hinaus gibt es die Option ein Unternehmen zu gründen, das sich mit der Akquise, Verwaltung, Vermietung und dem Verkauf von Immobilien beschäftigt.

Mit all diesen Punkten lohnt es sich, sich auseinander zu setzen. Aber erst, wenn Ihr die oben beschriebenen 8 Gründe für und gegen einen Immobilienkauf als Paar für Euch abgewägt habt! 

Für mehr Hintergrundwissen sorgen übrigens Aleks und Miriam vom Kanal Immobilien mit Kopf

Hast Du schon Mal gemeinsam mit Deinem Lieblingsmenschen eine Immobilie gekauft? Schreibe Deine Erfahrung in die Kommentare oder schicke sie uns an info [at] beziehungs-investoren.de

P. S.: Folge uns für persönliche Eindrücke auf Instagram.

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Gemeinsames Konto: Das beste Konto für Paare finden und eröffnen

Kurz für Euch zusammengefasst:

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Zusammenziehen, heiraten oder Kinder kriegen – diese Meilensteine einer Beziehung haben alle mit Geld zu tun. Regelmäßig erreichen uns Fragen, wie Ihr in diesen Lebensphasen Eure gemeinsamen Finanzen am einfachsten organisiert. Denn niemand hat Lust sich über Geld zu streiten, wenn es eigentlich gerade total romantisch sein soll und Ihr die gemeinsame Zeit miteinander genießen möchtet.

Und doch beeinflusst Geld all unsere Lebensbereiche täglich! So will Miete gezahlt werden, Einnahmen wollen auf das passende Girokonto eingezahlt werden oder ein Kontoinhaber möchte wissen, welche Hälfte des Guthabens auf den diversen Konten ihm/ihr gehört?

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Was ist ein Gemeinschaftskonto?

Ein Gemeinschaftskonto ist, wie der Name schon sagt, Euer gemeinsames Konto. 

Es ist ein Konto bei einer Bank, auf dem Geld liegt, welches Euch beiden gehört. Es gibt das sogenannte Und-Konto oder das Oder-Konto – was dahinter steckt, erläutern wir in wenigen Zeilen.

In der Regel haben beide Kontoinhaber darauf Zugriff, weil das Konto auf Euer beider Namen läuft und ihr bezahlt Eure gemeinsamen Ausgaben von diesem Haushaltskonto. Gemeinsame Ausgaben, die typischerweise von einem Partnerkonto bezahlt werden, sind Miete, Lebensmittel, gemeinsame Hobbys, die Babygrundausstattung oder auch eine Reise als Paar. 

Ein Gemeinschaftskonto erleichtert Euch die Organisation Eurer Finanzen, da immer klar ist, von welchem Konto ihr gewisse Dinge bezahlt. Zudem vermeidet Ihr Diskussionen, wer bestimmte Rechnungen übernimmt, damit Ausgaben fair verteilt sind. Zu guter Letzt haben durch ein gemeinsames Haushaltskonto beide Kontoinhaber jederzeit einen Überblick darüber, welchen Betrag Ihr auf Eurem Konto habt und was Ihr Euch in einem bestimmten Zeitraum noch leisten könnt. 

Wer kann ein Gemeinschaftskonto eröffnen?

Um ein Partnerkonto bei einer Bank zu eröffnen, müssen die Kontoinhaber weder verheiratet sein, noch zusammen leben. Jedoch eröffnen die meisten Paare ihr erstes gemeinsames Konto, wenn sie zusammenziehen. Übrigens können auch Wohngemeinschaften ein Gemeinschaftskonto eröffnen – es ist also nicht offiziell nötig, dass man sich in einer Partnerschaft befindet. 

Grundsätzlich benötigt Ihr für eine Kontoeröffnung als Paar folgende Unterlagen: 

  • Eure Personalausweise (oder andere Ausweisdokumente)
  • Eure Anschrift, den Familienstand sowie Eure Kontaktdaten
  • Die Höhe Eurer Gehälter bzw. regelmäßigen Kontoeingänge

Habt Ihr diese Dokumente bzw. Informationen zusammen, könnt Ihr direkt Euer Gemeinschaftskonto eröffnen. Wichtig dabei: Beide Parteien sollten das Konto zusammen eröffnen, da Ihr Euch auch beide dafür offiziell legitimieren müsst.

Exkurs: Und-Konto vs. Oder-Konto

Für Gemeinschaftskonten gibt es grundsätzlich zwei Varianten: Das Und- oder das Oder-Konto. 

Beim Und-Konto ist für jede Überweisung bzw. Aktion die Zustimmung beider Kontoinhaber nötig. Eine Rechnung können also nur beide gemeinsam überweisen. Das Konto leerräumen können allerdings auch nur beide Kontoinhaber zusammen. 

Beim Oder-Konto können beide Kontoinhaber unabhängig voneinander über das Guthaben verfügen und auf alle Kontobewegungen zugreifen. Sie können jedoch auch unabhängig voneinander Überweisungen tätigen, Geld abheben oder andere Aufträge erteilen. 

Das Oder-Konto ist unsere präferierte und im Artikel vorrangig betrachtete Vorgehensweise. Denn es schafft Transparenz und ist gleichzeitig flexibel.

Wir gehen in unserem Workbook „Finanzüberblick für Paare“ im Detail auf die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile des Und-Kontos sowie des Oder-Kontos ein. 

Wie sinnvoll ist ein gemeinsames Konto?

Ein Gemeinschaftskonto ist aus unserer Sicht für jede Beziehung sinnvoll, die über ein paar Monate hinaus geht. Wenn Ihr also längerfristig miteinander plant, irgendwann zusammenzieht und Euer Leben gemeinsam gestalten möchtet. 

Doch warum sagen wir das? 

Niemand hat Lust auf Streit über Geld. Durch ein Haushaltskonto klärt Ihr einmalig wie Ihr Eure gemeinsamen Ausgaben aufteilen möchtet. Ab diesem Zeitpunkt überweist jeder monatlich den vereinbaren Betrag auf das gemeinsame Girokonto. Ein Konto mit zwei Kontoinhabern erspart Euch so jede Menge Diskussionen darüber, wer denn heute die Einkäufe, das Essen gehen oder das Geschenk zum Einzug der besten Freunde bezahlt. Solche Ausgaben bezahlt Ihr einfach mit Eurer individuellen Girocard und deckt es somit einfach vom gemeinsamen Konto ab. 

Beide Partner haben jederzeit Zugriff auf das Konto und können das Guthaben des Gemeinschaftskontos einsehen und mit ihrer Girocard verwenden. 

Für Fortgeschrittene: Alternativ könnt Ihr auch vereinbaren, dass Eure Gehälter und sonstigen Einkünfte direkt auf das Gemeinschaftskonto laufen. Wenn Ihr Euch hierfür entscheidet, empfehlen wir Euch dennoch Eure privaten Konten zu behalten und jedem von Euch darauf einen monatlich festen oder prozentualen Anteil zurück zu überweisen, sodass individuelle Ausgaben oder Investitionen von diesem „Taschengeld“ getätigt werden können. 

Unsere persönliche Empfehlung geht jedoch ganz stark zur ersten Variante des 3-Konten-Modells.

Egal, für welche Variante des Haushaltskontos Ihr Euch entscheidet: Sinnvoll ist ein gemeinsames Konto in jedem Fall, wenn Ihr Eure Finanzen gemeinsam organisieren und überblicken möchtet. Es ist einfach, übersichtlich und transparent für beide Kontoinhaber.  

Was ist besser: Gemeinschaftskonto oder Einzelkonto

Fragt Ihr Euch, ob es sich lohnt den Aufwand zu betreiben extra ein gemeinsames Konto zu eröffnen anstatt einfach das Konto von einem von Euch für die gemeinsamen Ausgaben zu nutzen? 

Ein paar wichtige Gedanken zu der Frage, was besser ist: 

Bei einem Einzelkonto gibt es nur einen Kontoinhaber. Dieser verfügt im Zweifel alleine über das Geld. Wenn ein Partner nun monatlich für die Hälfte der gemeinsamen Ausgaben Geld auf das Konto des Partners überweist, gehört dieses Geld ab dem Zeitpunkt dem Kontoinhaber. Er oder sie entscheidet frei, was damit geschieht und kann ganz alleine darüber verfügen. 

Besonders wenn Verträge (bspw. für die Wohnung) auf beider Namen laufen, sollten sie von einem Girokonto mit beiden Namen abgebucht werden. Ansonsten haftest Du im Zweifel vertraglich für etwas, was Dein Partner von seinem Einzelkonto dann doch nicht bezahlen will oder kann. 

Ganz wichtig sind auch die Steuern: Sollte ein Partner – egal, ob auf das gemeinsame oder ein Einzelkonto – deutlich mehr Geld überweisen als der andere, wird eine Schenkung unterstellt, wenn dieses Geld nicht zur Deckung der Haushaltsausgaben, sondern zum Vermögensaufbau des anderen genutzt wird. In diesem Falle lohnt sich tatsächlich die Hochzeit, denn dann gilt der steuerliche Freibetrag von 500.000 Euro (statt nur 20.000 Euro für Unverheiratet). 

Doch zurück zur Kontenfrage: Ein Einzelkonto für gemeinsame Ausgaben zu nutzen, ist aus unserer Sicht einfach nicht übersichtlich. Außer im Falle einer Trennung! Denn dann gibt es natürlich keinerlei Diskussionen über das Guthaben – das Geld auf dem Konto gehört demjenigen, der Kontoinhaber ist. Ob das immer fair ist, ist die zweite Frage! 

Was kostet ein gemeinsames Konto?

Grundsätzlich gestalten sich die Kosten eines Gemeinschaftskontos nicht anders als bei einem ganz normalen Girokonto. Es können Gebühren für die Eröffnung oder die Führung des Kontos anfallen. Darüber hinaus gibt es Kosten für EC- und / oder Kreditkarten, Gebühren für Transaktionen oder Abhebungen und natürlich die berühmten Dispozinsen bei Überziehung Eures Gemeinschaftskontos. 

Auch wenn immer mehr Banken Kontoführungsgebühren aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase einführen, gibt es immernoch genügend Banken, die kostenlose Girokonten (auch für Paare) anbieten. Manchmal ist hierfür ein Mindestgeldeingang pro Monat oder ein bestimmtes Guthaben auf dem Konto erforderlich. 

In jedem Fall ist ein Partnerkonto für die beiden Kontoinhaber nicht teurer als ein Einzelkonto!

Bei welcher Bank ein Haushaltskonto eröffnen?

Inzwischen bieten fast alle Banken auch ein Girokonto als Gemeinschaftskonten an. Im Vorfeld zu diesem Artikel haben wir Euch befragt, wo Ihr Eure Gemeinschaftskonten habt – genannt wurden die GLS Bank, 1822direkt, die Commerzbank und die ING Diba. Die meisten Stimmen hat jedoch die DKB-Bank erhalten, bei der auch wir unser Gemeinschaftskonto führen. 

In der Abwicklung unterscheiden sich all diese für die Banken nicht viel von der Handhabung der Einzelkonten – der Kontoeröffnungsprozess läuft meist genauso ab. Allerdings werden eben die Informationen von beiden Partnern benötigt. 

Für welches Konto Ihr Euch entscheidet, könntet Ihr von verschiedenen Kriterien abhängig machen. Da wir unser kostenloses Gemeinschaftskonto bei der DKB-Bank* bereits seit Jahren begeistert nutzen, möchten wir die Kriterien für Euer gemeinsames Konto an unserem Beispiel mit Euch durchdenken: 

  • Gebühren: Soll das Konto auf jeden Fall gebührenfrei sein oder ist es für Euch auch in Ordnung eine Kontoführungsgebühr zu zahlen? Unser DKB-Gemeinschaftskonto* ist für uns komplett kostenlos. 
  • Giro- und Kreditkarten: Benötigt Ihr für Euch beide individuelle Girokarten oder sogar Kreditkarten? Bei manchen Konten ist beides automatisch dabei, bei manchen kosten besonders die Kreditkarten extra Gebühren. Unser eigenes Gemeinschaftskonto bei der DKB* beinaltet beispielsweise für jeden von uns beide Karten. 
  • Einzahlungen und Geldautomaten: Ist es möglich Bargeld kostenfrei einzuzahlen und abzuheben? Bei unserem DKB-Konto* können wir zwar überall kostenfrei  ab 50 Euro abheben, allerdings kosten Einzahlungen eine Extra-Gebühr. 
  • Beratung und Service: Möchtet Ihr von einem Bankberater beraten werden und wie sieht Eure Anforderungen an den Service aus? Die DKB-Bank* ist eine reine Online-Bank, weswegen wir keinen persönlichen Berater haben. Telefonisch ist allerdings jederzeit – auch am Wochenende – jemand erreichbar und wir haben bislang immer Hilfe erhalten, wenn wir sie benötigten. 
  • Nutzerfreundlichkeit und Zusatzservices: Immer mehr Banken versuchen sich durch Zusatzservices voneinander abzuheben. Zudem könnte es Euch wichtig sein, dass die Oberfläche des Kontobereichs modern und nutzerfreundlich gestaltet ist.  Bei der DKB-Bank* können wir Apple-Pay sowie Google-Pay benutzen. Die Nutzeroberfläche des Online-Kontos ist eher schlicht gehalten und wenig modern – uns ist jedoch wichtig, dass alles möglichst reibungslos funktioniert.
  • Auslandsreisen und Überweisungen: Wenn Ihr viel reist, ist für Euch ggf. auch die Möglichkeit im Ausland an Euer Geld zu kommen wichtig. Dies ist bei der DKB* ein großer Pluspunkt, da man überall kostenfrei abheben kann. Des Weiteren gibt es Banken, die für Überweisungen extra Gebühren anführen. Bei unserem DKB-Konto* ist dies nicht der Fall.
  • Dispozinsen: Die Höhe der Dispozinsen variieren von Bank zu Bank. Da unser Ziel immer ist, diesen teuren Überziehungskredit der Hausbank niemals zu benötigen, können wir auch nicht beurteilen, ob die 6,74 %, die die DKB* derzeit aufruft viel oder wenig sind. 

Fazit zum besten Gemeinschaftskonto für Paare

Ihr habt es sicherlich raus gelesen: Aus unserer Sicht ist ein Gemeinschaftskonto ein wahres Wundermittel für entspannte Finanzen als Paar. Es sorgt für Übersichtlichkeit, vereinfacht Bezahlprozesse und vermeidet lästiges Aufrechnen am Monatsende. 

Zudem ist die Eröffnung eines gemeinsamen Kontos wirklich einfach und geht schnell. Für uns hat die Eröffnung unseres Gemeinschaftskonto unsere vorherige Zettelwirtschaft und jede Menge Diskussionen rund um’s Geld von einem Tag auf den anderen beseitigt. 

Solltet Ihr noch unsicher sein, welche Bank die Richtige für Euer Gemeinschaftskonto ist, empfehlen wir Euch den nachfolgenden Vergleichsrechner: 

Macht es wie wir – eröffnet Euer Gemeinschaftskonto für organsierte Paar-Finanzen. Wenn wir Euch bei der Entscheidung rund um Euer gemeinsames Konto, die faire Aufteilung Eurer Ausgaben oder beim Entdecken von gemeinsamen Spar- und Investitionsmöglichkeiten unterstützen können, schickt uns gerne eine E-Mail. 

Verratet uns in den Kommentaren, ob Ihr bereits ein gemeinsames Konto habt oder Euch bald eines zulegen wollt?

3 Möglichkeiten privater Altersvorsorge in der Beziehung und was Ihr dabei beachten solltet

​Kurz für Euch zusammengefasst
  • ​Die gesetzliche Altersrente deckt weniger als​ die Hälfte Eurer Einnahmen ab. Wer als mehr als die Hälfte ausgibt, hat im Alter ein Problem.
  • Neben privaten Rentenversicherungsprodukten gibt es alternative Möglichkeiten zur Altersvorsorge wie ETFs, Aktien und Immobilien.

Wieso Euch die Altersvorsorge schon heute etwas angeht!

45 Jahre fleißig arbeiten, in die Rentenkasse einzahlen und ohne finanzielle Sorgen die Rente genießen können. Während diese Vorstellung in vergangenen Tagen Mal der Realität entsprochen haben könnte, ist sie momentan weit davon entfernt. Das Rentenniveau – also der Vergleich zwischen durchschnittlichem Verdienst und Altersrente – lag im Jahr 2000 noch bei 52,9 Prozent. Die aktuellsten Zahlen von 2016 geben nur noch 48,1 Prozent an. In 2030 soll es laut Prognosen des BMAS und Deutsche Rentenversicherung Bund bereits auf 44,3 Prozent gesunken sein.

Was bedeutet das?

Verdiente man in 2016 knapp 30.000 Euro im Jahr entsprach dies einer Altersrente von gut 14.000 Euro pro Jahr. Man hat also von einem Jahr auf das andere mindestens 16.000 Euro weniger zur Verfügung.

Nun sind von der Rente auch Abgaben zu leisten. Der Eigenanteil bei Kranken- und Pflegeversicherung beträgt zusammen etwa 10 Prozent. Also nochmal 1.400 Euro weniger. Etwas Gutes gibt es bei so einer kleinen Altersrente gibt es dann doch: die Freibeträge sind vermutlich deutlich höher, sodass die Rente nicht besteuert wird.

Zuverlässige Aussagen gibt es nur vom Finanzamt und auch nur nach der individuellen Prüfung. Eine Pauschalberechnung / Aussage ist an dieser Stelle nicht möglich, weshalb die Überschlagsrechnungen auch ausreichend sind.

Das Dilemma ist jedoch klar. Wer vor dem Renteneintritt keine Sparquote jenseits der 60 % hatte, hat auf einmal kein Geld mehr übrig. Und 60 % ist eine herausragende Leistung, die die allerwenigsten dauerhaft stemmen werden. Wahrscheinlicher sind 5 bis 15 Prozent. Hier entsteht also ein fettes Minus.

Im obigen Beispiel bedeutet es, dass man gewohnt ist im Jahr etwa 25.000 Euro ausgibt und plötzlich nur noch die Hälfte zur Verfügung hat. Vermutlich kommen daher die „Witze“ das Rentner Flaschen sammeln.

Lustig ist das nicht wirklich. Sondern ein ernsthaftes Problem. Die Politik und Versicherungsgesellschaften bieten nun zusätzliche Rentenprodukte an, die die zur eigenen Situation passen können oder (oft) auch nicht. Eine Übersicht und die Erklärung zum 3-Stufen-Modell liefert Google zu genüge – zum Beispiel von Finanztip.

Abseits dessen gibt es jedoch noch andere Möglichkeiten private Altersvorsorge zu betreiben. Diese Optionen sind zunächst für jeden alleine umsetzbar. Wir packen noch einen oben drauf und zeigen die Herausforderungen und Chancen für Paare auf.

ETFs: Einmal einrichten, liegen lassen und Rentenlücke schließen?

Ja. Um das Buzzwort kommen wir in einem Artikel zur Altersvorsorge natürlich nicht drum herum. Und das wollen wir auch nicht. Schließlich nutzen auch wie die ETF-Investition als eine Variante unserer Altersvorsorge.

Doch nun erstmal halblang. Was ist denn das? Und wie funktioniert’s?

Stell‘ Dir vor Du willst Eier auf dem Markt kaufen. Du schlenderst mit Deinem Korb also zwischen den Marktständen entlang und findest einen passenden Händler. Statt jedes Ei einzeln in Deinen Korb zu packen, nimmst Du lieber einen Eierkarton mit der gewünschten Anzahl. Genau das macht ein ETF auch. Statt jede Aktie einzeln in Dein Depot zu legen, kaufst Du sie im Karton. Der heißt aber nicht Aktienkarton, sondern ETF.

Was brauchst Du dazu?

  • Ein Depot bei einer Bank. Da nutzen wir das der Consorsbank für uns selbst und das der Comdirect für unseren Baby-Investor. Beide empfehlen wir gerne weiter.
  • Eine Idee, was Dir wichtig ist: Dividenden, Anzahl an Aktien, Nachhaltigkeit oder anderes.
  • Eine Idee, was Du nicht haben willst: Branchen, Regionen oder anderes.

Und dann kann’s auch schon losgehen. Du loggst Dich ein, startest Deinen Sparplan und sparst nun jeden Monat einen bestimmten Betrag in den ETF. Danach kannst Du Dich die restlichen Arbeitsjahre ausloggen und zur Rente wieder einloggen.

Übrigens haben wir einen ultimativen ETF-Guide verfasst. Der führt Dich detailliert bis zu Deinem ersten ETF.

​ETFs als Altersvorsorge für Paare?

Möchte man als Paar gemeinsam vorsorgen und sich nicht permanent mit dem Thema beschäftigen, sind ETFs sicherlich eine gute Lösung. Jedoch ist der Renteneintritt weit, weit in der Zukunft. Im Falle einer Trennung heißt es dann Anteile splitten. Das kostet im Zweifel wieder Geld und ist der Altersvorsorge alles andere als dienlich.

Daher lieber in eigenen Depots investieren. Dem Vermögensaufbau um die Rentenlücke zu schließen ist es egal und im Zweifel ist klar ersichtlich, wem wie viel gehört.

Einer gemeinsamen Recherche, den Geldgesprächen und Entscheidungsabwägung stehen dennoch keinerlei Hindernisse im Wege. Im Gegenteil: tauscht Euch aus und lernt voneinander.

Wie wichtig ein früher Start bei Investitionen in ETFs ist und wie viel Unterschied es macht, ob Ihr 4 oder 7% durchschnittliche Rendite erzielen könnt, haben wir in dieser Grafik aufbereitet:

Altersvorsorge mit ETF Sparplänen

Mit Aktien erfolgreich die Rentenlücke schließen?

Zurück zum Eiertanz – äh Beispiel. Du kannst auch Deinen eigenen (noch leeren) Eierkarton mitnehmen, selbst die Eier aussuchen und in Deinen Karton legen. Das ist bei Aktien genauso.

Es macht vor allem Sinn, wenn Du eine bessere Auswahl triffst, Du eine ganz bestimmte Kombination haben willst oder Dir die Auswahl einfach Spaß macht. Klar. Es geht nicht so einfach und bequem wie der Kauf eines ETF. Dafür lernst Du deutlich mehr, bildest Dich fort und hast gegebenenfalls eine höhere Rendite sowie mehr Spaß.

Nachteil? Einfach so lapidar nebenher was investieren, ist nicht. Es bedarf einiges an Wissen und Arbeit eine gute Auswahl zu treffen. Ansonsten wird die Investition schnell immer weniger Wert und das ist Gift für die Altersvorsorge.

Die Voraussetzungen für den Aktienkauf sind ähnlich wie beim ETF:

  • Du brauchst ein Depot. Da empfehlen wir weiterhin die Consorsbank oder die Comdirect.
  • Du brauchst eine Idee, was Du erreichen willst.
  • Du brauchst eine Idee, wie Du es erreichst (Strategie).

Wem das zu Beginn zu heiß ist, der kann mit sehr kleinem Geld sehr viel Erfahrung sammeln. Es ist wohl die günstigste und die profitabelste Fortbildung. Wie? Lies es in unserem Aktienguide im Detail.

​Können Aktien eine Möglichkeit in der Beziehung sein?

Generell gilt hier das Gleiche wie bei den ETFs. Man kann als Paar dennoch die Entscheidung treffen, gemeinsam in Aktien zu investieren. Wir haben uns ebenfalls dafür entschieden. Schließlich arbeiten wir gemeinsam am Vermögensaufbau und wollen deutlich vor 67 Jahren in die Rente eintreten.

Dennoch sind auch hier einige Dinge zu beachten. Allen voran ein klares Regelwerk. Was ist Euch wichtig? Welche Strategie verfolgt Ihr? Wie wird gekauft? Wie wird verkauft?

Zudem ist es sinnvoll zu dokumentieren, wem wie viel an den jeweiligen Aktien gehört. Sofern Ihr nicht alles 50/50 kaufen wollt, dient dies der eigenen Absicherung. Aktien über die keine Einigkeit besteht, man selbst aber kaufen will, gehören definitiv ins eigene Depot.

​Immobilien sind keine Altersvorsorge oder doch?

Ein immer noch weit verbreiteter Irrtum ist der Glaube des Eigenheims als Altersvorsorge. Dafür wird sich ein Haus irgendwo im Nirgendwo gekauft und dieses 30 bis 40 Jahre abbezahlt. Um danach festzustellen, dass es zu groß, zu weit entfernt oder zu teuer ist. Ja, Du hast richtig gelesen. Zu teuer.

Die Miete fällt weg. Das spart Ihr Monat für Monat. Doch was ist mit dem ganzen Rest? Es gibt keinen Vermieter, der Euch das Haus in Stand hält. Das seid ihr selbst. Ein Haus das mindestens 40 Jahre alt ist, hat jährliche Instandhaltungskosten, die weit höher sein können als eine Miete für eine passende Wohnung oder auch ein Haus.

Und solche Instandhaltungen können per Gesetz eingefordert werden – z. B. neue Standards im Energiebereich. Eine Entscheidung das Haus einfach in der eigenen Lebenszeit zu verbrauchen, fällt also aus. Ein Eigenheim würden wir erstmal als Verbindlichkeit und Kostenschleuder betrachten. Das mag in Ausnahmefällen anders aussehen.

Dennoch sind Immobilien eine Möglichkeit fürs Alter vorzusorgen. Euer Haus könnte bereits so gebaut sein, dass in späteren Jahren Einliegerwohnungen mit relativ geringem Aufwand entstehen und Ihr diese vermietet. Ihr könntet direkt ein zwei bis drei Familienhaus kaufen. Oder Ihr wohnt zur Miete und kauft Immobilien als Kapitalanlage.

​Gemeinsam eine Immobilie für die Rente kaufen?

Im Gegensatz zu Aktien und ETFs ist ein Immobilienkauf notariell beglaubigt und hat einen entsprechenden Kaufvertrag. Das bedeutet vor allem, dass penibel geklärt ist, wie viel jedem von der Immobilie gehört. Hässlich kann es bei einer Trennung dennoch werden, wenn einer den anderen ausbezahlen soll und das Geld nicht vorhanden ist.

Die Vor- und Nachteile eines solchen Projekts listen wir in einem unserer ersten Artikel zum Thema Immobilienkauf als Paar auf.

​Wie sieht Deine Altersvorsorge aktuell aus?

Mach den Check und prüfe wie es für Dich und Euch im Alter aussieht.

  • Wie hoch sind Eure aktuellen jährlichen Ausgaben?
  • Wie hoch werden sie vermutlich beim Renteneintritt sein? Stichworte: Lebensstandard & Inflation.
  • Was sagt Euer Rentenbescheid aus? Was bedeutet die Zahl auf dem Zettel wirklich?
  • Welche anderen Einkünfte habt Ihr Stand jetzt außerhalb Eures Gehaltes?
  • Wie viel weniger Einkommen werdet Ihr Stand heute beim Renteneintritt haben?
  • Wie wollt Ihr diese Lücke schließen?

Ich weiß. Das ist kein Klick-Klick-Freu Schnelltest um zu wissen, wie es um Eure Altersvorsorge und damit Eure finanzielle Absicherung aussieht. Die Antworten darauf werden Euch zunächst beängstigen, dann motivieren und abschließend dafür sorgen, dass Ihr genügend Geld haben werdet.

Ansonsten sind wir da für Dich und Deinen Lieblingsmenschen. Schicke uns einfach eine Mail.

Dieser Blogartikel ist Teil der Blogparade von ExtraETF rund um Möglichkeiten privater Altersvorsorge.

Privatinsolvenz als Beziehungskiller oder wertvoller Startschuss?

Immer wieder lernen wir online wie offline spannende Menschen kennen. Einer davon ist Robert Brinkert, der Menschen unterstützt, die sich in der Privatinsolvenz befinden oder kurz davor stehen.

Dafür hat er sein eigenes Unternehmen gegründet und arbeitet daran Bildung rund um Schulden und Finanzen im Allgemeinen unter die Menschen zu bringen.

Seine eigene Privatinsolvenz war für Robert der Startschuss in ein neues Leben – mit Finanzbildung!

Im Beziehungs-Investoren Podcast hat er von seinem Weg berichtet und mit viel Passion dargelegt, warum Bildung rund um Finanzen der Schlüssel ist, dass weniger Menschen ihre private Insolvenz anmelden und durchstehen müssen.

Das ganze Gespräch mit Robert kannst Du Dir hier oder auf allen Podcast-Plattformen anhören:

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Und wenn Du lieber liest, haben wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Robert Brinkert lebt in Hamburg, ist 35 Jahre jung, verheiratet und Vater von einem Sohn sowie einem Stiefsohn. Er ist hauptberuflich beim Zoll und verbeamtet.

Nebenbei hat er die Insolvenzhilfe gegründet, nachdem er selbst 2017 Privatinsolvenz anmelden musste und aus dieser Zeit viel gelernt hat.

Privatinsolvenz Interview

Was steckt hinter Deinem Projekt der „Insolvenzhilfe“?

Meine Vision ist mit finanzieller Bildung die Anzahl der 90.000 Privatinsolvenzen und die Anzahl der sieben Millionen überschuldeten Menschen in Deutschland zu senken, was zur Folge haben wird, dass Kinder- und Altersarmut bekämpft werden.

Kurz nachdem der Antrag auf Eröffnung meiner Privatinsolvenz gestellt wurde, kam ich eines Morgens von der Nachtschicht nach Hause und habe eine Dokumentation über die Auswirkungen der Finanzkrise an einem kleinen norwegischen Ort gesehen.

Das war für mich der Startschuss über Finanzen nachzudenken und viele Bücher zu lesen. Später stellte ich immer mehr fest, wie kompliziert und anstrengend der ganze Insolvenzprozess ist – und dass auch hier so viel Wissen fehlt.

Deshalb habe ich entschlossen anderen zu helfen, diesen Prozess stressfrei zu überstehen.

Langfristig möchte ich dazu beitragen, dass Menschen gar nicht erst in der Verschuldung landen.

Wie kam es denn zu Deiner eigenen Privatinsolvenz?

Das war eine Verkettung vieler Faktoren:

  • Hochzeit auf Kredit
  • Elternzeit, die wir beide genommen haben und aufgrund der früheren Selbstständigkeit meiner Frau ein geringeres Elterngeld.
  • Ein gescheiterter Versuch nebenbei Geld zu verdienen mit einer eigenen Eisdiele.
  • Der verunglückte Versuch Selbstständigkeit, Familienleben und Rückkehr in den Job nach 6 Monaten Elternzeit zu vereinbaren.
  • Scheitern der Selbstständigkeit mit dem Eiscafé.

Der entscheidende Punkt bei allem war meine mangelnden Finanzbildung und der daraus folgende falsche Umgang mit Geld.

 

Wie kannst Du Menschen in der Privatinsolvenz ganz konkret helfen?

Um durch das Verfahren entspannt durchzukommen benötigen die Menschen Bildung oder einen teuren Rechtsanwalt.

Ich möchte Menschen Sicherheit geben, rechtliche aber vor allem finanzielle Aufklärung bieten. Zudem möchte ich sie dabei unterstützen, finanziell gut aufgestellt zu sein, wenn der ganze Prozess vorbei ist, sodass ihnen das nie wieder passiert.

Hier ist auch wichtig den Prozess ganzheitlich zu betrachten, denn die Finanzen sind nur ein wichtiger Teil neben dem Lebensbereichen Beziehungen, Gesundheit und Sinn.

Darfst Du selbst damit in der Privatinsolvenz überhaupt etwas verdienen? Oder musst Du alles abgeben?

Klar darf man das. In der Privatinsolvenz wird dein Gehalt mit der Pfändungstabelle abgeglichen und dein pfändungsfreier Anteil bleibt Dir für den Lebensunterhalt.

Grundsätzlich musst Du dann die Hälfte Deines Zuverdienstes abgeben, um damit Deine Gläubiger zu bedienen.

Meine persönliche Einstellung lautet: Wenn die Wohlverhaltensphase vorbei ist, was im August 2020 nach drei Jahren der Fall ist, möchte ich 100 % meiner Schulden an die Gläubiger zurückzahlen. Ich sehe das als meine moralische Verpflichtung.

Aber erst einmal möchte ich durch das Projekt tatsächlich nichts verdienen, sondern alles was ich einnehme wieder reinvestieren, um meine Vision langfristig zu erreichen und min. 20.000 Menschen pro Jahr in der Insolvenz zu unterstützen.

Wie läuft das mit einer Privatinsolvenz typischerweise ab?

Grundsätzlich dauert der ganze Prozess 6 Jahre, das eigentliche Insolvenzverfahren sind jedoch nur 12 bis 18 Monate. Nach der Beendigung des eröffneten Verfahrens folgt die Wohlverhaltensphase.

Durch die Privatinsolvenz wird Dir nach einer gewissen Zeit die restliche Schuld erlassen. Bei mir wird dies bereits nach 3 Jahren in diesem August sein, da ich dann 35% der Schulden abgezahlt habe.

Zukünftig soll der ganze Prozess EU-weit auf 3 Jahre gekürzt werden, damit die Betroffenen schneller wieder voll am Wirtschaftsleben teilhaben können.

Offiziell ist es nicht gewünscht, dass man während der Privatinsolvenz bspw. an der Börse investiert oder eine Immobilie kauft, mal davon abgesehen, dass aufgrund der Schufa ein Immobilienkredit nicht finanziert wird.

Nach 12-18 Monaten erlangt man bei „Wohlverhalten“ jedoch gewisse Rechte und Pflichten. Unter anderem Sparpläne, Wohnungsbesichtigungen oder auch Netzwerkaktivitäten, um zu lernen wieder auf eigenen Beinen zu stehen.

Auf der anderen Seite muss man das Geld auf dem Pfändungskonto, das einem zur Verfügung gestellt wird auch auf jeden Fall ausgeben bzw. verwenden. Denn ansonsten wird es einbehalten und geht auch an die Gläubiger.

Auch wenn ich alle meine Schulden irgendwann zurückzahlen möchte – in dem Moment ist es eben echt ärgerlich, wenn man Geld dann vielleicht 2 Monate später braucht und es aber nicht rechtzeitig weg überwiesen hat.

Was sind Deine wichtigsten Erkenntnisse aus den vergangenen 3 Jahren?

Ich habe gelernt, wie wir unsere Ausgaben minimieren können. Zum Beispiel hatten wir früher 2 Autos und haben jetzt keines mehr. Wir sind bewusst umgezogen, sodass ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann.

Wir haben unsere Ausgaben optimiert, indem wir bspw. Handy-Verträge oder eben die Selbstständigkeit hinterfragt haben.

Wir haben angefangen viel zu hinterfragen, festgestellt was wirklich wichtig ist und dass wir gar nicht so viele materielle Dinge brauchen für ein glückliches Familienleben.

Euch soll so etwas auf keinen Fall passieren? Lernt von unserem Finanz- und Beziehungswissen aus über 10 Jahren und werdet Teil unserer Premium-Community.

Hat die Privatinsolvenz Eure Beziehung verändert? 

Erstmal war die Privatinsolvenz vorrangig meine Schuld. Ich war verantwortlich für die Entscheidungen, auch wenn wir bspw. Kreditfinanzierungen auch bereits zusammen abgeschlossen haben.

Wir sind aber auf jeden Fall enger zusammengerückt. Am Anfang war alles sehr stressig und es standen Vorwürfe im Raum.

Wir haben viel miteinander gesprochen und der Prozess hat uns dazu gebracht, dass wir heute viel bewusster leben und auch anders mit unseren Kindern umgehen.

 

Was tut Ihr als Eltern, um Euren eigenen Kindern eine solche Privatinsolvenz zu ersparen? 

Ganz einfaches Beispiel: Mein fünfjähriger Sohn hat ein Sparschwein. Er bekommt 1 € Taschengeld pro Woche, 50 Cent kommen in das Sparschwein für sein Sparziel und mit dem Rest kann er machen, was er möchte.

Wir möchten die richtigen Grundlagen legen, dass beide Kinder lernen mit Geld umzugehen, aber auch zu sparen. Und irgendwann werden sie auch ihre erste Aktie kaufen.

Dein wichtigster Tipp für andere Menschen?

Niemals den Kopf in den Sand stecken und immer Verantwortung übernehmen. Dann kann man auch das positive aus der Situation der Privatinsolvenz ziehen.

Und dann sind es so Kleinigkeiten: Beispielsweise niemals Briefe ungeöffnet lassen. Stattdessen die Finanzen kennen und strukturieren. Und dann einen Notgroschen aufbauen – 3-6 Monate würde ich empfehlen, lieber 6 bei anstehenden Rezessionen.

Auf jeden Fall nicht weglaufen, sondern die Situation annehmen, akzeptieren und gucken wie es weitergehen kann. Auch mit Unterstützung eines Schuldnerberaters oder eben jemandem wie mir.

Vielen Dank Robert für das spannende Interview!

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Grünes Geld: So geht nachhaltige Geldanlage

Die 20 besten Spartipps zum Geld sparen in 2020

Mehr Geld sparen im neuen Jahr – ist das Euer Vorsatz?

Um dieses Vorhaben umzusetzen, braucht es die besten Spartipps. Und genau diese haben wir für Euch gesammelt: 20 Spartipps für 2020.

Einige Möglichkeiten um weniger auszugeben, kennt Ihr vielleicht schon. Andere werden Euch neu sein. Teilt in den Kommentaren Eure zusätzlichen Sparmöglichkeiten mit uns, sodass wir alle gemeinsam weniger Geld ausgeben und stattdessen ein kleines Vermögen in diesem Jahr ansparen können.

Du schaust lieber Video als zu lesen? Dafür gibt es seit diesem Jahr unseren Youtube-Channel:

1. Versicherungen & Verträge prüfen

Der Jahresanfang bietet sich an, um Eure Versicherungen und Verträge zu prüfen. Habt Ihr noch die besten Angebote und Bedingungen? Durch Vertragswechsel oder -Kündigungen spart Ihr in 2020 ohne großen Aufwand viel Geld.

Mindestens einmal im Jahr solltet Ihr Eure bestehenden Verträge kritisch prüfen:

  • Wird alles tatsächlich noch benötigt?
  • Welche Bedingungen haben sich (ggf. zu Eurem Nachteil) verändert oder werden sich ändern?
  • Welche aktuellen Angebote sind besser als Eure bestehenden Verträge?

Diesen Check gilt es nicht nur für Versicherungen aller Art (Hausrat, Haftpflicht oder Reiseschutz) zu machen, sondern auch für jegliche andere Verträge. Dies kann zum Beispiel der teure Tarif Deines Handyvertrags, der Stromlieferant* oder auch Abos für’s Fitnessstudio, Zeitschriften oder Netflix sein.

Bequem und wirklich super schnell könnt Ihr Eure Verträge online mittels Plattformen wie Check24* vergleichen und bei Bedarf direkt kündigen oder neu abschließen.

Manchmal reicht auch schon der Wechsel in einen anderen Tarif beim Dienstleister, damit Du nicht mehr zuviel zahlst. Wir selbst haben vergangenes Jahr den Internetanbieter und im Jahr davor den Stromanbieter gewechselt und können in beiden Fällen eine Menge Geld sparen bei unseren neuen Anbietern.

2. Freizeit nach Angeboten organisieren

Nur weil Ihr in 2020 endlich Geld sparen möchtet, müsst Ihr nicht jeden freien Tag oder Abend zuhause vor dem Fernseher verbringen. Freizeitaktivitäten kosten selbstverständlich oft Geld und sind teurer als zuhause bleiben. Doch sparen ist hier einfacher als gedacht!

Wie das geht? Durch geschickte Planung Eurer Freizeit.

Nutzt spezielle Angebote, wie Museumstage (viele Städte bieten an einem bestimmten Wochentag reduzierte Eintritte in städtische Museen an) oder geht mal wieder am Kinotag (zum günstigeren Preis) einen Film schauen.

Besucht die lokale Touristeninformation oder nutzt die Onlinesuche, um passende Angebote und Aktionen in Eurer Nähe zu finden und Ihr werdet sehen: Freizeit kann so günstig sein!

3. Einnahmen & Ausgaben tracken

Wenn Ihr in 2020 endlich gemeinsam Geld sparen möchtet, ist der allererste Schritt: Trackt Eure (gemeinsamen wie individuellen) Einkommen und Ausgaben.

Dies funktioniert ganz ​easy: Schreibt einfach alles auf – wirklich alles!

Egal, ob per App oder auf einem Zettel. Das Wichtige ist, dass Ihr alles, was Ihr kauft, jede kleine und größere Ausgabe notiert. Genauso schreibt Ihr, welche Einkünfte Ihr erzielen konntet, sodass Ihr am Monatsende genau wisst, was auf Eurem Girokonto rein und raus gegangen ist.

Im zweiten Schritt setzt Ihr Euch dann Budgets für einzelne Lebensbereiche. Im dritten Schritt findet Ihr das perfekte Kontenmodell für Euch. Im vierten Schritt entdeckt Ihr Optimierungspotential – sowohl bei dem, was rein kommt als auch bei dem vom Konto abgeht. Zu guter Letzt beginnt Ihr zu investieren und gemeinsam ein Vermögen aufzubauen.

Klingt alles ziemlich viel und kompliziert?

Mit unserem Workbook „Finanzüberblick für Paare“ bekommt Ihr eine Schritt-für-Schritt-Anleitung rund um die Themen Kontenmodelle, Haushaltbuch und Finanzplanung in der Beziehung.

Mit dabei ist der Excel-Finanzplaner für Paare, damit Ihr direkt anfangen könnt Eure Geldein- und ausgänge zu tracken.

So wird Sparen in 2020 strukturiert möglich und Ihr arbeitet gemeinsam an Eurer Zukunft.

4. Steuererklärung frühzeitig machen

Steuern sparen wollen wir alle. Doch wer Steuern zahlt und diese wieder zurück möchte, muss eine Steuererklärung erstellen. Die meisten Deutschen erhalten dadurch tatsächlich Geld zurück. Nachzahlungen sind deutlich seltener. 

Daher empfehlen wir: Erstellt in 2020 frühzeitig Eure Steuererklärung, um zu sparen. So spart Ihr zwar kein Geld, jedoch erhaltet Ihr Eure Rückzahlung früher und könnt mit diesem Geld weiterarbeiten. Ihr spart also Zeit, in der das Geld nicht bei Euch ist. 

Um die Erklärung frühzeitig zu erstellen, könnt Ihr direkt im Januar alle nötigen Daten und Informationen zusammensammeln. 

SteuerSparErkl�€rung

Sobald alle Belege und Unterlagen vorliegen (die meisten Banken versenden bspw. die Auskünfte über die Kapitalertragssteuer bis Mitte Februar), könnt Ihr Eure Steuererklärung erstellen.

Um dabei nicht auf einen Steuerberater angewiesen zu sein (und erneut Geld zu sparen), nutzen wir seit Jahren die Software Steuertipps*. Die Kosten dafür könnt Ihr übrigens von der Steuer absetzen!

5. Essensplan & Einkaufen nach Liste

Wir predigen es seit Jahren, doch haben wir selbst in 2019 an dieser Stelle nicht konsequent gespart: Die alltäglichen Einkäufe für Lebensmittel im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt.

Doch in 2020 wird sich dies wieder ändern und wir werden unseren 4-wöchigen Essensplan nutzen. Damit sind unsere Gerichte vorgeplant und wir wissen, was wir einkaufen müssen. In den Laden gehen wir mit einer vollständigen Einkaufsliste und kaufen so deutlich weniger unnütze Dinge und vor allem auch gesündere Lebensmittel.

Spontankäufe werden reduziert und Ihr spart dadurch jeden Monat bares Geld aus dem Topf „Lebenshaltung“. Zeit für die Frage „Was sollen wir heute essen?“ sparst Du Dir auch noch.

Wenn Ihr Inspiration für Euren eigenen Essensplan sucht, findet Ihr unseren hier – die Einkaufslisten für alle 4 Wocheneinkäufe sind direkt dabei, sodass es mit dem Sparen beim Einkaufen losgehen kann.

6. Stromsparstecker

Strom sparen ist nicht nur gut für’s Geld sparen sondern auch für die Umwelt. Die meisten unserer Geräte (Laptop, TV oder auch die Waschmaschiene) verbrauchen im Standbye-Modus bereits sehr wenig Strom. So wenig, dass wir die Stecker viel zu selten herausziehen. Viel einfacher ist es einen Stromsparstecker* einfach auszuschalten.

Doch noch etwas mehr sparen könnt Ihr, indem Ihr Euch Stromsparsteckerleisten* anschafft und diese am Abend durch einen einfachen Klick ausschaltet. Keine Geräte mehr im Standbye wird Euch in 2020 weiteres Geld sparen – probiert es mal aus!

7. Wohnung untervermieten bei Abwesenheit

Wenn Ihr dann unterwegs seid und Geld für Eure Reisen ausgebt, steht Eure Wohnung leer und Ihr zahlt dennoch weiterhin Miete dafür. Schon mal überlegt, diese während Eurer Abwesenheit via AirBnB zu vermieten?

Durch diese zusätzliche Einnahme könnt Ihr in 2020 wieder mehr Geld sparen und idealerweise direkt anlegen.

Mehr über unsere Erfahrungen als AirBnB-Gastgeber könnt Ihr hier lesen. Wir sparen all unser zusätzliches Einkommen über AirBnB in unsere Immobilienrücklage. So zahlen unsere Gäste durch ihre Miete nach und nach unseren Kredit für unsere Wohnung ab.

Möchtet Ihr auch AirBnB-Gastgeber werden*? Dann schaut direkt nach, welche Mietpreise in Eurer Gegend möglich wären und legt Euer Profil an.

8. Leitungswasser trinken

Noch so ein Alltagsspartipp: Leitungswasser statt gekauftem Wasser trinken. Spart neben Geld in 2020 auch jede Menge Energie, da keine schweren Getränkekästen in den dritten Stock getragen werden müssen.

Wenn Ihr nicht sicher seid, wie es um die Rohre in Eurer Wohnung bestellt ist: Es gibt praktische Filtersysteme*, die Ihr an Euren Wasserhahn anschließt. Für wenig Geld könnt Ihr Euer Wasser so noch einmal reinigen bevor Ihr es trinkt.

Und für die Sprudelwasser-Fans bietet sich natürlich der Soda Stream* an.

Die Anfangsinvestition für Filter oder Stream, habt Ihr schnell wieder eingespart. Ein Liter Leitungswasser kostet in Deutschland durchschnittlich 0,002 Euro oder 0,2 Cent. Wie viel Geld müsst Ihr im Vergleich für einen Liter Wasser aus dem Supermarkt ausgeben?

9. Selber machen statt kaufen

Dieser Tipp ist völlig Jahresunspezifisch – Ihr könnt jederzeit damit beginnen mehr selber zu machen anstatt es zu kaufen. Mit etwas Übung macht Ihr Eure Seife, Euer Waschmittel und sogar Kleidung selbst und spart dabei eine ganze Menge Geld. Vielleicht entdeckt Ihr sogar noch ein tolles neues Hobby oder entwickelt daraus eine Geschäftsidee?

Die einfachste Sache zum selber machen und Geld sparen für 2020 ist das Mittagessen: Kocht am Abend etwas mehr oder bereitet Euch leckere Sandwiches oder gesunde Shakes zu, um sie am Mittag anstelle von teurem Fast-Food auf der Arbeit zu essen.

10. Budgets einrichten

Neben dem Tracking Eurer Einnahmen und Ausgaben, ist das Einrichten von Budgets für die verschiedenen Ausgabenkategorien ein wertvoller Spartipp für 2020.

Wie funktioniert’s?

  1. Das Haushaltsbuch des letzten Monats oder Jahres kritisch betrachten und Muster ableiten.
  2. Durchschnittsbedarfe für die Fixkosten errechnen.
  3. Die variablen Posten gemeinsam durchsprechen und einplanen.
  4. Gemeinsame Budgets je Kategorie festlegen.

Wenn Ihr Euch mit dem Thema ​Finanzplanung und vor allem dem sinnvollen Erfassen Eures Budgets sowie der Entnahmen mehr beschäftigen möchtet, empfehlen wir dafür unser Workbook

Im zugehörigen Excel-Tool könnt Ihr jeden Topf Eures Budgets direkt eintragen und bekommt die Abweichung nach der Eintragung Eurer tatsächlichen Zahlen umgehend berechnet. 

11. Fahrrad statt Auto

Eine teure Sache im Alltag ist der Sprit fürs Auto. In 2020 verspricht dieser noch teurer zu werden.

Um in 2020 Geld zu sparen, müsst Ihr nicht direkt Euer Auto abschaffen. Doch kürzere Strecken aufs Fahrrad umzustellen, wird Euch eine Menge Sprit-Ersparnis bringen.

Gerade kurze Strecken benötigen überdurchschnittlich viel Benzin. Dagegen stehen die Kosten für ein ordentliches Fahrradlicht* oder einen neuen Fahrradhelm* in keinem Verhältnis.

Schiebt die Ausreden beiseite, schont die Umwelt! Fahrradfahren ist wirklich nicht nur etwas für sparsame Studenten. Du sparst durch’s Fahrradfahren in 2020 eine Menge Geld und tust gleichzeitig etwas für Deine Gesundheit – also los!

12. Gutscheinblock verwenden

Seit Jahren einer unserer liebsten Spartipps! Ein Gutscheinbuch für Eure Heimatregion zum Essen gehen verwenden.

Am Jahresanfang gekauft (oder zu Weihnachten schenken lassen) bringt es Euch das ganze Jahr über Ersparnisse. Meist bedeuten die Gutscheine, dass eines von zwei Gerichten umsonst oder deutlich billiger ist.

Für Paare, die wie wir, gerne essen gehen und dabei immer wieder neue Orte ausprobieren wollen, ist ein solches Gutscheinbuch ein super Spartipp. Probiert es einmal aus!

13. Wunschliste verwenden

Impulskäufe vermeiden ist Euer größter Vorsatz für 2020, um endlich Geld zu sparen? 

Unser liebster Spartipp und sich dennoch gemeinsame Wünsche zu erfüllen ist eine Wunschliste anzulegen. 

Wie funktioniert es?

  1. Wann immer ein Wunsch aufkommt – ein neuer Mixer, ein neues Technikgadget oder die neue Handtasche – wird er nicht sofort umgesetzt, sondern kommt auf die Wunschliste. 
  2. Auf der  Wunschliste bleibt er mindestens 3  Wochen. 
  3. Nach der vereinbarten Zeit schaut Ihr erneut auf Eure Wunschliste und entscheidet jetzt, ob die Wünsche immer noch bestehen und gekauft werden sollen. 

Ihr werdet merken: Mehr als die Hälfte Eurer Wünsche, werden mit etwas Abstand viel uninteressanter. Und Ihr entscheidet das Geld nicht auszugeben und stattdessen das Geld zu sparen.

Extra Tipp: Viele Dinge sind gebraucht viel günstiger als Neues zu kaufen. Nutzt die 3 Wochen bis zur Kaufentscheidung mit einer kurzen Recherche, ob auf Flohmärkten oder auf Online-Plattformen wie E-Bay Sparpotentiale bei Euren Wünschen vorhanden sind. 

14. Filterkaffee oder Bohnen statt Kapseln

Kaffeekapseln sind eine Umweltsauerei und wahnsinnig teuer. Steigt in 2020 auf Filterkaffee* oder Bohnenkaffee* um. Das ist nicht nur viel billiger, sondern beim Kauf einer hochwertigen Sorte, wird der Geschmacksunterschied minimal sein.

Und dafür spart Ihr eine ganze Menge Geld – je nach dem, wie viel Kaffee ihr trinkt.

15. Konto ohne Kontoführungsgebühren

Immer mehr Banken verlangen Gebühren für die Führung Eures Girokontos oder auch für das Abheben von Bargeld.

Zudem müssen wir damit rechnen, dass in 2020 noch mehr Banken einen Negativzins auf Spareinlagen auf dem Girokonto bzw. auf dem Tagesgeldkonto erheben werden.

Um hier Geld zu sparen, lohnt es sich verschiedene Konten miteinander zu vergleichen. Sollten Eure Konten zu zusätzlichen Kosten führen, empfiehlt es sich das Konto zu wechseln und damit langfristig (und nicht nur in diesem Jahr) Geld zu sparen.

Mit dem nachfolgenden Vergleichsrechner könnt Ihr prüfen, ob ein anderes Girokonto für Euch vielleicht besser geeignet wäre:

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16. Babynahrung selbst herstellen

Ihr habt ein kleines Baby und steht kurz vor der Umstellung von Milch auf feste Nahrung? Für alle Babyeltern lautet der Spartipp rund um die Babynahrung: Selber machen lohnt sich!

Gemüse weich kochen und pürieren klingt nach viel Aufwand. Ist es jedoch nicht. Mit einem integrierten Dampfgarer und Pürierer, geht die Zubereitung wirklich einfach. Wir haben beispielsweise diesen Babybrei-Zubereiter* genutzt.

Anschließend friert Ihr die richtigen Portionsgrößen ein und werdet so eine Menge Geld sparen und in vielen Fällen wird Euer Baby auch noch gesünder essen.

Denn gerade zu Beginn wird Euer Nachwuchs nur wenige Löffel zu sich nehmen und die großen Babygläschen gar nicht schaffen.

17. Bahnfahrten planen

Ihr habt vor im Jahr 2020 viel zu reisen? Egal, ob alleine oder zu zweit. Es lohnt sich Reisen innerhalb von Deutschland frühzeitig zu planen. Denn so findet Ihr bei der Bahn noch günstige Sparangebote. Etwa 3 Monate vorab sind die Tickets erfahrungsgemäß am günstigsten. Achtet auch auf besonderes Angebote bspw. für Studenten und Aktionen – vor allem im Sommer –  der Bahn. Aufmerksam sein, lohnt sich.

Um weiterhin beim Reisen Geld zu sparen nutzen, wir gerne den Flixbus anstelle der Bahn oder suchen uns eine Mitfahrgelegenheit. Bei letzterer bekommt Ihr fast immer eine spannende Unterhaltung mit dazu – völlig kostenlos.

18. Urlaub in der Ferienwohnung statt Hotel

Noch ein Tipp für die Urlaubsplanung 2020? Na klar!

Doch wie wäre es in diesem Jahr mit einem Urlaub in einer Ferienwohnung* anstelle eines Hotels? An der Miete der Unterkunft am Ferienort lässt sich oft eine ganze Menge Geld sparen.

Noch dazu erhaltet Ihr durch Selbstverpflegung vor Ort die Möglichkeit die Kultur am fremden Ort noch besser kennenzulernen – denn ein Supermarktbesuch in einem anderen Land hält immer Überraschungen bereit.

Durch die Einsparungen beim Haupturlaub ist in 2020 vielleicht sogar ein zusätzlicher Wochenendtrip drin – rechnet mal nach!

19. Taschen zum Einkauf mitnehmen

Wenn es zum Einkaufen geht, ist es nicht nur entscheidend eine Liste und einen klaren Essensplan dabei zu haben.

Darüber hinaus spart Ihr in 2020 eine Menge Geld, wenn Ihr jedes Mal Euren eigenen Rucksack oder andere Einkaufstaschen dabei habt. So erspart Ihr Euch die Supermarkt-Tüten zu kaufen.

Besonders toll: Für’s Obst und kleinere Gemüse nutzen wir Baumwollnetze und sparen so auch noch unnötige kleine Plastiktüten ein.

20. Werbung ausschalten

Zu guter Letzt haben wir den besten aller Spartipps für 2020 für Euch: Schaut keine Werbung!

TV-Werbung gehört ausgeschaltet, im Internet hilft ein Pop-Up  Ad-Blocker zumindest etwas und auf Social Media empfehlen wir bewussten Werbekonsum und vor allem das Hinterfragen der Absichten Eurer Lieblings-Influencer.

Denn was passiert, wenn Ihr weniger Werbung konsumiert?

Ganz genau – Ihr kauft weniger und spart damit in 2020 mehr Geld.

Diesen Artikel gibt es auch auf die Ohren im Beziehungs-Investoren Podcast:

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Essensideen für Zwei: Geld sparen mit einem Essensplan für eine Woche

Was kochen wir heute? Und was essen wir eigentlich morgen? Hast Du schon für die Woche eingekauft? Wie bitte, wir haben diesen Monat fast 500 Euro für Lebensmittel bezahlt?

Kennt Ihr eine oder alle dieser Fragen? Bei uns sind sie viel zu oft Thema in unserem Alltag. Damit ist jetzt Schluss. Denn wir helfen Dir, dass Ihr Euch keine davon mehr stellen müsst.

Wie das gehen soll?

Mit unserer Essenschallenge voller Essensideen für 2 – verpackt in einem 4-Wochen Essensplan für Paare und vier entscheidenden Tipps für einen gesunden, günstigen und abwechslungsreichen Speißeplan.

Essensplan für Paare

Worum geht’s bei der Essenschallenge?

Um die obigen Fragen ein für allemal zu klären, haben wir Anfang 2019 eine Essenschallenge ausgerufen.

Das Ziel
​​Mit einem 4 Wochenplan ​als Paar weniger als 333 Euro für ​Lebensmittel auszugeben und dabei gesund und abwechslungsreich zu speisen.

Doch wie schafft man es, günstig und gleichzeitig gesund zu essen

Essen wir jeden Tag zum Mittagessen eine Fertigpizza für 1,49 Euro und Abends eine Scheibe Brot mit Käse sind die 333 Euro keine Herausforderung. Besonders gut für unseren Körper wird das jedoch auch nicht sein. Um eine gute Balance zwischen Genuss und Preisbewusstsein zu erreichen, haben wir 4 Tipps für Euch gesammelt und in unserem Essensplan für Euch umgesetzt:

 

Tipp Nr. 1: Planung Eurer Mahlzeiten

Ein guter Plan für Eure täglichen Mahlzeiten ist der Schlüssel zum gesunden und sparsamen Essen.

Durch einen Esssensplan für eine Woche erspart Ihr Euch die tägliche Frage, nach einer passenden Essensidee. Dabei vermeidetIhr zu schnellen Fertiggerichten zu greifen, weil Euch nach dem anstrengenden Arbeitstag nichts besseres einfällt.

Zudem hilft ein Essensplan dabei, wirklich nur die Dinge einzukaufen, die für die geplanten Gerichte benötigt werden. Das spart Geld und minimiert gleichzeitig noch Abfälle.

Super, oder?

Zu Beginn der Essenschallenge haben wir einen Essensplan für vier Wochen aufgestellt. Erstellt haben wir das Ganze in Trello. Denn dort können wir Links zu Rezepten sowie Fotos aus unseren Kochbüchern ganz einfach ​speichern und die Gerichte hin und her schieben.

Diese Übersicht hat uns geholfen, Reste direkt für die Gerichte der Folgetage einzuplanen und einen Überblick zu behalten, sodass unsere Speißen abwechselungsreich sind.

Dabei haben wir darauf geachtet, dass es bei (fast) jeder Mahlzeit Gemüse (oder Obst) und nicht jeden Tag Fleisch gibt. ​Gemüse ist übrigens auch eine alternative Beilage zu Nudeln, Reis und Kartoffeln. Auch Salat ist eine hervorragende und leckere Beilage.

Ein weiterer Punkt auf dem Weg zu einem gesunden Essensplan war, dass wir mindestens einmal pro Woche Fisch einplanen wollten.

Zusätzlich gibt es jeden Morgen etwas Obst zum Frühstück, um direkt mit Vitaminen in den Tag zu starten. Schließlich gilt das Frühstück als die wichtigste Mahlzeit am Tag.

​Rezept​ unter ​8,00 ​Euro

Fisch, Spinat und Kartoffel

​Tipp Nr. 2: Einkaufen mit Liste 

​Basierend auf unserer Planung k​önnen wir für jede Woche eine Einkaufsliste erstellen. Denn durch den Einkauf mit einer solchen Liste, ist die Versuchung, zusätzliche Dinge zu kaufen deutlich geringer.

In den Supermarkt gehen und genau wissen, was gebraucht wird führt neben der Geldersparnis auch zu deutlichen Einsparungen bei der benötigten Zeit ​für den Einkauf. Schließlich kennt Ihr alle nötigen Zutaten​. Kein langes hin und her überlegen: Nudeln, Reis oder doch lieber Kartoffeln? Brauchen wir noch Salz? Und wir könnten auch mal wieder Salat essen!

​Kennst Du das auch?

Da entdeckt man hier und da etwas. Geht dann noch einmal zurück, denn zu dem ​tollen Fleisch braucht Ihr doch noch ein anderes leckere Gemüse als Beilage. Und das Eis im Angebot landet ohne Liste auch ​schnell im Einkaufswagen​.

Eine Einkaufsliste macht ​all dies einfacher. Daher haben wir für unseren 4 Wochenplan direkt noch die zugehörigen Listen erstellt.

Ein einmaliger Aufwand, der uns zukünftig immer wieder helfen wird!

Mit der Liste und dem ​Wochenplan ist es ​​völlig unnötig jeden Abend noch schnell in den Supermarkt zu gehen, um das nötigste zu holen. Ein ​großer Einkauf pro Woche reicht aus ​und durch eine Einkaufsliste spart Ihr ​Geld und Zeit!

​Rezept​ unter ​3,00 ​Euro

Gesunde Brokkoli-Suppe

Tipp Nr. 3: Kochmengen skalieren

Kocht Ihr ​mehr als zwei Portionen, spart ihr zusätzliches zum Geld ​auch Zeit. Denn natürlich benötigt Ihr für 6 anstelle von 2 Personen beim Chili con carne ​3x so viel Fleisch, Bohnen, Soße… dazu noch ein Brot. Allerdings könnt Ihr größere Packungen kaufen, die meist pro Gramm günstiger sind.

Beispiel: Die 500g Dose Kidneybohnen kostet weniger als doppelt so viel, wie die 250g Dose.

Kocht Ihr von solchen Gerichten mehr, habt Ihr am nächsten Tag weniger Aufwand oder könnt es noch für das Mittagessen verwenden. Denn einfaches Aufwärmen, geht um einiges schneller als der gesamte Kochvorgang.

Besonders Suppen – z. B. aus Kartoffeln – lassen sich toll einfrieren und ​in größeren Mengen vorbereiten. Durch unterschiedliche Kombinationen (bei einer Suppe kann dies ein Würstchen als Einlage oder ein Brot als Beilage sein) entsteht durch leichte Abwandlungen trotz des Vorkochens Eurer Mahlzeiten ein abwechslungsreicher Speiseplan.

In unserem Essensplan für Paare sind die Mengen für Gerichte, bei denen es sich anbietet mehr zu kochen, direkt angepasst und die entsprechenden Mahlzeiten und Reste ​für die kommenden Tage eingeplant. ​Spart Zeit, kostet weniger und schmeckt lecker.

​Rezept​ unter 5,50 Euro

Asiatisches Geschnetzeltes mit Reis

Tipp Nr. 4: Saisonale Produkte und Angebote nutzen

​Das Vorurteil, dass frische Küche gleich teuer ist, können wir nicht bestätigen. Der Trick ist, die frischen Zutaten zu wählen (besonders beim Gemüse und Obst), welche Saison haben ​und derzeit günstiger ​​sind.

Ob wir eine Kürbissuppe im Herbst oder Frühjahr gekocht haben, ob wir zu den Pfannkuchen Apfelmus oder frische Erdbeeren genießen oder ob wir das Geschnetzelte mit dem Putenfleisch aus dem Angebot oder dem Bio-Hähnchen frisch von der Metzgertheke wählen – all diese Entscheidungen haben einen großen Einfluss auf die Preise unserer Mahlzeiten.

Doch egal, wie wir uns in diesen Fällen entscheiden – ​ob wir die teurere oder günstigere Variante wählen – eine abwechslungsreiche und gesunde Küche ist uns gewiss.

​Wir empfehlen Gemüse und Früchte, die keine Saison haben links liegen zu lassen oder auf die Tiefkühl-Variante zurückgreifen. Denn wie wir ​wissen: Direkt nach der Ernte schockgefrostet, ist oft gesünder als weit gereiste, ausgefallene Früchte, die dann auch noch viel teurer sind.

​Daher: ​Clever einkaufen und flexibel kombinieren für ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

​Fazit zum Essensplan für Zwei

Bestimmt hast Du schon gemerkt: Dieser Artikel ist etwas anders als sonst. ​Es geht nicht um ein abstraktes Problem, ein theoretisches Vorgehensmodell oder hoch-emotionale Beziehungstipps.

Mit unserem Essensplan für Paare haben wir ein ganz praktisches Problem unseres Alltags gelöst!

Wir essen endlich kostengünstig und gesund ohne, dass wir jeden Tag erneut darüber nachdenken müssen.

Durch die Dokumentation aller Rezepte haben wir unser eigenes kleines Rezeptbuch geschaffen. Und damit sparen wir jeden Monat Geld und vor allem eine Menge Zeit!

Erhalte den ​kompletten Essensplan für ​5 Tage – mit allen Rezepten ​unter ​55 Euro für 2 Personen:

Im Anschluss erhältst Du unseren Newsletter und bleibst auf dem Laufenden!

Der Praxistest ist bereits gelaufen – alle Gerichte sind gekocht, wir haben nach unseren Einkaufslisten eingekauft und bewiesen, dass wir unter 333 Euro bleiben und dennoch super lecker essen können.

​Diesen Essensplan teilen wir auch mit Euch per E-Mail! ​Wie bei den obigen Rezept-Beispielen, werdet Ihr für jedes Gericht erfahren, in welcher Preiskategorie es sich befindet und was Ihr für die Zubereitung benötigt.

Meldet Euch an für den ​kostenlosen 5-Tage ​Essensplan per E-Mail. Dann erhältst Du jeden Tag einen Rezeptvorschlag, verschiedene günstige Frühstücksideen und zusätzlich Einkaufs- und Spartipps. ​Seit dabei und iss mit uns jederzeit lecker und günstig!

​Oder sichere Dir sofort den gesamten Plan für 4 Wochen mit allen Rezepten für 9,99 ​Euro​.