Hey,

in unseren Hochzeitupdates haben wir mehrfach über den Sinn und Unsinn einiger Traditionen diskutiert. Im Blog ging es am Häufigsten um Eheringe. Privat galten der fehlende Verlobungsring und der nicht vorhandene Kniefall als Diskussionsstoff.

Da viele Kommentare, Emails und Unterhaltungen auf Tradition hinausliefen, betrachten wir diese nun aus zwei Perspektiven: Erstens mit der philosophischen und zweitens mit der finanziellen Brille. Beide sind nicht zu Hunderprozent voneinander zu trennen, da das eine häufig das andere beeinflusst.

Bei meiner Recherche bin ich auf über 20 Traditionen gestoßen, die in Deutschland praktiziert werden. Regional wird es einige Abwandlungen geben. Ich werde nicht alle in dem Artikel verwenden, sondern einige Punkte exemplarisch aufgreifen.

Dieser Artikel wurde von Mike für Dich verfasst.

Kniefall – hoffentlich gibt das keine blauen Flecken

Von langer Hand geplant, beginnt der traditionsgeschmückte Weg in die Ehe, mit dem – häufig viel länger ersehnten – Kniefall. Beim Anblick des Falles würden die Zuschauer im Kino sofort zum Taschentuch greifen und schluchzend die darauffolgenden Szenen verschwommen durch ein Meer an Tränen bestaunen.

Selbstverständlich schafft es nicht jeder Antrag auf die Leinwand – laut eigenen Erzählung der zukünftigen Braut hätte er allerdings definitiv nach Hollywood gehört.

Im 21. Jahrhundert trauen sich zunehmen Frauen den ersten Schritt zu. Die Emanzipation schreitet voran, sodass sich absofort beide Geschlechter den Kopf darüber zerbrechen dürfen, ob denn der richtige Zeitpunkt gekommen sei. Und in welcher Form der Antrag auszuführen sei.

Das Prozedere von der Entscheidung die alles entscheidende Frage zu stellen bis hin zum eigentlichen Fall kann  zu den treibenden Kosten zählen. Im schlimmsten Fall steht am Ende auch noch ein „Nein“. Und der vierstellige Betrag wurde grundlos dem Juwelier, dem Restaurant und dem Star-Geiger überreicht. Im schlimmsten Fall ist der Ring recyclebar und kann bei der nächsten Liebe wiederverwendet werden.

Heutzutage ergibt sich eine breite Palette an möglichen Verlobungen: Gemeinsame Entscheidungen, einfaches Fragen ohne Ring bis hin zu allem Pipapo. Was davon zu Euch passt, könnt im gemeinsamen Dialog im Vorfeld herausfinden. Mit etwas Fingerspitzengefühl kann daraus ein romantisches Gespräch entstehen und die Zuneigung stärken.

Trotz aller Romantik habe ich bei jeder Verlobung das Gefühl, dass der eine den anderen reservieren möchte. Der Wert der Reservierung wird am Karat des Diamenten ermittelt. Als weiche Faktoren kommen Aufwand und Romantik hinzu. Ob das die richtige Basis für gemeinsame Jahre (Jahrzehnte) ist?

Unsere Verlobung…

fand während eines lauen Frühlingabends beim auswärtigen Abendessen statt. Der Gesprächsverlauf hatte ungefähr die folgenden Eckpunkte:

Investmentstrategie für Immobilien

Gemeinsame vs. individuelle Investition

Steuervorteile und Erbrecht

Hochzeit wäre praktisch und würde uns im Falle des Ablebens des anderen sichern

Es wäre schön unsere Beziehung mit unserer Familie und unseren Freunden zu feiern

Dann sollten wir heiraten

Zu Marielles Geburtstag im letzten Jahr verbrachten wir ein Wochenende in einem romantischen Schlossturm. Dort besiegelten wir unsere Heiratsabsichten  – ohne Kniefall und ohne Verlobungsring.

 

JGA – Verabschiedung in ein neues Leben

Irgendwann zwischen der Verlobung und dem Tag der Eheschließung werden Braut und Bräutigam von ihren Trauzeugen geschnappt, entführt und in Ethanol getränkt. Anschließend werden sie zahnlos und mit einem Gesichtstattoo dem Partner zurückgegeben.

Unter dem Motto „Ein letztes mal drauf machen.“ werden die Verlobten in das Gefängnis der Ehe verabschiedet. Ab dem Ja-Wort gilt es Treue zu halten und da dies schwer fällt, wird die Untreue ein letztes Mal in vollen Zügen praktiziert. Sozusagen die letzte Zigarette, bevor morgen endlich aufgehört wird.

Weitere Bedeutung erhält der JGA durch das Amüsement der besten Freunde. Dieses wird durch besonderes Bloßstellen der zentralen Person in äußerstem Ausmaß erreicht. Für Beobachtungen im freien Feld, empfehle ich das Gebiet rund um den Kölner Dom.

Glücklicherweise gibt es eine dritte Variante eines solchen Abschiedes. Die Trauzeugen und besten Freunde interpretieren den Brauch uneigennützig um. Herauskommen kann ein gelungener Tag (oder Nacht oder Wochenende), der im Sinne der Freundschaft die gelungene Beziehung zelebriert. Im Sinne eines Tributes an das, was war und Vorfreude auf das, was kommt.

Kostspielig ist der JGA sicherlich nicht – zumindest nicht für das Brautpaar. Die Kosten tragen die Freunde, allerdings entscheiden diese ebenfalls was unternommen wird und ob ein Abschied stattfindet.

 

Marielle ging Zelten?

Am Tag vor Marielles JGA erhielt ich die Bitte bestimmte Klamotten und Utensilien für sie zusammen zu packen. Zum Schmunzeln brachte mich vor allem ein Gegenstand. Abends bat ich Marielle ihre Tasche für eine Übernachtung zu packen und fügte zwei, drei geheime Dinge hinzu.

Als Highlight präsentierte ich ihr den wichtigsten Gegenstand, von dem ich wusste, dass sie fassungslos reagieren würde. Mit entsetztem Blick, offenem Mund und einer seltenen Form der Sprachlosigkeit hielt sie meinen Schlafsack in den Händen.

Freitag nach der Arbeit ging es los Richtung Darmstadt, an Mannheim vorbei weiter nach Karlsruhe. Dort wurde zum American Diner ein Zwischenstopp eingeplant. Weiter ging es nach Freiburg. Auf meine Vermutung hin, dass es zum Europapark ging, schickte mir Marielle ein Foto mit einem Tipi und den Achterbahnen im Hintergrund.

Abends gabs Lagerfeuerstimmung und Rodeoreiten. Tagsdrauf musste sie 200 Punkte sammeln, um wieder mit nach Hause genommen zu werden. Ansonsten drohte der Flixbus und eine Fahrtverlängerung um drei Stunden. Marielles Ehrgeiz wurde belohnt und sie erreichte kurz vor knapp die 200 Punkte. Alle Fahrgeräte, Dips und etliche Unterschriften brachten ihr eine Mitfahrgelgenheit bei ihren Freundinnen.

 

 

Scherben bringen Glück – aber bitte kein Glas!

Über Tage, Wochen und Monate hinweg wird der funkelnde Diamant in alle Gesichter gehalten. Dabei kommt es hin und wieder zu Verletzungen am Auge, da die überschwengliche Freude in unkontrollierbare Bewegungen ausartet.

Während all dem Zeigen, bleibt nur wenig Zeit zum Planen der Hochzeit. Insgeheim ist das der Grund, warum Feiern mit gerade Mal 100 Gästen Tag und Nacht für mindestens ein Jahr geplant werden.

Am Abend vor der Hochzeit – wobei dies auch zwei, drei oder vierzehn Tage bedeuten kann – kommen Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte zu Besuch. Leider kommen sie nicht allein, sondern bringen ihr altes Geschirr mir.

An dieser Stelle die Empfehlung: Seid nicht die ersten die in Eurem Kreis heiraten! Sonst sind Eure Poltergäste schwer bewaffnt und das Kehren zieht sich über Stunde oder Tage. Einige Scherben sind hartnäckig und krabbeln erst aus dem Versteck, wenn sie sich in Sicherheit fühlen.

Eure Gäste poltern, um böse Geister zu vertreiben. Und kehren muss das Brautpaar, um ihre Zusammenarbeit zu testen. Allerdings wird die Frage: „Wohin soll Porzellan/Keramik entsorgt werden?“ im Internet mit: „Auf dem nächsten Polterabend.“ beantwortet. Sollte dieser nicht zur Verfügung stehen, dann im Supermarkt am schwarzen Brett für den Polterabend anbieten.

Bei der Hochzeit ist die Gästeanzahl häufig limitiert, sodass sich die Frage nach entfernteren Freunden und Bekannten stellt. Daher ist es beliebt einen Polterabend auszurichten, um diese Personengruppen aufzufangen und mit ihnen zu feiern. Alternativ nutzen viele den Sektempfang nach dem Standesamt oder der kirchlichen Trauung.

Ob der Polterabend zu Euch passt, entscheidet sich maßgeblich an der Organisation Euer Feierlichkeiten. Viel Geld wird er nicht kosten, da mit einem großen Top Chili, etwas Fingerfood, ein paar Drinks und guter Mukke der Abend geritzt ist. Eventuell kommen zusätzliche Kosten beim Abliefern der Scherben auf dem Wertstoffhof auf Euch zu.

Solltet Ihr gläubig sein, achtet darauf, dass keiner Eurer Gäste Glas mit zum Polterabend bringt. Laut Überlieferung bringt das Zerschlagen von Glas Pech.

Ohne Kehren in die Ehe

Wir haben uns bewusst gegen das Poltern entschieden. Lieber gehen wir mit unserer Familie und den engsten Freunden nach der standesamtlichen Trauung Essen. Zwei Feiern sind ausreichend und an das Austreiben von bösen Geistern glauben wir nicht.

 

Top Secret

 

Während der funkelnde Schatz jeder erdenklichen Person präsentiert wird, wird an anderer Stelle für größte Geheimhaltung gesorgt. Ziel einer jeden Braut ist das Level der Coca-Cola-Rezeptur zu erreichen. Nur ein ausgewählter Kreis darf im Vorfeld das Hochzeitskleid bestaunen: Verkäuferin, Kassierer, Trauzeuginnen und Mutter.

Traditionsgemäß wird das Brautkleid in weiß gehalten, was die Unschuld und Jungfreulichkeit der holden Dame in früheren Tagen symbolisieren sollte. Heute sieht es schön aus. Oder würdest Du ein Pferd kaufen, ohne es vorher geritten zu haben?

Deshalb treten an Stelle der weißen Unschuld andere Farben: Rot wie die Liebe – eignet sich auch als Wutsymbol im späteren Rosenkrieg oder Blau wie der Himmel – oder die emotionale Kälte. Symbole sind eben trickreich, da die Interpretation stark von der Situation abhängt. Daher klare Empfehlung: Weniger Symbolik mehr Schönheit. Hat zwar nicht den selben Tiefgang, sorgt dafür auch für weniger Kopfzerbrechen.

Geheimgehalten wird das Kleid aus Glücksgründen. Sollte der Bräutigam vorher einen Blick erhaschen bringt dies Unglück über die bevorstehende Ehe. Platt gesagt: Sollte Dein Mann es vor der Trauung sehen, blast die Hochzeit am besten ab. Ihr werdet ohnehin vom Pech verfolgt.

Wirtschaftlich floppt der Kauf des Kleides wie kein anderes Gut in unserer Gesellschaft. Zwischen zwei bis fünf Nullen könnt Ihr ohne Weiteres an eine Zahl von 1 bis 9 hängen. Kaum hast Du es bezahlt, darfst Du es niemandem zeigen. Am Tag der Tage wird das Prachtstück wie kein anderes Kleidungsstück inszeniert, nur um im Anschluss für immer und ewig im Keller zu hängen. Einmal getragen ist das Brautkleid wertlos. Manch eine Ehefrau versucht sich an der Ebay-Versteigerung, nur um festzustellen, dass der Wertverfall noch größer ist als bei einem Neuwagen.

Wenns hart auf hart kommt, entscheidet sich Braut oder Bräutigam kurz vor der Eheschließung um. Ungetragen verliert das Kleid aufgrund von Salz- und Schokoflecken jeglichen Wert.

Da bin ich froh, dass ich meinen Anzug auch im Geschäftsalltag, zu weiteren Veranstaltungen und Events tragen kann. Zudem erhalte ich für 200-400 Euro gute Qualität, die einige Jahre hält. Für gewöhnlich ändert sich die Mode schneller, als dass der Anzug vergeht.

 

Marielle, die Geheimniskrämerin

Sie nimmt diese Tradition sehr ernst. Bisher verbietet sie Menschen in meiner Umgebung sogar über das Kleid zu reden, sofern ich anwesend bin. Lediglich die Farbe ist mir bekannt. Da Marielle von dem Traum in Weiß unsere halbe Beziehung schwärmt, war das nicht schwer zu erraten.

Wie das Kleid nun wirklich aussieht, kann ich Dir erst nach der Hochzeit verraten. Dann siehst Du es vermutlich auch auf zahlreichen Fotos.

 

Vom Mythos der sparsamen Braut

Liebe Herren der Beziehungs-Investoren-Community,

in der Finanzblogosphäre wird stets und ausgiebig über die Sparquote berichtet. Eine möglichst hohe kann das frühzeitige betreten des Rentnerdaseins bedeuten. Mit der gewonnen finanziellen Freiheit könntet Ihr Eure Träume und Wünsche erfüllen, wärt unabhängig von Vater Staat und Eurem Arbeitgeber.

Da drängt sich mir die Frage auf, wie können wir Männer zuverlässig feststellen, ob unsere zukünftige Frau die Sparquote unterstützt? Denn was bringt uns die beste Sparquote und die ausgeklügelste Investmentstrategie, wenn unsere Ehegattin diese durch die neuste Handtasche ersetzen möchte?

Vergesst die Predigt der offenen Kommunikation. Ihr müsst nicht miteinander reden, wenn Ihr auf dieses kleine Detail achtet!

Bevor ich den wahren Trick verrate, wie Du eine sparsame Brau erkennst, hier die ersten drei Anzeichen:

Erstens: Deine Freundin hat nie Kupfergeld im Portmonaie

Zweitens: In die gemeinsame Wohnung brachte sie eine Kiste voller Schweine

Drittens: Nach der Verlobung besorgt sie sich eine Schubkarre

Na, hast Du es erraten, was eine sparsame Frau ausmacht? Nein?

Laut Tradition ist eine Braut dann sparsam, wenn sie als Kind Kleingeld in ihr (Spar-) Schwein zurücklegte. Kurz vor der Hochzeit begibt sich die Braut mit ihrer Schubkarre voller Kleingeld in den nächsten Schuhladen und erwirbt dort die pompösesten Schuhe.

Achte unbedingt auf die drei Anzeichen. Sollten sie nicht vorhanden sein, wird es Zeit für ein ernsthaftes Gespräch über die Zukunft eurer Beziehung und die erforderliche Sparquote!

Beste Grüße
Mike

P.S.: Marielle hatte ihre Schuhe mit Karte bezahlt. Ein echt schlechtes Zeichen. Ich hoffe, dass die Sparpläne, Aktienkäufe, Immobilienkäufe und Investitionen in Bildung und Reise ein ausreichendes Indiz für mangelnde Geldverschwendung sind.

 

Kleine Gesten versüßen das Leben – Teil I

1500 Wörter und wir befinden uns auf unserer Reise noch vor der Trauung. Unsere traditionsreiche Gesellschaft fährt eben auf Bürokratie ab. Selbst, wo keine Formulare gesucht, ausgefüllt und abgegeben werden müssen, drängt der soziale Zwang zur Geduld. Insbesondere Frauen müssen sich das Ja-Wort hart erarbeiten. Kein romantischer Szenenschnitt und schon steht das Paar nach der Verlobung vor dem Altar. Nein, hier wurden Aufgaben ausgearbeitet, die gemeistert werden sollen.

Bevor es mit dem Ja weitergeht, benötigt die Braut vier Gegenstände. Jeder einzelne muss eine bestimmte Eigenschaft aufweisen: alt, blau, neu, geliehen.

Alt steht für die Vergangenheit

Neu für die Zukunft

Geliehen wird von der Mutter oder einer (anderen) glücklich Verheirateten und soll Geborgenheit  und Freundschaft ausdrücken

Blau steht für die Treue – die beim JGA abschließend mit Ethanol und Strippern eingeläutet wurde

Ist dies geschafft, schläft die Braut in der letzten Nacht im Familienhaus (oder der Familienwohnung – Deutsche sind eher sparsam, was Häuser angeht). Zum ersten Hahngekrächze marschieren Freunde und Verwandte als Spielmannszug verkleidet vor der Haustür auf. Mit Böllern, Gewehren, Topfdeckeln und barbarischen Geschrei wird die Braut geweckt und nebenbei die bösen Geister vertrieben. Nur zur Sicherheit, falls es beim Polterabend etwas gemächlicher zuging!

Bevor die Braut den langen Teppich betritt und unter hunderten Augen dahinschmilzt, kommen die wahren Stars auf die Bühne. Blumenkinder oder Ringträger (können auch Hunde, Affen oder Wellensittiche sein) marschieren voraus. Endlich werden sie aufgefordet eine (wunderschöne) Sauerei zu veranstalten. Während sie ihre gesamte Kindheit zum aufräumen genötigt werden, dürfen sie hier Blumen aus einem Korb auf den Boden werfen. Kein Wunder, dass die Kleinen überglücklich von einem Ohr zum anderen strahlen.

Finanziell ist keiner der drei Bräuche entscheidend. Außer ihr legt Wert auf einen dressierten Wellensittich, der auf Hochzeitsfeiern spezialisiert ist und extra aus der Schweiz eingeflogen werden muss, sollte eine schwarze Null dahinter stehen.

 

Kleid, Ohrringe, Kette und Schuhe

Praktikabel wie eh und je, ist Marielles something new ihr Hochzeitskleid. In diesem Tonus geht es weiter, ihre Ohrringe symbolisieren something old.

Von ihrer Mama bekommt sie eine Perlenkette geliehen. Diese symbolisiert something borrowed. Und zu guter letzt sind ihre Brautschuhe something blue.

Allgemein sind die vier Gegenstände schwer voneinander zu trennen. Denn die Schuhe sind ebenfalls neu und die Kette ebenfalls alt. Vermutlich gibt es noch mehr Dinge, die sie am Tag an sich trägt, die in die eine oder andere Kategorie fallen. Festgelegt wurden von ihr allerdings die vier vorgestellten.

 

Finanzielle Freiheit durch Blasen

Nein, nicht das was Du denkst. Ich rede von der Tradition, die alle Geldsorgen verpuffen lässt.

Wenn Ihr bisher alle Traditionen beachtet habt, sind Euch Glück und Sicherheit vor bösen Geistern gewiss. Auch eine sparsame Ehefrau ist dem schwer schuftenden Manne sicher. Aber was nutzt die beste Sparquote, wenn kein Geld aufs Konto fließt.

Um für einen stetigen Cashflow in der Ehe zu sorgen, gibt es einen simplen Trick.

Beim Schuhkauf behält die Verlobte ein einzelnes Centstück zurück. Am ersehnten Tag legt sie das Centstück in einen Brautschuh. Unter Einsatz von Blut und Blasen trotzt sie den vielen Schritten an diesem besonderen Tag. Da der Mann das restliche Leben das Geld nach Hause bringen soll, erscheint es fair, dass die Frau einen Fuß opfert.

Diese Aufopferung führt nach der Hochzeit zu einem weiteren Ritual. Kurz vor Erreichen der eigenen vier Wände steigen die Schmerzen ins unerlässlichle. Auf hochhackigen Schuhen einbeinig ins traute Heim zu hüpfen, birgt die Gefahr, dass der andere Fuß durch ein Missgeschick ebenfalls geopfert wird. Stattdessen nimmt der Mann die jetzt Ehefrau leichtenfußes auf die Arme und trägt sie elegant über die Schwelle.

Im Grunde soll damit die Frau vor den bösen Geistern unter der Türschwelle beschützt werden. Wir wissen allerdings mittlerweile, dass die durch den Krach schon längst geflohen sind.

Und Vorsicht beim überschreiten der Schwelle: Der menschliche Körper ist liegend länger als die handelsübliche Tür breit ist. Es hilft nichts den Fuß und das Geld zu retten, wenn dabei der Kopf zu Bruch geht.

Wenn ich betrachte, was für einen Aufwand wir betreiben, um finanziell frei zu werden, dann fühle ich mich an dieser Stelle leicht verarscht. Alles was ich tun muss, ist heiraten und meine Verlobte einen Tag mit einem Centstück durch die Gegend laufen lassen. Und PUFF! Weg sind die Geldsorgen und das lapidare Leben kann beginnen.

Marielle ist nicht bereit die Schmerzen des Centstücks für unsere finanzielle Freiheit auf sich zu nehmen – sehr schade. Dann müssen wir doch weiter sparen und investieren.

 

DAS Symbol aller Symbole

Ein traditionsreiche Weg, gepflastert mit zahlreichen Opfern, liegt inzwischen hinter uns. Zeit die magischen Worte zusagen: „Ja, ich will!“ wird begleitet mit dem Austausch der Eheringe. Doch was bedeutet dieser antike Brauch.

Wird auf die Frage: „Warum trägt man einen Ehering?“ von Google mit der linken oder rechten Hand beantwortet. Auch auf Seite drei und vier lassen sich keine passenden Ergebnisse finden. Erst die Änderung der Suchanfrage ergibt die schnöde Erklärung: „Ringe als Symbol der Unendlichkeit.“

Anscheinend interessiert es niemand, warum man bei der Eheschließung Ringe tauschen sollten. Frei dem Motto: „Ah das ist die deutlich längere Schlange, da sollte ich mich anstellen, weil es alle tun.“

Dabei steht der Ring für weitaus mehr als nur die Unendlichkeit – wobei das sehr lange ist. Und für Unendlichkeit steht auch viel mehr die liegende Acht. Nur, weil etwas kein Anfang und kein Ende hat, ist es noch lange nicht unendlich. Schließlich wurde der Ring auch erschaffen und wird mit der Zeit verrotten.

Falls die zwischenzeitliche Endlosschleife gemeint ist, halte ich es für fragwürdig, wenn die Liebe und die Ehe sich nur im Kreis drehen sollen.

Hauptsächlich stehen die Ringe für den finanziellen Status des Mannes. Vor dem Mittelalter wurde wohl nur ein Ring (Verlobung) ausgetauscht und mit der Zeit wuden zwei weitere Ringe (Ehe) von der Kirche hinzugenommen. Während die Frau Sparschweine füllt und sich Blasen läuft, muss der Mann seinen Finanzstatus in Karat preisgeben. Sollte die Ehe in die Brüche gehen, kann der Ring veräußert werden und somit den Unterhalt der Braut eine zeitlang bezahlen.

Heutzutage wichtiger erscheint das Symbol der Fingerfessel und des MEINE/R-Status. Trägt eine Person keinen Ring ist es die offizielle Erlaubnis mit ihm zu flirten. Dies erklärt warum Frauen Ringe tragen, obwohl sie nicht verheiratet sind. Und Männer keine Ringe tragen, obwohl sie verheiratet sind.

Der fade Beigeschmack bleibt vorhanden. Als Symbol für die eigene Beziehung und die daraus resultierende Ehe ist der Ring nutzlos. Daran ändern auch schöne Gravuren und glitzernde Steinchen nichts.

Finanziell ergeben sich große Fragen. Wird die Ringsymbolik ernst genommen, sollte es keine Ware aus dem Kaugummiautomaten sein. Dies bedeutet aber das Zerstören Eurer bisherigen finanziellen Basis. Was sollen Ringe kosten? 1k? 3k? 5k? 10k? Ab wann stimmt der Preis für die Liebe?

 

Ja, nein, doch, vielleicht

Mittlerweile haben wir Ringe gefunden, die mir sehr gut und Marielle gut gefallen. Preislich sind sie akzeptabel und dienen vorrangig dem Testen und der Übergabe des Schmuckstücks. Dabei werden auch sie nicht unsere Beziehung und Ehe symbolisieren. Was unser persönliches Symbol hinter den Ringen sein wird, wissen wir auch noch nicht. Sie fallen in die Kategorie: „Weil es dazu gehört und romantisch ist.“

 

Zum Ersten… zum Zweiten… und… zum… Dritten!

Frisch vermählt, beginnen die Newlyweds mit dem Vermögensaufbau. Eine Versteigerung steht an. Was eignet sich am besten bei der Hochzeit für eine Versteigerung, um einen ersten Grundstock aufzubauen?

Richtig, die Brautschuhe.

Alles was mit Geld vor, während und nach der Hochzeit in Verbindung gesetzt wird, kommt an den Brautschuhen nicht vorbei.

Die männliche Elustrigkeit versammelt sich zur englischen Versteigerung. Bedeutet, dass jedes Gebot sofort bezahlt werden muss. Wer 1 Euro, 12 Euro und 33 Euro bietet und keine Schuhe erworben hat, ist denoch 46 Euro los.

Sind die Schuhe erstmal unter die tosende Menge gebracht, läuft die Braut barfuß durch die Gegend?! Nein, denn das letzte Gebot hat der neugebackene Göttergatte. Dieser gibt das höchste Gebot ab und gewinnt damit die Schuhe zurück.

Was für ein Deal! Sie versteigert ihre Schuhe, er kauft sie zurück, die Gäste sind Pleite und das Ehepaar einige Euronen reicher.

Endlich bringen die Schuhe bare Münze ein. Kein Hokuspokus, kein Aberglaube, keine leeren Versprechen. Einzige Voraussetzung sind spendable männliche Gäste. Wir sind gespannt, ob es zu dieser Tradition auf unserer Hochzeit kommen wird.

 

Kleine Gesten versüßen das Leben – Teil II

Mittlerweile wohlhabend und glücklich verheiratet, wird jetzt zur Schere gegriffen. Als weiteres Utensil wird ein Bettlaken benötigt und ein Rahmen, der ebendieses aufrecht stehen lässt. Gemeinsam schneiden beide ein Herz aus dem Laken und steigen Hand in Hand hindurch.

Diese – den Zusammenhalt symbolisierende – Tradition gibt es in weiteren Ausführungen: beispielsweise das Baumstamm zersägen. Bei dieser Ausführung verzichtet bitte auf eine Hochzeit am 28. April. Dies ist der Tag des Baumes – einen zu zersägen, hätte eine ungewollte Tragik.

Im Anschluss ist es Zeit, dass die Braut abermals Gegenstände los wird. Brautstrauß und Strumpfband wollen geworfen und viel wichtiger gefangen werden. Ersteres wird in eine schreiende Frauenmenge und letzteres in eine quitschende Männermenge geworfen. Die und der Glückliche darf als nächstes den langen Pfad der Traditionen über sich ergehen lassen.

Weiterer Schabernack ist für Freunde und Familie der frisch Verheiraten reserviert. Alle möglichen glückbringenden Spiele werden im Anschluss durchgeführt. Besondere Freude bereiten zudem das Verüben der Streiche. Highlights aus eigener Erfahrung: Treppe in die Wohnung ist mit 500 Wasserbechern zugestellt und die Wohnung mit 100 Luftballons gefüllt.

Als nettes Präsent wird das Auto liebevoll verziert und mit Blumen geschmückt. Dieses bringt das Ehepaar zum Flughafen, ins Hotel oder an einen anderen Ort für die bevorstehende Nacht.

Finanziell machen diese Bräuche nicht viel her. Sie müssen Euch nur gefallen – wovon ich ausgehe, sofern Ihr Eure Trauzeugen gut gewählt habt.

 

Lösegeldforderungen

Nachdem finanziellen Erfolg der Brautschuhversteigerung holen sich die Gäste das Geld in Form von Ethanol zurück. Um ordentlich Druck aufzubauen, wird die Braut kurzerhand eingesackt.

Gefesselt, geknebelt und mit einem kratzenden Sack über den Kopf taumelt die Mäute von Kneipe zu Kneipe. Der Bräutigam muss der Alkoholspur folgen und auf dem Weg die Rechnungen begleichen, um weitere Hinweise zu erlangen.

Bei diesem Brauch, bin ich äußerst froh, dass wir in einem Miniort mit nur einer Kneipe heiraten. Sollte Marielle entführt werden, habe ich sie binnen weniger Minuten gefunden, sodass die Rechnung überschaubar bleibt.

Wie in der gesamten Traditionsreihe muss der Mann das Portmonaie öffnen. Und jetzt auch allen anderen zeigen, dass er zahlungsfähig ist.

 

Fazit

Über den Sinn oder Unsinn der vorgestellten Traditionen lässt sich vortrefflich streiten. Ich wurde während des Schreibens das Gefühl nicht los, dass damit zwei Dinge verfolgt werden:

Erstens ankurbeln der Wirtschaft.

Zweitens dem Amüsement der beteiligten Personen (ausgenommen des Ehepaars).

Am Ende des Tages entscheidet Ihr selbst, was Euch wichtig ist und worauf Ihr getrost verzichten könnt. Nur, weil die Masse es seit Jahrzehnten oder Jahrtausenden durchführt, heißt es nicht zwangsläufig, dass es für Euch das Richtige ist. Bei der Hochzeit kommt es wirklich nur auf Euch beide an! Setzt das um, wozu ihr Lust habt, was Euch mit Euch verbindet und lasst die Finger von Dingen, die Euch Bauchschmerzen bereiten.

Für uns steht klar die gute Zeit mit Familie und Freunden im Vordergrund, kombiniert mit der Reise nach Australien und Neuseeland!

Welche Traditionen sind Euch wichtig? Habt Ihr Familien-Traditionen oder habt Ihr Eure eignen geschaffen?

Beste Grüße
Mike

Tradition oder Geldverschwendung – worauf es bei der Hochzeit wirklich ankommt
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13 Gedanken zu „Tradition oder Geldverschwendung – worauf es bei der Hochzeit wirklich ankommt

  • 30. April 2017 um 17:30
    Permalink

    „Und Vorsicht beim überschreiten der Schwelle: Der menschliche Körper ist liegend länger als die handelsübliche Tür breit ist. Es hilft nichts den Fuß und das Geld zu retten, wenn dabei der Kopf zu Bruch geht.“

    An dieser Stelle musste ich laut loslachen.
    Wirklich toller Artikel zu den typischen sinnvollen und weniger sinnvollen Hochzeitsbräuchen. Ein paar davon waren mir gar nicht bekannt, aber ich bin da ja auch nicht so in der Thematik drin.

    Schöne Grüße
    Dominik

    Antworten
  • 1. Mai 2017 um 11:55
    Permalink

    Sehr schön und unterhaltsam geschrieben. Die Tradition mit dem JGA gab es bei uns vor 28 Jahren praktisch nicht. Inzwischen würde ich nur noch standesamtlich heiraten und mit der Familie ganz normal Mittagessen gehen, aber das liegt wohl am Alter…. 🙂

    Antworten
  • 1. Mai 2017 um 17:17
    Permalink

    Gut geschriebener Artikel! Wenn auch mit leicht sarkastischem Unterton – Die Hochzeitsindustrie wird das gar nicht gern lesen.. 😉

    Bei JGA und Hochzeit gibt es so einige Bräuche. Da macht man schnell was falsch, wenn man davon nichts weiß. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich einige der Bräuche mal befolgen werde oder einfach alles sein lasse.

    Von der Filmindustrie ruiniert, wünsche ich mir aber ein weißes Prinzessinnenkleid, was das Tragen über die Türschwelle nicht leichter machen wird (die Dinger sind schwer). Für meine Hochzeitsschuhe habe ich früh gespart, aber das Kleingeld habe ich dann doch irgendwann zur Bank gebracht, weil Läden nur noch 50 Münzen annehmen müssen. Die Hochzeitsringe dürfen nicht fehlen, die darf mein Freund aussuchen. Ich nehme notfalls auch einen Ring aus einem Kaugummi-Automaten.

    Zu meinem JGA würde ich gerne was Ruhiges mit meinen Mädels machen. Vielleicht eine nette Wandertour. Generell wird unsere Hochzeit mal sehr überschaubar, weil mein Freund und ich keine große Familie haben bzw. die ältere Verwandtschaft in ein paar Jahren nicht mehr kommen wird. Da mein Bruder dieses Jahr heiratet, setze ich auf ihn, dass er mir bis dahin immerhin Blumenkinder beschert. 🙂

    Antworten
    • 1. Mai 2017 um 17:41
      Permalink

      Danke, Jenny. Achwas – Sarkasmus war da so gut wie gar nicht vorhanden 😀

      Du wünschst dir das Kleid trotz oder wegen des Ruin der Filmindustrie?

      Haha, Marielle hat mir nach dem Artikel offenbart, dass sie auch eine Spardose für ihre Schuhe hatte. Diese dann irgendwann zu Bank gebracht hatte, da die Läden so viel Kleingeld nicht annehmen. Und die Freundin ihres Bruders weiß jetzt endlich, warum sie von ihrer Oma immer kleine Döschen mit Kupfergeld bekommt 😀

      Na das klingt nach einer ganzen Palette an Traditionen, die in deinem Kopf rumschwirren 🙂

      Antworten
      • 1. Mai 2017 um 21:41
        Permalink

        Von der Filmindustrie ruiniert. Obwohl ich weiß, dass ich da manipuliert wurde, kann ich nichts dagegen tun. Albernerweise würde ich vermutlich um die 2000 Euro für das Traumkleid zahlen, obwohl man es ja nur einen Tag trägt. Ich will unser Hochzeitsbild ins Wohnzimmer stellen und unsre Tochter sagen hören: „Ihr saht (damals schon) toll aus!“ 😀 Denn so hab ich reagiert, wenn ich Hochzeitsbilder von Verwandten gesehen habe. Hübsche, glückliche Menschen auf einem Foto, was man sich immer wieder gerne ansieht und noch an der goldenen Hochzeit rumgereicht wird.

        Liebe Grüße
        Jenny

        Antworten
  • 2. Mai 2017 um 11:49
    Permalink

    Servus Mike,

    mensch, vor unserer Hochzeit wurden keine bösen Geister vertrieben! Da müssen wir nochmal ein ernstes Geisterwörtchen mit unseren Trauzeugen sprechen 😉
    Aber wahrscheinlich sind die schon geflohen, als sie mitbekommen haben, dass ich meiner Frau den Heiratsantrag ganz spontan kurz vor ihrer OP im Krankenhaus gemacht habe. Meine Frau hatte in dem Moment natürlich nicht wirklich den Sinn für einen Heiratsantrag. Aber nach der gut überstanden OP fand sie es super, da es ein wirklich herzlicher Antrag war (ich hab mir wirklich Sorgen gemacht). Im Übrigen hab ich ihr gar keinen Antrag gemacht. Es war eher so ein Ausruf wie: „Jetzt müssen wir heiraten!“ Von welchem Geist ich da wohl besessen war. Wahrscheinlich war es der Liebesgeist 🙂 und der ist uns auch nach knapp 2 Jahren Ehe noch treu geblieben.

    Viele Grüße
    von Martin

    Antworten
    • 2. Mai 2017 um 20:37
      Permalink

      Servus Martin,

      tolle Verlobungsgeschichte – das hübscht die unangenehme OP um einiges auf – vor allem in der Erinnerung 🙂 Ich wünsche Euch, dass Euer Liebesgeist noch etliche Jahre bei Euch rumspukt und Euch Gesellschaft leistet.

      Beste Grüße
      Mike

      Antworten
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  • 12. Juni 2017 um 12:49
    Permalink

    Ich werde auch in diesem Jahr heiraten. Erst im Oktober am typischen Unglücksdatum 😀
    Bis jetzt wollte ich immer eine möglichst kleine und kostengünstige Feier.
    Leider ist es mittlerweile doch viel teurer geworden als gedacht.
    Allein die Gebühren, die zusätzlich anfallen da wir nicht im Standesamt heiraten, waren sehr viel höher als ich dachte.
    Auf teure Verlobungsringe haben wir verzichtet. Mein Credo: Warum viel Geld für Ringe bezahlen, die wir nur ein Jahr tragen? Es wurden letztendlich Ringe für insgesamt unter 100€.
    Ein Brautkleid spare ich mir auch. Mehrere hundert € oder sogar tausendende für ein Kleid bezahlen, dass ich nur einmal tragen werde ist für mich totaler Schachsinn! Zudem kann ich diese Dinger nicht ausstehen.
    Mein Zukünftiger kann seinen Anzug noch später weiter tragen, daher geben wir da „etwas“ mehr Geld aus.

    Die meisten Tratidionen sind übrigens extrem Frauenverachtend!
    Der Ring stammt z.B. aus der Römerzeit und wurde nur von der Frau getragen. Er zeigte, dass sie schon verheiratet ist und Eigentum ihres Mannes.
    Dazu habe ich vor einiger Zeit ein Buch gelesen. Leider weis ich den Titel nicht mehr.

    Viel Spaß trotzdem 😀

    Antworten
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