Geld für Kinder sparen: Wofür? Wie viel? Mit was?

Kinder kosten viel Geld. Zumindest, wenn man den unterschiedlichsten Berechnungen bei einer kurzen Googelsuche Glauben schenken mag. Zwischen 100.000 Euro und 500.000 Euro werden in der Regel aufgerufen, bis das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat. 

Wow. 

So viel Geld haben die wenigsten Eltern auf ihrem Konto liegen. 

Zum Glück ist das nicht nötig. Denn die halbe Million wird nicht bei der Geburt fällig, sondern sammelt sich über 18 Jahre an. Und auch da gibt es sehr unterschiedliche Ausgabehöhen. 

Allein Grundausstattung für’s Baby könnte so aussehen: 

Ihr bleibt in Eurer 2,5-Zimmer Bude wohnen. Euer Kind bekommt eine Wickelkommode ins Wohnzimmer gestellt. Euer Stadtflitzer bleibt Euer Stadtflitzer und bekommt eine Babyschale auf die Rückbank verpasst. Euer Baby schläft in Eurem Bett und zieht gebrauchte Kleidung von Babyflohmärkten an. Und für Spaziergänge legt Ihr Euch ein gebrauchtes Wickeltuch zu. 

Geschätzte Ausgaben: Mit knapp unter 700 Euro seid Ihr dabei. 

Es könnte aber auch so aussehen: 

Bereits vor der Geburt, vielleicht sogar vor der Schwangerschaft wird die 2,5-Zimmer-Bude in ein Einfamilienhaus am Feldrand für schlappe 500.000 Euro umgetauscht. Statt Miete zahlt Ihr nun einen Kredit im vierstelligen Bereich ab. Mit der Schwangerschaft ist klar, dass der Stadtflitzer nicht mehr reicht. Eine Familienkutsche muss her. Die frisst die Rücklagen auf oder geht über eine Finanzierung / Leasing. Euer Kind bekommt direkt ein eigenes Zimmer. Vollständig dekoriert, mit allem was dazugehört: Wickelkommode, Spielteppich, Spielschrank, Bett, Beistellbett, Stubenwagen, Kinderwagen und was so ein neugeborenes Menschlein alles (nicht) braucht. Alles neu, alles vom feinsten. 

Geschätzte Ausgaben: Allein der Kinderwagen kostet so viel wie die gesamte Ausstattung im ersten Beispiel. Haus und Auto mit eingerechnet ist man hier schnell im mittleren fünfstelligen Bereich. 

Hinzu kommen Einkommensausfälle durch Elternzeit und geringeren Arbeitsstunden. 

Wieso sollte bei all den Anschaffungen jetzt auch noch fürs Kind gespart werden? Wie viel überhaupt und woher soll das Geld dafür kommen? Selbst wenn: Womit sparen wir am besten für unser Kind? Sparschwein? Sparbuch? Was ganz anderes? 

 

Dieser Artikel wurde von Mike verfasst.

 

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Sparen für Kinder – für was es sich lohnt Geld zur Seite zu legen

Machen wir uns nichts vor. Im Laufe der ersten 18 Jahre und darüber hinaus kommen größere Ausgaben auf uns Eltern zu. Fast alles davon sind Ausgaben, die mit dem gesellschaftlichen Leben zusammenhängen und wo man auch schlecht “Nein” sagen kann oder will. 

Bereits mit der Geburt kleine monatliche Beträge zur Seite zur legen, erleichtert hoffentlich vieles. Hier sind einige Beispiele für was es sich lohnt, bereits am dem ersten Lebensmonat für Euer Kind zu sparen. 

 

Sparen für die Klassenfahrt, Orchesterfreizeiten, Trainingslager und Co

Während der Grundschule findet die erste Klassenfahrt in eine Jugendherberge ein paar Städte weiter statt. Diese sind mit 200 bis 300 Euro noch recht günstig. Doch das Geld auf der Seite liegen zu haben, sichert Eurem Kind die Teilnahme. Je älter die Kids dann werden, je teurer werden auch die Klassenfahrten. Oder Orchesterfahrten. Oder Trainingslager. 

Bei Mike gipfelte es in 1.200 Euro für ein Trainingslager in der Türkei. Jährlich. Das ist kein Schnäppchen und benötigt Planung. In Mike’s Fall war es dann so, dass er nicht mit auf Abschlussfahrt fahren konnte, weil das Geld nur für eine Aktivität gereicht hat. 

 

Sparen für ein (teures) Hobby

Musikalische Früherziehung hieß es bei uns damals. Bei Marielle blieb es bei der günstigen Blockflöte. Bei Mike kamen jedoch eine Klarinette und ein Klavier hinzu. Beides teure Instrumente, die nicht einfach Mal so aus der Portokasse bezahlt werden können. 

Marielle’s Eltern hatten bei ihrem Hobbywunsch „Glück”, denn bei der ersten Reitstunde stellte sich heraus, dass sie eine Pferdehaarallergie hat. 

Du siehst, auch das ist ein guter Grund für Euer Kind zu sparen. 

 

Sparen für ein Auslandsjahr oder eine Reise

Sei es ein Austauschjahr, Au-pair oder Work & Travel: in jungen Jahren eine Zeit im Ausland zu verbringen, ist eine riesige Bereicherung fürs Leben. Man lernt verhandlungssicher die Sprache in Wort und Schrift. Hinzu kommen jede Menge unbeschreibliche Erfahrungen, Erlebnisse und Reifeprozesse, die in der Komfortzone des Heimatortes nicht möglich sind. 

Dennoch es ist sehr, sehr teuer. Marielles Aufenthalt in Neuseeland kostete um die 20.000 Euro mit allem Drum und dran. Bei Mike waren es auch gute 10.000 Euro für seinen Aufenthalt in den USA. 

Mittlerweile sind wir in Summen angekommen, die ohne Sparen und gutes Geldmanagement nicht zu bezahlen sind. Außer man heißt Donald Duck und hat einen Geldspeicher. 

 

Sparen für den Führerschein

Nun gut, es kann sein, dass das unsere Kinder nicht mehr brauchen werden, weil es nur noch autonom fahrende Autos gibt und dieses bequem per App bestellt. 

Ansonsten gehört dies zu den gefühlt beliebtesten Spargründen. 

 

Sparen für die Ausbildung oder das Studium

Trotz dualem System reicht das Geld oft nicht, um den Lebensunterhalt zu bezahlen. Hier sind die meisten jungen Menschen auf eine Starthilfe angewiesen. Ansonsten heißt es, dass man sich mit einem Nebenjob über Wasser hält, abgelenkt vom Lernen ist und dadurch sich Ausbildung und Studium verlängern (können). Es dauert also länger bis der Nachwuchs in den Beruf einsteigen und damit auf eigenen Beinen stehen kann. 

Hinzu kommt, dass mit Geld die Möglichkeiten deutlich weitergefasst werden können. Manche Studiengänge sind nur an privaten Hochschulen verfügbar, die wiederum sehr viel Geld kosten. Andererseits kann es so wie bei Mike laufen. Erst vier Semester Mathe und Physik studieren, dann feststellen, dass es so überhaupt nicht zu einem passt und umschwenken in die Psychologie. Ohne Kapital (fast) unmöglich. 

 

Sparen für die erste Wohnung und die erste Einrichtung

Oftmals liegen die Ausbildungs- und Studiumsorte nicht in der eigenen Stadt oder im näheren Umkreis, sodass man zuhause wohnen bleiben kann. Ein Umzug ist das Resulatet. Die Wohnung will bezahlt werden und soll sie nicht nach Straflager mit einer Matratze auf dem Boden aussehen, auch eingerichtet werden. 

Mit etwa 18 Jahren nicht so ohne weiteres möglich. 

Ein Startvermögen, dass seit der Geburt aufgebaut wurde, kann diesen Start ins Erwachseneleben erleichtern. 

 

Sparen, um auf Bafög und Co verzichten zu können

Gleich vorweg: Bafög und Fördermittel sind tolle Dinge. Sie ermöglichen mehr Menschen den Bildungszugang und ist ein wichtiges Instrument. 

Das bedeutet aber NICHT, dass man 18 Jahre lang das eigene Kind kleinzusparen und selbst auf Gehaltserhöhungen zu verzichten, nur um Bafög zu erhalten. 

Denn die Freibeträge für Einkommen und die Vermögensgrenzen sind recht niedrig. 

Die Idee ist also Weg von einem klein-klein-Mindset und einem Verzicht-Mindset zu einem Fülle-Mindset und geb-geb-Mindset zu kommen. Ein viel cooleres Ziel als dem eigenen Kind Bafög zu ermöglichen, wäre so viel anzusparen, dass Euer Kind sagen kann: “Wäre doch voll doof, wenn Du Deinen Traum wegen Geld nicht erfüllen kannst. Weißte was?! Wir ziehen einfach zusammen, verwirklichen gemeinsam unsere Träume und fürs erste übernehme ich die Miete.” 

 

Wie viel Geld sollte man für Kinder sparen?

Ganz ehrlich: egal! Hauptsache Ihr spart etwas. Jeden Monat. Sichtbar für Euer Kind. Vielleicht gemeinsam als Ritual. Einfach, um in die Gewohnheit zu kommen, etwas zur Seite zu legen. Die Gewohnheit aufzubauen, klappt mit einem Euro pro Monat genauso gut wie mit 25 Euro oder 100 Euro. 

Hinzu kommt, dass Sparpläne kurzzeitig ausgesetzt oder pausiert werden können. Doch hierbei große Vorsicht! Einmal aussetzen, zweimal aussetzen und einen fixen Punkt zu haben, wann es weitergeht, ist völlig in Ordnung. Doch aussetzen birgt das hohe Risiko die Gewohnheit dauerhaft zu unterbrechen und danach nicht mehr ins Sparen fürs Kind zu kommen. 

Doch woher nun das Geld nehmen, um fürs Kind zu sparen? 

  • Einen Teil des Kindergeldes verwenden 
  • Geldgeschenke an das Kind verwenden 
  • Geld aus Verkäufen von Spielsachen, Kleidung und Co verwenden 

 

Einen Teil des Kindergeldes für Euer Kind sparen

Jeden Monat überweist die Arbeitsagentur das Kindergeld. Wie viel das gerade ist, kannst Du hier einsehen. Vom Kindergeld bezahlst Du alle notwendigen Dinge fürs Baby: Windeln, Nahrung, Kleidung, Spielsachen und Co. Zusätzlich kannst Du einen Sparbetrag als Ausgabe hinzufügen. 

Ob das 1 Euro, 10 Euro oder 100 Euro sind, spielt dabei keine Rolle. Denk dran: Es ist wichtiger eine Gewohnheit aufzubauen als die Höhe des gesparten Geldes. 

 

Geldgeschenke an das Kind zur Seite legen

Geburt, Taufe, Geburtstage, Weihnachten, Ostern und alle anderen Anlässe werden gerne für Geldgeschenke genutzt. Dieses Geld ist ohnehin für Euer Kind bestimmt. Ihr könnt es also vollständig zur Seite legen oder Ihr teilt es ähnlich wie das Kindergeld auf. 

Zum Beispiel könntet Ihr immer 50 Prozent der Geldgeschenke für Euer Kind sparen und die anderen 50 Prozent für zum Beispiel Kleidung und Spielsachen nutzen. 

 

Erlöse aus Kleidungs- und Spielsachenverkäufen für das Kind sparen

Es ist eine gute Idee das Kinderzimmer schlank zu halten und nicht Tonnen an Spielsachen anzuhäufen. Ein paar wenige Spielsachen und Kuscheltiere reichen völlig aus. Kinder besitzen eine blühende Fantasie und können ihrer kreativen Art freien Lauf lassen. Je mehr vorhanden ist, desto höher die Überforderung. (Ist bei uns Erwachsenen auch so.) 

Regelmäßiges Ausmisten und Verkaufen von Spielsachen und Kleidung ist die Lösung. Denn es bringt gleich mehrere Vorteile: 

  1. Neues Geld kommt in Eure Kasse. Ein Teil davon kann direkt fürs Kind gespart, der andere Teil für den kindlichen Alltag verwendet werden. 
  1. Andere Menschen können gute Kleidung und gute Spielsachen deutlich günstiger erwerben. Nachhaltig für Umwelt und Geldbörse. 
  1. Dein Kind lernt, dass man Dinge nicht wegschmeißen, sondern weiterverwenden kann. 

 

Bonusvorteil, wenn man transparent fürs Kind spart

Sparst Du offen für Dein Kind sichtbar, hat es die Chance direkt davon zu lernen. Dein Kind sieht, wie Du Geld zur Seite legst. Ist vielleicht sogar beteiligt, weil sie*er die Münzen in das Sparschwein wirft. Damit baust Du bei Dir und bei Deinem Kind die Gewohnheit auf, etwas Geld zum Sparen zur Seite zu legen. 

Heimlich, heimlich und mit 18 die große Überraschung zu präsentieren, mag verlockend sein, ist aber eine riesige Überforderung. Und die wirklich tollen Überraschungen: 

  • Zu wissen, wie Sparen funktioniert, 
  • zu wissen, wie Investieren funktioniert, 
  • und zu sehen, wie die eigenen Eltern es vorgelebt haben, 

 bleiben verborgen. 

 

Clever sparen für Kinder – 5 Möglichkeiten zur Auswahl

Du weißt, für was es sich lohnt für Dein Kind zu sparen. Du weißt, wo Du Geld zum Sparen hernehmen kannst. Doch was nun? Wo wird denn nun gespart? 

Im Strumpf? Unter der Bettdecke? 

Hier sind fünf Möglichkeiten zum Sparen und unsere subjektive Einschätzung. 

 

Das Sparschwein – wer kennt’s nicht?! 

Keine Zinsen. Keine Rendite. Unterliegt zu 100 % der Inflation. Das Geld, was drin liegt, wird immer weniger. ABER… 

Kinder können es anfassen. Kinder können das Geld selbst einwerfen. Kinder können es sehen. 

Es ist die einfachste Möglichkeit für kleine Kinder mit Geld in Berührung zu kommen und die Neugier zu wecken. Genau die ist notwendig, um Fragen zu stellen und mehr über Geld zu lernen. 

In so ein Sparschwein passt zudem nicht viel rein. Dort wird keine Wohnungseinrichtung enthalten sein, sondern die nächsten Sammelkarten, der Schwimmbadbesuch oder ein leckeres Eis. 

Darf in keiner Wohnung fehlen. Egal, ob als Strumpf, Schwein oder Esel. 

 

Sparbuch – eignet es sich noch damit fürs Kind zu sparen? 

Als Kinder sind wir mit unserem Sparbuch noch einmal im Jahr zur Bank stolziert und haben die neuen Geldbeträge in die leeren Seiten drucken lassen. Damals gab es da auch noch Zinsen. 

Das ist heute nicht mehr der Fall. Durchschnittlich 0,02 % Zinsen gibt es auf das Sparbuch. Hinzu kommt, dass man pro Monat nur 2.000 Euro abheben darf. 

Für Kleinkinder ist das noch in Ordnung und hat bestimmt einen netten Effekt am Weltspartag mit dem Sparschwein zur Bank zu gehen und das Geld einzuzahlen. Ansonsten ist der Wertverlust des Geldes hoch und das Geld selbst ist gebunden. 

 

Tages- und Festgeldkonto zum Sparen

Gerade bei kleinen Kindern verlassen wir nun das Vorstellungsvermögen. Zwar zahlt ein dreijähriges Kind gerne Mal mit der EC- oder Kreditkarte. Doch was das genau bedeutet, versteht das Kind noch nicht. Gleiches gilt auch für Tages- und Festgeldkonten sowie für alle weiteren Möglichkeiten, die wir hier noch vorstellen werden. 

Das dort gesparte Geld ist also erst für ältere Kinder gedacht, wenn sie*er auf eine Freizeit fahren oder einem bestimmten Hobby nachgehen will. 

Die Zinsen sind hier auch unterirdisch. Durschnittlich gibt’s fürs Tagesgeld 0,05 % Zinsen und fürs Festgeld 0,23 % Zinsen. Dabei gibt es beim Tagesgeld bereits Angebote, bei denen die Zinsen bereits negativ sind. Du zahlst also dafür, dass Du Dein Geld bei der Bank liegen hast. 

Beim Festgeld ist das Geld für einen längeren Zeitraum gebunden. Von ein paar Monaten bis Jahre lang in denen das Kind nicht verwendet werden kann. 

 

Bausparvertrag – wann ist es lohnenswert?

Die Zinsen beim Bausparvertrag liegen aktuell irgendwo zwischen Sparbuch und Festgeldkonto: Nahe dem Nichts. Hinzu kommt, dass das Geld über einen sehr langen Zeitraum gebunden ist und nicht „spontan” für Klassenfahrten, Musikinstrumente und Co verwendet werden kann. 

Einzig die Überlegung sich damit einen niedrigen Kreditzins für ein Eigenheim zu sichern, könnte gegebenenfalls sinnvoll sein. Dafür auf jeden Fall über die Konditionen und den Vertrag informieren und dies auch von unabhängiger Stelle checken lassen. 

Marielles Bausparvertrag hatte noch eine Kreditzinszusicherung von knapp unter 2 Prozent. Das war damals phänomenal. Heute finanzieren wir unsere Immobilien mit 0,8 % bis 1,3 %, womit ihr Bausparvertrag irrelevant ist. 

 

ETF-Sparplan und Aktien für Kinder

Finanztip errechnete die Rendite für eine Investition in die Weltwirtschaft zwischen 2004 und 2019 und zog dabei alle Kosten ab. Es bleibt die Netto-Rendite übrig. Besonders wichtig an diesem Zeitraum: 2008 und 2009 fand die große Finanzkrise statt und die Aktienkurse verloren heftig. 

Dennoch, wer in diesem Zeitraum investiert war, konnte sich über eine durchschnittliche Jahresrendite von 9,6 % freuen. Nur wer nach fünf Jahren in 2009 ausgestiegen ist, hatte weniger Geld zur Verfügung als ursprünglich investiert wurden. 

ETF-Sparpläne sind bereits ab 1 Euro pro Monat möglich. Bei manchen Anbietern sind es 25 Euro im Quartal als Mindestinvestition. Die Einstiegsschwelle ist also sehr niedrig. Die Lernkurve dafür umso höher. 

Du siehst Sparpläne eignen sich besonders gut für lange Zeiträume. Zum Beispiel die Zeit von der Geburt bis zum 18. Geburtstag.

Für Einzelaktien können wir keine Empfehlung und auch keine Renditeberechnung geben. Das ist höchst individuell. Hier gibt es an Rendite (fast) alles. Wer das möchte: Sehr gut informieren und wissen, was man da macht.

 

Was bleibt von 1.000 Euro nach einem Jahr übrig?

1.000 Euro ins Sparschwein gesteckt, sind nach einem Jahr immer noch 1.000 Euro, oder? Ja und nein. 

Ja, weil Du weiterhin 1.000 Euro zählen wirst. 

Nein, weil Du Dir von den 1.000 Euro nun weniger kaufen kannst. 

Kostete zu Beginn des Jahres die Kugel Eis noch 1 Euro, kostet sie nun 1,10 Euro. Vorher konntest Du Dir 1.000 Kugeln Eis kaufen, nun nur noch 909 Kugeln Eis. 

Dieses Phänomen heißt Inflation. Inflation wirkt gegen die Zinsen. Um zu wissen, wie viel bei den genannten Möglichkeiten nach einem Jahr noch an Kaufkraft vorhanden ist, ziehen wir von den Zinsen / der Rendite die Inflation ab. 

Die aktuelle Inflation findest Du beim statistischen Bundesamt. Zuletzt lag sie bei etwa 5 Prozent. Von der EU angestrebt, werden 2 Prozent Inflation. 

Das bedeutet, dass aus 1.000 Euro nach einem Jahr bei 5 Prozent und bei 2 Prozent so viel übrig blieb: 

  • Sparschwein: 950 Euro und 980 Euro 
  • Sparbuch: 950,20 Euro und 980,20 Euro 
  • Tagesgeld: 950,50 Euro und 980,50 Euro 
  • Festgeld: 952,30 Euro und 982,30 Euro 
  • ETF: 1046 Euro und 1076 Euro 

Derzeit hat Geld nur als Investition die Chance sich zu vermehren oder zumindest den Wert zu erhalten. 

Willst Du Unterstützung bei der Umsetzung?  

 

Kinderfinanzkurs – Jetzt auf die Warteliste kommen und als Erste*r dabei sein

Ende März öffnet unser „Kinderfinanzkurs“, mit dem wir Dich bei der Umsetzung unterstützen, wieder seine Tore. Damit das mit dem Sparen, Anlegen und Finanzbilden für Dein Kind ganz easy klappt.

Ja, richtig gelesen: Es geht neben der Geldanlage auch um Finanzbildung. Denn natürlich ist es wichtig, zu lernen wie Du ein passendes Depot eröffnest, das passende Produkt raussuchst und dann einen Sparplan für Dein Kind einrichtest. Doch fast noch wichtiger ist es, Deinem Kind das richtige Geldwissen mitzugeben und ihm / ihr den Spaß am Sparen und Geld anlegen weiterzugeben.

Wenn Du mehr erfahren und die Chance auf einen Platz im zusätzlichen Live-Call zum Kinderfinanzkurs haben willst, gibt es nur noch eines – jetzt hier zur Warteliste anmelden: