Möbel verkaufen

24 Stunden beisammen sein, zumindest am Wochenende, entspricht sowieso schon Eurem Alltag?

– Warum also weiterhin zwei Mieten zahlen. Die erste gemeinsame Wohnung würde alles viel einfacher und günstiger für Euch beide machen!

Neuer Job, anderer Ort für einen von Euch. Ein Umzug wird ohnehin nötig.– In der Mitte zusammenziehen und damit den Arbeits- und Liebesweg für beide Partner gleich kurz halten. Die erste gemeinsame Wohnung wäre die praktische Lösung, um die Fahrtstrecken zu minimieren.

Leckeres Essen liebt Ihr beide – doch für einen alleine zu kochen ist blöd.– Jeden Tag gemeinsam Abend zu essen und dabei über Eure Erlebnisse zu quatschen entspricht Eurem Ideal einer Beziehung? Mit der ersten gemeinsamen Wohnung, wird das Ideal Realität.

Nur drei Gründe, warum Paare zusammen ziehen.

Doch hinter den diversen praktischen und höchst romantischen Gründen für die erste gemeinsame Wohnung mit deinem Freund oder deiner Freundin, steht eine lange Liste an Kosten und Erledigungen, die auf Euch beide zukommen.

Wie wird dieser große Schritt ein gemeinsames, finanzielles Erfolgserlebnis? Und wie bleibt das böse Erwachen vor der Tür?

Reden. Miteinander.

Gedanken über das Zusammenleben teilen. Vorher. 

Hier  findet Ihr 6 Fragen, die Euch dabei unterstützen aus Eurer ersten gemeinsamen Wohnung ein Erfolg werden zu lassen!

Dieser Artikel wurde von Marielle für Dich verfasst.

Frage 1: Wie sehen die Rahmenbedingungen für Eure erste gemeinsame Wohnung aus?

Ihr habt Euch für das zukünftige zusammenleben entschieden? Das freut uns sehr für Euch. Ein toller weiterer Schritt in Eurer Beziehung!

Jetzt wo Ihr wisst, dass Ihr zusammenzieht. Was sind Eure Rahmenbedingungen für Eure erste gemeinsame Wohnung?

Wie wäre es mit einem ersten und offenen Geld-Gespräch? Besprecht ausführlich und in Ruhe:

  • Wie viel Gehalt erhaltet Ihr monatlich?
  • Wie viel Geld gebt Ihr aktuell für Eure Miete aus?
  • Wie viel Geld könnt und wollt Ihr zukünftig für die Miete ausgeben? Wo liegt Eure Wohlfühl- und Schmerzgrenze?
  • Wie sehen Eure Lebenshaltungskosten aus (Nahrung, Strom, Wasser, Internet, etc.)? Wie möchtet Ihr sie verteilen? Welche Kompromisse seid Ihr bereit einzugehen?

Die Antworten auf diese Fragen bilden die Grundlage für Eure weiteren Planungen und die Suche nach einer passenden gemeinsamen ersten Wohnung.

Es ist viel einfacher zu suchen, wenn man weiß wonach man sucht, oder?

Vom individuellen zum gemeinsamen Standard – 2 Beispiele

Verdienst Du deutlich mehr als Dein Freund oder er deutlich mehr als Du? Da kann es leicht passieren, dass Wohnungen ausgesucht werden, die für Dich oder Deinen Partner nicht stemmbar sind.

Nicht der beste Start in die erste Wohnung, oder? Um Enttäuschungen und Diskussionen zu vermeiden, solltet Ihr Eure Rahmenbedingungen vorab klären.

Geht Deine Freundin meist essen und Du kochst lieber selbst? Dann unterscheiden sich Eure Kosten erheblich.

Auch hier hilft Euch das abchecken der Rahmenbedingungen. Sollen Einkäufe von einem gemeinsamen Haushaltskonto getätigt werden oder möchtet Ihr Eure Ausgaben strikt trennen – um Stress über unterschiedliche Verhaltensweisen zu vermeiden?

Beides legitim – solange Ihr darüber gesprochen und Euch geeinigt habt. Bevor der Mietvertrag unterschrieben ist!

Habt Ihr Eure Rahmenbedingungen geklärt?

Wirklich?

Gut, weiter geht’s.

Frage 2: Was sind Eure Must-Have’s für die gemeinsame Wohnung?

Losziehen muss noch einen Moment warten. Führt Euer Gespräch über die Rahmenbedingungen für Eure erste gemeinsame Wohnung fort und steigt in die Details ein:

  • Wie soll die Wohnung aussehen?
  • Wo soll sie liegen?
  • Wie viele Zimmer muss sie haben?
  • Ist ein Bad mit Fenster oder ein Balkon ein Muss-Kritierium?
  • Welche Einrichtungsgegenstände sind für Euch ein Must-Have und worauf könnt Ihr verzichten?
  • Wie viele Parteien darf das Haus maximal haben? Kommt für Euch ein Hochhaus in Frage?
  • Ist für euch die Etage entscheidend? Darf sie im Erdgeschoss liegen oder höher als ein bestimmtes Stockwerk?
  • Braucht Ihr einen Parkplatz? Wenn ja, wie viele?
  • Soll die Wohnung fertig renoviert sein oder möchtet Ihr selbst pinseln?
  • Steht es zur Debatte, dass Ihr die Wohnung kauft oder wollt Ihr mieten?

Nehmt Euch die Zeit für diese Details!

Zwei Vorteile verschaffen Euch die Antworten:

Erstens wisst Ihr genau nach was Ihr sucht.

Zweitens kennt Ihr die Erwartungen Eures Partners und könnt Euch abstimmen.

Vor dem Zusammenziehen seid Ihr zwei unterschiedliche Individuen mit möglicherweise stark voneinander abweichenden Werten, Vorstellungen und Wünschen. Eine der fünf Säulen einer glücklichen Beziehung stellt offene Kommunikation dar.

Dein Partner weiß sonst nicht, was Dir wichtig ist und worauf Du Wert legst. Oder könntest Du alle obigen Fragen aus Sicht Deines Partners beantworten ohne mit ihm vorher darüber gesprochen zu haben?

Nur gemeinsam könnt Ihr den richtigen Weg für Euch finden.

Frage 3: Gemeinsame Wohnung – gemeinsamer Besitz? Was benötigen wir für die erste Wohnung?

Zusammen ziehen

Abhängig davon, ob Ihr vor der gemeinsamen Wohnung alleine oder noch zu Hause im alten Kinderzimmer gelebt habt, gibt es im Bereich „Was brauchen wir alles“ mindestens zwei mögliche Diskussionsverläufe:

Nummer 1 – aus zwei Wohnungen wird eine:

In diesem Szenario waren Eure beiden bisherigen Zuhause schon ausgestattet. Doch welche Wohnung benötigt zwei Sofas, zwei Esstische oder zwei Betten? Es gilt zu entscheiden, welche Dinge mitkommen, um Eure gemeinsame Wohnung auszustatten und was zurückgelassen wird.

Geht beide Wohnungen durch:

  • Welche Stücke gefallen Euch beiden auf Anhieb?
  • Welche Dinge sind einem von Euch so wichtig, dass sie auf jeden Fall mit sollen?
  • Was gehört ohne Frage ersetzt?
  • Und was bleibt jetzt noch offen (bspw. eine neue Küche)?
  • Was wird weggeschmissen oder verkauft?

Wegschmeißen und Verkaufen. Eine wertvolle Investition beim Zusammenziehen. Zweidrittel der Dinge, die Ihr besitzt stauben nur ein und werden kaum genutzt. Wie befreiend wäre es in die erste gemeinsame Wohnung mit einem Gefühl der Leichtigkeit und ohne Altlasten einzuziehen?

Unterschiedlicher Geschmack – gekoppelt mit emotionaler Bedeutung – führt irgendwann zu Streitigkeiten und Auseinandersetzungen. Das ist auch völlig normal. Schließlich hört Ihr nicht auf als Individuum zu existieren.

Fragt Euch selbst: Was ist besser? Offen über die strittigen Dinge zu diskutieren und Unmut zu äußern? Oder am Ende vor vollendete Tatsachen zu stehen und den Streit in der neuen Wohnung austragen?

Frühzeitige und genaue Planung schafft Euch in diesen Diskussionen Zeit Eure Wünsche zu überdenken und spart Euch am Ende eine Menge Geld!

Nummer 2 – aus zwei Kinderzimmern wird eine erste gemeinsame Wohnung:

Bei diesem Modell soll aus zwei Zimmern – meist vorrangig aus Bett, Schreibtisch sowie Regal bestehend – eine ganze Wohnung werden. Ein Kraftakt für alle Paare!

Nur wenige Dinge können mitgebracht werden, ein Großteil muss gekauft werden. Besprecht frühzeitig:

  • Was benötigt Ihr direkt zum Einzug (i.d.R. ein Bett sowie die Küche)?
  • Welche Ausstattung kann jeder von Euch mitbringen (z. B. Handtücher, Geschirr)?
  • Was wollt Ihr auf jeden Fall neu kaufen und welche Dinge können gebraucht sein?
  • Wie hoch sind Eure Wohlfühl-Budgets für die einzelnen Posten (z. B. Sofa, Esstisch, Küche)?

Auf Basis dieser Fragen könnt Ihr eine Checkliste über all die Dinge erstellen, die Ihr auf jeden Fall benötigt. Anschließend folgen die Überlegungen, woher diese Dinge kommen könnten.

Erst danach geht es an die konkrete Auswahl!

Träumen ist erlaubt, jedoch Vorsicht geboten bei unüberlegten Möbelhaus-Besuchen ohne vorherige Klärung der obigen Punkte. Das endet schnell in unnötigen Impuls-Einkäufen oder schlimmstenfalls sogar im Dispo!

Frage 4: Welche Aufteilung strebt Ihr für Eure erste gemeinsame Wohnung an?

Erste gemeinsame Wohnung

Vor dieser Frage müssen all die vorherigen beantwortet sein. Denn nach Ihnen folgt irgendwann zwangsläufig die Frage: Was ist fair?

Sie drückt sich aus in verschiedenen möglichen Gedanken:

  • Wer bringt wie viel Kapital in die Erstausstattung der Wohnung ein?
  • Wer zahlt welchen Anteil der Miete?
    • Zahlen wir 50:50, obwohl mein Partner deutlich mehr verdient als ich?
    • Zahlen wir unsere Lebenshaltungskosten 60:40, weil mein Partner mehr isst als ich?
    • Zahlen wir die Miete 70:30, nur weil mein Partner unbedingt die größere Wohnung mit einem zusätzlichen Arbeitszimmer wollte?
  • Legen wir ein gemeinsames Haushaltskonto an und wer zahlt dort wie viel ein?

Fragen über Fragen! Alle mit demselben Hintergrund: Fairness!

Und das ist genau richtig so.

Denn bleiben diese Fragen unbeantwortet, unausgesprochen oder nur teilweise geklärt, stehen sie zwischen Euch und kommen spätestens im nächsten großen Streit auf den Tisch!

Was fair ist, kann Euch niemand sagen. Fair ist das, was zu Eurer individuellen Beziehung passt und womit Ihr beide Euch wohl fühlt. Die Betonung liegt hier auf „Beide“ – also sprecht über Eure Gefühle, die Unsicherheit und findet gemeinsam eine faire Vorgehensweise für die Aufteilung der Finanzen rund um Eure erste gemeinsamene Wohnung.

Frage 5: Was passiert mit doppelten und gebrauchten Dingen in der neuen Wohnung?

der gemeinsamen ersten Wohnung

Egal, ob Ihr alles neu kauft oder viele Dinge aus Eurer bisherigen Einrichtung mit in die gemeinsame Wohnung bringen könnt. Ohne Frage werden Möbelstücke und Utensilien übrig bleiben, doppelt vorhanden sein oder von Euch durch neue, gemeinsame Anschaffungen ersetzt werden.

Und dann sind die anderen Dinge übrig.

In Zeiten von eBay, Facebook Flohmärkten und anderen Plattformen bietet es sich nahezu an, diese Dinge weiter zu verkaufen und damit Eure Kasse vor dem Umzug etwas aufzubessern. In vielen Fällen ist es auch einfach praktisch, dass der Käufer zur Abholung direkt bei Euch vorbeikommt und Ihr Euch nicht um die Entsorgung kümmern müsst.

Doch was passiert mit den Einnahmen? Gehören diese Euch beiden oder demjenigen, der sich vom Gegenstand getrennt hat?

  • Ist es fair, wenn wir Dein Bett in unsere gemeinsame Wohnung mitnehmen und ich für meines noch 150 Euro für mich erziele?
  • Ist es fair, wenn ich wir uns gemeinsam ein größeres Bett kaufen und nur Du Dein altes noch verkaufen kannst, ich meines jedoch wegwerfen muss?
  • Ist es fair, wenn Dir mein Sofa nicht gefällt und ich keinen Käufer dafür finde?

Es gibt keine pauschale Antwort – verhandelt es miteinander und sucht Kompromisse.

Vielleicht fühlt es sich auch viel fairer an, einzelne Dinge erst einmal zu behalten und im Zweifel ein weiteres Sofa als Gästebett im gemeinsamen Arbeitszimmer stehen zu haben. So lässt sich das Zusammenziehen erst einmal austesten bevor ein Partner all sein Hab und Gut entsorgt, um im Trennungsfall wieder von vorne anzufangen.

Frage 6: Eine gemeinsame Wohnung und die laufenden Kosten?

Möbel verkaufen

Wenn es endlich geschafft ist und Ihr die ersten Nächte in Eurer ersten gemeinsamen Wohnung verbracht habt, kommt der Alltag um die Ecke:

  • Wer zahlt die gemeinsamen Einkäufe?
  • Wie werden die Strom- und Internet-Kosten verteilt?
  • Und die neue Wandfarbe will auch bezahlt werden?

Ganz praktische und alltägliche Fragen, die Euch jetzt ereilen werden. Für jede gilt es zu vereinbaren, wie Ihr die Kosten unter Euch aufteilen möchtet. Am einfachsten ist es, bei allem 50:50 zu machen – doch was tun bei großen Gehaltsunterschieden oder sehr unterschiedlicher Nutzung einzelner Bereiche?

Gerade zu Beginn ist es sehr hilfreich alle Ausgaben und Einnahmen für einen gewissen Zeitraum zu notieren und ein Haushaltsbuch zu führen. Denn damit bekommt Ihr einen umfassenden Überblick über Eure Finanzen als Paar.

Die passenden Lösungen für Eure individuelle Situation und Eure laufenden Kosten der ersten gemeinsamen Wohnung zu vereinbaren, wird damit viel einfacher – und dann braucht es nur noch das passende Kontenmodell für Euer Vorhaben!

 

Freut Ihr Euch auf’s Zusammenziehen?

Gemeinsame Wohnung

Na dann ist doch alles geritzt. Es warten viele spannende Momente auf Euch!

  • Wer benutzt wie die Zahnpastatube? Quetscher vs. Roller?
  • Wo bleiben die Socken liegen? Sofa, unterm Bett oder in der Küche?
  • Wann ist es Zeit ins Bett zu gehen? Gemeinsam oder alleine? Mit oder ohne Sex vorm Einschlafen? 

Genießt die Zeit Euch auch auf diesen Ebenen kennenzulernen.

Mit dem vorherigen Auseinandersetzen mit den obigen Fragen könnt Ihr Euch voll und ganz auf Euch konzentrieren.

Unser Tipp: Sorgt dafür, dass die Finanzen, Eure Erwartungen und Wünsche vorher geklärt sind.

Investiert in Eure Beziehung!

Beziehungs-Investoren ontour
Frankfurt-Hamburg

Eine Zugstrecke, die uns in den letzten 1,5 Jahren sehr bekannt wurde.

Im Februar 2017 waren wir das erste Mal im hohen Norden und besuchten das Lesertreffen des Finanzwesirs & Finanzrockers.

Im November vergangenen Jahres waren wir zum zweiten Mal in der Hansestadt – diesmal auf Einladung der comdirect – beim Finanzbarcamp.

Bei unserem dritten Besuch hatten wir endlich schönes Wetter und durften Hamburg von seiner schönsten Seite kennenlernen.

Anlass war das erste Finanzsymposium der Zeitschrift Brigitte.

 

Der Anlass: Frauen und Finanzen

Geld ist leider kein typisches Frauenthema. Das finden weder die Brigitte, das Portal herMoney noch wir gut.

Im Hamburger Stammhaus des Verlages Gruner + Jahr fand deshalb am 21. April das erste Finanz-Symposium der Brigitte und herMoney statt.

Das Ziel war klar: Frauen an das Thema Finanzen heranführen. Frauen erklären, was in Zeiten von niedrigen Zinsen mögliche Alternativen sind. Und mit Frauen darüber sprechen, warum Altersvorsorge wichtig ist und ihre Arbeit leistungsgerecht entlohnt werden muss.

Interessieren sich Frauen für Finanzen? Ja!

250 Tickets wurden angeboten und waren innerhalb von 14 Tagen ausverkauft – mit einer Warteliste von weiteren 200 Frauen!

 

Der Ablauf: Finanzen für Frauen

An einem wunderschönen Samstag im April den Tag vermeintlich trockenen Geldthemen zu lauschen, war der Plan für diese Frauen. Das Ziel „Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen“ im Hinterkopf.

Dank des überaus abwechslungsreichen Programmes, der Referentinnen und Diskussionen war von Trockenheit wenig zu spüren. Spannende Formate und Themen waren für jede Dame dabei:

 

Diskussionsrunde Nr. 1

Nach der Begrüßung im Plenum folgte die Eröffnungsdiskussion zu „Geld und Arbeit – Was kostet es eine Frau zu sein?“.

Die Podiumsteilnehmer waren ebenso vielfältig wie beeindruckend: Dr. Elke Holst, die sich als Forschungsdirektorin und Leiterin des Forschungsbereichs „Gender Studies“ des DIW Berlin tagtäglich mit dem Diskussionsthema beschäftigt. Die neue Generalbevollmächtigte der comdirect bank AG, Frauke Hegemann mit unglaublich vielen Verantwortungsbereichen. Claudia Kimich, die als Verhandlungsexpertin und Buchautorin sowohl Frauen als auch Männer coacht und Dr. Mara Harvey von der UBS.

In rund einer Stunde ging es um Gehaltsunterschiede, deren Auswirkungen auf die Rente und um Lebensgestaltung und alternative Modelle. Besonders beeindruckend war Claudia Kimich, die sehr klar dafür plädierte, dass Frauen Gehaltsverhandlungen und „kluge Sprüche“ üben müssen und Ausreden für geringere Gehälter nicht zählen dürften.

 

Unser Take-Away aus dieser ersten Diskussion

Frauen benötigen Übung in Gehaltsdiskussionen und vor allem Mut, Dinge wie die eigene Altersvorsorge anzugehen. Verlassen auf andere und Jammern ist schädlich – informieren und anpacken lautet die Devise!

All diejenigen, die beim Symposium vor Ort waren, sind damit einen guten ersten Schritt gegangen. Die nächsten Schritte sind individuell unterschiedlich – gemeinsam haben alle, dass sie mit Übung und Mut leichter werden!

 

Workshops Nr. 1-4

Sowohl am Vor- als auch am Nachmittag folgten auf die Diskussionsrunde vier Workshopangebote. Diese fanden parallel statt – durch die Wiederholung konnte jede Teilnehmerin 2 Angebote besuchen:

  1. „Der Weg zur richtigen Altersvorsorge“ von Renate Fritz war sowohl am Vor- als auch Nachmittag so gut besucht, dass der zugedachte Raum aus allen Nähten platzte.
  2. „Keine Angst vor der Börse – Vermögen aufbauen: So fange ich es an!“ von Jessica Schwarzer ging einen Schritt weiter und hatte zum Ziel die Angst vor dem großen „Risiko der Börse“ zu zerstreuen.
  3. „Ihr Geld hat lange genug Diät gemacht: Zeit, zuzulegen. Einführung in das Thema Geldanlage – womit starten, was tun?“ von den Finanzheldinnen um Patricia Hoesch gab mit einer Schritt für Schritt-Anleitung und viel Raum für Fragen Chancen den individuellen Weg zu starten.
  4. „Frauen und Technik? Passt perfekt – auch bei der Geldanlage“ von Monika Rothenari ging einen Schritt weiter auf dem Weg der Befähigung der Frauen Geldanlage selbst in die Hand zu nehmen.

Tolle Themen, für jede etwas dabei und vor allem extrem wertvolle Experten, von denen jede Teilnehmerin viel mitnehmen konnte – egal welches Vorerfahrungs-Level vorhanden war.

 

Diskussionsrunde Nr. 2

Die zweite Plenumsdiskussion „Geld und Partnerschaft – Alles nur aus Liebe?“ am Nachmittag war der eigentliche Anlass unserer Einladung:

Denn wir durften neben Helma Sick, die sich seit Jahrzehenten für Frauen und deren Umgang mit Geld stark macht und neben einer eigenen Finanzberatung für Frauen auch regelmäßig als Finanzexpertin für die Brigitte schreibt, und Dr. Elisabeth Unger, einer Fachanwältin für Familienrecht aus Hamburg und selbst Mutter einer Tochter, auf dem Podium Platz nehmen.

Moderiert wurde die Diskussion von Claudia Münster, die stellvertretende Chefredakteurin der Brigitte und seit Anfang des Jahres für die „Finanzinitiative“ der Zeitschrift zuständig ist.

In einer Stunde ging es um die Frage, ob Frauen zu vertrauensselig sind, wenn es um die Liebe geht. Spannend waren die Erläuterungen von Frau Unger über das Unterhaltsrecht in Deutschland – gerade für uns als frisch verheiratetes Ehepaar. Als Tipp erhielten wir Szenarios in unseren potenziellen Ehevertrag aufzunehmen. Beispielsweise könnten wir Stand jetzt die Unterhaltszahlungen streichen, sie unter Bedingung X wieder einführen.

Unser Kontenmodell für Haushaltskonten von Paaren fand regen Anklang und es freut uns, dass einige Damen im Nachgang danach fragten und ihre eigenen Modelle vorstellten.

Wer noch so gar keine Idee hat, wie Ihr mit einem eigenen Haushaltsbuch starten könnt, empfehlen wir Dir gerne unseren Download für Euer gemeinsames Haushaltsbuch oder den umfassenderen Budgetierungstool.

 

Unser Take-Away aus der Runde:

Ganz klar: Reden, reden, reden! Alle auf dem Podium waren sich einig, dass Kommunikation über Geld mit dem Partner das wichtige Element ist, um das spätere böse Erwachen zu vermeiden.

Sprecht über Geld und verhandelt in „guten Zeiten“ wie Ihr mit Einkomensausfallzeiten aufgrund von Familienzeiten und vor allem auch im Trennungsfall miteinander umgehen wollt.

Ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, ist es zu spät! Sowohl für Frau als auch für den Mann.

 

Das Fazit: Frauen machen Finanzen

Das kurze Fazit: Der Trip nach Hamburg hat sich auch beim dritten Mal gelohnt – auch wegen des Wetters.

Das längere Fazit: Die Brigitte hat mit dem ersten Finanzsymposium eine tolle Plattform zum Starten für Frauen geschaffen. Solche Veranstaltungen tragen dazu bei, dass sich Frauen mehr mit der Thematik befassen, Mut sammeln und einfach mal ausprobieren.

Genau aus diesem Grund waren wir auch gerne mit von der Partie: Wir möchten Frauen motivieren Geld anzupacken und mit ihren Männern zu managen. Es war toll in den Austausch mit vielen tollen Frauen zu kommen.

Unser Ziel die anwesenden Frauen zu begeistern und zu motivieren, haben wir geschafft.

Wir hoffen, die Brigitte und herMoney setzen ihr Engagement in diesem Bereich weiter fort – wir sind gerne wieder dabei!

 

P.S.: Jetzt umsetzen!

Lesertreffen Frankfurt der Finanzwesirzelle: Samstag, 15.07.2017 um 17 Uhr im Zimt & Korriander.

Fast 5 Stunden diskutierten 15 begeisterte Finanzinteressierte über Aktien, Immobilien und den Sinn des Investierens.

Um 21 Uhr waren wir noch zu 8 und dann fiel uns auf, dass wir noch ein Foto bräuchten. Also habe ich schnell die Kamera gezückt und aus dem Handy und dem Kellerraum alles rausgeholt 😀

 

Gäste beim Lesertreffen Frankfurt

2 Frauen.

13 Männer.

2 Paare.

Weiteste Anreise aus Montabaur.

Sonst: Darmstadt, Rüsselsheim, Rodgau, Dreieich, Mainz, Frankfurt, Oberursel.

3 Blogger: Stefan von Kritische-Anleger.

4 Thunfisch- und 2 Putenbrustsalate.

25 bis 48 Jahre.

4 Männer, die gerne ihre Freundin/Frau dabei gehabt hätten.

Vom Investitionsanfänger bis hin zu 20 Jahren Erfahrungen an der Börse.

 


Du willst beim nächsten Lesertreffen dabei sein? Trage Dich hier ein!



 


 

Gesprächsstoff beim Lesertreffen Frankfurt

Über den Abend frühstückten wir alle Großthemen des Investierens ab. Spannend: Der zu Beginn befürchtete ETF-Hype blieb aus – hingegen wurde das Anlageprodukt kritisch beäugt.

Wir starteten mit einer Vorstellungsrunde. Wobei einige Aussagen sofort auf das Interesse der Gruppe stießen und manche tiefergehende Fragen stellten. Insgesamt benötigten wir fast eine Stunde um einmal die Runde zu drehen.

Steckbrief unseres Wer-bin-ich:

  • Name?
  • Stadt?
  • Über welchen Blog gekommen? – alle vom Finanzwesir
  • Anlagestrategie (Einzelaktien vs ETFs vs was anderes)?
  • Motivation für die Teilnahme? – Alle suchen Gleichgesinnte
  • Bei welcher Bank liegt das Depot?

Das lieferte ordentlich Stoff für die kommenden Stunden. Eines war jedoch erstaunlich. Und das kannten Marielle und ich noch nicht von anderen Treffen.

Unser Austausch fand hauptsächlich in der großen Gruppe statt und alle lauschten gebannt, wenn jemand anderes erzählte.

Erst gegen Ende bildeten sich zwei Grüppchen, die unterschiedliche Themen behandelten. Wir waren so vertieft bei Geld in der Beziehung und wie das mit dem Ehevertrag funktioniert, sodass wir keine Ahnung haben, worüber die anderen sprachen.

Zuvor tauschten wir uns zusammen über Immobilien, Einzelaktien, Anlagestrategien, ETF-Kritik, Beziehung und Kommunikation aus.

Schnell wurde allen klar, dass das eine Treffen nicht ausreichen wird. Doch wie soll die Fortsetzung gestaltet sein?

 

Und wie sieht die Zukunft beim Lesertreffen Frankfurt aus?

Nächsten zwei Treffen finden im September und November statt. Der Wunsch nach mehr war eindeutig.

Allgemeiner Konsens war auch: Festes Tagesthema, um in die Tiefen des Investierens abzutauchen.

Unser Blogthema „Beziehung und Geld in Einklang bringen“, stieß ebenfalls auf weit geöffnete Ohren.

Nach 48 Stunden grübeln haben wir uns für folgendes Szenario entschieden:

  • Lesertreffen bekommt zwei Teile
  • Erstens: Festes Thema mit maximal 15 Personen zwischen 60 und 90 Minuten
    • Vorstellungsrunde – jeder skizziert kurz seine Motivation und Kenntnisse zum Thema
    • Mini-Vortrag (max. 10 Minuten) für Diskussionsbasis (von uns oder einem anderen Experten)
    • Offener Austausch mit maximalem Mehrwert für die Teilnehmer
  • Zweitens: Kennenlern- und Netzwerrunde für den restlichen Abend
    • Wen das Thema nicht interessiert hat, kann hier hinzustoßen
    • Essen, Trinken, Schnacken

Um Dir ein gelungenes Lesertreffen Frankfurt No. 2 zu bieten, brauchen wir die Antwort auf zwei Fragen:

  1. Welches Thema interessiert Dich brennend?
  2. Was sind Deine Location-Vorschläge für den ersten Teil (z. B. Restaurant, Seminarraum zum Selbstkostenpreis, unter freien Himmel am Main)?

Pack die Antworten in die Kommentare oder schicke uns eine Mail an info [at] beziehungs-investoren.de

 


Du willst beim nächsten Lesertreffen dabei sein? Trage Dich hier ein!



 


 

Fazit

Geil war’s!

Wir hatten einen super Austausch. Und haben lauthals gelacht!

So wird das auch was mit der Vermögensbildung: Mit Spaß ans Geld – schließlich heißt es 30 bis 50 Jahre durchzuhalten. Ohne Freude ist das undenkbar.

Auf’s nächste Treffen freuen wir uns riesig und können es kaum erwarten, Dich wiederzusehen und neue Gesichter kennenzulernen.

Beste Grüße
Mike

Der Generationenvertrag als Basis unserer Altersvorsorge funktioniert nicht mehr. Wie die berühmte Rentenlücke entsteht und was Du trotz niedriger Zinsen für Deine Altersvorsorge tun kannst, darf kein Tabuthema sein.

Dieser Artikel liefert unsere Erfahrung mit der Rentenlücke und die damit verbundenen Probleme für die Altersvorsorge. Möglichkeiten wie wir der Altersarmut entgegen wirken und Geld für die Zukunft ansparen, erfährst Du natürlich auch.

Anmerkung: Aufgrund von Krankheit haben wir einen Einschub im Redaktionsplan. Die geplanten Artikel für diese Woche sind nur aufgeschoben, nicht aufgehoben! Vielen Dank für Dein Verständnis.

Das Problem

In  Deutschland werden zu wenige Kinder geboren. Gleichzeitig schreitet die Medizin weiter voran, die Lebensbedingungen werden besser und die durchschnittliche Lebenserwartung steigt weiter an.

Was für den Einzelnen eine tolle Sache ist, ist in Kombination mit der geringen Kinderzahl ein echtes Problem für das deutsche Rentensystem. Denn in Deutschland existiert der „Generationenvertrag“. Dies bedeutet, dass die jeweils arbeitende Generation für die Generation der Rentner zahlt – jeder zahlt, wenn er ohnehin gut verdient und diejenigen, die nicht mehr arbeiten, erhalten eine Rente durch die Umverteilung. Sie können sich die 40 Jahre, die sie zuvor für den allgemeinen Wohlstand gearbeitet haben, bezahlen lassen.

Dieses Prinzip funktioniert bei einigermaßen ausgeglichenen Zahlen. Werden die Menschen immer älter und müssen damit länger finanziert werden, werden auch mehr zahlende Kinder und junge Menschen benötigt. Gibt es weniger Arbeitnehmer der jungen Generation, bleibt weniger Geld, das an die Rentner umverteilt werden kann.

Rentenlücke?!

Dieser Zustand führt zur berüchtigten Rentenlücke. Es ist heute unklar, was wir (25 & 30 Jahre) für eine Rentenhöhe erreichen werden. Unklar ist auch, ab wann wir die Rente beziehen können – können wir dies wie bisher mit 65-67 nach 40 Beitragsjahren? Oder müssen wir gar bis 70 oder 75 Jahre arbeiten? Und wenn ja, wäre das schlimm?

Wie für jede Generation ist die Zukunft ungewiss. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rentenzahlungen sinken werden, ist hoch. Verstärkt wird dies durch den unterschiedlichen Anstieg der durchschnittlichen Rentenerhöhung und der durchschnittlichen Inflation. Ein erheblicher Verlust der Kaufkraft ist die Folge – aus 1200 Euro heutiger Kaufkraft auf unserem Rentenbescheid werden schnell 600 Euro Kaufkraft in 40 Jahren. Ab 2040 sind 100 % der Renteneinkünfte steuerpflichtig, hinzukommen außerdem Sozialversicherungsabgaben.

Wir müssen uns daher auf diese zwei Faktoren einstellen: Erstens eine kleinere Nachfolgegeneration, die uns vermutlich nicht versorgen kann. Zweitens der gravierende Unterschied zwischen dem erzielten Einkommen und der zu erwartenden Rente.

Das wird sie sein – die Rentenlücke!

Aber was tun?

Wir kümmern uns selbstständig um unsere Altersvorsorge – denn nur auf die staatliche Rente zu setzen, führt uns offensichtlich geradewegs in die Altersarmut. Unser Plan könnte aus einer strikten monatlichen Sparquote sowie dem Sparen von Zusatzeinkommen oder Erbschaften bestehen.

Auch hier gibt es ein Problem: Die Zinsen sind auf einem historisch niedrigen Level. Die ersten Banken verlangen inzwischen für Girokonten-Bestände sogar Gebühren und wir befinden uns damit nicht einmal mehr in einer Niedrig-Zinsphase, sondern eher in einer Null- und Negativzinsphase.

Altersvorsorge

Laut Bankberatern haben wir endlose Möglichkeiten unsere Altersvorsorge zu gestalten. Von klassischen Versicherungsprodukten über spezielle Fonds-Sparpläne bis hin zu hoch riskanten Immobilieninvestitionen in Schwellenländern, bietet das Bankenportfolio alles an.

Abhängig von unserem „Risikoprofil“ würde der Berater uns ein individuelles Paket zusammenstellen. Die Qualität eines solchen Pakets hängt (fast) nur von unserem eigenen Wissen ab. Unsere Erfahrung hat gezeigt: Niedriges Wissen bedeutet hohe jährliche Gebühren und Verkaufsprovisionen. Hohes Wissen lässt den Bankberater überflüssig werden.

In jedem Fall gilt, kaufe nie ein (Finanz-)Produkt, das Du nicht selbst verstehst. Ansonsten droht ein Verlustgeschäft, da die Kosten die jährliche Rendite auffressen. Oben drauf kommt die Inflation und die Altersarmut ist perfekt.

Wir empfehlen, dass Du Dich mit dem Thema „Altersvorsorge“ genauer und unabhängig von einem Bankberater, der seine Produkte verkaufen möchte, beschäftigst. Nur so ist eine für Dich oder Euch passende Entscheidung möglich! Seriöse Möglichkeiten gibt es viele – vermeintlich risikoreiche Anlageformen wie Aktien, Immobilien oder Fonds werden sinnvoll, sobald Du diese verstehst und das Risikoprofil einschätzen kannst.

Zwischenfazit

Die Rentenlücke wird immer realer und die Altersvorsorge gehört in Deine eigenen Hände. Entscheidend ist, dass Du Dir bewusst bist, welche Rentenhöhe Du ab wann erwarten kannst und Dir dann überlegst, ob zusätzliche Bemühungen Deinerseits nötig sind oder die Summe ausreichend sein wird. Nur auf den Staat als Rentenzahler oder den Partner, die Kinder oder sonst einen nahen stehenden Unterstützer zu hoffen, ist keine Alternative!

Möglichkeiten zur Altersvorsorge

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten vorzusorgen – die ersten drei, die mit mehr oder weniger großem Aufwand umsetzbar und in Null-Zinsphasen sinnvoll sind, möchten wir heute vorstellen:  Aktien, ETF-Sparpläne und Immobilien.

In Zeiten von Null- oder sogar Negativzinsen für die Ersparnisse auf dem Sparbuch, Girokonto oder Tagesgeld neigen viele Deutsche dazu den Kopf in den Sand zu stecken und nichts mehr zu tun. Dieses straußenähnliche Verhalten wird durch die fortlaufende Diskussion über die Rentenlücke und die bevorstehende Altersarmut noch bestärkt. Dabei gibt es in Niedrigzinsphasen Möglichkeiten für die Altersvorsorge alleine oder gemeinsam als Ehepaar vorzusorgen.

Aktien-Investitionen

Die Börsen werden in den Medien oft als böse und riskant bezeichnet. Doch was bedeutet die Investition in Aktien für Dich?

Aktien – was heißt das überhaupt genau?

Eine Aktie steht für einen Anteil am Unternehmen. Kaufst Du eine Aktie, erwirbst Du einen Teil des Unternehmens. Ist das Unternehmen erfolgreich und das Interesse an diesem steigt mit dem Erfolg weiter an, steigt auch der Wert Deines Unternehmensanteils. An der Börse kannst Du diesen jederzeit wieder verkaufen – zum tagesaktuellen Wert des Unternehmens, der je nach derzeitiger Interessenslage höher oder niedriger sein kann. Zusätzlich schütten viele Unternehmen ihren Anteilseignern regelmäßig (in Deutschland i. d. R. jährlich) Dividenden aus. Sie verteilen also den Unternehmensgewinn auf die Unternehmenseigentümer – zum Beispiel an Dich.

Investieren in Aktien

Die Investition in Aktien erfordert, dass Du Dir ein Depot bei einer Bank einrichtest und Dich informierst, welche Unternehmen für Dich in Frage kommen. Welche Kriterien Du ansetzt, ist dabei sehr individuell! Es kann sein, dass Du Dir den Gewinn der letzten Jahre, genaue Bilanz-Kennzahlen oder aber die Zukunftsaussichten des Unternehmens anschaust. In jedem Fall erfordert langfristiges Investieren an der Börse, dass Du Dir für Dich wichtige Kriterien überlegst und eigenverantwortliche Entscheidungen fällst.

Dieser Ertrag kommt durch das Tragen eines Risikos zu Stande – beispielsweise könnte das Unternehmen insolvent gehen und der Börsenpreis auf wenige Cent fallen. Um dieses Risiko zu minimieren, ist es zu empfehlen die Investitionen auf mehrere Unternehmen zu verteilen, nicht vorschnell zu handeln („Hin und Her macht Taschen leer“ – denn jeder Kauf oder Verkauf kostet Gebühren und optimale Einstiegs- oder Ausstiegszeitpunkte sind fast unmöglich zu erreichen) und nie Geld zu investieren, auf das Du morgen angewiesen bist und dann in einem ungünstigen Moment mit Verlust verkaufen musst.

Wenn Du Dir im Laufe der Jahre ein breit gefächertes Aktienportfolio aufgebaut hast, kannst Du im Rentenalter nicht nur von den Zusatzeinnahmen durch die Dividenden profitieren, sondern nach und nach die Werte (hoffentlich mit Gewinn) wieder verkaufen und kommst so an Dein aufgebautes Vermögen heran.

ETF-Sparpläne

In den letzten Jahren haben ETFs und dazugehörige Sparpläne immer mehr Aufmerksamkeit erreicht.

Was sind ETFs?

Der Begriff ETF steht für „Exchange-Traded-Fund“. Ein ETF wird im Gegensatz zu einem klassischen Fonds nicht aktiv gemanagt, sondern bildet passiv einen Index nach.

Ein klassischer Fonds wird aktiv von einer Fonds-Gesellschaft gemanagt – dies bedeutet, dass diese aktiv (hoffentlich entsprechend der angepriesenen Strategie) Einzelaktien dazukauft oder verkauft. Der Anleger investiert in den Fonds und damit in das Gesamtpaket an Aktien, die darin enthalten sind. Die Diversifikation ist also größer als beim Kauf von Einzelaktien.

Ein ETF wird entsprechend nicht ständig einzelne Werte hinzukaufen oder verkaufen, sondern orientiert sich wie oben geschrieben an einem Index. Ein solcher Index kann beispielsweise der DAX sein. Ein ETF auf den DAX wird daher Anteile von allen Unternehmen des DAX in einer fast identischen Verteilung umfassen. Somit verläuft der ETF analog zum DAX – entwickeln sich die größten 30 Unternehmen positiv, entwickelt sich auch der DAX positiv, befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer Krise, gilt dies wahrscheinlich auch für den DAX-ETF.

Warum ETFs?

Der Vorteil ist, dass Du Dich deutlich weniger mit dem Produkt beschäftigen musst, als mit Einzelaktien. Denn der Diversifikationsaspekt wird bei Fonds für Dich übernommen. Der Vorteil eines ETFs gegenüber einem Fonds ist, dass die Gebühren deutlich geringer sind – denn die Fondsgesellschaft, die bezahlt werden will, fällt an dieser Stelle weg. Wenn Du also daran glaubst, dass die Weltwirtschaft langfristig steigen wird, ist ein MSCI World-ETF vielleicht das Richtige für Dich und Deine Altersvorsorge.

Auch bei ETFs (oder normalen Fonds) gibt es solche, die regelmäßig Gewinne ausschütten. Du kannst auch hier von der Dividende Deine Einnahmen erhöhen. Wieder andere reinvestieren die Gewinne direkt in das Fonds-Vermögen – in solchen Fällen wird Dein Vermögen im Produkt gesteigert und Du erhältst die Rendite erst mit dem Verkauf. Welche Form für Dich und Deine Altersvorsorge die Beste ist, ist ebenfalls sehr individuell, da dies von Deinem Alter, Deinem sonstigen Einkommen, Deinem individuellen Steuersatz und weiteren Faktoren abhängig ist.

Immobilien-Investments

Bei den Menschen in Deutschland erfreut sich der Kauf eines Eigenheimes größter Beliebtheit und zählt zu den Standardlebenszielen unserer Gesellschaft. Nur weil Du im Alter noch in Deinem Haus wohnen möchtest und fortlaufend Instandhaltungskosten anfallen, ist dies noch lange kein Investment in die Altersvorsorge. Letzteres kannst Du durch Immobilien nur erreichen, wenn Du Dich für Investitionen in Kapitalanlagen – also Vermietungsobjekte – entscheidest.

Der Kauf einer Wohnung, die Du vermietest, ist von unseren drei Möglichkeiten wahrscheinlich die mit dem größten Aufwand. Denn Besichtigungen sind nötig, Du musst die Entscheidung muss exakt abgewägen und danach zahlst Du einige Jahre einen Kredit ab.

Das Vermieter-Dasein erfordert das einen größeren zeitlichen Invest: Von Zeit zu Zeit wird Dein Mieter Anliegen haben, Du musst neue Mieter finden oder etwas reparieren lassen und es finden regelmäßige Eigentümerversammlungen statt. Dafür ist hier der Hebel für Deine Altersvorsorge am Größten. Kontinuierliche Miteinnahmen sollten dabei Deinen Kredit abbezahlen.

Wichtig ist, dass Du eine Wohnung in einer Zuzugsgegend  (einer großen Stadt) erwirbst und Deine Mieter gut auswählst. Denn nur so sind langfristig die Mieteinnahmen sicherzustellen und keine großen Mietausfallzeiten zu erwarten. Die Investition in eine Kapitalanlage erfordert oft hohes Startkapital – aber vielleicht hast Du dieses in den Vorjahren in Aktien (und damit kleineren Einzelbeträgen) angespart und kannst Dein Risiko bis zum Ruhestand gut verteilen.

Ist die Wohnung abgezahlt, erhältst Du monatlich die Mietzahlungen und musst nur noch die Steuern davon abführen. Bei steigender Inflation wird auch Dein Mieteingang entsprechend steigen. Je nach dem, in welchem Alter Du die Wohnung erwirbst, kannst Du spätestens zum Renteneintritt Deine Rentenlücke mit den Mieteinnahmen auffüllen.

Fazit

Abhängig davon, wie viel Zeit und Erspartes Du bereit bist zu investieren, bieten Dir die oben beschriebenen Möglichkeiten einen ersten Startpunkt auf dem Weg zum Schließen Deiner Rentenlücke. Selbstverständlich ist das beste Vorgehen immer abhängig von der eigenen Situation, den Voraussetzungen und Möglichkeiten zu wählen.

Mit welchen Komponenten sorgst Du fürs Alter vor?

Hey,

heute wird sich alles um die Investitionsmöglichkeit als Paar in ein eigenes Unternehmen drehen. In unseren Vorabüberlegungen haben wir bereits festgestellt, dass wir dazu schon jede Menge Infos gegeben haben.

Der Immobilienkauf als Paar bietet ähnliche Vorzüge und Nachteile wie die gemeinsame Gründung. Weswegen wir uns für diesen Artikel eine etwas andere Brille aufsetzen wollen.

Gestern haben wir in unserem Blogparadenaufruf „Zielsetzung – Was bringt die Zukunft?“ das Thema für das neue Jahr bekanntgegeben. Durch diese Ziele-Brille wollen wir bei der Gründung als Paar genauer schauen. Und dabei natürlich unsere Beziehungs-Brille nicht vergessen.

Also los geht’s…

 

Jede Beziehung ist bereits ein Unternehmen

Du hast es vielleicht schon einmal gehört oder gelesen: Wir sind alles Unternehmerinnen und Unternehmer unseres eigenen Lebens.

Wir müssen Kontakte knüpfen oder Freunde finden, wir müssen unsere Rechnungen bezahlen, wir müssen einen Gewinn erwirtschaften um uns Dinge leisten zu können und so weiter.

In unserer Beziehung sieht es genauso aus. Wir haben ein gemeinsames Konto. Darauf muss Geld eingehen, damit Miete, Strom, Internet, GEZ und Essen bezahlt werden kann. Wir müssen unseren Haushalt managen. Dazu immer wieder miteinander kooperieren und Dinge neu aushandeln.

Als Produkte bringen wir eine zufriedenstellende Beziehung, ein wachsendes Vermögen und zum Beispiel diesen Blog hervor.

Wenn Du jetzt drüber nachdenkst, was sind die Produkte Deines Lebens und/oder was sind die Produkte Eurer Beziehung?

 

Gemeinsamen Purpose im Leben finden

finanziell frei

In der Start-Up- und der Finanzblogszene sind einige Bücher sehr beliebt. Egal in welcher Facebook-Gruppe oder welche Person man fragt, es werden immer wieder dieselben Bücher genannt.

Viele davon haben wir bereits selbst gelesen oder stehen ganz oben auf unserer Leseliste.

Der Konsens davon? Finde etwas, wofür Du brennst und stecke alle Energie hinein.

Der Grund dafür? Mit einem Purpose, einem Ziel, einer Vision – eben etwas wofür Du wirklich brennst – ist es viel leichter, die nötige Zeit zu investieren, damit es erfolgreich werden kann.

Und jetzt stell Dir vor, Du hast so etwas mit Deiner besten Freundin, Deinem besten Freund oder Deinem/r Partner/in!

(Anleitungen dazu gibt es wie Sand am Meer – eine der praktischsten ist die von Alex Fischer – weshalb wir das hier nicht weiter ausführen.)

 

Was bedeutet es für das zu gründende Unternehmen?

In der Gestaltpsychologie heißt es: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

Damit ist gemeint, dass durch das Zusammenfügen einzelner Elemente etwas völlig Neues entstehen kann.

Und so ist es eben auch beim Purpose. Die Motivation beider Personen wird nicht einfach addiert, sondern vermutlich multipliziert, im günstigsten Fall sogar potenziert.

Das Unternehmen kann also deutlich schneller wachsen, da mehr Arbeitszeit, mehr Ressourcen, mehr Motivation, mehr Gedankengut und so weiter dahinter steckt.

Schädlich wird es erst, wenn eine beteiligte Person den Purpose nicht teilt, dann können sich die Rechenregeln umkehren und es wird echt schwer.

 

Was bedeutet es für die Beziehung?

Eine wesentlich länger haltende Gemeinsamkeit als alle anderen traditionellen Ziele im Leben eines Paares: Haus kaufen, Kinder groß ziehen, in die Rente gehen, etc.

Der Purpose stellt immer wieder neue Herausforderungen, bietet eine riesige Gemeinsamkeit und kann stetig weiterentwickelt werden.

Wenn dieser für beide Personen in der Partnerschaft gefunden werden kann und für beide gleichermaßen gilt, bietet er eine sehr solide Grundlage für alle weiteren Vorhaben und Hindernisse, die in Zukunft aufeinander zukommen würden.

 

Konsum versus Produktion – was ist der Unterschied?

Produkte als ZufriedenheitKonsum bedeutet, dass ich etwas verbrauche. Produktion bedeutet, dass ich etwas erschaffe. Soweit – so klar!

Das ist wohl der offensichtlichste Unterschied und ist im ersten Moment auch nicht so wirklich beeindruckend. Beeindruckend ist hingegen, was es für Konsequenzen mit sich führt.

Wenn ich etwas konsumiere – nehmen wir das leidige Thema „Schokolade“ – dann bin ich für den Moment glücklich. Ist die Schokolade aber leer, dann ist es erstmal egal und nach einiger Zeit entsteht ein größer werdendes Bedürfnis nach neuer Schokolade. Bis dies befriedigt wird, sinkt meine Zufriedenheit.

Generell ebbt meine Zufriedenheit sehr schnell ab, wenn ich mir was neues gekauft habe. Länger hat beispielsweise die Anschaffung eines vernünftigen Handys angehalten. Da ich einen direkten dauerhaften Nutzen hatte: Zeitersparnis bei Mails, Kontaktaufnahme, Organisation von Gruppen. Irgendwann war es aber auch langsam oder gar kaputt und ich hatte den Ärger.

Ganz anders sieht es aus, wenn ich etwas erschaffe oder erlebe. Über meine Schwimmteams (die ich als Trainer begleitet habe) erzähle ich immer noch, obwohl sie teils Jahre zurückliegen. Ich werde auf diese auch nach wie vor angesprochen – und bekomme jedes Mal ein gutes Gefühl.

Oder dieser Blog. Seit 01.08. ist er jetzt online – das sind fast vier Monate. Anstelle, dass meine Zufriedenheit sinkt, steigt sie immer weiter an. Immer mehr Menschen zeigen Interesse an dem, was wir hier Erschaffen und der Austausch wird immer spannender.

 

Was bedeutet es für die Beziehung?

Eine gesteigerte Zufriedenheit und ein höheres Glücksgefühl. Es ist eine tolle Möglichkeit von der passiven Seite des Konsumenten auf die aktive Seite des Produzenten zu wechseln.

So verhält es sich übrigens mit allen Investitionen – sie machen länger glücklich und zufrieden!

Dabei ist es völlig egal aus was die Investition besteht: Reisen, Gesundheit, Beziehung, Aktien, etc.

Am Ende steht eine gesteigerte Zufriedenheit, weil aktiv etwas unternommen wurde. Ein klares Plus für das gemeinsame Unternehmertum.

 

Wie verteilt sich die Zeit beim gemeinsamen Gründen?

Unsere (bescheidene) Erfahrung: Wir haben mehr davon.

Damit ist vor allem die gemeinsame Zeit gemeint. Ein gemeinsames Projekt oder eine gemeinsame Unternehmung wirft sehr viele Fragen und Probleme auf, die beantwortet und gelöst werden müssen.

Um dies erreichen zu können, muss viel miteinander geredet und gearbeitet werden. Die Zeit, die also zuvor getrennt in die Arbeit investiert wurde, wird nun in die Unternehmung und damit auch in die gemeinsame Zeit gesteckt.

Hierbei ist es natürlich wichtig, dass in dieselbe Richtung gearbeitet wird. Wenn wir uns als Paar nicht einig sind, dann kann das auch deutlich mehr Zeit kosten und zu Reiberein kommen, die ansonsten nicht vorhanden wäre. Deshalb sind auch die vorherigen Punkte so wichtig!

 

Was heißt das für die Beziehung?

Zum einen mehr qualitative Zeit, die gemeinsam verbracht werden kann. Durch das Erschaffen neuer Produkte wird viel zusammen gearbeitet.

Hier müssen dann auch klare Grenzen gezogen werden, damit es nicht irgendwann zu viel wird und die privaten Themen völlig auf der Strecke bleiben. Wo das Gleichgewicht liegt, ist natürlich sehr individuell.

Auf unserer Suche, wie andere damit umgehen, haben wir zwei Artikel entdeckt. Beide geben Einblicke in die Erfahrung von Paaren, die bereits gegründet haben:

Gründen mit einem Familienmitglied

Als Paar gründen

Hast Du auch schon Erfahrung gesammelt mit einer/m Partner/in ein Projekt oder ein Unternehmen aufzuziehen? Welche Erkenntnisse würdest Du weitergeben?

 

Immobilien sind auch eine Art Unternehmen

Sowie wir bereits unsere eigene Beziehung als Unternehmen führen (müssen), ist dies bei einer Immobilie ebenfalls richtig. Da das Prinzip übertragbar ist, gelten auch hier die Vor- und Nachteile unseres Artikels zum Immobilienkauf als Paar.

Zur Erinnerung, hier die Kurzfassung unserer Argumente als Auflistung.

(Pro 1) Geteiltes Risiko ist weniger als halbes Risiko (oder auch nicht)

(Pro 2) Bessere finanzielle Lage – auch bei ungleichen Verhältnissen

(Pro 3) Eindeutige Vertragsgrundlage

(Pro 4) Zwei müssen von der Unternehmung überzeugt sein

(Pro 5) Der Igel gewinnt ja auch gegen den Hasen – aka Arbeitsteilung

(Kontra 1) Bis, dass der Unternehmensverkauf euch scheidet

(Kontra 2) Kreditwürdigkeit von zwei Personen abhängig – trifft natürlich nicht auf alle Unternehmungen zu

(Kontra 3) Ungleiches Wissen, Vermögen und Arbeitsaufwand

 

Wie läuft das bei den Beziehungs-Investoren?

Nehmen wir die drei zuvor genannten Aspekte und wenden sie einmal auf unsere Unternehmung „Beziehungs-Investoren“ an.

 

Unser gemeinsamer Purpose

Wir wollen möglichst viel Zeit mit unseren Familien und unserer zukünftigen eigenen Familie verbringen. Dabei wollen wir selbst sehr viel von der Welt sehen und auch unseren Kindern sehr viele verschiedene Eindrücke aus anderen Ländern bieten.

Zusätzlich wollen in der Lage sein, genau die Projekte durchzuziehen, die uns besonders am Herzen liegen. Das ist bei mir der Bildungsbereich mit all ihren Akteuren und Möglichkeiten. Für Marielle ist es das Thema „Reisen“ und allem was dazugehört.

 

Unser Produkt

Als eines der Resultate unserer Ziele ist bereits dieser Blog entstanden. Und hinter dem Blog warten bereits Ideen, wie wir in Zukunft angehen wollen.

In der Ideenküche brodelt bereits die Erstellung eines Podcasts, das Veranstalten von Workshops/Seminaren oder das Anbieten von Coachings und Beratung in Beziehungen (mit Geldproblemen).

Unser erstes öffentliches Produkt – dieser Blog – sorgt bereits für ganz schönen Gesprächsstoff. Das war zum Beispiel sehr stark an meinem Geburtstag zu spüren. Ganz egal, ob es meine Familie oder meine Freunde aus verschiedenen Ecken (Sport, Projekte, Uni) – alle stellten Fragen zu unseren Themen und unterhielten sich angeregt.

Wir sind also irre stolz darauf, etwas geschaffen zu haben, worüber Menschen reden. Und es ist unfassbar motivierend weiter zu machen.

 

Haben wir mehr oder weniger Zeit?

Bereits im Frühjahr hatten wir einen direkten Kontrast. Und auch jetzt ist es mit Marielles Masterarbeit sehr ersichtlich. Im Frühjahr war das Projekt mein Abschluss und jetzt ist es Marielles Arbeit. Jeweils haben wir alleine daran gearbeitet und in beiden Fällen hat unsere gemeinsame Zeit darunter gelitten.

Ganz anders beim Blog. Das Projekt führt uns immer wieder zusammen. Wir sitzen immer wieder auf der Couch, am Schreibtisch oder an unseren Listen und überlegen wie es weitergeht, was wir schreiben wollen oder welche Themen relevant sind.

Und das wichtigste: Selbst in der Zeit, in der eine von uns ganz andere Prioritäten und starken Zeitdruck hat.

 

Fazit zur gemeinsamen Unternehmensgründung als Paar

Unsere Unternehmung ist bisher definitiv eine Investition, die wir lieber zu zweit machen als alleine. Wir spüren die direkte Bereicherung für unsere Beziehung und für die Unternehmung.

Es ist jetzt schon unzählige Male vorgekommen, dass einer von uns nicht weitergekommen ist, den anderen angestoßen hat und schon war neue Inspiration vorhanden. So übrigens auch mit diesem Artikel – durch die Ähnlichkeit zu unserem Immobilienartikel war es ganz schön schwierig die richtige Brille aufzusetzen.

Wir können den Start eines gemeinsamen Projektes oder einer Unternehmung als Paar auf jeden Fall empfehlen. Für uns ist es eine Bereicherung und macht die Zusammenarbeit (auch inerhalb der Beziehung) in einem völlig neuen Bereich sehr spannend.

Beste GrüßeMike