Herrlichstes Herbstwetter und eine knapp 7 prozentige Vermögenssteigerung zum Vormonat.

Schöner könnte der Oktober kaum beginnen.

Jeden Monat präsentieren wir Dir unsere Einnahmen und Ausgaben, unsere Aktien- und Vermögensentwicklung, unsere Vermögensverteilung und wie es um unsere finanzielle Freiheit, die wir anstreben, gestellt ist.

Diesen Monatsabschluss hat Mike für Dich verfasst.

Monatsabschluss September 2017

 

Einnahmen und Augaben im September 2017

Marielles September bestand aus drei finanziellen Highlights:

Erstens hat sie den Monat mit den geringsten Kosten seit der Aufzeichnung abgeschlossen!

Zweitens hat sie ihre Steuerrückzahlung für 2016 bekommen, die in fast ihrem Monatsgehalt entspricht.

Drittens hat sie ihr Investment in Zinsland weiter ausgebaut. In welche Projekte sie weshalb investiert ist, wird sie im Laufe der nächsten Monate in einem separaten Artikel zusammenfassen.

Aus der Kombination „erstens“ und „zweitens“ ergibt sich für Marielle im September eine überdurchschnittliche Sparrate. Und auch ihre Vermögenssteigerung ist rekordverdächtig!

Bei mir waren es im September viele kleine Posten, die meine Kosten stiegen ließen: Jahresservicegebühr fürs Fitnessstudio (gut, dass ich so viel dusche und trinke!), zusätzliche Ausgaben für Essen (Fertiggerichte beim Rewe sind zu teuer) und erneute Arztkosten.

Für uns beide kamen die ersten Einnahmen über die besten Finanzbücher. Diese werden wir allerdings im Unternehmen belassen, sodass sie nicht in unserem Monatsabschluss auftauchen. Hier haben wir noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden, ob und wie wir unser Unternehmen mit einbeziehen werden. Würde es Dich interessieren? Wenn ja, was genau?

 

Finanzen von Mike im September 2017

 

Insgesamt waren meine Ausgaben im September etwas weniger bunt als noch im August. Die Kategorien „London“ und „Sonstiges“ sind herausgefallen. Wobei ich stark damit rechne, dass im Oktober und im November erneute Reisekosten aufgrund der anstehenden Flitterwochen auf mich zu kommen werden.

Erfreulich waren meine Einnahmen im September. Mit knapp 7 % tragen Dividenden und Zinsen zum Gesamtbild des Diagramms bei. Erneute Sondereinnahmen durch meine reguläre Arbeit konnte ich leider nicht erzielen. Dort wird sich allerdings in den nächsten Wochen und Monaten etwas verändern.

 

Finanzen von Marielle im September 2017

 

Bei Marielle werden die ersten Geschenke ersichtlich. Ab September läuten wir die Geburtstagsaison ein, die sich bis Anfang Februar erstreckt. In den nächsten Monaten wird dieser Posten häufiger in unseren Ausgaben auftauchen.

Durch ihre sehr geringen Gesamtausgaben im September fällt ihr Bahnticket deutlich mehr ins Gewicht als dies sonst der Fall wäre. Mit Marielles Arztkosten schließen wir final unsere Zahnarzt-Odysee für dieses Jahr ab.

Wie angekündigt hat sich Marielles Steuererklärung kräftig gelohnt. Was 50 % der Gesamteinnahmen des Septembers kommen vom Finanzamt. Eine Menge Geld für etwa drei Stunden Arbeit!

 

Sparquoten im September 2017

Bisher hatten wir die Sparquote als Verhältnis von Einnahmen zu Ausgaben angegeben. Unsere Formel lautete: Einnahmen/Ausgaben * 100, was zu folgendem Ergebnis für den September führen würde

Marielle: 383,64 %

Mike: 95,67 %

Marielle hätte gegenüber ihren Ausgaben das 3,83-Fache eingenommen und ich hätte gegenüber meinen Ausgaben das 0,96-Fache eingenommen. Auf anderen Blogs, in Artikeln oder in Büchern wird die Sparquote allerdings wie folgt errechnet:

(Einnahmen-Ausgaben)/Einnahmen*100

Diese Formel sagt aus, wie viel Prozent der Einnahmen zurückgelegt (gespart) werden konnten.

Für den September bedeutet das bei uns:

Marielle: 79.32 %

Mike: 48.89 %

Mit etwas Muse werde ich die Formel auch auf die vergangenen Monate des Jahres 2017 anwenden, sodass wir im Januar 2018 einen Gesamtschnitt für 2017 präsentieren können.

 

Vermögensverteilung im September 2017

Im Vergleich zum Vormonat haben wir unseren Cash-Anteil etwas verringert. Und unser Depot um jeweils knapp 5 % aufgestockt.

Mit einer neuen Investition und einem erstmaligen Nachkauf haben wir unsere Position im US-amerikanischen Markt vergrößert.

Zudem hat Marielle in zwei weitere Projekte in Zinsland investiert, sodass dieser Anteil am Diagramm ebenfalls größer wurde.

Ansonsten halten wir beide weiterhin einen hohen Cash-Bestand. Dies werden wir vorerst auch beibehalten, da unsere Flitterwochen vor der Tür stehen und unsere Suche nach einer Immobilie weiter andauert.

Für noch mehr Vermögensverteilung nahmen wir am FKK-Projekt der kritischen Anleger teil!

 

Depotentwicklung im September 2017

Unschwer zu erkennen: Die Jahresendralley ist in vollem Gange. Einige Werte sind im September um knapp 20 % gestiegen, sodass wir heute abend unsere SL setzen werden.

Im August wurde frisches Kapital aus vier Aktienverkäufen frei – dieses haben wir im September zu großen Teilen reinvestiert.

Nachkauf: IBM

Warren Buffet verkaufte einen Anteil seiner IBM-Aktien, was für viele ein Alarmsignal darstellt. Wir denken, dass IBM zu stark vom Markt abgestraft wurde und haben nachgekauft. Mit der aktuellen Bodenbildung im Chart haben wir hoffentlich einen guten Zeitpunkt erwischt. Dies wird sich allerdings erst in einigen Wochen/Monaten zeigen.

 

Investition: Starbucks

Die Aktie gab das Signal in unserer Levermann-Strategie, sodass wir uns das Unternehmen näher betrachteten. Qualitativ finden wir Starbucks einsame Spitze, da sie es schaffen den Menschen ein Lebensgefühl zu verkaufen, wofür diese bereit sind 5 bis 12 Dollar für eine Tasse Kaffee auszugeben. Zudem bieten sie dies möglichst einfach an – via App im Zug bestellen, in-App bezahlen, fertiges Getränk im Laden abholen – bei Starbucks ist das alles bereits möglich. Eine hochwertige Analyse findest Du bei Aktien mit Kopf.

 

Vermögensentwicklung im September 2017

Nach dem leichten Rückgang bei Marielle und der Stagnation bei mir, konnten wir im September wieder ordentlich Fahrt aufnehmen.

Die Vermögensentwicklung gegenüber dem letzten Monat beträgt

bei Marielle: 6,45%

bei Mike: 6,55 %

 

Die Vermögensentwicklung seit Januar 2017 beträgt

bei Marielle: 26,94 %

bei Mike: 65,96 %

 

Status der finanziellen Freiheit im September 2017

Diesen Monat gab es noch ein besonderes Highlight für mich: Ich konnte über 13 % meiner Ausgaben durch Dividendeneinnahmen decken.

Und dieses  Highlight spiegelt sich auch im Moving-Average wieder. Im Vergleich zu 2016 konnte ich meine Quote verfünffachen. Wenn dies bis zum Ende des Jahres bestehen bleibt, bin ich mit der Steigerung sehr zufrieden.

Bei Marielle haben sich die Einnahmemonate im Vergleich zu 2016 verschoben. Sie liegt allerdings auch bei soliden 16 %, wird fürs Jahresende noch etwas zulegen müssen, wenn sie das Vorjahr übertreffen möchte.

 

Fazit zum September 2017

Nach dem ruhigen August kam ein Turbo-September. Wir schauen voller Freude auf die letzten drei Monate des Jahres 2017 und sind gespannt, wie sich unsere Projekte entwickeln.

Am 28. September haben wir unsere erste Folge unseres Hörspiels, Dein Podcast für mehr Finanzwissen veröffentlicht. In 3 Tagen haben sich 86 Menschen entschieden uns zu abonnieren, was uns wahnsinnig ehrt!

Was waren Deine Highlights im September?

 

Beste Grüße
Mike

Ein Turbo-Monat – Monatsabschluss September 2017

7 Gedanken zu „Ein Turbo-Monat – Monatsabschluss September 2017

  • 5. Oktober 2017 um 18:46
    Permalink

    Hallo ihr beiden,

    Ich lese euren Blog schon seit längerem und kommentiere auch sporadisch, nur finde ich es extrem Schade das ihr keine Zahlen nennt. Mittels Prozentzahlen eurem ungefähren Alter und Lebensort kann man ja relativ gut eingrenzen in was für einen Gehaltsumfeld ihr euch befindet. Somit kann man dann auch Anhand des Vermögenszuwachs und Einkommen/Ausgaben ungefähr erahnen was ihr besitzt +/- 40%.

    Auf der einen Seite kann ich verstehen wieso das für euch Privatsache ist, auf der anderen hingegen kribelt es mich in den Fingern das ich zwar ungefähr weiss wie viel ihr habt aber nicht genau weiss.

    Nicht falsch verstehen, ist auch nicht negativ gemeint ist nur meine Meinung und meine Neugierde. Finde es allgemein Schade das die Blogger ihr Vermögen nicht veröffentlichen, von mir aus sollten die ganzen Länder und Staaten den Networth öffentlich auf einer Staatswebseite posten, so hat man absolute Transparenz. Ich bin was das wohl betrifft etwas zu offen und neugierig.

    Grüsse
    Thomas

    Antworten
    • 8. Oktober 2017 um 21:07
      Permalink

      Hi Thomas,

      macht es das nicht genau spannend 😉 Die Vermutung, wie viel wir wohl haben …

      Ich kann das total verstehen, dass Deine Neugier groß ist. Mir geht es bei vielen anderen Bloggern sehr ähnlich. Du bist da ja sehr viel transparenter unterwegs als der Großteil mit Deinen ganz konkreten Zahlen.

      Allerdings muss ich auch sagen, dass für mich bereits ein Maximum an Transparenz erreicht ist. Wie Du sagst, kann der sehr neugierige und fleißige Leser anhand verschiedenster Indizien ziemlich gut Rückschlüsse auf die Gesamtsummen bei uns ziehen. Und so wollen wir es auch – wer fleißig und aufmerksam ist, kann das Puzzle zusammensetzen.

      Vollkommene Transparenz ist uns an dieser Stelle dann doch zu privat. Schließlich ist auch unsere Adresse bekannt und Neider vor der Tür wünscht sich wahrscheinlich niemand. Wer weiß schon, wie groß die ganze Blog-Geschichte noch wird…das Internet vergisst ja schließlich nichts 😉

      Ist wahrscheinlich eine Frage zu der es kein Falsch und Richtig gibt – unser Bauchgefühl sagt bei mehr als Prozentzahlen „Stop“.

      LG & bis bald mal wieder
      Marielle

      Antworten
  • 9. Oktober 2017 um 20:14
    Permalink

    Einnahmen/(Einnahmen-Ausgaben)*100

    Ich glaube ihr habt hier Zähler und Nenner vertauscht. Bei dieser Formel käme immer eine Sparquote größer 100% raus.

    Antworten
    • 9. Oktober 2017 um 21:43
      Permalink

      Hallo M,
      vielen Dank für Deinen Hinweis. Du hast völlig recht – ich ändere es sofort.
      Beste Grüße
      Mike

      Antworten
  • Pingback: Vermögen aufbauen: 12 Schritte zu organisierten Finanzen als Paar

  • 22. Oktober 2017 um 21:09
    Permalink

    Hallo,

    mich würde es interessieren wieso ihr Starbucks erworben habt, obwohl die Kennzahlen bei der Levernann Strategie dafür nicht gegen sind, zumindest laut meiner Rechnung kommt Starbucks auf ca. 0 Punkte…
    Auf eine Antwort würde ich mich freuen.
    Gruß Vita

    Antworten
    • 26. Oktober 2017 um 10:08
      Permalink

      Guten Morgen Vita,

      zu dem Thema wird es in den nächsten zehn Tagen einen eigenen Artikel geben. Die Frage ist, mit welchen Kennzahlen Du auf die 0 Punkte kommst. Denn je nach Variation ändert sich das Bewertungsschema. Bei unserer Auswahl kamen wir auf 4 Punkte. Welche das genau sind, dann ausführlich im Artikel.

      Beste Grüße
      Mike

      Antworten

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