Hallo,

es freut mich, Dich zu diesem spannenden Thema wie man als Paar in die Gesundheit investieren kann begrüßen zu dürfen – der nächste Teil unserer Serie zu möglichen Investitionen als Paar.

Einen weniger passenden Zeitpunkt für mich diesen Artikel zu schreiben könnte es gar nicht geben – die Investments in meine Gesundheit lassen aktuell leider sehr zu wünschen übrig. Denn ich befinde mich zehn Tage vor der Abgabe meiner Masterarbeit, die ich neben dem Bloggen und dem Vollzeit-Job an den Abenden und am Wochenende schreiben durfte. Dies bedeutet, dass meine Investitionen in meine Gesundheit aktuell deutlich auf Sparflamme laufen. Allerdings gibt es da ja noch Mike…

 

Investitionen in die Gesundheit

Was zu sinnvollen Investments in Deine Gesundheit gehört ist wohl nicht überraschend: Gesunde Ernährung, viel und die richtige Bewegung und ein ausgewogenes Stresslevel. Was das für uns bedeutet?

 

Ernährung

Na klar, es gibt tausende Ernährungsphilosophien. Heute stellen wir Dir die 1001. vor und DAS ist die einzig Wahre, mit der du in zwei Wochen fünf Kilogramm abnimmst…mindestens! Ach und lecker ist das natürlich auch noch.

Nein, natürlich kommt jetzt nicht die nächste Wahnsinns-Diät.

Ernährung muss Spaß machen und schmecken. Aber sollte eben auch ausgewogen sein. Für uns bedeutet ausgewogen vor allem frisches Kochen mit guten Zutaten. Und im Sinne der Investition ist dies auch noch günstiger. Ein Beispiel liefert die Verbraucherschutzzentrale in Hamburg. Viel eindrucksvoller ist aber der Selbsttest. Dazu gleich mehr…

Unsere täglichen Mahlzeiten bestehen aus Fleisch- oder Fischprodukten mit viel Gemüse, Salat oder Früchten. Selten verirrt sich Reis auf unseren Teller und als Ausnahme gelten Nudeln und Kartoffeln, die etwa einmal alle zwei Wochen von uns konsumiert werden.

Der Fokus liegt darauf unsere Körper mit allen nötigen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen zu versorgen, die er im Laufe des Tages benötigt.

Kochen

 

Wo ist nun die Investition?

Naja eine Investition ist eben dadurch definiert, dass man mehr heraus bekommt als man hineinsteckt.

Auf die Ernährung bedeutet dies, dass wir

(1.) durch die Qualität unseres Essen gesünder leben.

(2.) durch die Qualität unseres Essen ein höheres Wohlbefinden haben.

(3.) durch die Qualität unseres Essen ein besseres Geschmackserlebnis erhalten.

Dafür sind wir bereit Zeit und Geld zu geben. Der klassische Gedankengang ist allerdings: „Selbst kochen ist teuer und kostet viel zu viel Zeit.“

Das stimmt aber gar nicht. Und hier ist warum!

Erstens haben wir uns einen sechswöchigen Essensplan angelegt. Das war eine zeitliche Investition von 30 Minuten, da wir nur die Namen der Gerichte aufgeschrieben haben. Damit müssen wir uns nicht mehr täglich überlegen was wir kochen möchten.

Sechs Wochen sind für uns auch lang genug, so dass uns die Gerichte nicht zum Hals raushängen werden. Es ist also unsere optimale Mischung zwischen Abwechslung und Routine.

Zweitens sind das teuerste am Essen die Reste, die im Nachgang weggeworfen werden. Beim Discounter gibt es fast ausschließlich Massenprodukte, die dann auch in Massen gekauft werden müssen. Beim Metzger und bei frischen Gemüseständen bekommen wir genau die Menge, die wir für uns benötigen. Und wenn wir doch mal Reste haben, nimmt einer von uns sie am nächsten Tag mit auf die Arbeit – da wir beide keine Kantine haben, ist es umso gesünder, die Reste zu essen anstelle von nichts (Mike) oder einer Kleinigkeit vom Bäcker von nebenan (Marielle). Damit werfen wir auch keine ungenutzen Produkte weg.

Unsere Liste hat allerdings noch Verbesserungspotential: In einer ruhigen Minute werden wir aus den Gerichten eine wöchentliche Einkaufsliste ableiten, so dass wir nur noch einmal die Woche einkaufen müssen und weitere Zeit eingespart wird. Aktuell geht einer von uns nämlich quasi täglich nach der Arbeit einkaufen.

Mit täglichen frisch zubereiteten Mahlzeiten liegt unser gemeinsames monatliches Budget bei gerade mal 180 Euro. Davon frühstücken wir und haben jeden Abend ein leckeres Abendessen – Mittagessen organisieren wir unter der Woche jeweils individuell auf der Arbeit. Darin enthalten sind allerdings auch sämtliche Hygiene- und Haushaltsprodukte sowie etwa zwei Mal pro Monat auswärtiges Essen. Und dabei kaufen wir unsere Produkte nur frisch ein.

 

Bewegung

Wie bei der Ernährung gibt es auch hier unterschiedlichste Philosophien, wie viel Bewegung denn nun gut für den Körper ist. Ab wann ist es zu viel? Ab wann wird man zu dick? Und wie kann man das denn nur in den vollen Alltag einbauen?

Grundsätzlich ist das wichtigste, den Sport zu finden, der Dir gut tut. Für den einen mag das eine Teamsportart wie Basketball sein. Für den anderen eher eine Individualsportart wie Rennradfahren. Du magst vielleicht gerne Ausdauersportarten und trainierst für einen Marathon. Dein bester Freund ist eher Kraftsportler und hat ein neues Höchstgewicht bei den Kniebeugen.

Wenn Du findest, was dir Spaß macht, ist es viel einfacher das zwei bis sechs Mal in der Woche motiviert durchzuziehen, persönliche Erfolge zu feiern und das Ganze mit Leichtigkeit in den Alltag einzubauen.

Wie ich eingangs bereits geschrieben habe, bin ich momentan sehr undiszipliniert und gehe nur unregelmäßig zum Sport. Ich merke aber auch schon wie es mir körperlich und mental schadet. Wann immer ich es neben den anderen Themen schaffe, versuche ich den Sport einzubauen. Der gewohnte, feste Rythmus fehlt mir aber total und wird ab Dezember umgehend wieder eingeführt.

Mike hingegen geht seit er seinen neuen Job angefangen hat morgens vor der Arbeit trainieren und benutzt für den Arbeitsweg sein Rad. Das macht in der Woche 150km Radfahren plus fünf Stunden Krafttraining. Die positive Veränderung im Vergleich zu seiner Masterarbeitsphase merkt sowohl er als auch ich.

Sport

 

Wie kann Bewegung eine Investition sein?

Ganz einfach – auch die Mitgliedschaft in einem Verein, Fitnessstudio oder die Teilnahme bei besonderen Sportevents kostet normalerweise Geld. Wenn Du Dich für etwas entschieden hast und dort regelmäßig hingehst, ist das sehr gut investiertes Geld – denn Du tust (wie bei der Ernähung) etwas für Dich, Deine Gesundheit und damit Deine Zukunft.

Regelmäßige Bewegung hält Dich fit. Du wirst länger einen aktiven Lebensstil durchhalten können. Die zeitliche (jaaa…regelmäßiger Sport benötigt viel zeitliches Investment) und monetäre Investition lohnt sich also: Ab einem Alter von 30 Jahren kann der köperliche Verfall vier Mal geringer sein, wenn Du trainiert bist! Hinzu kommt, dass Du durch Training bereits ein deutlich höheres Ausgangsniveau aufweist.

Das Resultat? Du kannst mit 80 die Fitness eines heute durchschnittlichen 20-Jährigen aufweisen.

Wer braucht da noch eine Anti-Aging-Creme?

Sport ist also eine wahre Investition. Solltest Du dafür keine Zeit haben, dann frage Dich, welche Ausgaben (Aufgaben, Tätigkeiten, Projekte, die Dir keinen Spaß oder Mehrwert liefern) Du streichen kannst.

 

Stress

Ernährung und Bewegung waren ja logisch, wenn es um Gesundheit geht. Aber auch das Thema Stress beziehungsweise ein gesundes Stresslevel sollten nicht vernachlässigt werden.

Wie oft sagen wir, wir seien im Stress. Aber ist das immer schlecht?

Wahrscheinlich nicht. Denn stell Dir mal vor, du hättest keine Termine, keine Aufgaben, keine Ziele. Ja genau! Das wäre ziemlich langweilig… und auch das würde dann wahrscheinlich wieder zu negativen Gefühlen führen. Du würdest dich nutzlos, einsam und alleine fühlen. Ok, das ist natürlich nun sehr extrem gesprochen.

Aber genauso ist übermäßiger Stress einfach nur eine extreme Form von viel zu tun haben. Zu viele Termine, zu schwierige Aufgaben oder viel zu hohe Ziele können dazu führen, dass Du dich ausgelaugt fühlst, nicht weißt, wie Du alles ausbalancieren kannst und erreichen sollst.

Dauerhafter Stress aufgrund von Überlastung oder aber mangelnder Auslastung ist nicht gesund. Auch das ist Dir sicher nicht neu.

Darum empfehlen wir: Investiere auch in ein gesundes Stresslevel!

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Aber wie?

Wie viel Stress gesund ist, ist wahrscheinlich sehr individuell. Dem einen tut ein voller Tagesablauf gut, der andere braucht regelmäßige Ruhepausen.

Genau da solltest Du ansetzen. Der erste Schritt muss sein, Dich selbst kennen zu lernen. Was tut Dir gut? Wann wird es Dir zu viel? Und am wichtigen, was treibt Dich an?

Dies kann ein großes zeitliches Investment bedeuten. Es kann aber auch bedeuten in regelmäßige Ruhepausen zu investieren. Vielleicht tut es Dir unglaublich gut, regelmäßig durch einen Thermen- und Saunabesuch abzuschalten und wieder Kraft für den Alltag zu tanken? Vielleicht ist es aber auch der regelmäßige Friseurbesuch oder Essengehen mit Freunden.

Das kostet alles Geld! Aber es lohnt sich, wenn Du dich dafür gut fühlst und Kraft tanken kannst, um im Alltag viel und vor allem das Richtige zu schaffen.

Weniger teure, dafür zeitlich intensivere Investitionen, sind ein Nachmittag auf dem Sofa, ein Spaziergang mit dem Partner oder das Verfassen einer To-Do Liste. Diese Zeit, zahlt sich aber in der Regel ziemlich schnell zurück – denn die folgenden Aktivitäten können schneller oder mit höherer Effektivität durchgeführt werden.

 

Aber warum die Mühe?

Die monetären, zeitlichen oder gedanklichen Investitionen zahlen sich gleich mehrfach aus:

Durch einen gesunden Lebensstil entstehen in der Regel geringere Folgekosten. Denn es werden keine teuren Medikamente oder Therapien nötig.

Gesund zu leben führt normalerweise auch zu einer längeren Lebenserwartung. Damit steht Dir insgesamt also wieder mehr Lebenszeit zur Verfügung wodurch sich der zeitliche Invest zuvor rechnet. Und Lebenszeit ist bekanntermaßen unser kostbarstes Gut!

Wichtig ist auch, dass die Qualität der verlängerten Lebenszeit im Regelfall höher ist. Die zusätzliche Zeit kannst Du demnach nutzen, um noch mehr Geld zu verdienen (oder auszugeben) und sich mit Dingen zu beschäftigen, die Dir Spaß machen.

 

Zusammen statt alleine

Wie Du weißt, geht es hier ja um Investitionen als Paar. All die Investments, die Du in Deine Gesundheit tätigen kannst, funktionieren aus unserer Sicht als Paar noch viel besser. Die gegenseitige Unterstützung hat für uns beide bis heute zu einem eindeutig gesünderen Lebensstil geführt.

 

Ernährung

Beginnen wir mit zwei kleinen Geschichten:

 

Nummer Eins

Bevor wir zusammen kamen, hatte Mike nicht einmal eine eigene Küche. Er hat bei seiner Mutter oder Oma (die beide im selben Haus wie er gewohnt haben) mitgegessen. Und wann immer das nicht geklappt hat, gab es ungesunde Alternativen wie Nutella auf Milchbrötchen & Co.

 

Nummer Zwei

Wann immer einer von uns beiden alleine zu Hause ist, weil der andere einen abendlichen Termin hat, genießen wir es auch mal, einfach eine leckere Tiefkühlpizza oder ähnliches zu essen. Alleine kochen ist einfach viel zu viel Aufwand und es geht eigentlich nur ums satt werden und nicht darum, ein leckeres Essen zu genießen. Gemeinsam würden wir uns nie vor den TV setzen und jeder eine Tiefkühlpizza essen – aber die so seltenen Ausnahmen, sind für uns beide total ok und bleiben so eben auch etwas besonderes.

Was sagen uns diese beiden kurzen Geschichten? Ja genau – zusammen ist das mit der gesunden Ernährung deutlich einfacher!

 

Besondere Ernährungs-Investition als Paar

Zusammen kochen macht nicht nur viel mehr Spaß, auch zusammen das gekochte zu genießen ist viel schöner. Wir können uns gemeinsam überlegen, was wir leckeres kochen könnten und essen das fertige Menü auch viel bewusster, indem wir uns darüber austauschen, wie es schmeckt oder was wir das nächste Mal anders machen könnten.

Lecker und Gesund

Oder so ein Foto an unsere Familien und Freunde senden 😀

Alleine würden wir sicher viel öfter alleine vor dem Fernseher essen und schnell herunterschlingen, was wir vorher aufwendig aufgewärmt / aufgebacken haben. Dass dann der Genuss zu kurz kommt ist ja völlig klar.

Dabei ist auch das gemeinsame Essen am Abend und der damit verbundene Austausch über die Tagesgeschehnisse von zentraler Bedeutung in unsere Beziehung. Bei leckerem Essen lässt sich eben auch leichter über den Tag schwadronieren.

Sowohl das finanzielle als auch das zeitliche Investment in gesunde Ernähung ist gemeinsam deutlich geringer als alleine. Frische Waren kosten oft weniger als Fertigprodukte oder bereits vorportionierte Mengen. Viel wichtiger aber – alleine hat man wahnsinnig oft Reste, die sich nicht gut verwerten lassen – die Supermarktmengen lassen sich zu zweit viel besser verteilen. Die zeitliche Komponente verbessert sich automatisch dadurch, dass man sich mit dem Kochen abwechseln oder gegenseitig unterstützen kann – jeder einzelne muss also gar nicht jeden Tag kochen und kann dennoch jeden Tag eine gesunde, frische Mahlzeit zu sich nehmen.

Und unsere gemeinsam gekochten frischen Gerichte sind auch einfach meistens ziemlich lecker 🙂 Selbst wenn wir uns ab und an mal Pfannkuchen gönnen – sie sind selbst gemacht und werden mit Genuss gegessen. Somit zählt auch das für uns zu einer ausgewogenen Ernährung und damit einem Investment in unsere Gesundheit. Unsere gemeinsame Schwäche für Schokolade und Eis thematisieren wird an dieser Stelle lieber nicht weiter 😉

 

Bewegung

Auch hier möchte ich Dir eine Geschichte aus unserer Vergangenheit erzählen:

Als Mike und ich uns kennenlernten, machten wir beide quasi keinen Sport. Mike hatte gerade ein Motivationstief, was nach der früheren Leistungssportzeit natürlich direkt dazu führte, dass er nicht mehr den durchtrainiertesten Körper hatte (Kommentar von Mike: Das so zu lesen ist echt bitter…). Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ohnehin noch nie viel mehr als wiederwilligen Schulsport gemacht. Ich war zwar schlank, aber absolut untrainiert.

Irgendwann fing Mike wieder an mit dem Sport, machte Krafttraining und ging ab und an Laufen. Irgendwie sah er immer besser aus. Und bei mir war alles wie vorher. Der Sport nahm viel Zeit in seinem Tagesablauf ein – Zeit ohne mich. Immer öfter kam bei mir das Gefühl auf, dass ich auch etwas machen müsste – denn umso besser Mike aussah, umso unattraktiver fand ich mich.

Es hat lange gedauert, aber immer öfter konnte ich meinen Schweinehund überwinden, habe das eine oder andere gemeinsam mit Mike ausprobiert und relativ schnell gemerkt, dass das mit dem gemeinsamen Sport machen aufgrund meiner Komplexe nicht gut funktioniert. Also habe ich alleine geschwitzt, in Gedanken aber sehr oft mit ihm. Und irgedwann wurde es zum Alltag.

Heute motivieren wir uns gegenseitig – und wenn es nur dadurch ist, dass wir für den anderen attraktiv bleiben wollen und nicht der faulere von beiden sein möchten. Alleine würde das (zumindest bei mir) überhaupt nicht funktionieren. Ich freue mich, ein Lob von Mike zu bekommen. Noch mehr freue ich mich aber mich fit zu fühlen und zu merken, wie gut das meiner Attraktivität tut (der berühmte Egopush).

Alleine wäre ich nie in der Form sportlich geworden und würde es sicherlich auch nicht bleiben. Dafür müssen wir nicht alles zusammen machen – aber manches. Unser erster gemeinsamer Lauf war für uns beide ein Highlight und wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame sportliche Erfolgserlebnisse.

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Stress

Stress abbauen oder damit umgehen ist oft nicht einfach. Wie so vieles im Leben ist es zu zweit viel einfacher.

Wenn es mir nicht gut geht – ist Mike da und fängt mich auf. Wir machen gemeinsam etwas anderes – gehen lecker Essen, haben guten Sex oder beschäftigen uns mit einem anderen Thema (zum Beispiel dem Bloggen). Damit holt er mich wieder herunter von meiner Stresswolke.

Wenn Mike zu viel zu tun hat und darüber mal wieder das eine oder andere auf der Strecke bleibt (Haushalt oder an Termine denken) versuche ich ihn zu unterstützen – sein Alltags-Hirn zu sein, damit er den Kopf frei hat für seine Projekte.

Es gelingt uns beiden mal mehr mal weniger gut. Aber auf jeden Fall haben wir gemeinsam weniger Stress als wir alleine hätten. Dies liegt auch daran, dass wir aus völlig unterschiedlichen Gründen überhaupt Stress haben – ich mache ihn mir vorher und „schiebe Panik“ vor einer Situation, in der Stress entstehen könnte. Mike ist immer entspannt und manchmal nicht strukturiert genug, dadurch vergisst er Dinge zu bedenken und gerät dann in Zeitstress wenn plötzlich alles auf einmal zusammen kommt.

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Fazit

Auch wenn es bei mir aktuell nicht so klappt mich selbst zu disziplinieren und mich um mich zu kümmern – da ist noch Mike. Durch seine Unterstützung – beispielsweise durch gesundes, frisch gekochtes Essen – oder Motivation zum wenigstens seltenen Sport – um nicht noch dicker und somit unattraktiver für ihn zu werden – schaffe ich es wenigstens etwas Disziplin aufrecht zu erhalten. Und in zehn Tagen ist es soweit und ich gebe meine Masterarbeit ab. Danach ist mein fester Vorsatz wieder mehr in meine Gesundheit zu investieren – denn es lohnt sich langfristig einfach!

Gemeinsame Investitionen in die Gesundheit sind viel einfacher als alleine. Denn wir können uns gegenseitig motivieren, disziplinieren und belohnen.

Was ist Deine Investition in Deine oder Eure Gesundheit?

Beste Grüße
Marielle

Sind Zeit und Geld gut in die eigene Gesundheit investiert?
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14 Gedanken zu „Sind Zeit und Geld gut in die eigene Gesundheit investiert?

  • 20. November 2016 um 19:49
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    Ich kann euren Aussagen nur zustimmen.
    Als Paar ist es viel leichter sich gegenseitig zu motivieren und zu unterstützen.
    In einer Untersuchung wurde herausgefunden, dass unverheiratete Männer deutlich früher sterben, unsportlicher sind und größere gesundheitliche Probleme haben.
    Das ist meiner Meinung nach genau auf diesen Punkt zurückzuführen, dass man(n) alleine sich eher hängen lässt und einfach undisziplinierter ist. Schließlich kriegt es meistens keiner mit und man muss sich auch für keinen fit halten.

    Früher in der Schule musste ich sogar zum Fördersport, weil ich so unsportlich war. Ich war schon immer dünn und hatte nie Probleme mit meinem Gewicht, dafür war ich aber ziemlich untrainiert. Zum Glück habe ich mir damals eine Sportart gesucht, die mir wirklich Spaß macht, sodass ich gar keine Probleme habe mich zu motivieren zum Sport zu gehen. Seit mittlerweile 6 Jahren spiele ich jetzt Tischtennis im Verein.
    Bei mir ist eher das Problem mich gesund zu ernähren und hier diszipliniert zu sein.
    Daran arbeite ich im Moment und das wird auch immer besser.

    Schöne Grüße
    Dominik

    Antworten
    • 21. November 2016 um 17:32
      Permalink

      Hi Dominik,

      danke für Deinen Kommentar und den Einblick in deinen Weg zum Sport! Super, dass du auch etwas gefunden hast, was dir Spaß macht – wie schwer das ist, kann ich nur zu gut nachempfinden!

      Spannende Statistiken auch, die du da gefunden hast – das motiviert Mike sicher noch viel mehr zur Hochzeit 😀 Und für mich muss er sich definitiv fit halten…denn ich sage ihm sehr rechtzeitig Bescheid, wenn dem nicht mehr so ist (er mir leider auch :D).

      Wie arbeitest du denn an der Ernährung? Schreibst du dir einen Plan oder versuchst du einfach generell zu gesünderen Produkten zu greifen?

      LG
      Marielle

      Antworten
  • 20. November 2016 um 21:43
    Permalink

    Hallo Marielle,

    Wieder mal ein sehr interessanter und nur zu wahrer Eintrag in eurem Blog, dem ich nur zu gut zustimmen kann.

    Was das Essen zubereiten betrifft, ist es doch so, das noch keiner gesagt hat: „hey die Tiefkühlpizza hast du aber toll aufgebacken“ 😉
    Eine eigens kreierte Pizza mit einem würzigen und schmackhaften Belag kann dem Partner oder anderen Menschen die man bekocht da schon eher mal ein Kompliment entlocken. Das wiederum steigert auch das eigene Wohl und regt an weitere kulinarische Erlebnisse zu kreieren. Somit tut man was für sich und seinen Partner.

    Großes Problem ist natürlich immer die Zeit. Nicht alle Paare können unter der Woche mit oder füreinander kochen. Zu verschiedene Arbeitszeiten machen da einen Strich durch die Rechnung. Um so wichtiger ist es grade am Wochenende sich die Zeit zu nehmen.

    Wie handhabt Ihr es denn mit den Produkten? Lieber alles wirklich frisch vom entsprechenden Handwerksbetrieb oder darf es auch mal das „günstigere“ Hack vom Discounter ums Eck sein. Hier kommt ja immer wieder das Thema Preis & Qualität ins Spiel…

    Zum Sport kann ich euch beide wirklich bewundern, wie ihr euch gegenseitig anspornt und motiviert. Für mich war jahrelang Sport = Mord. Meine zukünftige Frau ging regelmäßig Joggen während ich mir den Ars… breitgesessen habe. Erst durch einen, nennen wir es mal „externen Einfluss“ bin ich mehr oder minder wach geworden und gehe selbst seit kurzem mit Ihr joggen. Ich gebe zu ich quäle mich mehr, als das ich Freude daran finde. Aber wenn es mich meinem Partner näher bringt ist das kein Opfer mehr, welches ich bringe, sondern hat einen gesunden Mehrwert.

    Wie Dominik vor mir geschrieben hat und er sicherlich auch recht hat gibt es viele unmotivierte Singles, welche sich hängen lassen, aber es gibt auch viele die in einer Bezihung stecken und sich hängen lassen, weil sie sich Ihrer Haut so sicher sind. Wenn dann das Böse erwachen kommt, ist es oft zu spät
    Um noch was zu retten.

    Ich bin schon jetzt auf eure weiteren Beiträge gespannt und kann nur noch sagen: Respekt, dass du den Blog, deinen Job und deine Masterarbeit und Last Blut Not least eure Beziehung so gut unter einen Hut bekommst. Da können sich viele Paare eine scheibe von abschneiden.

    Liebe Grüße,
    Hölkmen

    Antworten
    • 21. November 2016 um 17:42
      Permalink

      Hallo Hölkmen,

      vielen Dank für deinen langen Kommentar 🙂 Das freut uns sehr.

      Ich musste wirklich lachen…vielleicht sage ich mir bei der nächsten TK-Pizza mal selbst, wie super ich das hinbekommen habe 😉

      Das mit der Zeit ist wirklich so eine Sache, aber eben auch der große Vorteil als Paar…oft ist es ja so, dass wenigstens einer von beiden ein groß genuges Zeitfenster hat und so für beide kochen kann. Außerdem gibt es ja inzwischen wirklich viele schnelle, gesunde Gerichte. Aber unter Stress kochen ist immer doof, da hast du auf jeden Fall Recht!

      Wir haben früher sehr viel beim Discounter eingekauft. Inzwischen machen wir das fast gar nicht mehr. Vor allem Fleisch kaufen wir jetzt meist frisch an der Fleischtheke im Supermarkt. Wir haben auch einfach gemerkt, dass es im Discounter oft gar nicht wirklich viel günstiger ist…das liegt oft einfach an den Mengen. Man kann nicht genau die Menge kaufen, die man bräuchte und hat dann bspw. 500 gr. Hackfleisch, obwohl man für zwei Personen nur 300gr. braucht. Also bleibt ein Rest… klar den kann man am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen, aber sind wir mal ehrlich: Es wird schon viel weggeworfen. Und die paar Euro mehr, die wir monatlich durch den Einkauf bei Edeka & Rewe anstelle von Aldi & Lidl ausgeben, können wir zum Glück verschmerzen.

      Ich finde es echt super, wie du das mit dem Laufen jetzt durchziehst! Ich kann absolut nachvollziehen wie schwierig es war….es hat bei mir ein knappes Jahr gedauert bis ich das erste Mal fünf Kilometer durchlaufen konnte. Aber wenn du es so schlimm findest – vielleicht musst du noch etwas rumprobieren und etwas anderes für dich entdecken? Ich hätte beispielsweise nie gedacht, dass mir Krafttraining mal so Spaß machen könnte, wie es das jetzt tut…aber auch vom Laufen hätte ich das nicht gedacht (wobei Spaß das falsche Wort ist….Stolz ist eher das richtige…). Leiden tue ich beim Laufen nach wie vor sehr stark. Und ich kann nur sehr schlecht mit jemandem anderen zusammen laufen – da bewundere ich Dich und Deine Freundin sehr! Wenn Mike und ich mal zusammenlaufen muss ich wahnsinnig rennen und er schleichen und am Ende sind wir beide nicht richtig glücklich. Da reicht es ab und an als Ausnahme zusammen zu laufen.

      So in der Hoffnung, dass ich nichts vergessen habe, bedanke ich mich nochmal sehr für deinen Kommentar und das Lob – jetzt ist meine Bahnfahrt nach Hause von der Arbeit vorbei und die Masterarbeit erwartet mich 🙂 Noch eine Woche….

      Viele Grüße
      Marielle

      Antworten
      • 23. November 2016 um 22:21
        Permalink

        Zu euren Kommentaren möchte ich gerne etwas sagen. Laufen war zeitlebens immer mein absoluter Hasssport. Jeder der mich kannte hätte in einer Beschreibung „sie hasst joggen“ mit aufgezählt. Dann hatte ich eine Lebenskrise und ein Freund bemerkte zurecht, dass ich irgendwie versuche vor den Problemen davon zu laufen. Also packte er mich, sagte: „Lauf davon! Aber tu es auf eine produktive Art“ und nahm mich mit in den Wald. Zugegeben, dieser Lauf war furchtbar. Nach drei Minuten hab ich gekeucht, nach 10 Minuten aufgeben – aber nur für diesen Tag. Weil ich merkte, wie es hilft. Ich bin drangeblieben und wurde besser. Als ich nach vier Monaten zum ersten Mal die 2,5 km durchlaufen konnte war ich stolz wie Oskar. Meinen ersten 5km Lauf hab ich so nach etwa der doppelten zeit, also nach 8 Monaten geschafft. Ich hab das Laufen nicht mehr gehasst, sondern geliebt, weil ich damit quasi weglaufen konnte, ohne wirklich wegzulaufen und weil ich dabei – in Verbindung mit guter Musik aufm mp3Player – die kreativsten Gedaken hatte. Hinzu kommt dann noch das berühmte „runners high“. Plötzlich war es DAS Ding, um mich gut zu fühlen – obwohl ich auch Krafttraining ehrlich gesagt noch lieber mag. Dennoch habe ich das Laufen weiterhin als etwas anstrengend empfunden. Aber das habe ich überwunden und zwar folgendermaßen:
        Weil ich meine Laufschuhe verloren habe, war ich zwei Monate gar nicht mehr laufen. In der Zeit habe ich aber extrem viel HIIT gemacht (Als Krafttraining – z.B. im Tabatastyle (20sek Power- 10sek Pause) oder eine halbe Stunde lang (30sek Power – 2min Pause) mit Kettlebells, Kurzhanteln oder eigenes Körpergewicht und als Cardio – auf dem Crosstrainer und beim Schwimmen). Heute war ich zum allerersten Mal seit langem wieder laufen. Ich hatte echt Angst davor, wie ich nach meinem Traningsrückstand zurecht komme. Fazit: Es war genial! Durch das Konditionstraining war ich viiiiieeel schneller als früher und dazu hat es mich absolut gar nicht angestrengt. Ich bin quasi so über den Boden geglitten. Ich dachte plötzich „Lach, gegen das harte Intervalltraining ist das hier ja Kindergarten!“.

        Noch ein Kommentar zu Fleisch von der Supermarkttheke: Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und habe meine folgende Aussage nicht nochmal überprüft. Ich hab jedoch mal in einer Doku gehört, dass das „frische“ Fleisch an der Supermarkttheke wohl genau das gleiche ist wie das abgepackte in den Truhen und dass es deshalb sogar besser ist, nicht das von der Theke zu nehmen, weil das da so ungeschützt herumgammelt, während das in der Truhe ordentlich verpackt und geschützt bleibt.

        Liebe Grüße

        Antworten
        • 23. November 2016 um 22:28
          Permalink

          Kleine Ergänzung noch: Vor ein paar Monaten habe ich Mike einmal um ein paar Tipps gebeten, die mir abei helfen, mich binnen eines einzigen Monats maximal auf einem 5km Lauf vorzubereiten. Ich habe natürlich gute Tipps bekommen, aber hätte Mike gesagt „lauf den Monat gar nicht mehr, sondern mach nur HIIT“, hätte ich wohl wesentlich bessere Erfolge erzielt ;). *kleiner Seitenhieb, nicht böse gemeint

          Antworten
  • 21. November 2016 um 21:26
    Permalink

    Hallo Marielle,
    dein Artikel gefällt mir sehr gut und ich kann dir nur zustimmen. Egal, ob es die Ernährung, die Gesundheit, der Sport und das Wichtigste, die Beziehung ist – je mehr man investiert (die pekuniäre Seite ist da nebensächlich) desto mehr bekommt man zurück. In einer Beziehung, Partnerschaft, Ehe – egal wie man es nennen möchte – ist der gegenseitige Rückhalt, das Vertrauen, das Dasein für den anderen, das Auffangen, das Ausgleichen und Toleranz die Investition, die dazu beiträgt, dass eine Verbindung ein Leben lang hält. Ohne das könnten Klaus und ich nicht auf inzwischen 36 gemeinsame Jahre zurückblicken. Dass das nicht ohne das ein oder andere Tief abläuft, ist klar aber die „investierte“ Zeit das durchzustehen, macht gemeinsam noch stärker.
    Gemeinsame Interessen, Hobbies ergeben sich dadurch irgendwie von allein – vorausgesetzt, man interessiert sich für den Partner und lehnt nicht von vornherein die Interessen des anderen ab. So bin ich zum Mountainbiken gekommen und Klaus zum Hundesport (um nur ein Beispiel zu nennen) – und wir haben beide von dem Interessenaustausch profitiert. Ich kenne genug Paare, bei denen es Differenzen gibt, weil einer allein zu Hause hockt, weil man sich mit den Interessen des anderen nicht befassen kann oder will, aber auch nicht bereit ist, ihm dann den entsprechenden Freiraum zu lassen bzw. keine Ideen für sich selbst hat. Klar, man kann nicht permanent auf einander hocken und man kann auch niemanden zwingen uneingeschränkt alle Interessen zu teilen – da ist dann Toleranz und besagter Freiraum gefragt.

    Ich bin beeindruckt, welche Gedanken ihr euch macht und und ich freue mich, wie ihr gegenseitig auf euch achtet.

    Liebe Grüße
    Christine

    Antworten
    • 24. November 2016 um 21:27
      Permalink

      Hallo Christine,

      vielen Dank für deinen Kommentar – freut uns sehr hier mal von dir zu lesen 🙂

      Wahrscheinlich sind all diese Dinge wie Ernährung, Sport, etc. bei uns auch einfach mit Investments in die Beziehung gleichzusetzen – denn all das hat sich durch unsere Beziehung eindeutig verbessert und verbessert sie wiederum..

      Dass sich gemeinsame Hobbies und Interessen von alleine ergeben, würde ich nur bedingt unterschreiben. Wenn man wie du sagst, gemeinsam Zeit ins Erforschen gemeinsamer Interessen investiert, wird man sicherlich irgendwann etwas finden – wenn man die Zeit aber eher dafür verschwendet(ausgibt), dass der eine den anderen von seinen Interessen zu überzeugen versucht, geht das sicher oft nach hinten los. Das war bei uns mit dem Sport so…zu Beginn wollte Mike mich einbinden in seinen Sport; das hat zu mehr Konflikt als Harmonie geführt. Als er mir geholfen hat mein Interesse dafür selbst zu finden und zu entdecken, was mir Spaß macht, ging das plötzlich auch gemeinsam viel besser.

      Wir freuen uns bald wieder von dir zu lesen 🙂

      Liebe Grüße zurück.
      Marielle

      Antworten
  • 21. November 2016 um 23:47
    Permalink

    Hi Ihr,
    Wenn sich nur ein paar Paare eure Investitionsmöglichkeiten zu Herzen nehmen, werden viele Beziehungen glücklicher verlaufen.
    Gemeinsam Interessen zu erkunden und neue zu schaffen ist etwas absolut tolles. Man intensiviert die Beziehung und schafft sich seine eigene kleine Welt. Aber wie meine Vorschreiberin auch schon geschrieben hat, ist ein gewisses Maß an Freiraum nötig.
    Momentan haben wir (meine Freundin und ich) wieder mindestens einen tag eingeführt, wo sich eineR das zu kochende Gericht überlegt und gemeinsam gekocht wird.
    Aber ich finde euren 6 Wochen-Plan interessant und auch euer Ansatz den Abfall möglichst gering zu halten, finde ich vorbildlich. Habt ihr da schon ein paar Wochen damit verbracht und weitere Erfahrungen zu erzählen?
    Liebe Grüße
    Florian

    Antworten
    • 24. November 2016 um 21:27
      Permalink

      Hallo Florian,

      vielen Dank für Dein tolles Kompliment 🙂

      Ich kann dir nur zustimmen, dass der Freiraum total wichtig ist. Dazu gehört auch das gegenseitige Unterstützung bei abweichenden Vorlieben und Vorstellungen. Zum Beispiel hat Marielle viel Zeit im Ausland verbracht (Costa Rica/Istanbul) und ich habe meine Trainerstunde in den Abendzeiten gehalten. Da ging viel gemeinsame Zeit verloren, aber es war etwas, was der andere unglaublich gerne gemacht hat. Und da haben wir uns auch den Freiraum gegeben uns individuell zu entwickeln und unseren Vorstellungen nach zu gehen. Wie ist das denn bei Euch?

      Das klingt auch sehr gut. Was kocht Ihr denn leckeres und könnt Ihr Euch gut in der Küche verständigen?

      Wir werden unseren Plan noch ein wenig modifizieren, damit es nicht nur so hingeschmiert ist und auch Euch oder anderen einen Mehrwert liefern kann. Dann werden wir ihn veröffentlichen und sind gespannt, was Du und andere davon haltet 🙂 In dem Rahmen können wir auch von unseren Erfahrungen berichten.

      Beste Grüße
      Mike

      Antworten
  • 23. November 2016 um 14:35
    Permalink

    Hallo,

    ihr kocht nach Möglichkeit ohne Kartoffeln, Reis oder Nudeln? Der 6-Wochenplan würde mich sehr interessieren. Liegt’s an den Kohlenhydraten bzw. was steckt dahinter, bewußt darauf zu verzichten?

    Meine Mutter hat früher immer frisch gekocht, meist mit Kartoffeln oder Nudeln. Und heute kommen die Beilagen noch immer in irgendeiner Form auf den Teller.
    Ich muss zugeben, dass ich mich bisher nicht so wirklich mit gesunder Ernährung beschäftigt habe. Klar, nach Möglichkeit wird frisch gekocht und ab und an mal vegetarisch aufgetischt – fürs Gewissen.

    Gruß
    Mitro

    Antworten
    • 24. November 2016 um 21:36
      Permalink

      Hallo Mitro,

      wie fühlst Du Dich, wenn Du eine Pizza während einer Konzentrationsphase (z. B. Arbeitszeit) gegessen hast im Anschluss?

      Ich fühle mich danach müde, unkonzentriert und demotiviert. Das liegt eben daran, dass die dort vorhanden Kohlenhydrate einen direkten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben.

      Anders ist es, wenn ich Gemüse, Salat, Fleisch, Hülsenfrüchte und so weiter esse. Danach fühle ich mich fitter, wacher und aktiver. Vor allem auf Dauer bei konsequenter Umsetzung.

      Das alles hängt aber von deinem Aktivitätsgrad ab. Als Leistungssportler brauchst du geballte Energie und die ist eben in Nudeln, Kartoffeln und Co vorhanden. Gleiches gilt auch für den Fleischkonsum. Bei ausreichendem Aktivitätslevel spricht nichts gegen täglichen Fleischkonsum, bei zunehmender Inaktivität muss eben alles runtergefahren werden.

      Den Plan werden wir, wenn er ausgereift ist, in einen eigenen Artikel packen. Dann haben alle etwas davon, die es interessiert.

      Beste Grüße
      Mike

      Antworten
  • 23. November 2016 um 20:34
    Permalink

    Liebe Marielle und auch lieber Mike,

    ein sehr schöner Artikel wie ich finde!

    Ich selbst investiere auch in erster Linie in meine Gesundheit. Lieber ab und an teureres aber dafür qualitativ hochwertiges Fleisch auf dem Teller als jeden Tag das Massentierhaltungszeug vom Discounter. Ebenso verhält es sich mit Ölen. Ich investiere gerne etwas mehr in gute Fette, ein gutes Olivenöl, Kokosöl, gute Butter von Weiderindern. Das hole ich dann wieder rein, indem ich viiiieeel Gemüse kaufe, was wesentlich günstiger ist als irgendwelche schrottigen Fertigprodukte.

    Was den Sport betrifft: Jain. Für Sport muss man nichts zahlen. Sport kann man absolut kostenfrei haben. Im Wald laufen gehen kostet nichts und ist mit Sicherheit besser als im Gym aufs Laufband zu steigen, weil man im Wald viel mehr Eindrücke und dazu noch die frische Luft hat. Fahrradfahren kostet auch nichts (außer die einmalige Anschaffung eines Fahrrads), eben s z.B. Inlineskating oder Skateboading. Auch Krafttraining geht wunderbar ohne Equipment und mit dem Gewicht des eigenen Körpers. Es gibt seeeeeehr viele Möglichkeiten Sport zu treiben ohne auch nur einen Cent zu zahlen. Letztendlich reicht es sogar schon, für ausreichend Bewegung zu sorgen. Die Erfahrung habe ich selbst gemacht: Ich gehe sechs Mal die Woche 1-2 Stunden trainieren, habe aber sonst im Alltag nicht viel Bewegung. Laut Fitnesstracker macht das am Ende ca. 2500 kcal gesamt aus. Nun war ich letzten Monat ein paar Tage auf einem Kongress. In der Zeit kam ich überhaupt nicht zum Sport, war aber jeden Tag von früh morgens bis spät abends auf den Beinen und immer in Bewegung. Letztendlich hatte ich am Ende des Tages Werte über 3000 kcal hinaus auf meinem Fitnesstracker stehen.

    Zugegeben, auch ich zahle für Sport, zahle fürs Gym, fürs Schwimmbad und stürze mich bald mit Crossfit in den finanziellen Ruin. Aber ich könnte es mir rein theoretisch – wenn ich wirklich nicht das Geld hätte, aber nicht auf Sport verzichten wollen würde – auch einfach anders aussuchen. Was bleibt ist die zeitliche Investition, obwohl es auch da anders geht. Hoch intensives Intervalltraining beispielsweise ist hochgradig effektiv bei sehr geringem Zeitaufwand. Ein Tabata Zirkel dauert 4 Minuten. Wenn ich ganze 4 Zirkel mache (und das ist schon ordentlich) sind das gerade mal 15 Minuten. Auch ein halbstündiges HIIT beim Schwimmen oder Laufen ist doch eigentlich drin. Keiner kann mir erzählen, dass er keine halbe Stunde am Tag hat. Und das wirkt wirklich. Mit HIIT habe ich innerhalb von nur einem einzigen Monat meine Kondition enorm (!) verbessert.

    Wenn ich also an erster Stelle in etwas investieren würde, dann in die Erstellung eines anständigen Trainingsplans. Nicht nur, dass viele Menschen „irgendwie“ vor sich hin trainieren und sich über ausbleibende Erfolge wundern, was mit einem anständigen Plan nicht passiert, sondern kann das auch die Motivation steigern. Wenn ich einen festen Plan habe, dann halte ich mich auch dran. Wenn für Montag morgen ein Waldlauf geplant ist, dann mache ich diesen Waldlauf, ohne mir darüber groß Gedanken zu machen, dass ich ja eeeeeeiiiigentlich doch viel lieber im Bett bleiben würde. Oder wenn Dienstag z.B. „Legday“ ist, dann ist Dienstag eben „Legday“, das steht dann so fest und ich denke niemand, der das so für sich festlegt verweigert Dienstags seine Squats.

    In etwas investieren bedeutet für mich Energie in etwas zu legen, was mir wichtig ist. Oder umgekehrt, wenn ich merke, ich investiere in etwas, dann zeigt mir das, dass mir die Sache scheinbar wichtig ist. Ich finde diesen Artikel gut, weil er verdeutlich, dass „investieren“ nicht ausschließlich mit Geld zu tun hat. Wenn mir an einer Sache etwas liegt und ich möchte, dass sie funktioniert, dann muss ich auch investieren. Ich kann nicht erwarten, dass die Dinge, die ich mir wünsche, von alleine funktionieren, ohne dass ich da rein investiere. Aber wenn es mir wichtig ist, dann investiere ich auch gerne, denn ich gehe davon aus, dass ich dafür (vielleicht nicht sofort, aber früher oder später) etwas zurück bekomme und die Investition sich gelohnt hat. Deswegen macht es Sinn, sich einmal genau zu überlegen, worin ich investieren sollte. Was macht, Sinn, was verspricht Erfolg, wo verkalkuliere ich mich vielleicht. Es macht keinen Sinn in etwas zu investieren, was absolut keinen Ertrag verspricht. Wenn ich aber gesund leben und fit sein möchte, wenn mir ebendies so wichtig ist, dann sollte ich genau da rein investieren, genau wie ihr es sagt! Auch ist es durchaus eine Investition, wenn ich mich nach einem anstrengenden Tag nicht genervt aufs Sofa werfe, sondern mich noch wohlwollend um meinen Partner kümmere. Damit investiere ich in die Beziehung, die mir bestenfalls mindestens ebenso wichtig ist, wie ein gesundes Leben. Nebenbei wirkt sich eines tabile Partnerschaft auch positiv auf die Reduktion von erlebtem Stress aus – zwei Fliegen mit einer Klappe also!

    Glückwunsch euch beiden, dass es bei euch als Paar mit der gesunden Ernährung besser klappt. Schwierig wird es nämlich, wenn der Partner keinen Bock auf gesunde Ernährung hat. Der faule Apfel steckt immer die gesunden an. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass gesunde Ernährung bei mir als Single bislang immer besser funktioniert hat. Alleine schon weil dann einfach keine Schokolade in der Küche rum liegt und es in meinem Haushalt einfach nichts gibt, was mich zu einer Sünde verleiten könnte.

    Und zu eurer Eis und Schoki Schwäche: Kalorien sind doch eine Wärmeeinheit, damit ist Eis die beste Diät 😉 Und Schokolade wächst am Baum und ist damit Gemüse ;).

    Noch eine Anmerkung zu „(Kommentar von Mike: Das so zu lesen ist echt bitter…).“: Ich finde das gar nicht bitter, sondern im Gegenteil, sehr süß, weil es zeigt, dass Marielle kein oberflächlicher Mensch ist :). Jeder Mensch hat in seinem Leben körperliche Auf- und Abphasen. Es sollte immer darüber hinweggeblickt und der Mensch dahinter angeschaut werden. Zudem weiß man nie, was für Gründe vielleicht dahinter stecken. Ein emotionales Tief, ein Schicksalsschlag, eine Krankheit. Auch ich bin in Leben einmal durch eine schwere Krankheit stark aus der Form geraten. Sich danach zurück zu kämpfen ist hart und viel Arbeit – eine starke Investition! Aus dieser Erfahrung heraus weiß ich, wie wichtig und hilfreich es ist, Menschen um mich herum zu wissen, die mich aufgrund meiner Persönlichkeit und meines Wesens schätzen und denen es Wumpe ist ob ich mal stark wie Hulk oder mal fett wie Shreck bin. Und mal nebenbei bemerkt: Mike sah mit Sicherheit selbst als Lauch nicht gänzlich unattraktiv aus :D.

    Beste Grüße

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