Zack und schon ist es rum das erste Quartal 2018. Wir hoffen Du hast Ostern gut überstanden und dass auch die Sonne bei Dir angekommen ist.

Nachdem der Januar und der Februar einige unschöne, finanzielle Überraschungen parat hielten, zeigt sich heute, was der März zu bieten hatte.

Zum ersten Mal wird es eine kleine Quartalsabrechnung im Monatsabschluss geben und die Präsentation der Prozentzahlen hat sich nochmals verändert.

 

Diesen Monatsabschluss hat Mike für Dich verfasst.

 

Einnahmen und Ausgaben im März 2018

Seit Jahresbeginn nutzen wir unsere neue Budgetierungstabelle. Diese verwenden wir auch diesmal wieder, um Dir unsere Cash-Bewegungen der letzten Wochen darzustellen – sowohl die gemeinsamen als auch die individuellen!

Ihr möchtet ebenfalls Eure Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen? Hier findet Ihr den Finanzüberblick für Paare zum kostenlosen Download. Unsere ausgeklügelte Budgetierungstabelle gibt es hier ab sofort ebenso zum Download – mit 2,99 € zum absoluten Schnäppchenpreis!

 

Ausgaben im Hause Schäfer – März 2018

Hier siehst Du jeden Monat dieselben Kategorien; bei der Darstellung bleiben wir dabei: Nullkategorien fliegen zu Gunsten der Übersicht aus dem Diagramm hinaus.

Fixkosten: Auto, Bahnticket, Fitnessstudio, Handy, Internet, Miete, Mitgliedschaften, Riesterrente, Rundfunkgebühr, Strom, Grundsteuer und Versicherung

Variable Kosten: Arzt, Essen, Freizeit, GbR, Geschenke, Kleidung, Reisen & Urlaub, sonstige Kosten, Spenden, Weiterbildung, sonstige Mobilität

Marielles Leidenschaft im März war das Essengehen, daher sind ihre Freizeitausgaben stark angestiegen. Die restlichen Ausgaben hielten sich im Rahmen. Bei mir kam ein großer Posten Mitgliedschaften hinzu.

Seit dem 01. März bin ich Mitglied der Taunus Toastmaster. Ich hatte schon viel von den Toastmastern in Biografien gelesen und auch in diversen Gruppen wurde es empfohlen. Um mich in 2018 weiterzuentwickeln und das (öffentliche) Reden zu trainieren, besuchte ich nach unseren Flitterwochen die Taunus Toastmaster. Seit März bin ich nun Mitglied und bin gespannt, was ich bei meiner ersten Rede für Feedback bekomme.

Auch im März bleiben wir deutlich unter unseren geplanten Ausgaben:

Actuals vs Budget – Marielle: -26,89 %

Actuals vs Budget – Mike: -48,80 %

Actuals vs Budget – Haushalt: 79,41 %

Actuals vs Budget – Gesamt: -8,93 %

Die grünen Zahlen geben an, um wie viel Prozent wir unter unserem Budget geblieben sind.  Beispielsweise hat Marielle 26,89 % weniger ausgegeben als sie geplant hat.

Hingegen gibt die rote Zahl an, um wie viel Prozent wir über unserem Budget liegen. Im Haushalt haben wir entsprechend 79,41 % mehr ausgegeben als geplant war.

Diese Verschiebung kommt zu Stande, weil wir bei unserer Planung dachten, dass unsere Finanzen noch getrennter laufen als es tatsächlich der Fall ist. Insgesamt gaben wir im März dennoch knapp neun Prozent weniger aus als zu Beginn des Jahres geplant. Also alles im grünen Bereich an der Ausgabenfront!

 

Einnahmen im Hause Schäfer – März 2018

Bei den Einnahmen hatten wir uns entschieden nur zwei Diagramme zu präsentieren. Denn wirklich gemeinsame Einnahmen generierten wir bisher keine.

Im Februar hat sich das geändert: Wir haben unsere Schlafcouch bei AirBnB eingestellt. Ein drittes Diagramm macht weiter keinen Sinn – denn es hätte nur die eine Kategorie: Einnahmen aus Vermietung & Verpachtung.

Marielles Arbeitsanteil liegt bei über 95 Prozent. Das hat einen guten Grund: März ist Bonuszeit in ihrem Unternehmen. Dadurch konnte sie ihr Monatsgehalt mehr als verdoppeln, womit die reichlichen Dividenden von IBM, Johnson & Johnson, 3M, Archer Daniels Midland, Unilever, Villeroy & Boch und KPS unwichtig erscheinen. Die letzten vier Werte sind aus Marielles Dividendenstrategie 2018.

Jetzt läge die Vermutung nahe, dass mein Bonus im März noch viel höher ausgefallen ist. Dies ist leider nicht der Fall. Mein Gehalt ist zwar gestiegen, die 99 % Prozent kommen aber durch die geringen Dividendeneinnahme zustande.

Actuals vs Plan – Marielle: 32,73 %

Actuals vs Plan – Mike: 4,99 %

Die grünen Zahlen geben an, um wie viel Prozent unsere Einnahmen unsere Planung übertroffen haben.

 

Sparquote im März 2018

Marielles Bonus und die niedrigen Ausgaben führen zu zufriedenstellenden Sparquoten:

Marielle: 75,97 %

Mike: 54,53 %

 

Depotentwicklung im März 2018

Seit Januar siehst Du hier monatlich die Gesamtperformance einer Aktie sowie der Performance in 2018.

Marielles Depot ist weiterhin tiefrot, konnte sich im März aber um 3,3 Prozent erholen. Zudem sind bei ihr weitere Zukäufe der Deutschen Börse, BASF und der Münchener Rück im Depot gelandet.

Meine Gesamtbewertung hat im März den grünen Bereich zurück erobert – insgesamt konnte ich ein Plus von knapp 6 Prozent verzeichnent. Im letzten Monat trennte ich mich endlich von meinen Commerzbank-Aktien. Genauer schichte ich mein Kapital von der Commerzbank in weitere Deutsche Börse Aktien um, sodass dies nun meine größte Einzelposition darstellt. Mal sehen, ob ich im April meine Beteiligung weiter erhöhen werde.

 

Vermögensentwicklung im März 2018

Dank unserer Budgetierung sind wir in der Lage unsere Vermögensentwicklung vorherzusagen. Diese können wir mit unserer tatsächlichen Entwicklung vergleichen und daraus eine höhere Motivation gewinnen unsere Ziele wirklich zu erreichen.

Im letzten Monat des ersten Quartals ging es für Marielle endlich wieder bergauf und ich konnte meine positive Entwicklung fortsetzen.

 

Die Vermögensentwicklung gegenüber Februar 2018 beträgt

bei Marielle: 2,75 %

bei Mike: 4,68 %

 

Die Vermögensentwicklung seit Jahresanfang beträgt

bei Marielle: -2,13 %

bei Mike: 8,05 %

 

Die Vermögensentwicklung Actuals vs Plan beträgt

bei Marielle: -4,65 %

bei Mike: -0,89 %

 

Marielles dreifach rot hat sich auf zwei reduziert. Das Depot zog im März um über drei Prozent an, entsprechend hoch ist die Vermögensentwicklung gegenüber dem Vormonat. Meine eigenen Werte laufen wie geplant, wobei mein Ehrgeiz deutlich höher liegt und der Plan nur das Minimalziel darstellt.

 

Quartalsbericht Q1 2018

Als kleine Neuerung können wir Dank unseres Budgetierungstools unsere Quartalszahlen sofort ablesen. Somit besitzen wir ein weiteres Instrument, um zu überprüfen, ob wir uns auf Kurs befinden. Als Maß ziehen wir das Verhältnis von Actuals vs. Plan der GuV heran.

Actuals vs. Plan der GuV:

bei Marielle: 199,44 %

bei Mike: 31,12 %

Gesamt: 135,57 %

Die grünen Zahlen geben an, um wie viel Prozent wir im Q1 mehr erwirtschaften als zuvor geplant. Der riesige Überschuss kommt durch höhere Boni, höhere Gehaltssteigerungen, mehr Finanzbuch-Verkäufe und höhere Aktienveräußerungsgewinne als angedacht zustande.

 

Status finanzielle Freiheit im Februar 2018

Wir zählen Aktiengewinne zur Sparte „Passives Einkommen“. Diese wurden durch einen Einmalaufwand und losgelöst von unserer Tätigkeit erwirtschaftet.

Die starken Einnahmen aus den ersten Monaten relativieren sich allmählich. Dennoch konnte Marielle in den ersten drei Monaten mehr als vier Mal so viel passiv generieren als sie ausgegeben hat. In der Quartalsabrechnung bedeutet dies, dass sie ihr Gehaltseinnahmen in den ersten drei Monaten verdoppeln konnte.

Meine Zahlen (~15 %) liegen weiterhin deutlich über den Anfangswerten aus 2017 und selbst gegenüber dem Ende von 2017 konnte ich bisher einen ordentlichen Vorsprung erarbeiten.

 

Fazit März 2018

Im März jagte eine Verbredung die andere, sodass wir teils tagelang nicht zuhause aßen. Ob das im April so viel anders wird, bleibt zu bezweifeln. Denn am 14. April findet der Geld und Liebe Stammtisch Frankfurt statt und vom 20. bis 22. April sind wir in Hamburg auf dem Brigitte Symposium.

Finanziell ging es deutlich bergauf und unser Quartalsergebnis hat uns wahnsinnig gefreut und weitere Motivation geliefert noch mehr Gas zu geben. Als Resultat kannst Du Dir absofort unsere neue Webinarreihe ansehen oder Dir ab sofort die Budgetierungstabelle* besorgen.

Hat sich dein Depot im März ebenfalls erholt? Und was ist Dein Fazit nach einem Viertel 2018?

 

*Verfügbar ab 03.04.2018, 18 Uhr.

Versöhnlicher Quartalsabschluss?! – Monatsabschlus März 2018

7 Gedanken zu „Versöhnlicher Quartalsabschluss?! – Monatsabschlus März 2018

  • 3. April 2018 um 02:51
    Permalink

    Danke Mike für den tollen Bericht. Ich verstehe die rote Zahl beim Budget für den Haushalt nicht. Du schreibst: «Diese Verschiebung kommt zu Stande, weil wir bei unserer Planung dachten, dass unsere Finanzen noch getrennter laufen als es tatsächlich der Fall ist.» Magst Du das näher erläutern? Ihr wohnt doch zusammen oder?

    Antworten
    • 3. April 2018 um 06:32
      Permalink

      Guten Morgen Minimalist,

      ja wir wohnen zusammen. Dennoch dachten wir, dass wir höhere individuelle und niedrigere gemeinsame Ausgaben haben. Beispielsweise durch Mittagessen und Fahrtkosten während unserer Arbeitszeit. Wie Du den Zahlen entnehmen kannst, war unsere Annahme des Gesamtbudgets durchaus korrekt, die Verteilung auf individuelle und gemeinsame Kosten hätte allerdings leicht anders ausfallen müssen.

      Antworten
  • 3. April 2018 um 14:21
    Permalink

    Ich kann nicht ganz nachvollziehen wieso ihr Beiträge zur Riesterrente als Kosten ausweist. Letztendlich handelt es sich dabei doch um eine Kapitalanlage. Könnt euren Gedankengang dazu vllt. etwas erläutern?

    Weiterhin ist mir aufgefallen, dass die Kategorie „Strom“ 25% der Kategorie „Miete“ entspricht. Das finde ich ganz schon viel. Ist das ein Sondereffekt?

    Antworten
    • 3. April 2018 um 18:14
      Permalink

      Hey,

      bei der Riesterrente haben wir lange diskutiert, in welcher Form wir es ausweisen. Letztendlich haben wir uns dafür entschieden, es wie mit unserer Immobilie zu handhaben. Zwar ist es eine Kapitalanlage, aber das Geld ist gebunden und wird erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt ausbezahlt. Damit steht es uns nicht zur Verfügung und fließt von unserem (liquiden) Vermögen ab. Sollten wir bei Auszahlung der Riesterrente noch aktiv bloggen, würdest Du den Betrag als Einnahme wiederfinden.

      Ja der Strom war ein Sondereffekt und keine monatliche Rate.

      Beste Grüße
      Mike

      Antworten
      • 3. April 2018 um 20:28
        Permalink

        Hi,
        noch eine Ergänzung zum Thema Strom (so aus Sicht derjenigen, die sich um die Stromrechnung kümmern darf ;-)). Tatsächlich wird auch zukünftig der Strom einen hohen Anteil haben – denn wir haben eine sehr günstige Miete.
        Wir wohnen in der Eigentumswohnung meiner Mutter und zahlen somit einen deutlich geringeren Betrag als für unsere Gegend üblich – aber eben gerade so hoch, dass sie ihre Kosten decken und das Finanzamt glücklich ist 🙂 Damit hat der Strom prozentual auch in Zukunft einen höheren prozentualen Anteil als in einer „normalen“ Mietsituation.
        LG
        Marielle

        Antworten
  • Pingback:Drei Event-Highlights - der Monatsabschluss April 2018

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