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Dividenden-Aktien für das neue Jahr

​Vor einem Jahr um diese Zeit, gab es hier das erste Mal einen Artikel über großartige Dividendenaktien. Denn ich habe das Buch ​Cool bleiben und Dividenden kassieren* gelesen und anhand des Gelernten meine eigene Dividendenstrategie für 2018 aufgebaut. 

Heute - ein Jahr später - wird es Zeit für ein Fazit. Und für einen Einblick in mein Vorgehen für 2019. Denn auch in diesem Jahr werde ich einen stolzen Betrag in Dividenden-Aktien für 2019 investieren.

Dividendenstrategie für 2019

​Dieser Artikel wurde von ​Marielle verfasst.

​Ein Fazit zu meinen Dividendenaktien aus 2018

Hoch motiviert , screente​ ich vor einem Jahr die diversen Dividendenadel-Listen der Dividenden-Experten rund um Christian W. Röhl. Aus der entstandenen Longlist ​filterte ich all diese heraus​, die mindestens 2,5 % Rendite bringen sollten. Und zu guter letzt ​ging ich diese Liste durch​ und ​suchte mir 10 Dividendenaktien für 2018 heraus​, die verschiedene Branchen und Länder abdecken sollten: 

Dividenden-Aktie

​Branche

​Land

Archer Daniels Midland

​Getreide / Samen

​USA

​BASF

​Chemie

Deutschland

​Capital Stage / Encavis

​Erneuerbare Energien

Deutschland

​DIC Asset

​Immobilien

Deutschland

KPS

​IT-Consulting

Deutschland

Münchener Rück

​Rückversicherung

Deutschland

Red Electrica

​Stromnetze

Spanien

​Sodexo

​Catering

Frankreich

​Unilever

Nahrung / Haushalt

​Großbritannien

​Villeroy & Boch

​Keramik

Deutschland

So weit so schön. Ich war überzeugt und ​schlug zu.

Etwa 1.500 € je Aktie. Bei BASF und der Münchener Rück habe ich​ ​zusätzlich im März noch einmal 1.000 € bzw. 1.500 € nachgelegt. 

Nicht einmal eine Woche später (wir befinden uns jetzt Ende Januar 2018) sollte ein Kursrutsch folgen, von dem sich mein Depot das ganze Jahr nicht mehr erholt hat. 

Was kann ich sagen? Blöd gelaufen! Und Fehler gemacht! Ich möchte kein Market Timing betreiben. Denn den richtigen Zeitpunkt zum Aktien kaufen gibt es aus meiner Sicht nicht.

Allerdings gibt es offensichtlich einen falschen Zeitpunkt. Und den habe ich erwischt!

Dividenden-Aktien Strategie
​Was sagt die Rendite meiner Dividenden-Aktien aus 2018?

Am Jahresende 2018 standen die ausgewählten 10 Aktien im Schnitt bei -16,86%. Rechne ich die Dividenden von insgesamt 514 € hinzu, stehe ich immernoch bei 14,02 % Rückgang.

Dividenden-Aktie

​Rendite 2018

​Rendite inkl. Dividende 2018

Archer Daniels Midland

2,54 %

​4,98 %

​BASF

-34,63 %

-32,13 %

​Capital Stage / Encavis

-14,90 %

-12,56 %

​DIC Asset

-17,08 %

-10,59 %

KPS

-56,25 %

-53,61 %

Münchener Rück

-2,77 %

​0,54 %

Red Electrica

​8,82 %

​11,46 %

​Sodexo

-18,40 %

-16,85 %

​Unilever

-1,67 %

​0,74 %

​Villeroy & Boch

-37,86 %

-35,71 %

Damit liege ich deutlich schlechter als der MSCI World.

Eine Enttäuschung!


Und jetzt ist es vorbei mit Dividenden-Aktien? 

Tatsächlich bleibe ich ein Verfechter von Dividendenaktien. Es überzeugt mich, in Unternehmen zu investieren, die ihre Aktionäre nachhaltig an ihrem Firmenerfolg teilhaben lassen. Dabei jedoch nicht ihre Substanz ausschütten.

Mir macht das Investieren nach wie vor mehr Freude, wenn ich regelmäßig eine Dividende erhalte. Und vor allem, tragen die Auszahlungen dazu bei, dass ich in genau solchen Börsenjahren wie 2018 dran bleibe und weiterhin investieren möchte. Denn im Depot steht nach 2018 vielleicht ein Minus.

Dennoch hat mir mein Kapital einen stetigen Cashflow beschert und wird es auch in Zukunft. ​


​Und dennoch muss etwas anders werden!

​Aus der Enttäuschung in 2018 habe ich einiges gelernt.

Ich werde sicherlich in diesem Jahr nicht besser sein "den richtigen Zeitpunkt zu erwischen". Aber ich werde - anders als im Vorjahr - meine ​etwas entzerren.

Zudem informiere ich mich vorab, wann die gewählten Unternehmen ihre nächsten Quartalszahlen veröffentlichen. Denn bei 2 Unternehmen rauschten die Aktien kurz nach meinem Kauf aufgrund dieser Veröffentlichungen deutlich ab. Das ​war einfach ​unklug, diese Termine nicht zu wissen und von den Neuigkeiten überrascht zu werden. ​

Außerdem habe ich meine Auswahlkriterien angepasst bzw. deutlich erweitert. Damit hoffe ich, eine bessere Auswahlliste für meine Dividenden-Aktien für 2019 zu erstellen als im Vorjahr.


​Dividenden-Aktien für 2019 finden - Mein Vorgehen

So findest Du die besten Dividenden-Aktien

Aus 2018 ​lernte ich, dass kaufen nach dem Bauchgefühl keine gute Option ist. Ich ​ließ mich viel zu wenig von rationalen Kriterien leiten ​und ​ging ausschließlich nach der Dividendenrendite und meinem Bauchgefühl. Zu jedem der Unternehmen ​recherchierte ich maximal 10 Minuten. 

Dies sollte bei der Auswahl meiner Dividenden-Aktien für 2019 anders werden!

Meine Auswahl erfolgte in folgenden Schritten:

  1. ​Recherche zu den Aktien aus 2018: Qualitative Entwicklung​ und zusätzlicher Check der neuen Kriterien: 
  2. Erstellen einer Longlist aller Aktien aus den neuen Dividendenadel-Listen, die > 2,5% Rendite für 2019 versprechen.
  3. ​Berechnen des aktuellen Punktestandes nach unserer Levermann-Tabelle. Mindestkriterium​: 0 Punkte. Alle Aktien mit einer negativen Levermann-Punktzahl verlassen die Liste.
  4. ​​Prüfen der Gewinn- und Umsatzprognose mit Hilfe des Aktienfinders. Nur wenn beide positiv sind, bleibt die Aktie in der Liste.
  5. Auch im Aktienfinder ist der Fair Dividend Value jeder Aktie erkennbar. Liegt dieser über dem aktuellen Wert, hat die Aktie alle harten Kriterien erfüllt.
  6. ​Auswahl aus den verbleibenden 10 Aktien anhand der Branchen, Länder und ​News.

Am Ende dieser Auswahl blieben 10 Dividenden-Aktien übrig. Ich habe mich entschieden nur in 6 davon zu investieren. Die anderen vier mussten weichen, da ich in der ​Pharmabranche (Cardinal Health) bereits gut aufgestellt bin, die Aktie (3M) bereits mit Mike gekauft habe oder die ganz aktuellen News zum Unternehmen (Aurelius und Ingenico) mich davon abbringen.


Meine Auswahl an Dividenden-Aktien für 2019

​Im Vergleich zu 2018 ist die Anzahl meiner Kriterien deutlich gestiegen. Sie lösen mein Bauchgefühl ab. Und das ist definitiv eine positive Entwicklung! 

Ich habe mich mit der Auswahl der neuen sechs Aktien für mein Dividenden-Depot für 2019 sehr ausführlich beschäftigt. Jedes einzelne Unternehmen möchte ich jetzt zeitnah in mein Depot aufnehmen - jedoch nicht mehr so überstürzt wie im Januar vergangenes Jahr.

Meine Dividenden-Aktien für 2019 sind:

Dividenden-Aktien für das neue Jahr

Dividenden-Aktie

​Branche

​Land

​HeidelbergCement

​Baustoffe / Zemet

​Deutschland

​Inditex

​Mode / Einzelhandel

Spanien

​Illinois Tool Works

Werkzeuge / Industrie

​USA

​PepsiCo

Erfrischungsgetränke​

USA

​Eaton Vance

Vermögensverwaltung

​USA

​Walgreens Boots Alliance

Drogeriemärkte

​USA

Die Recherche zu meinen Aktien aus 2018 hat zudem ergeben, dass ich bei drei der Werte nachkaufen werde. Dabei handelt es sich um:

Dividenden-Aktie

​Branche

​Land

Archer Daniels Midland

​Getreide / Samen

​USA

KPS

​IT-Consulting

Deutschland

Red Electrica

​Stromnetze

Spanien

Die verbleibenden Unternehmen aus meiner Dividendenstrategie 2018 werde ich entweder verkaufen oder halten. Die Entscheidungen habe ich noch nicht abschließend getroffen.


​Quo vadis Dividenden-Strategie 2019? 

​Damit Du in diesem Jahr hautnah an der Entwicklung der ausgewählten Aktien dran bleiben kannst, werde ich die Performance ab sofort monatlich tracken. 

Denn die Entwicklung das ganze Jahr schönreden bzw. verdrängen möchte ich nicht mehr. Ich plane auch in diesem Jahr die Aktien mindestens bis Jahresende zu halten. Allerdings möchte ich einfach näher dran bleiben und das Halten nicht als Selbstverständlichkeit sehen.

Daher werde ich die Performance quartalsweise in unserem Monatsabschluss veröffentlichen. Durch dieses Commitment erhoffe ich mir, dass ich in einem Jahr eine positivere Bilanz über meine Dividenden Aktien für 2019 ziehen kann als in diesem Jahr.


Dividendenstrategie für 2019

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Dividenden-Aktien für 2019: Meine Dividendenstrategie für das neue Jahr
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11 Gedanken zu „Dividenden-Aktien für 2019: Meine Dividendenstrategie für das neue Jahr

  • 25. Januar 2019 um 21:07
    Permalink

    Hallo Allerseits,

    Ich selbst nutze die Methode von Saso Nikolov (https://dividendenhebel.de) um für meine Dividendenaktien Ein- und Ausstiegskurse zu ermitteln. Die Methode funktioniert in etwa so.

    – für die letzten Jahre (ich nutze soweit möglich 2005 – heute) den Jahreshöchstkurs + Jahrestiefstkurs + gezahlte Dividende eines jeden Jahres ermitteln
    – für die Jahres Höchst-/Tiefskurse nutze ich macrotrends.net für US Aktien und wallstreet-online.de für alle anderen Aktien
    – für die Dividenden soweit möglich die Webseiten der Firmen selbst
    – das ganze in eine Tabellenkalkulation (Excel, LibreOffice Calc, Numbers, Google, …) eingeben
    – Jahreshöchstdividendenrendite und Jahrestiefstdividendenrendite anhand Jahreshöchstkurs + Jahrestiefstkurs + gezahlte Dividende für jedes Jahr berechnen lassen
    – die durchschnittliche Jahreshöchstdividendenrendite + Jahrestiefstdividendenrendite berechnen, einzelne Aussreißer dabei (z.B. in 2008/2009) dabei untersuchen und ggf. nicht mit in die Berechnung der durchschnittlichen Dividenden reinnehmen
    – zum Schluß noch anhand der zuletzt gezahlten Dividende oder ggf. der zu erwartenden Dividende für das aktuelle Jahr den Soll Kaufkurs berechnen (letzte Jahresdividende geteilt durch Jahreshöchstdividendenrendite)
    – damit habe ich einen Soll Kaufkurs der mir einen Trigger bietet, um mir eine Aktie genauer anzusehen bzw. falls der Kaufentschluß bereits gefallen ist, mir diese zu kaufen
    – ich nehme soweit möglich die Währung der Heimatbörse der jeweiligen Aktie
    – hier mal ein Beispiel für Archer Daniels Midland

    Jahr Hoch Tief Dividende Maximal Rendite Minimal Rendite
    2005 19,1131 $ 13,4827 $ 0,340 $ 2,52 % 1,78 %
    2006 34,4323 $ 18,4912 $ 0,400 $ 2,16 % 1,16 %
    2007 36,5799 $ 23,5398 $ 0,460 $ 1,95 % 1,26 %
    2008 37,5384 $ 12,0100 $ 0,520 $ 4,33 % 1,39 %
    2009 26,1503 $ 18,8304 $ 0,560 $ 2,97 % 2,14 %
    2010 27,5750 $ 19,9521 $ 0,600 $ 3,01 % 2,18 %
    2011 31,0900 $ 20,1652 $ 0,655 $ 3,25 % 2,11 %
    2012 28,2839 $ 21,0677 $ 0,700 $ 3,32 % 2,47 %
    2013 38,4954 $ 24,1056 $ 0,760 $ 3,15 % 1,97 %
    2014 48,2049 $ 33,6076 $ 0,960 $ 2,86 % 1,99 %
    2015 48,2578 $ 31,4335 $ 1,120 $ 3,56 % 2,32 %
    2016 44,9609 $ 28,0584 $ 1,200 $ 4,28 % 2,67 %
    2017 44,8872 $ 38,1030 $ 1,280 $ 3,36 % 2,85 %
    2018 51,7900 $ 38,9149 $ 1,340 $ 3,44 % 2,59 %
    2019
    LD 1,340 $
    Durchschnitt 3,40 % 2,37 %

    – Soll Kaufkurs = 39,38 $ (= 1,34$ / 3,40%)
    – LD = Letzte Jahres Dividende
    – für mich heißt das, wenn der Börsenkurs <= 39,38 $ beträgt und ich Geld zum investieren übrig habe, dann ist die Aktie auf jeden Fall eine genauere Betrachtung wert

    Steven

    Antworten
    • 26. Januar 2019 um 10:59
      Permalink

      Hi Steven,
      wow das ist ja auch ein spannendes Vorgehen! Danke für die Beispielrechnung – so wird es ela cht toll nachvollziehbar. Archer Daniels Midland läge damit ja derzeit nicht in Deinem Kaufradius sondern leicht drüber. Da ich meine Kaufzeitpunkte dieses Jahr ja etwas besser organisieren will, werde ich mir Deinen Vorschlag auf jeden Fall nochmal durch den Kopf gehen lassen. Erscheint mir auf den ersten Blick wie ein sehr nachvollziehbares Vorgehen und gleichzeitig nicht zuu kompliziert. Denn stundenlang rumrechnen möchte ich auch nicht mehr…
      Danke Dir & LG
      Marielle

      Antworten
  • 25. Januar 2019 um 22:23
    Permalink

    Hallo Marielle,

    warum schränkst du dich auf den Dividenden-Adel ein?? 2018 hast du dich sehr Deutschlandlastig orientiert. Das ist vielleicht dem Homebias geschuldet. Bringt aber gerade für eine funktionierende Dividendenstrategie nicht wirklich etwas.

    Der Grund ist, dass das Aktienmarktverständnis in Deutschland / Europa ein ganz anderes ist als im angelsächsischen Raum (GB, USA usw.). Als Beispiel sei hier die Altersvorsorge genannt. Bei uns hier ist diese Staatsanleihenlastig. In Amerika deutlich mehr auf Kapitalmarkt ausgerichtet.

    Da Pensionsfonds in den USA eine wesentliche Anlegergruppe sind, ist der Aktienmarkt dort auch mehr dividendenlastiger. Vor allem aber schütten die Unternehmen nachhaltiger aus und erhöhen die Dividenden regelmäßig. (natürlich gibt es weitere Gründe, würde aber den Post sprengen :-))

    Gerade in Deutschland werden wir fast garantiert sehen, dass in der nächsten Krise die Dividenden reihenweise gekürzt werden… (liegt vielleicht daran, dass DE-Unternehmen die Dividende am Gewinn orientieren und zugleich keinen Wert auf Nachhaltigkeit legen. (Positive Ausnahme ist die oben erwähnte BASF, negatives Beispiel Heidelberger Cement – vgl. 2008!.))

    KPS habe ich selbst, aber ist auch als Wachstumswert zu sehen. Aus Dividendensicht eine sehr seltene Ausnahme in Deutschland, dass so ein Wachstumstitel schon Dividende zahlt.

    Was ich hingegen vermisse sind solide Dividendenzahler wie Altria, Royal Dutch Shell. Zahlen seit Ewigkeiten Dividenden und werden trotz aller „Probleme“ weiterhin zahlen und auch erhöhen.

    Wichtig ist auch, sich die Unternehmen selbst anzusehen, und sich eine eigene Meinung zu bilden – unabhängig von anderen. Übrigens habe ich mit der Dividendenstrategie Kursseitig eine Nullnummer in 2018 eingefahren. Hinzu kommt aber eine Dividendenrendite von im Schnitt über 4 % netto. Kannst du dir natürlich auf meinem Blog ansehen – wo ich es ebenfalls monatlich veröffentliche.

    Grüße Thomas von DIVDepot

    Antworten
    • 26. Januar 2019 um 10:54
      Permalink

      Hi Thomas,
      danke für Deinen Kommentar und Deine Einschätzung.
      Ich schränke mich auf den Dividendenadel ein, da ich das Konzept sehr nachvollziehbar und überzeugend finde. Und irgendeine Vorauswahl vereinfacht das Ganze einfach ungemein anstatt aus allen Aktien dieser Welt zu wählen 😉 Zudem verfolge ich Christian Röhl und seine verschiedenen Formate einfach gerne und bin so darauf aufmerksam geworden.
      Du hast völlig recht, dass ich im vergangenen Jahr viel zu sehr in Deutschland investiert habe – daher wandern dieses Jahr auch einige US-Aktien ins Depot und nur eine neue deutsche Aktie. Und besonders deinen letzten Punkt habe ich vergangenes Jahr einfach nicht gemacht: Ich habe die Unternehmen nicht wirklich angeschaut – zumindest nicht genauer – und viel zu sehr nach Bauchgefühl gekauft. Ein Fehler, den ich nicht mehr machen werde und den ich sonst – dank Mike – nicht mache. Denn bei unseren gemeinsamen Investitionen übernimmt er immer die Recherchearbeit und berichtet mir dann davon. Wahrscheinlich bin ich dadurch zu bequem geworden und musste mich erst wieder reinfinden ins „alleine investieren“ 😉 Dieses Jahr wirds mit Sicherheit besser!
      Glückwunsch zu Deiner guten Rendite in 2018 – werde auf jeden Fall mal bei Dir reinschaeun, um zu sehen, wie es bei Dir läuft!
      LG
      Marielle

      Antworten
  • 26. Januar 2019 um 00:44
    Permalink

    Hi,
    Ich mache Auch die dividendenstrategie. Ich finde deinen Blog gut. OK 2018ist schlecht gelaufen. Viele deutsche Aktien find ich gut. Allerdings spanische, italienische und französische Aktien finde ich wegen der quellensteuer nicht gut. Ich habe Vinci und zahle30% quellensteuer ohne Erfolg 15% wieder zurück zu bekommen. Und du hast viele spanische und französische Aktien. Wie siehst du das. Glaubt du das ist eine gute Wahl. Ich würde mehr nach Nordeuropa Amerika und Canada investieren

    Antworten
    • 26. Januar 2019 um 10:47
      Permalink

      Guten Morgen Jürgen,
      Du hast völlig recht, dass die Quellensteuer-Sache extrem nervig ist! Im vergangenen Jahr habe ich tatsächlich das erste Mal bei französischen (Sodexo) und spanischen (Red Electrica) Aktien investiert. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass ich mich mit dem Zurückholen der Steuern mal beschäftigen wollte, um zu lernen, wie es geht. Für spanische Aktien habe ich erfahren, dass es recht einfach funktioniert und das Formular bereits vorausgefüllt. Daher nehme ich jetzt auch noch eine weitere spanische Aktie hinzu. Zudem war Red Electrica in 2018 tatsächlich noch die beste Aktie meiner Auswahl. Bei Frankreich sieht das ganz anders aus – das Zurückholen der Quellensteuer aus Frankreich für Sodexo ist so aufwendig und sogar mit zusätzlichen Kosten verbunden, dass ich beschlossen habe, es sein zu lassen. Es lohnt sich bei der Summe einfach gar nicht. Sodexo werde ich ohnehin verkaufen…meine Recherche zum Unternehmen hat mich nicht überzeugt und das Steuerproblem kommt noch obendrauf. Mit ein Grund, warum ich mich für dieses Jahr entschieden habe kein französisches Unternehmen neu aufzunehmen – es ist einfach zu aufwendig! Stattdessen werden dieses Jahr einige US-Aktien den Weg in mein Depot schaffen. Canada habe ich tatsächlich Investitionstechnisch noch gar nicht auf dem Schirm – was sind da Deine Favoriten?
      Danke Dir für Deine Gedanken & LG
      Marielle

      Antworten
  • 26. Januar 2019 um 08:43
    Permalink

    Sogar schlechter als der dax abzuschneiden, ist schon eine Kunst. Kaufe Fonds oder ETFs und genieße das Leben.

    Antworten
    • 26. Januar 2019 um 10:41
      Permalink

      Guten Morgen Pascal,
      meines Wissens nach hat der DAX sogar noch etwas schlechter performt in 2018. Aber wie dem auch sei – blöd gelaufen und es muss besser werden. ETFs kaufe ich regelmäßig. Fonds nicht. Ich beschäftige mich zu gerne mit einzelnen Unternehmen, um keine Einzelaktien zu kaufen. Das ist sicherlich Geschmackssache und wenn Du mit einer anderen Strategie besser fährst, ist das doch umso schöner 🙂
      LG Marielle

      Antworten
  • 27. Januar 2019 um 17:37
    Permalink

    Hallo Marielle,
    das „Problem“ vieler Dividenden-Investoren ist immer noch zu sehr auf die Gesamtperformance zu schauen. Hat man eine Firma, mit der man zufrieden ist, spielt der Kurs eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Ich habe genug Aktien im Depot, die zweistellig im Minus sind, aber die die Dividende erhöht haben und die Kennzahlen nicht schlecht sind. Ich fokussiere mich mehr auf die Einnahmen und frage mich, ob die Dividende weiterhin gezahlt bzw. gesteigert werden kann. Da ist mir der Kurs nur noch wichtig, wenn ich nachkaufen will. Da ist es doch vollkommen egal, ob man besser oder schlechter als irgendein Index ist.

    Viele Grüße
    Alexander

    Antworten
    • 29. Januar 2019 um 11:54
      Permalink

      Hi Alexander,
      da hast du vollkommen Recht. Ganz so entspannt kann ich leider noch nicht sein, aber ich arbeite daran! Tatsächlich schaue ich die Performance meiner Aktien nur selten an und freue mich lieber monatlich über die Dividendeneinnahmen. Am Ende des Jahres den Vergleich zu ziehen, war trotzdem ernüchternd. Und gleichzeitig weiß ich dennoch, dass die Aktien in einem anderen Jahr auch wieder deutlich in die andere Richtung laufen werden.
      Viele Grüße und auf ein gutes Dividendenjahr 😉
      Marielle

      Antworten
      • 1. Februar 2019 um 14:59
        Permalink

        Hallo Marielle,

        ich sehe es auch so wie Alexander. Die Tageskurse interessieren mich eigentlich nur, um zu sehen, ob ich günstig einkaufen kann. Für mich sind Dividenden wie Mieteinnahmen und ein Hausbesitzer ruft auch nicht jede Woche beim Makler an, um zu fragen, wie viel sein Haus denn momentan wert wäre…

        Auch ich würde dir den Blick über den großen Teich empfehlen. Bei YouTube gibt es übrigens einen guten Kanal zum Thema: „Zahltagstrategie“ ist der Name.

        Schöne Grüße aus Köln

        Christian

        Antworten

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