Die meisten Paare beantworten diese Frage nie bewusst. Sie rutschen in ein Modell hinein: Sie bleibt zuhause, er nimmt – wenn überhaupt – zwei Monate, der Rest ergibt sich. Das fühlt sich in der Schwangerschaft nach dem Weg des geringsten Widerstands an. Kurzfristig mag das sogar stimmen.
Nur entscheidet ihr mit der Aufteilung eurer Elternzeit über deutlich mehr als über Betreuungsmonate. Ihr legt fest, wer wann welches Einkommen bekommt und wie ihr es aufteilt. Wer beruflich pausiert und wer durcharbeitet. Wer im Alltag für welche Aufgabe zuständig ist. Und wer für Außenstehenden zur Ansprechperson wird. Wie viel Zeit euch als Paar bleibt und wie ihr sie verbringt.
Diese Weichen stellt ihr in wenigen Wochen. Ihr lebt danach jahrelang mit ihnen.
Nicht zu entscheiden, ist auch eine Entscheidung.