Die Vorstellung unsere Flitterwochen in einem Luxushotel oder nur am Strand liegend zu verbringen, kam bei uns nie auf. Viel lieber wollen wir viel sehen, ein Land oder zwei Länder kennenlernen, in denen wir noch nie waren und gemeinsame Erlebnisse schaffen. Sommerwetter wünschen wir uns gleichzeitig auch!

Das Ziel hatten wir gefunden bevor die Hochzeit annähernd feststand. Jetzt freuen wir uns auf unsere Flitterwochen in Australien und Neuseeland.

 

Dein Live-Update aus DownUnder!

Was ist drin für Dich?

Auf dieser Seite werden wir alle wichtigen Updates zu unserer Reise zusammenfassen. Damit bieten wir Dir direkte Einblicke in unsere Tour, unsere Erlebnisse und unsere Erfahrungen.

Es warten auf Dich beeindruckende Fotos und spannende Geschichten aus der Welt DownUnder!

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Zusammenfassung der Flitterwochen in Australien

Für alle, die kein Instagram und/oder Facebook haben, haben wir im Folgenden eine kleine Zusammenstellung der bisherigen schönsten Bilder erstellt. Unsere genaue Route findest Du weiter unten.

 

Tag 1 und 2 – die Flitterwochen beginnen

2 Nächte und 1 Tag später landen wir 12 später in Adelaide. Im Flugzeug schlafen ist nicht unser Ding – mit 2 direkt aufeinander folgenden Nächten bekamen wir dennoch genügen Schlaf.

Zumindest um den ersten Tag bis 19 Uhr durchzustehen – mit Nickerchen im botanischen Garten.

Tagsdrauf brachen wir früh auf und holten unseren Camper.

Australien bedeutet Linksverkehr – mit einem etwas größeren VW-Bus!

Keiner von uns ist bisher linksherum gefahren, noch hatten wir Ahnung vom Handling eines solchen Autos.

Mike begab sich wagemutig hinters Steuer. Wir überstanden Australien unfallfrei!

Obwohl es fast bei der ersten Kreuzung zum Crash gekommen wäre 😀

 

Tag 3 – Chillin‘ with the Kang‘

Unsere erste Nacht im Camper war sehr frisch; fast schon kalt. Dafür wurden wir am Morgen – mitten im Nirgendwo – von Kängurus besucht.

Etwa fünf Tiere grasten neben uns und ließen Mike mit seiner Kamera auf unter einen Meter an sich heran.

Dieses Schauspiel zog sich über den gesamten Vormittag. Eine tolle Erfahrung direkt zu Beginn unserer Flitterwochen.

 

Tag 4 – Hells Gap

Marielle taufte den Ort im Bergland „The Grampiens“ auf Hells Gap. Offiziell lautete der Ortsname „Halls Gap“ – an Tag fünf sollte sich die Hölle allerdings als passender herausstellen.

Die ersten vier Tage sprachen wir kaum ein Wort. Weder mit uns, noch mit anderen Menschen hatten wir das Bedürfnis uns großartig auszutauschen.

Stattdessen fokussierten wir uns auf die Umgebung und die Stille. Nach den turbulenten Arbeitswochen eine sehr angenehme Erfahrung!

 

Tag 5 – Die Hölle öffnet ihre Pforten

Unser Wach-Schlaf-Rhythmus pendelte sich auf 7 bis 21 Uhr wachen und 21 bis 7 Uhr schlafen ein. Mit einem ausgiebigen Frühstück landeten wir am Fuße eines Berges, dessen Namen wir vergessen haben.

Was wir noch nicht wussten: Heute würden 37 Grad im Schatten erreicht werden; 1,5 Liter Wasser waren zu wenig und 3,5km Aufstieg waren zu viel.

Einmal begonnen, kamen wir dennoch oben an! Uns eröffnete sich eine Belohnung mit gefühlt unendlicher Aussicht von allen Seiten.

Der Rückweg war ultimativ anstrengend. Unser Wasser hatten wir aufgebraucht, die Sonne brannte und Mike’s Finger sind auf die 2,5-fache Dicke angeschwollen.

 

Tag 6 – The All-Blue!

Ab auf die Great Ocean Road.

Unsere Fahrt teilte sich in zwei Abschnitte.

Erster Abschnitt: Lookout – Lookout – Lookout – Lookout! Alle paar Meter hielten wir an, um die nächste Felsformation zu bestaunen: London Bridge, the arch, grotto, 12 apostels and many moore.

Zweiter Abschnitt: Mit Abstand die schönste Fahrt unseres bisherigen Lebens. Auf der linken Seite Fels. Unter uns Serpentinen. Zu unserer rechten das schönste Blau, das wir je sahen. Kilometer lang!

 

Tag 7 – Meeting Willy Wonka

Bevor wir in Melbourne ankamen, hielten wir an einer Extra-Ausfahrt. Eine Schokoladenfabrik direkt am Highway.

Boah – was für ein Paradies für Schokoladenfans: UNS!

Marielle traute sich mit dem Camper durch Melbourne zu fahren. Nach 1,5 Stunden kamen wir am Campingplatz und sie war mega stolz – zu recht!

 

Tag 8 – die lebenswerteste Stadt der Welt

Zumindest taucht Melbourne stetig in dieser Liste auf – die die Städte nach Lebensqualität bemisst.

Was zeichnet Melbourne aus? Architektur ohne Struktur. Irgendwie passen die Gebäude zusammen, irgendwie erscheint jedes einzelne Gebäude zufällig gestaltet.

Aufgrund von Bauarbeiten wurden Busse für den Schienenersatzverkehr eingesetzt. Diese waren kostenlos und viel wichtiger: Morgens bekamen wir einen Joghurt mit der Ecke und Abends ein großes Stück Pizza als Entschädigung.

Wie geil ist das denn? Da bräuchten wir in Frankfurt gar kein Essen mehr kaufen 😀

 

Tag 9 – Ruhetag

Nach einem kurzen Abstecher zu Philipps Island und der Sichtung zweier Babypinguine erreichten wir unseren nächsten Zwischenstopp frühzeitig.

Bedeutete für uns: Lesen (Biografien von Musk und Buffett) und Brainstorming unserer Ziele in 2018.

 

Tag 10 – 3 Wanderungen

Am Morgen durchkreuzten wir auf etwa 6km den Regenwald und lernten einen Wombat kennen. Ein verdammt schnelles Tier, das sich nicht leise fortbewegen kann.

Mittags hielten wir an für einen Strandspaziergang. Sonne, Sand und Meer – was wollen wir mehr?

In der Dämmerung spazierten wir noch einmal ein paar Kilometer durch Gestrüpp und getrocknete Wiesen inklusive Kängurus.

 

Tag 11 – 90 Meilen

Nunja wir betrachteten eher 90 Yards des 90 miles beach. Dennoch ein sehr schöner Strand zum Niederlassen und Lesen sowie einem kleinen Nickerchen.

Abends lernten wir zwei junge Männer kennen, die uns ihr Feuer ausliehen und anschließen in Skip-Bo gegen uns antraten.

Dann wurde es laut, lauter und richtig krass laut. Das war die Vorankündigung eines Windes, der mehrere 100m zuvor schon hörbar war. Danach war die erdrückende Schwüle aus dem Platz verweht.

 

Tag 12 – von Gewittern und Pelikanen

In der Nacht rumste und knallte es, was es nur konnte. Unser Camper wurde ganz schön durchgeschüttelt und der Regen war zwischenzeitliche ohrenbetäubend. Kein Wunder, dass wir zum ersten Mal nicht als erstes den Campingplatz verließen.

Nachmittags hielten wir an einem Salzwassersee, den eine Horde Pelikane besiedelte. Imposante Vögel mit dem Potential die witzigsten Gesichtsausdrücke zu produzieren, die Mike je vor die Linse kamen.

 

Tag 13 – Polter, Polter, Polter

Unsere Abkürzung führte uns auf eine Straße, die zwischen 5 und 40 km/h befahrbar war. So tief waren die Schlaglöcher und Unebenheiten. Sei das nicht genug, war kurz vor Schluss die Straße gesperrt und wir durften einen Umweg einbauen. Der unseren übrigen Weg mehr als verdoppelte.

Nach so viel Schütteln war es gut, dass wir erneut an einen wunderschönen Strand gelangen. Dieses Mal mit bekletterbaren Felsen und einem wagemutigen Sprung von Mike ins erfrischende Nass.

 

Tag 14 – Versprochen: Batmans Bay & Dolphins Point

Heute planten wir zwei Stopps ein. Fledermäuse und Delphine klang reizvoll.

Marielle hatte nur eine Klitzekleinigkeit vergessen: das e!

Schwupps! Aus Batmans Bay wird Batemansbay.

Das war’s mit den Fledermäusen!

Delphine zeigten sich auch keine. Dafür sind zwei Taucher mit Handharpune ins Meer gestiegen – weißt Du was sie hätten stechen können?

 

Tag 15 – Wentworth Falls oder die Geschichte von links und rechts

Kurz vor Sydney und mit einem Tag Vorsprung fuhren wir in die Blue Mountains.

Erster Stopp: Wentworth Falls.

Wasserfälle, die die Region mit Trinkwasser versorgen.

Das Schild zeigte nach links, dann nach rechts. Was tun?

Wir entschieden uns für rechts und landeten am Wentworth Reserve. Es folgte ein 4km Spaziergang rund um den See mit der verweifelten Suche nach dem Wasserfall. Nix da.

Okay – weiter zu den drei Schwestern. Und dann kam die Erleuchtung!

Es gab ein drittes Schild, das wiederum nach links zeigte 😀

 

Tag 16 – Sydney, here we come

Unser letzter Campingplatz war gleichzeitig der vollste. Hätten die Menschen es gekonnt, hätten sie die Autos aufeinander gestapelt.

Auf dem Weg nach Sydney klappte es auch mit den Wentworth Falls.

Gute zwei Wochen Camping in der Wildness sind vorrüber. Zeit den Camper abzugeben und in unser neues Apartment zu ziehen.

Christmas Eve in DownUnder.

 

Tag 17 – 3000 kcal in einer Mahlzeit?

Abgesehen von Fastfood standen wir beide noch nie Schlange, um einen Sitzplatz im Restaurant zu erhalten.

Heute war es so weit – gute 10 Minuten.

Das Versprechen: We NEVER close.

Berühmt für: Pfannkuchen.

Unsere Wahl: Devils Delight. Zwei Schoko- und ein Buttercremepfannkuchen mit Schokoladeneis, Vanillecreme, Erdbeeren und Schokoladensoße.

Gut, dass wir uns diese Portion teilten!

 

Tag 18 -Perfect Timing

Am 26. Dezember findet in Sydney eine weltberühmte Regatta statt. Diese wird in voller Länge live im TV ausgestrahlt. Das Rennen dauert mindestens 24 Stunden – da ist die Live-Übertragung was besonderes.

Das ließen wir uns nicht entgehen!

Ebenfalls nicht entgehen, ließen wir uns einen Besuch in der Oper von Sydney. Zur Zeit läuft dort die Premiere von „The Unbelievables“, welche anschließend um die Welt zieht.

Mit dabei ein deutsches Paar, das den Weltrekord in den meisten Kostümen in zwei Minuten hält.

 

Tag 19 – Ein Jugendtraum wird wahr

Der eigentliche Grund, warum Mike nach Australien und Sydney wollte, waren die olympischen Spiele 2000. Dort fieberte er mit Ian Thorpe und Grant Hackett mit und verfolgte danach seine eigene Schwimmlaufbahn noch intensiver.

Sei Traum war es einmal in diesem Schwimmbad zu schwimmen.

Das war der bisher emotionalste Moment dieser Reise 🙂

Bye, Bye Australien!

 

Zusammenfassung unserer Flitterwochen in Neuseeland

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Tag 20 – Welcome to New Zealand

Ab jetzt sind wir auf Marielle’s Erinnerungstour. Kurz vor 1 Uhr nachts landeten wir in Christchurch, sackten unseren schicken Mitsubishi ein und wurden persönlich in unserer ersten AirBnB-Unterkunft begrüßt.

Die Spuren der Erdbeben sind in der Stadt deutlich zu sehen und zu spüren. Bauarbeiten an allen Ecken und gedrückte Stimmung.

 

Tag 21 – Akaroa & Alex

Morgens ging es von Christchurch in Richtung Berge. Nach einer zweistündigen Berg- und Talfahrt mit traumhauften Aussichten trafen wir in Akaroa ein.

Wahnsinn wie viel Tourismus! Die Personenzahl der Stadt verdreifachte sich im Laufe des Tages. Dank Geocaching kamen wir zu abgeschiedenen Orten (ohne Tourismus).

Abends tragen wir Alex – Marielles ehemaliger Gastbruder. Damals noch zarte 10 Jahre – mittlerweile 20-Jähriger Student. Dank Alex kam Marielle endlich, endlich zu ihrer Pizza 😀

 

Tag 22 – Cook, Tekapo und ein Schlafsack in Kindergröße

Neuseeland ist im Sommer gespickt mit Zuckerhüten. Den Größten haben wir heute zu Gesicht bekommen. Mount Cook wurde nach dem ersten Siedler Captain James Cook benannt. Die Maori nannten ihn zuvor „Cloud Piercer“.

Mt. Cook ist beispielsweise vom Lake Tekapo herrlich zu bewundern. Dort steht auch eine berühmte Kirche (ein Minihaus) deren Rückwand aus einem riesigen Fenster mit Blick auf See und Berge bietet.

Mit der Nacht kam der Moment maximaler Enge. Neue Schlafsäcke ( 210cm für Mike und 180cm für Marielle) und nicht komplett umklappbare Sitze, führten zur unbequemsten Nacht in Mike’s Leben. Marielle schlief wie ein Baby in ihrem viel zu kleinen Schlafsack – etwa 155cm statt 180cm.

 

Tag 23 – New years what?!

Silvester, der Tag an dem (fast) jeder Wochen zuvor einen Plan aufstellt. Falls nicht kommt derjenige schnell in Bedrängnis. Dieses Jahr entkamen wir der leidigen Frage: „Und was macht ihr an Silvester?“

Kurz und knapp: Unsere Unterkunft war in Arrowtown, unweit von Queenstown, das wir am späten Nachmittag besuchten. Das diesjährige Silvestermenü bestand aus zwei Pizzen und einer Flasche 7Up bei Domino’s Pizza. Marielle wollte dorthin seit wir in Australien gelandet sind.

Danach setzten wir uns noch an den See und genossen die herrliche Luft und Aussicht. Pünktlich um 22 Uhr lagen wir in unseren Betten und sagten: „Gute Nacht“ – Bevor um 23:45 Uhr die Tsunami-Warn-Sirene ihren Probealarm durchführt und wir doch noch ein kleines Feuerwerk sahen.

 

Tag 24 – The most beautiful!

Unsere Silvesterverweigerung hatte einen guten Grund. 6 Uhr aufstehen und 650km Fahrt.

Mit dem BBQ-Bus ging es nach Milford Sound, was eigentlich Milford Fjord heißen müsste. Da es aus Gletscherwasserund nicht aus Flüssen entstanden ist.

Unterwegs hielten wir zum BBQ an und trafen einen frechen Kea. Ein neueeländischer Papagei, der am liebsten Gummi und Teer frisst, während ihn 20 Touristen fotografieren.

Milford Sound ist vermutlich der schönste Ort, den wir bisher erleben durfte. 99 Prozent des Nationalparks haben noch nie einen menschlichen Fußabdruck gesehen und die Kulisse ist atemberaubend!

 

Tag 25 – Roadtrip Deluxe

Während die gestrigen 650km der nette Mann vom BBQ-Bus für uns zurücklegte, mussten wir heute selbst 600km hinters Steuer. Von Arrowtown zu Lake Brunner, immer an der Westküste entlang und über etliche Berge.

Wir nutzten die lange Fahrt um unsere Budgetierung für 2018 zu erstellen und Menschen beim Bungee-Sprung zuzusehen.

Abends trafen wir Pat’s neue Familie – Marielle’s Gastmutter während ihres Aufenthaltes in Neu Seeland.

 

Tag 26 – Biscuits und Wakeboards

Pat’s neuer Mann besitzt ein Boot und alles wichtige Zubehör. Am Morgen nahm er uns mit auf den See. Statt dutzende Dollar für eine Biscuit-Fahrt auszugeben oder Wakeboarding zu probieren, konnten wir die Erfahrung nun im privaten sammeln.

Fazit: Biscuit-Ride macht unfassbar viel Spaß und Ross hatte einige Probleme Mike von dem Teil runterzuwerfen. Am Ende ist es ihm doch gelungen und Mike wurde mit drei Überschlägen über’s Wasser geschleudert.

Wakeboarding ist verdammt anstrengend. Alleine aufzustehen und ein paar Sekunden zu „surfen“ waren eine herausragende Leistung für den einen Vormittag!

 

Tag 27 – Die Stadt mit den meisten Sonnenstunden des Jahres

Unseren Tag in Nelson nutzen wir um den Abel Tasman National Park zu besuchen. Von den kilometerlangen Wanderwegen suchten wir uns 5km aus.

Durch die Flut kam das Wasser bis an den Weg heran. Die vielen kleinen Strände waren gar nicht mehr sichtbar. Erst auf dem Rückweg zeigten sie ihren weißen und gelben Sand an vereinzelten Stellen.

Nach einem Zwischenstopp mit Torte und Milchshake erklammen wir den Mittelpunkt Neu Seelands. Dieser liegt zufällig auf einem steilen Berg mit herrlicher Aussicht über Nelson.

Der Mittelpunkt wurden wie folgt berechnet: Von allen Staaten in Neu Seeland ist der hiesige, der in der Mitte. Von diesem Staat liegt Nelson am ehesten in der Mitte. Von Nelson ist dies der Mittelpunkt. Allerdings nur, wenn die Anfangsgrundrisse Nelsons berücksichtigt werden.

Sonne hatten wir keine! Stattdessen den ersten Regen seit 3 Wochen.

 

Tag 28 – Stormy storm

Time to say GoodBye – zumindest zur Südinsel.

Auf geht’s nach Pikton und dann mit der Fähre in die Hauptstadt Neuseelands. Von der überfahrt haben wir leider gar nichts mitbekommen…

Der Sturm fegte über Neuseeland und aus Wellington wurde #WindyWelly. Auf dem Rückweg unseres Abendessens mussten wir in Schräglage die Hauptstraße zurück zum Apartment laufen.

 

Tag 29 – Te Papa, welcher Vater?

Neuseeland bietet einige coole Museen mit kostenlosem Eintritt an. Dabei ist Te Papa, das neben historischen Ausstellungen zur Kultur der Maori auch eine Kriegsdarstellung zu Gallipoli.

Unsere Frage: Warum geht „man“ zum Krieg?

Ohne Antwort ging’s ab ins Minidorf „National Park“. Grüne Hügel so weit das Auge sehen konnte, erzählten die Geschichte von Frodo, Sam und seinen Gefährten.

 

Tag 30 – Rotten Eggs

Am morgen besuchten wir eine thermal Region mit aktiven Geysieren. Megal cool! Leider mit einem Nachteil:

Verfaulte Eier! Massen und Massen an verfaulten Eiern.

Dieser Geruch begleitete uns bis nach Roturoa, wo wir Marielles Pappa besuchten und mit neuen Blumen versorgten.

Marielle schien der Geruch ebenfalls in den Kopf zu steigen – sie versuchte verzweifelt mit dem Auto zu reden, doch das wollte nicht hören.

 

Tag 31 – Maskenball

5:30 Uhr

Um diese Uhrzeit saßen wir erneut im Auto. Unser Ziel?

Whakatane und dann mit dem Schiff nach White Island. Einer aktiven Vulkaninsel.

Dank der verfaulten Eier in Roturoa war der Sulfurgestank nicht mehr so extrem. Die Gasmasken waren dennoch sehr handy und trendy 😀

Abends erkletterten wir noch einen Berg in Tauranga – wir bekommen nicht genug vom Bergebesteigen.. Liegt wohl an den wahnsinns Aussichten von dort oben.

 

Tag 32 – Is it really?

Waihi besitzt eine aktive Goldmine, die noch bis 2020 bebuddelt werden soll. Beeindrucken wie riesig der ausgehobene Krater ist.

Kurz vor dem Nirgendwo befand sich unsere letzte AirBnB-Unterkunft – wir wollten unbedingt eine Farm von innen kennenlernen. Der Mann des Hauses war zudem der weltschnellste Zäunebauer inkl. Weltrekord, Weltmeisterschaftstitel und eigenem Buch über das Zäunebauen.

Leider war dies auch der Tag an dem Wir unsere Koffer zu 98 % packen mussten.

 

Tag 33 – It is!

Gerade sitzen wir am Auckland Airport und vertreiben uns die Zeit mit Kartenspielen, Updates schreiben und Lesen bevor es um 1:15 Uhr ab nach Singapur geht.

Bevor es endgültig zurück ins kalte Deutschland gehen, legen wir somit noch einen 18-stündigen Zwischenstopp ein.

Heute Mittag besuchten wir Auchland, kletterten auf den nächsten Vulkan und trafen uns mit Freunden aus Marielles Austauschjahr.

Wir verlassen unsere Flitterwochen mit einem freudigen und einem traurigen Auge. Freudig, weil wir Dich wiedersehen und so viel zu erzählen haben. Traurig, weil wir gerne noch ein paar Monate hiergeblieben wären und keine Lust auf die Kälte haben.

 

 

Unsere Route – Stand November 2017

Unsere Route beginnt in Adelaide. Dort werden wir den Ankunfts- und den darauffolgenden Tag verbringen. Anschließend geht’s mit einem Camper Richtung Melbourne – immer der Küste entlang. Für diese Strecke planen wir knapp eine Woche ein.

In Melbourne selbst werden wir uns zwei bis drei Tage aufhalten. Jenachdem wie gut uns die Stadt gefallen wird. Sobald es uns reicht durchqueren wir zwei Nationalparks auf dem Weg nach Sidney. Dies sollte in etwa die selbe Wegstrecke darstellen.

Sidney wird ein besonderes Highlight für Mike. Im Jahre 2000 fanden dort die Olympischen Spiele statt und er bestaunte von zu Hause Ian Thorpe bei seinen Siegen. Während unserer Flitterwochen werden wir einen Abstecher in das damalige Wettkampfbad einplanen.

Danach verlassen wir Australien und fliegen nach Christchurch. Marielle verbrachte dort ihr Auslandsjahr – auch dort liegen viele Erinnerungen!

Von Christchurch fahren wir weiter gen Süden nach Queenstown, um anschließend über Nelson in den Norden nach Picton aufzubrechen. Nach Wellington wird uns die Fähre von der Süd- zur Nordinsel befördern.

Nach einer kurzen Verschnaufpausegeht es weiter Mitten durch die Insel nach Rotorua. Dort ist ebenfalls bereits ein Tagesausflug geplant bevor wir auf den letzten Reiseabschnitt kommen. Zunächst steuern wir Tauranga an und werden in Auckland unseren Abschied feiern.

Wir freuen uns auf dieses spannende Abenteuer und freuen uns, wenn Du (virtuell) dabei bist.

 

3 Gedanken zu „Flitterwochen in Australien und Neuseeland

  • 6. Dezember 2017 um 19:05
    Permalink

    Guten Flug morgen und gute Reise wünscht euch

    Marion

    Antworten
    • 7. Dezember 2017 um 20:43
      Permalink

      Vielen Dank Marion 🙂 Bilder werden folgen.

      Antworten
  • 28. Dezember 2017 um 14:23
    Permalink

    Ich freue mich mit Dir Mike über Dein Erlebnis „Schwimmbad“ in Sydney
    Und Marielle dir wünsche ich noch viele schöne Deja vues in Nz, und dass es nicht zu traurig wird alle die Veränerungen dort zu sehen.

    Antworten

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