Hallo,

vier Monate sind vergangen seitdem ich mich als motivierte, jedoch unerfahrene Crowdinvestorin geoutet habe. 4 Monate in denen auf den ersten Blick wenige Veränderungen aufgekommen und zeitgleich ein großer Wissenszuwachs dazugekommen sind. Zeit für ein Update und aktuelle Gedanken zum Crowdinvesting oder nicht?

Dieses Update hat Marielle für Dich verfasst.

 

Update Crowdinvesting: Was hat sich verändert?

In vier Monaten geschieht beim Crowdinvesting überschaubar viel. Denn logisch: Die Projekte kommen bei nur einer Plattform regelmäßig, jedoch dabei mit entsprechendem Abstand rein. Das Geld, das für Investitionen zur Verfügung steht wächst noch immer nicht auf Bäumen und Neuigkeiten gibt es von den bestehenden Projekten lediglich zu Meilensteinen.

Dennoch ist in den vergangenen vier Monaten einiges geschehen:

 

2 Neue Crowdinvesting-Projekte für mein Portfolio

Immobilien-Investition

Definitiv bin ich wählerischer geworden. Habe ich in 2017 in nur 3 Monaten in 5 Projekte investiert, waren es in den vergangenen 4 Monaten lediglich 2 neue Projekte. Entschieden habe ich mich gegen vier oder fünf andere. Gründe dafür waren vielfältig:

  • Keine Zeit zur Recherche
  • Gefühlt zu lange Projektlaufzeiten für zu wenig Zinsen
  • Begrenztes zur Verfügung stehendes Kapital

Entschieden habe ich mich für folgende zwei Projekte:

 

Nassauer Hof in Kronberg im Taunus

Kronberg ist eine Nachbarstadt unseres Wohnortes Oberursel. Im reichen Taunus gelegen wird hier von der AZP Holiding GmbH ein Gebäudekomplex mit 10 Wohnungen sowie einer Gewerbeeinheit und Tiefgarage errichtet.

Als Crowdinvestorin bekomme ich hier – einen erfolgreichen Abschluss des Projektes vorausgesetzt – 6,5 % p.a. bei einer Laufzeit von ca. 18 Monaten. Im Juni 2019 rechne ich mit der Rückzahlung.

Besonders an einem solchen Investment um die Ecke ist, dass ich dort jederzeit vorbeifahren und mir den Baufortschritt selbst anschauen kann. Die Risiken für ein solches Projekt bleiben jedoch bestehen.

Dennoch war gerade diese räumlichen Nähe ein Hauptgrund weswegen ich mein Geld in den Bau des Gebäudes gesteckt habe: Ich kenne Kronberg, ich weiß, dass die Stadt als drittreichste in ganz Deutschland gilt und dass dort – wie im ganzen Rhein-Main-Gebiet eine hohe Nachfrage nach Wohnungen, v.a. Eigentumswohnungen besteht.

Daher bin ich zuversichtlich, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt und ich mein Investment verzinst und pünktlich zurückerhalten werde.

 

Am Stener Berg in Berlin

Berlin-Pankow und Einfamilienhäuser. Zwei Begriffe mit denen ich sonst wenig zu tun habe.

Die deutsche Hauptstadt kenne ich nicht gut, dass die Preise für Immobilien in den letzten Jahren stetig gestiegen sind, habe ich sehr wohl registriert.

Dass gerade in einem Außenbezirk Berlins viele junge Familien nach einem Einfamalienhaus suchen, ist beim Boom der Region nachvollziehbar.

Auch dieses Projekt läuft 18 Monate. In diesem Zeitraum sollen 41 Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften errichtet und im Idealfall direkt an einen institutionellen Investor veräußert werden. Auch hier sind 6,5 % Zinsen p.a. vertraglich festgehalten.

In dieses Projekt Am Stener Berg kannst Du noch ca. 2 Wochen investieren – es fehlen noch etwa 35.000 € bis das Funding-Ziel von 1,2 Millionen Euro erreicht ist.

 

Projekt-Updates im Briefkasten

Updates

Interessant ist für mich, dass ich inzwischen im etwa 14-tägigen Rythmus Updates von einem der Projekte, in die ich im letzten Jahr investiert habe, in meinem Mail-Postfach vorfinde. Diese berichten mir in kurzer und prägnanter Form, was derzeit passiert. Details sind selten, die Informationen gleichen eher Statusmeldungen:

  • So wird beim Berliner Villen-Projekt Königin.Luise87 in den nächsten Wochen mit dem Bau begonnen und konkrete Gespräche mit Kaufinteressenten finden statt – wird ja auch Zeit, denn bereits im August liegt der avisierte Rückzahlungszeitpunkt!

 

  • Bei meinem ersten Investitionsobjekt Gemeindeamtsstraße in Leipzig werden gerade die ersten Kaufanfragen bearbeitet. Sobald die interne Vorverkaufsquote erreicht ist, kann mit dem Bau begonnen werden – avisiert ist dies für Juni diesen Jahres – gut, dass die Baugenehmigungen und Teilungserklärungen bereits vorliegen, das beruhigt!

 

  • Anderes Bild beim Projekt in der Lübecker Innenstadt mein LORENZ: Hier sind bereits 85 % der Wohneinheiten verkauft und der Bau ist fast abgeschlossen – da frage ich mich, warum mein Geld erst im März 2019 zurückgezahlt werden soll, ob sich da wohl noch etwas ändert? 

 

  • Im Süden der Republik, am Rande von München, ist der Vertriebsstart für das Projekt Ulrich-von-Huttenstrasse im Januar erfolgt und die Teilungserklärung ist inzwischen beurkundet. Die ersten Arbeiten am Gelände wurde beauftragt – im September werde ich in München sein und bin gespannt, ob ich dann schon etwas vom Baufortschritt bestaunen kann!

 

  • Mein bisheriges Highlight-Investment sind die Steinbacher Terrassen, denn auch dieses Projekt wird direkt bei uns um die Ecke gebaut, den Rohbau habe ich bereits mit eigenen Augen gesehen und im Januar waren bereits 33 der 34 Wohnungen verkauft – ob ich wohl jemanden kenne, der dort einzieht?

 

Diese Updates sind extrem unterschiedlich – sowohl in ihrem Fortschritt als auch ihrem Informationsgehalt. Alle rufen bei mir einen hohen Lerneffekt vor. Ich bekomme eine Vorstellung über den Ablauf, die wichtigen Schritte und die Kalkulation solcher Großprojekte – ganz unabhängig von der erhofften Zins- und Rückzahlung am Ende der Laufzeit, bekomme ich hier definitiv mehr für mein Geld als würde es einfach auf einem Konto herumliegen.

 

Update Crowdinvesting: Was ist neu?

Seit 9 Monaten bin ich unter die Crowdinvestoren gegangen, noch kein Jahr. War ich zu Beginn extrem euphorisch und konnte gar nicht abwarten, dass ein neues Projekt auf die Plattform kommt, sodass ich investieren kann, hat sich meine Gefühlswelt in dieser Zeit sehr verändert.


Zweifel und Zeitprobleme

Durch viele Gespräche mit anderen Investoren kam die Frage auf, weswegen Unternehmer auf Crowdinvesting-Gelder zurückgreifen? Wäre ein Bankkredit nicht viel weniger Aufwand? Sind die Konditionen aus Bau-Unternehmer-Sicht wirklich so viel besser? Oder bekommen sie einfach nicht genug Kredite und MÜSSEN sie Crowdinvesting nutzen, um ihr Projekt zu realisieren?

Alle diese Fragen führen mich zwangsläufig zur Hinterfragung, wie sicher mein investiertes Geld in Crowdinvesting ist?

Bei jedem Investment lese ich den Warnhinweis zum hohen Risiko der Nachrangdarlehen. Wirklich verinnerlichen werde ich diesen wahrscheinlich erst mit dem ersten Ausfall. Auch wenn mir bewusst ist, dass dieser kommen wird und ich nur die Mindestbeträge in jedes Objekt investiere – ein unangenehmes Gefühl wird es sicherlich.

Dazu kommt, dass ich zu Beginn sehr viel Zeit in die Recherche der Unternehmen und Projekte investieren konnte. Ich konnte auch danach selektieren, welchen Eindruck der Bauherr oder Projektentwickler auf mich machte und wie deren Erfolgshistorie aussah. Bei einer extra für das Projekt gegründeten Gesellschaft hätte ich mein Geld für mich behalten. Bei Zweifeln an der Seriosität war ich ebenso raus.

Lohnt es sich für 6-7% Zinsen (vor Steuern!) und dem hohen Risiko aufgrund mangelnder verfügbarer Informationen wirklich in Crowdinvesting-Projekte zu investieren?

Meine Zweifel sind in den letzten Monaten gestiegen, meine Neugier und mein Interesse an Immobilien überwiegen weiterhin. Ich bin wählerischer und kritischer geworden.

 

Börsentag und der Marktwächter Finanzen

Beim Börsentag in Frankfurt im Februar besuchte ich den Vortrag der Verbraucherzentrale Hessen mit dem Titel „Marktwächter Finanzen: Was Sie beim Crowdinvesting beachten sollten“.

Versprochen hatte ich mir davon zu lernen, worauf ich achten könnte, um meine Entscheidung für oder gegen einzelne Projekte zu treffen.

Leider wurde diese Hoffnung enttäuscht.

Der Vortrag beschäftigte sich ausschließlich mit den Nachteilen des Crowdinvestings. Es wurde vor dem hohen Risiko gewarnt und die eigenen Studienergebnisse sehr pauschalisiert dargestellt.

Die Studie beschäftigte sich mit mit den Vertragsbedingungen und dem Vermögenanlagen-Informationsblatt. Eigentlich ein sehr interessantes Thema! Denn die Ergebnisse zeigten, dass die Qualität der Unterlagen und vor allem die Übereinstimmungen der verschiedenen Unterlagen und Ausschreibungen zu einem und demselben Projekt teils mangelhaft waren. Und so etwas würde mich definitiv davon abhalten, in ein gewisses Projekt zu investieren.

Allerdings gab es auch Positivbeispiele unter den getesteten Plattformen und Projekten – leider wurden diese im Vortrag verschwiegen und so blieb es ein Geheimnis, welche Anbieter seriös und welche weniger glaubwürdig sind.

Was bleibt?

Eine eigene Recherche ist notwendig! Ich möchte für meine zukünftigen Crowdinvestings die vorgestellten Kriterien untersuchen, um ein besseres Gefühl zu bekommen.

Habe ich die seitenlangen Dokumente meiner bisherigen Investments nachgeprüft? Nein!

Der Vortrag hat schlussendlich bei mir zu mehr Verunsicherung als zu mehr Klarheit geführt. Ich habe mein Vorhaben weitere Crowdinvesting-Plattformen zu betrachten und dazu zu nehmen aufgrund des gefühlt hohen Aufwands des Seriositätschecks verschoben. Daher bin ich mit der Situation eher unzufrieden.

Die Frage bleibt, ob diese Art der Aufklärung für mich sinnvoll oder eher schädlich war. Im nächsten Update habe ich dazu hoffentlich mehr zu berichten!

 

Zwischenfazit zum Crowdinvesting

Update Crowdinvesting

Nach 9 Monaten als Crowdinvestorin bin ich immernoch voll dabei! Ich finde die Investitionsform enorm spannend, die anfängliche uneingeschränkte Begeisterung ist jedoch abgeflacht und mehr Realismus gewichen.

Habe ich mich zu Beginn gefragt, welche Plattform ich als nächstes nutzen und in welches weitere Objekt ich investieren könnte, stelle ich mir jetzt andere Fragen. Ich investiere inzwischen selektiver, benötige mehr Zeit, um das tatsächliche Risiko noch besser einzuschätzen zu lernen.

Im Sommer steht meine erste Rückzahlung an. Ich bin gespannt, welches Gefühl dann in mir aufkommt. Und, ob ich mein Engagement – vielleicht auf einer weiteren Plattform – bis dahin ausgebaut oder eine völlig andere Investitionsform für mich entdeckt habe.

Bis dahin freue ich mich auf die anstehenden Entwicklungen meiner bestehenden Investments – hinter jedem einzelnen stehe ich weiterhin und dieses Gefühl bestätigt, dass Crowdinvesting ein für mich passendes Investitionsmodell ist. Ich habe den Eindruck mit jedem Projekt etwas zu lernen und Spaß machen mir Immobilien ohnehin.

Wie stehst Du zu den Risiken des Crowdinvestings und auf welchen Plattformen außer Zinsland investierst Du?

Viele Grüße

Marielle

 

Das Update zum Crowdinvesting: Mit neuen Projekten durch schattige Zeiten
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6 Gedanken zu „Das Update zum Crowdinvesting: Mit neuen Projekten durch schattige Zeiten

  • 30. März 2018 um 17:04
    Permalink

    Hi Marielle,

    Ich kenne deine Gefühlslage ziemlich gut. Meine crowdfundingphase begann 2016, und so wie du hatte / habe ich Zweifel, ob es das richtige Investment ist. Ich habe die Frage für mich mittlerweile mit nein beantwortet und lasse die Investments auslaufen. Ich bin zwar durchaus zufrieden, aktuell habe ich noch keinen Ausfall, und außer dass sich die Auszahlung bei fast jedem Projekt um bis zu 6 Monate verzögert lief alles Paletti.

    Ich kann zumindest deine Frage nach dem warum machen Nutzen die Baunternehmer crowdkapital? Beantworten:

    Beispiel: Hausbau kostet 10.000.000€, Unternehmer will das Bauen.

    – der Unternehmer nimmt eigenes Geld in die Hand, um sein Projekt zu finanzieren, sagen wir der Einfachheit 200.000€.
    – die Bank will aber nur 75% des Betrages finanzieren (Banken wollen eine gewisse Eigenkapitalquote des Bauherren, um festzustellen, wie ernst er es meint -> das berühmt Skin in the Game)
    – der Bauunternehmer benötigt also noch 2.300.000€ Kapital, welches er die Crowd sammeln lässt (zinsland, etc). Das kann er der Bank als Eigenkapital präsentieren. Außderdem ist zinsland für den Unternehmer wesentlich günstiger als professionelle mezzaninekapitalbeschaffer, die nehmen so 10-15%, während die crowd nur so 5-7% bekommt.

    Das waren auch meine Gründe, warum ich nicht mehr in crowdsachen investiere: wenn die Profis angesichts des Risikos doppelt so viel Geld für dieses Investment verlangen wie ich bekomme, dann stimmt da etwas für mich nicht.

    Wenn alles gut geht, dann ist’s ja top, eine Win-win-Win- Situation
    – der Bauherr bekommt einen günstigen Kredit für seinen eigenkapitalbedarf
    – die Plattform macht einen hübschen Gewinn
    – der Anleger bekommt ne ordentliche Rendite, die er sonst so nicht bekommt

    Wenn’s schief läuft ist halt kacke. Und Plattformen werben auch nicht damit, wie viele Projekte schief gelaufen sind. Bei zinsland prangt ein hübsch grüner Button mit der Aufschrift: schon 12 Projekte zurückgezahlt. Von Ausfällen lese ich auf den ersten Blick nichts, die gab es aber schon. Auch das finde ich unschön.

    Deswegen: lieber etfs.

    Antworten
    • 31. März 2018 um 17:42
      Permalink

      Hi Dominik,

      wow vielen Dank für die Aufklärung!
      Eine ähnliche Rechnung wurde beim Börsentag in dem Vortrag auch aufgemacht. Dort hies es man müsse ca. 20 % bekommen um für das Risiko angemessen entlohnt zu werden – das hat mir echt zu denken gemacht!

      Soweit ich informiert bin, ist bei Zinsland tatsächlich erst ein Projekt ausgefallen und dort wird auch noch verhandelt, ob es tatsächlich gar nicht mehr zurückgezahlt wird oder der Bauträger doch noch eine Zwischenfinanzierung gefunden hat. Allerdings kann das inzwischen auch vom Tisch sein – habe mir vorgenommen solche News nicht mehr so genau zu verfolgen und mein Engagement auch erst einmal zu beobachten anstelle eines kontinuierlichen Ausbaus.

      Zum Glück gibt es noch genügend andere Investitionsmöglichkeiten, die ich austesten kann 😉 ETFs bespare ich fleißig für die Altersvorsorge, möchte diesen monatlichen Betrag aber auch nicht noch weiter erhöhen – will ja nicht alles nur auf ein Pferd / eine Anlageklasse setzen.

      LG
      Marielle

      Antworten
  • 30. März 2018 um 19:33
    Permalink

    Hi Marielle,

    Ich habe im Rahmen meiner P2P Spielwiese mich gerade mit dem Thema Portfoliogröße und Ausfalrate beschäftigt, das lässt sich auch prima auf die Crowdinvestment Anlagen übertragen – auch wenn es den ein odere andere ernüchtern dürfte.
    Den gerade bei Investments mit hohen Ausfallraten sind wenige Investments faktisch die Garantie für eine schlechte Rendite (abgesehen natürlich von eh zu hohen Ausfallraten und zu geringen Zinsen).
    Mit der Binomialverteilung lässt sich das gut errechnen – wie Wahrscheinlich, wie viele Ausfälle auf einem zu kommen und was dann die Rendite macht: http://p2p-game.com/warum-ein-kleines-portfolio-scheitern-wird-oder-der-einfluss-der-diversifikation-auf-die-rendite
    Kannst das ja mal mit deinem Portfolio durchspielen….

    Antworten
    • 31. März 2018 um 17:37
      Permalink

      Hi,
      achjaa…Wahrscheinlichkeitsrechnung habe ich ja schon in der Schule gelernt. Mike nutzt sie ja auch für jegliche Alltagssituation, in der ich irrational werde.
      Spiele das auf jeden Fall mal durch – gut, dass Ostern und damit frei ist 😉 Cool, dass Du Dich mit so etwas im Detail beschäftigst. Bisher haben wir von p2p vollkommen die Finger gelassen – denken aber immer mal wieder darüber nach – schätze P2P aber irgendwie noch risikoreicher als Crowdinvesting ein; aber auch das ist nur mein Gefühl.
      LG
      Marielle

      Antworten
  • 31. März 2018 um 16:56
    Permalink

    Hi Marielle,
    ich habe grundsätzlich kein solches Projekt für mich genommen. Wenn etwas schief läuft, ist das Geld definitiv weg. Als Geldgeber steht man als letzter in der Schlange. Wenn ich mir einen REIT mit 6 – 7 % Rendite kaufe, dann kann ich notfalls mit 50 % Verlust verkaufen, wenn es Probleme gibt. Weiterhin muss ich nicht zig Monate auf die Rückzahlung warten, sondern bekomme bei meinen US-REITs alle 3 Monate, teilweise monatlich meine Dividende. Durch den stetigen Rückfluss würde mein Verlust bei einer Insolvenz der Firma immer geringer. An Immobilien bin ich trotzdem beteiligt, nicht nur an einem Projekt. Ich sehe bei den Crowed-Investments einfach ein zu hohes Risiko. Einen REIT muss ich nur einmal analysieren und der Zeitaufwand, diesen zu verfolgen geht fast gegen null. Bei jedem neuen Projekt muss ich mich jedes mal neu einarbeiten. Dazu bin ich einfach zu faul 🙂

    Liebe Grüße
    Alexander

    Antworten
    • 31. März 2018 um 17:35
      Permalink

      Hi Alexander,
      du triffst es völlig auf den Punkt: Würde ich in REITs investieren hätte ich definitiv weniger Rechercheaufwand – gerade aufgrund diesen Aufwands ist mein anfänglicher Optimismus inzwischen deutlich zurückgegangen.
      Allerdings muss ich sagen, dass es bei den beiden Projekten, die hier um die Ecke sind, auch einfach super toll ist, dort vorbeizufahren und den Baufortschritt live vor Ort zu verfolgen. Aber das ist eben auch eher eine Gefühlssache und sollte bei finanziellen Entscheidungen (eigentlich) keine Rolle spielen – tut es bei mir aber irgendwie schon.
      Der Gesamtbetrag, den ich im Crowdinvesting investiert habe, ist sehr überschaubar – selbst wenn ich noch 1-4 Projekte dazu nehme ist das noch so. Und so will ich es auch zukünftig handhaben, damit der Totalverlust nur ärgerlich, aber kein Problem wäre…
      Aber du hast schon Recht – den nächsten freien Recherchetag sollte ich vielleicht mal auf REITs auslegen 😉
      LG
      Marielle

      Antworten

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