Gerade noch Silvester und jetzt bereits den ersten Hochzeitstag gefeiert. 2018 ist zur Hälfte vorbei und war bisher voller Highlights. Logisch, dass wir heute finanziell neben dem Juni 2018 auch auf das erste Halbjahr 2018 zurückblicken - der Monatsabschluss Juni 2018 ist damit auch ein Zwischenfazit für 2018.

Diesen Monatsabschluss hat Marielle für Dich verfasst.

 

Erstes Halbjahr 2018

 

Einnahmen und Ausgaben im Juni 2018

Seit einem halben Jahr nutzen wir unsere neue Budgetierungstabelle. Diese verwenden wir auch diesmal wieder, um Dir unsere Cash-Bewegungen der letzten Wochen darzustellen – sowohl die gemeinsamen als auch die individuellen!

Ihr möchtet ebenfalls Eure Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen? Eine kostenlose Version für Eure Einnahmen und Ausgaben sowie unser umfassendes Budgetierungstool findet Ihr im Finanzüberblick für Paare zum Download.

 

Ausgaben im Hause Schäfer – Juni 2018

Hier siehst Du jeden Monat dieselben Kategorien; bei der Darstellung bleiben wir dabei: Nullkategorien fliegen zu Gunsten der Übersicht aus dem Diagramm hinaus.

Fixkosten: Auto, Bahnticket, Fitnessstudio, Handy, Internet, Miete, Mitgliedschaften, Riesterrente, Rundfunkgebühr, Strom, Grundsteuer und Versicherung

Variable Kosten: Arzt, Essen, Freizeit, GbR, Geschenke, Kleidung, Reisen & Urlaub, sonstige Kosten, Spenden, Weiterbildung, sonstige Mobilität

Marielle

Der Juni brachte neben wunderschönen Sommertagen auch ganz viel Zeit für mich zuhause mit sich.

Nur 8 Arbeitstage im teuren Frankfurt im Juni zeigen sich in deutlich geringeren Ausgaben für (Mittag-)Essen, Bahntickets und kaum vorhandenen Freizeitausgaben. Dafür war ich endlich mal wieder beim Friseur (enthalten in den sonstigen Kosten) und habe ein paar Euro für Kleidung ausgegeben.

Die Riesterrente ist inzwischen mein höchster, monatlicher Ausgabeposten. In der Hoffnung, dass ich hier tatsächlich irgendwann eine Zusatzrente generiere, kann ich damit gut leben.

 

Mike

Auch bei Mike hat sich seine Arbeitszeit verändert - vermehrtes Homeoffice in der ersten Monatshälfte in Verbindung mit einer Woche Ferienfreizeit als Betreuer am Ende, führten auch bei ihm zu geringeren Essens- und Mobilitätskosten.

Das jährliche Paar neue Schuhe war im Juni fällig, daher hat auch Mike einmal Kosten in der Kleidungskategorie.

 

Haushalt

Bei unseren Haushaltsausgaben gibt es keine Besonderheiten zu vermelden. Im Juni waren wir einige Male gemeinsam essen - somit stiegen die Freizeitausgaben etwas an. Das haben wir dafür an anderer Stelle an Essenskosten eingespart.

 

Actuals vs Budget – Marielle: -46,65 %

Actuals vs Budget – Mike: -61,31 %

Actuals vs Budget – Haushalt: -21,85 %

Actuals vs Budget – Gesamt: -35,35 %

 

Die grünen Zahlen geben an, um wie viel Prozent wir unter unserem Budget geblieben sind. Beispielsweise habe ich 46,65 % weniger ausgegeben als ich geplant hatte. Dies liegt an der vielen Zeit zuhause, sodass wir auch diesen Monat wenig konsumierten.

Hingegen gibt die rote Zahl an, um wie viel Prozent wir über unserem Budget liegen. Dies ist glücklicherweise in diesem Monat in keinem Bereich der Fall.

Diesen Monat haben wir das erste Mal im Haushalt nicht über unserem Budget gelegen, sondern deutlich darunter. Zu Jahresbeginn haben wir offensichtlich erst ab der Jahresmitte mit höheren gemeinsamen Ausgaben gerechnet als in den Vormonaten - die Erklärung dazu bekommt Ihr im Monatsabschluss Juli.

Insgesamt gaben wir im Juni 35 Prozent weniger aus als zu Beginn des Jahres geplant. Also alles im grünen Bereich an der Ausgabenfront!

 

Einnahmen im Hause Schäfer – Juni 2018

Schon in den vergangenen beiden Monaten gab es erfreuliche Entwicklungen bei den Dividendenzahlungen - diese setzten sich bei uns beiden im Juni fort. Und wie sehen unsere weiteren Einkommensströme im Juni aus?

 

Marielle

Zwar ging der Dividendeneinnahmen-Anteil auf unter 10 % im Juni zurück. Dennoch gab es auch in diesem Monat Dividendengutschriften von einer Vielzahl von Unternehmen: Johnson & Johnson, 3M, IBM, GFT Technologies, Encavis, Unilever, ArcherDanielsMidland. Letztere beiden sind Teil des Portfolios aus der Dividendenstrategie, die ich seit Jahresbeginn verfolge.

Darüber hinaus gab es Zinsen/Dividenden für die Geschäftsanteile bei der Spardabank sowie der Volksbank. Beide Beträge habe ich dem Dividenden-Block hinzugezählt

 

Mike

Obwohl auch Mike Dividenden unserer gemeinsamen Aktien Johnson & Johnson, 3M, IBM erhalten hat, ist sein Dividendenblock wieder unter die 1-%-Marke seiner Einkünfte gerutscht.

Dennoch ist selbstverständlich jeder Monat mit Dividendeneinnahmen an dieser Front erfreulich.

 

Haushalt

Auch im Juni haben wir unsere gemeinsame Wohnung mittels AirBnB vermietet. Da wir nur in der ersten Monatshälfte Gäste aufnahmen, um die Wohnung in der zweiten Monatshälfte für uns zu haben, sind die Einnahmen geringer ausgefallen als in den Vormonaten. Dennoch konnten wir darüber ein paar gemeinsame Einnahmen generieren.

Zusätzlich haben wir im Juni das oft empfohlene "Aufräumbuch" Magic Cleaning verinnerlicht. Dazu gehörte es auch, unser Bücherregal zu entrümpeln. Inzwischen haben wir über 100 Bücher aussortiert und auf Booklooker sowie anderen Plattformen eingestellt. Ganz abgeschlossen ist dieser Prozess noch nicht - allerdings können wir erste Verkäufe verzeichnen und damit einen weiteren gemeinsamen Einnahmenblock aufweisen.

Noch dazu haben wir eine Rückzahlung einer Pfandzahlung für eine Kursteilnahme erhalten. Da die Ausgabe gemeinsam im März anfiel, ist auch die Einnahmen unseren Haushaltseinnahmen zuzuordnen.

Damit gibt es im Juni eine Premiere: Ein erstes Mal lohnt ein Diagramm, da wir mehr als nur eine gemeinsame Einnahmenkategorie aufweisen können. Bei den nachfolgenden Zahlen, sind die gemeinsamen Einkünfte zu jeweils 50 % berücksichtigt.

 

 

Im Juni 2018 konnten wir erneut mehr Einnahmen erzielen als wir ursprünglich geplant hatten:

Actuals vs Plan – Marielle: 3,01 %

Actuals vs Plan – Mike: 7,86 %

 

Die grünen Zahlen geben an, um wie viel Prozent unsere Einnahmen unsere Planung übertroffen haben. Die Zahlen sind weiterhin positiv, allerdings werden unsere Planungen wohl besser - denn wir konnten sie in diesem Monat im Vergleich zur restlichen ersten Jahreshälfte nur knapp überbieten.

 

Sparquote im Juni 2018

Begründet in den niedrigen Ausgaben, bei relativ gleichbleibenden Einnahmen, freuen wir uns auch im Juni über großartige Sparquoten:

Marielle: 69,42 %

Mike: 68,59 %

 

Depotentwicklung im Juni 2018

Seit Januar siehst Du hier monatlich die Gesamtperformance einer Aktie sowie der Performance in 2018.

 

Leider hat sich die positive Entwicklung der letzten beiden Monate in meinem Depot im Juni nicht fortgesetzt sondern erneut umgekehrt. Der erneute leichte Kursrutsch führt dazu, dass sich der Gesamtabschwung meines Depots vergrößert.

Bei Mike ist der Impact nicht ganz so groß. Insgesamt bleibt Morphosys unser beider bestes Investment im laufenden Jahr. Vielleicht wird es einmal Zeit für eine neue Aktienvorstellung mit diesem Wert?

 

Vermögensentwicklung im Juni 2018

Dank unserer Budgetierung sind wir in der Lage unsere Vermögensentwicklung vorherzusagen. Diese können wir mit unserer tatsächlichen Entwicklung vergleichen und daraus eine höhere Motivation gewinnen unsere Ziele wirklich zu erreichen.

 

Die Vermögensentwicklung gegenüber Mai 2018 beträgt

bei Marielle: -0,63 %

bei Mike: 3,05 %

 

Die Vermögensentwicklung seit Jahresanfang beträgt

bei Marielle: -0,60 %

bei Mike: 18,95 %

 

Die Vermögensentwicklung Actuals vs Plan beträgt

bei Marielle: -4,98 %

bei Mike: 0,95 %

 

Leider setzten sich in diesen Zahlen die positiven Erfolgserlebnisse aus dem Vormonat nicht fort. Obwohl meine Einnahmen stets höher sind als meine Ausgaben und ich jeden Monat tolle Sparquoten vorweisen konnte, ist mein Vermögen in 2018 bisher leicht gesunken und ich hinke meinem geplanten Vermögen zur Jahresmitte fast 5 % hinterher.

Das ist ärgerlich. Impulsiv wie ich bin, würde ich am liebsten in wilden Aktionismus verfallen: Aktien kaufen, die GANZ SICHER steigen werden oder in andere totsichere Investments einsteigen.

Besinne ich mich auf die Rationalität wird mir wieder bewusst, dass die Börse dieses Jahr einfach nicht so läuft, wie es in den Vorjahren für mich der Fall war. Mein Aktiendepot ist einfach zu groß, um diese Entwicklung mit den monatlichen Ersparnissen auf dem Tagesgeld-Konto auszugleichen - und ich bin mir sicher: Irgendwann zünden auch meine Aktien wieder den Turbo und dann sind die Planzahlen schnell übertroffen.

Bei Mike läuft es besser. Er hat sein Vermögen nicht nur weiter steigern sondern vor allem eine für sich selbst psychologisch wichtige Vermögensgesamtsumme im Juni überschreiten können.

Quartalsbericht Q2 2018

Als kleine Neuerung können wir Dank unseres Budgetierungstools unsere Quartalszahlen sofort ablesen. Somit besitzen wir ein weiteres Instrument, um zu überprüfen, ob wir uns auf Kurs befinden. Als Maß ziehen wir das Verhältnis von Actuals vs. Plan der GuV heran.

Actuals vs. Plan der GuV:

bei Marielle: 60,47  %

bei Mike: 51,04 %

Gesamt: 56.39 %

Die grünen Zahlen geben an, um wie viel Prozent wir im Q2 mehr erwirtschaften als zuvor geplant. Der Überschuss kommt durch höhere Gehaltssteigerungen, mehr Finanzbuch-Verkäufe und die Einnahmen durch das Vermieten unserer Wohnung als angedacht zustande.

 

Status finanzielle Freiheit im Juni 2018

Wir zählen Aktiengewinne zur Sparte „Passives Einkommen“. Diese wurden durch einen Einmalaufwand und losgelöst von unserer Tätigkeit erwirtschaftet.

Ich konnte erneut über 50 Prozent meiner Jahresausgaben durch Dividenden und Zinsen decken. Damit habe ich im Mittel knapp 2,5 Mal mehr durch "passive" Einnahmen erwirtschaftet als ich ausgegeben habe. Dies ist zur Jahresmitte ein wirklich beruhigender Zwischenstand!

Mit weiterhin über 10 Prozent im Jahresschnitt liegt Mike deutlich über dem höchsten Niveau aus September 2017. Die 10 %-Marke wird im Juli allerdings ernsthaft in Gefahr sein - es sei denn, es tut sich bei ihm noch ein Aktiengewinn oder ein vergessenes Dividendenglück auf.

 

Fazit Juni 2018

Der Juni wird bei uns genauso wie die gesamte erste Jahreshälfte noch lange in Erinnerung bleiben. Und das liegt nicht am traurigen Ausscheiden unserer Fußball-Nationalmannschaft, sondern an vielen tollen Ereignissen:

Wir haben das schöne Wetter bei unserem Geld und Liebe Stammtisch sowie das nicht so schöne Wetter bei der Finanzbloggerkonferenz in Kassel genossen. Ein separater Rückblick zu diesem Event folgt in den nächsten Tagen - es gibt viel zu erzählen!

Besonders freuen wir uns, dass unser erster Online-Kurs tatsächlich fertig geworden ist. Ab morgen starten unsere Test-Teilnehmer (eine Anmeldung ist noch bis 20 Uhr möglich!) und ab übermorgen wird der Kurs für Dich buchbar sein! Darüber hinaus verspricht der Juli ein extrem spannender Monat für uns und Euch zu werden - also schaut regelmäßig vorbei, studiert unseren Newsletter und seid von Anfang an dabei, wenn wir mit Neuigkeiten um die Ecke kommen 🙂

Aus finanzieller Sicht, war die erste Jahreshälfte 2018 bei uns wenig spektakulär, aber insgesamt solide. Wir sind gespannt, wie sich die kommenden Veränderungen in der zweiten Jahreshälfte auswirken werden.

Wie sieht Dein Fazit für die ersten 6 Monate des Jahres 2018 aus?

 

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Geblinzelt und vorbei: Die erste Hälfte 2018 – Monatsabschluss Juni 2018

6 Gedanken zu „Geblinzelt und vorbei: Die erste Hälfte 2018 – Monatsabschluss Juni 2018

  • 2. Juli 2018 um 09:04
    Permalink

    Ausgangslage:
    Marielles Minimalziel fürs 2018 war 5%, das realistische Ziel 25% und das perfekte Ziel 50% Steigerung des Vermögens. Bis jetzt wurde aber ein negativer Vermögenszuwachs erreicht.
    Ich habe im Januar darauf aufmerksam gemacht, dass solche Ziele (Vermögen+X%) bei einem 70%-Crash an der Börse nicht beeinflussbar und deshalb nicht sinnvoll sind (wenn man substanziell an der Börse engagiert ist). Eure Antwort war, dass ihr nicht nur an der Börse engagiert seid und tragfähige Pläne zur Generierung von zusätzlichem Cashflow habt.

    Ich stelle fest, dass der 70%-Crash nicht eingetreten ist. Dennoch ist das Vermögen von Marielle geschmolzen. Wenn der 70%-Crash im nächsten Halbjahr kommt, wird es wohl einiges an zusätzlichem Cashflow brauchen, um nur schon aufs Minimalziel zu kommen. Und ich fände es total demotivierend, nicht mal das scheinbar leicht erreichbare Minimalziel zu erreichen, v.a. angesichts des doch nicht unerheblichen Aufwandes.

    Deshalb nochmals mein Tipp – vielleicht stösst er ja jetzt auf offenere Ohren: Direkt beeinflussbare Ziele setzen! Das könnte in eurem Fall darauf hinauslaufen, nicht pauschale Vermögenszuwachsziele zu setzen, sondern diese runterzubrechen auf Business (bzw. einzelne Sparten/Bereiche), Sparquote, Investitionsquote usw. Das ist besser beeinflussbar – und führt langfristig ebenfalls zu höherem Vermögen, nur ist das eben erst die Folge davon und deshalb nicht aufs Jahr genau planbar.

    Nur meine ganz persönliche Meinung.

    Antworten
    • 2. Juli 2018 um 19:53
      Permalink

      Lieber Goldhamster,

      Du hast Dir meine Ziele ja ganz genau notiert 😉

      Du hast absolut Recht, dass meine Vermögensentwicklung bisher nicht befriedigend ist! Allerdings spornt sie mich eher an, meinen Cashflow durch andere Assets zu diversifizieren.
      Die von Dir angesprochene Art der Ziele existiert bereits im Hintergrund. Wir haben festgelegt, wie sich der Blog entwickeln soll oder welchen Cashflow wir aus welchen Assets erreichen möchten. Zeitgleich hatten wir uns entschlossen, dass wir auf dem Blog keine absoluten Zahlen veröffentlichen werden. Dies hatte zur Folge, dass diese Art der Ziele nicht konkret mit Zahlenwerk auftaucht.
      Wie Du richtig geschrieben hast: Was Du im Monatsabschluss also siehst, ist die Zusammenfassung dessen, was im Hintergrund passiert -> Vermögensentwicklung.

      Wir sind stets offen dafür, den Monatsabschluss und damit das Zieltracking interessanter zu gestalten und dadurch den Mehrwert zu erhöhen. Deine Idee messbarere Quoten zu integrieren, nehmen wir mit und überlegen, wie wir sie am besten integrieren können. Gerne nehmen wir noch weitere Ideen auf und pflegen sie mit der Zeit ein.

      Vielen Dank für Deine Gedanken und Hinweise!
      LG
      Marielle

      Antworten
  • 2. Juli 2018 um 13:01
    Permalink

    Jetzt muss ich mal neugierg nachfragen.

    Ich habe soeben diese Seite ( https://www.fincamp.de/ ) entdeckt und gelesen: „Marielle Schäfer

    Marielle bloggt mit Mike als Beziehungs-Investoren über Geld und Liebe. Die frisch gebackene Mutter investiert seit ihrem 18. Geburtstag – in sich selbst, ETFs, Aktien sowie Immobilien.“

    In den letzten Monatsrückblicken inkl. diesem hier konnte vom Thema Schwangerschaft oder gar frisch gebackene Mutter nichts entdecken, auch finanziell nicht 🙂 Auch klang die Aktivitäten-Beschreibung jetzt nicht nach Hoch-Schwanger oder gar post-partal.
    Ist das ein Info-Vorausgriff auf der o.g. Seite oder eine Self-Fullfilling-Prophecy ?

    Sollten Schwangerschaft oder gar schon vorhandener frischer Nachwuchs zutreffen: Herzlichen Glückwunsch und viel Freude, trotz schlafloser Nächte 🙂

    Viele Grüße,
    K.

    Antworten
    • 2. Juli 2018 um 19:22
      Permalink

      Hallo aufmerksamer K.,

      da hast Du aber ganz genau aufgepasst und wir haben uns wohl getäuscht, als wir dachten, dass unser Nachwuchs noch zu uns stößt bevor die ganz große Promo-Welle für das Event startet 😉
      Das Thema Schwangerschaft und Kosten fürs Baby haben wir hier bewusst bisher ausgespart (und aktiv aus unseren Ausgabeübersichten ferngehalten) – das wird sich ab Juli (oder spätestens August) jedoch ändern. Unsere Aktivitäten haben sich bisher trotz „Hoch-Schwangerschaft“ jedoch nicht wirklich geändert – das Sport- und Schlafpensum wurde natürlich etwas angepasst 😉

      Wir bedanken uns jetzt schon einmal für Vorab-Glückwünsche und sind gespannt wie groß das Schlafdefizit tatsächlich ausfallen wird. Du gewinnst eindeutig den Preis für unseren aufmerksamsten Follower 😉 Wirst Du denn in München dabei sein?

      Viele Grüße
      Marielle

      Antworten
      • 3. Juli 2018 um 11:17
        Permalink

        München würde mich reizen. Aus folgendem Grund:
        Einmal viele der Blogger kennenlernen und sich austauschen, auf deren Seiten ich seit vielen Jahren unterwegs bin und mitlese und teils kommentiere.

        Aber:
        1. Strategie-technisch habe ich meine Strategie schon gefunden. Es fehlt ggf. etwas Feinjustierung, aber das Leben ist ja auch ein Fluss 🙂 Aus diesem Grund, würde ich vermutlich keine neuen Erkenntnisse für mich selbst bzw. meine Strategie mitnehmen. Die Vorträge sind sicher interessant und würde auch mir neues an Inhalten und Input bieten. Es würde aber an meiner Grund-Strategie vermutlich wenig ändern. Zu sehr verkomplizieren oder auf 5 Hochzeiten gleichzeitig will ich dann auch nicht tanzen.

        2. Befinde ich mich zu dem FinCamp-Zeitpunkt in den Partnerschaftsbonusmonaten. Dank Schichtdiensten von mir und meiner Frau, ist das dann erstmal spannend und ggf. mit Koordinierungsaufwand/-zeit verbunden, den ich jetzt (die PBM habe noch nicht begonnen) noch nicht absehen kann. Da liegt meine Priorität auf der Familie, zumindest bis wir sehen wie es läuft mit den Dienstplänen und der Kinderbetreeung. Dein Artikel dazu trifft es ja ganz gut…. 🙂
        Wir haben natürlich best möglichst vorgesorgt und auch unsere Vorgesetzten mit einfachen „was geht wann wie dienstplan- und krippenzeit-technisch plus welcher Stundenkorridor muss wg. dem BEEG eingehalten werden“-Übersichten und Tabellen versorgt.

        3. Will ich die freie Zeiten (Elternzeit und PBM-Teilzeit) nutzen, um an meinen zweiten Standbeinen „zu arbeiten“.
        Arbeiten in Anführungszeichen, da es offiziell noch keine Arbeit ist und noch nichts öffentlich ist. Das geschieht erst nach Ende der Elternzeit, sonst wird das bürokratisch mit der Elterngeldstelle nur noch komplizierter und bedeutet nochmals Unterlagen und/oder Auszahlungsstopps, bis alles neu (und vollständig) eingereicht und kalkuliert ist. Das „spontane“ Nebenjoberlebnis meiner Frau während den Plus-Monaten hat schon gereicht. Vorallem da viele Arbeitgeber/Abrechnungsabteilungen/Steuerberater die externe Buchhaltung machen/…. nicht in der Lage sind die Bescheinigungen a) inhaltlich korrekt und b) „zeitnah“ auszustellen. So unsere Erfahrung. Leider.

        Man muss definitiv zu Gute halten: Die Elterngeld-Stelle (L-Bank in unserem Falle) hat bis dato immer sehr praxis-nah und vorallem sehr zügig (re)agiert. Aber gesetzliche Vorgaben oder Bürokratie-Vorschriften von oben, müssen halt trotzdem eingehalten werden, da kommen die auch nicht drumherum.

        3. Ausserdem sehe ich jetzt gerade (Vater-Elternzeit Teil 2), wie schön die Zeit mit dem Nachwuchs ist und was man auf Grund der Arbeit weg von zu Hause alles verpasst. Und wenn es nur günstige 8h/Tag sind. Von Nachtdiensten will ich gar nicht erst anfangen zu sprechen. Aus diesem Grund pro-aktiv ein bis zwei Standbeine mehr, damit ich zeitlich flexibler Arbeiten kann und im Haupt-Angestellen-Job bei Zeiten reduzieren kann. Die Zeit verfliegt wie nichts seit letztem Jahr…. 🙂
        Privat versuche ich seit letztem Jahr auch im (soweit notwendigem) „Bürokratie-Bereich“ vieles zu vereinfachen oder vereinzelt sogar Outsourcing zu betreiben und so Zeit und vorallem Nerven zu sparen. Hier gibt es viel Potenzial in ganz unterschiedlichen Bereichen, wenn man einmal beginnt. Und es macht Spass wenn man mal damit anfängt. Man glaubt es kaum.

        Viele Grüße,
        K.

        Antworten
        • 12. Juli 2018 um 09:26
          Permalink

          Hello Mr. K.

          Du hast völlig Recht. Mit Deiner Vorerfahrung der momentanen Lebenssituation würden wir vermutlich genauso priorisieren.

          Spannend, dass Ihr Euch für den Partnerschaftsbonus entschieden habt. Bei dem Informationsabend in unserer Stadt hieß es dazu: „Ja, das können Sie beantragen, aber die meisten schaffen es ohnehin nicht. Dann müssten Sie alles Geld wieder zurück überweisen. Überlegen Sie sich also gut, ob Sie dies beantragen wollen. Es ist wirklich verdammt schwer.“ Aus Deiner ersten Erfahrung: Ist es wirklich so schwer, wie der Herr zu glauben machen wollte?

          Wäre für Dich ein zwangloses Get-Together mit der Finanzblogger-Community interessant, um sich auszutauschen, kennenzulernen und zu schnacken?

          Beste Grüße
          Mike

          Antworten

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