Hallo

und herzlich Willkommen zum vorletzten Hochzeitsupdate. Oh ja – mit Schrecken habe ich festgestellt, dass es nur noch diesen und nächsten Monat diese Artikelform geben wird. Denn in weniger als 60 Tagen heiraten wir standesamtlich. Bis zu unserer freien Trauung sind es nur noch 63 Tage!

Langsam wird es ernst und das spiegelt sich in der steigenden Aufregung und der detaillierteren Vorbereitungen wider. Fangen wir mit den offenen Aufgaben aus dem letzten Update an:

 

Alte To-Do-Liste

Letzte Einladungen verteilen

Aufgebot bei Standesamt bestellen

Bänke, Hussen und Zelte organiseren

Restaurant für die kleine Feier nach dem Standesamt auswählen und testen, sodass wir hier frühzeitig endlich etwas buchen können

Goldschmied aussuchen und Beratungstermin vereinbaren sowie Ringe schmieden Ringe aussuchen 

Ablauf der Feier mit Familie und Caterer abklären

Anzahlung für Caterer leisten

Getränke und Ablauf mit der Location besprechen

Verantwortlichkeiten für den Tag verteilen

Location mit Mikes Eltern besichtigen

Marielle: Ein Kleid fürs Standesamt aussuchen

Spotify-Playlist erstellen

Weitere Kuchenbäcker(innen) organisieren

Vorbesprechung der freien Trauung

Serviertten, Tischläufer und anderes in gelb, blau und grau kaufen

Vorhandene Gläser für Tischdeko zählen sowie Anzahl der zu schmückenden Tische festlegen & Floristin Bescheid geben

Technik-Situation klären und Aufbau der Location definieren

Herausfinden, was wir noch alles planen müssen

 

Formalia

Ein wichtiges To Do haben wir Ende März abgehakt: Die Aufgebots-Bestellung im Standesamt.

Glücklicherweise hat sich die uns zugewiesene Standesbeamtin der Stadt Oberursel als sehr nett herausgestellt. Ich hatte etwas Angst davor, da wir hier zwar seit über 5 Jahren wohnen, aber kaum jemanden kennen, der uns eine Empfehlung hätte aussprechen können.

Nach Verzögerungen durch ein bekanntes und unzuverlässiges Fortbewegungsmittel konnte die Besprechung starten. Zunächst überprüfte die Dame unsere Ehevoraussetzungen. Und stellte fest: wir sind keine Geschwister!

Dem Stammbuchauswählen folgte der Teil der Namensänderung. Dies ist für mich nachwievor ein äußerst komisches Gefühl – Marielle Schäfer…

Besonders toll ist, dass versucht wird, diesen formellen Akt möglichst individuell durchzuführen. Wir dürfen uns beispielsweise eigene Musik mitbringen und der Standesbeamtin im Vorfeld einige Infos über uns geben, aus der sie dann ihre Traurede bastelt. Das ist wohl der Vorteil in einer kleineren Stadt zu heiraten.

Im Vorfeld hatten wir länger überlegt, ob wir im Trauzimmer im Rathaus heiraten oder das Geld für eine außergewöhnlichere Location (in Oberursel gibt es das historische Rathaus oder das Brauhaus) in die Hand zu nehmen. Jetzt, wo wir das Zimmer im Rathaus gesehen haben, sind wir in unserer schlichten Wahl bestätigt worden:

Ein schlichter, sehr heller und schöner Raum. Aufgrund einer spannenden Deckenkonstruktion, ist er etwas besonderes – und eben nicht extravagant. Genau das richtige für uns!

Bezahlen durften wir auch und sind damit formell fertig vorbereitet für den großen Tag.

Damit alles rund läuft, müssen wir noch ein paar To Dos auf unsere Liste aufnehmen:

  • Gedanken zu Papier bringen, die die Standesbeamtin in die Rede einbauen darf
  • Überlegen, ob wir zu Beginn / am Ende / Zwischendurch Lieder hören möchten; wenn ja auf CD brennen

 

Standesamt Part 2

Auch sonst schreiten die Planungen für den 13.06. – den Tag unserer standesamtlichen Trauung – voran.

Ich habe ein Kleid gefunden! Wir waren gemeinsam in Bad Homburg und ich habe dort ein sommerliches und schickes Kleid entdeckt, das ich im Nachgang auf festlicheren Anlässen anziehen kann. Mit den Farben dunkelblau und creme passt es gut zu Mikes dunkelblauem Anzug – braucht er nur noch ein passendes Hemd!

Schuhe habe ich inzwischen ebenfalls gekauft – zwei Paar. Beide kann ich super auf der Arbeit oder im Theater / beim schön Essen gehen tragen und beide sind bequem. Weiße Schuhe werde ich nicht unter meinem Kleid tragen – sondern blaue. Damit fehlt nur noch etwas altes für mein Hochzeitsoutfit 😉

Wir waren außerdem ein weiteres Restaurant in Oberursel testen. Denn nach der Trauung soll es für unsere Familien etwas zu essen geben. Dieses war ebenfalls sehr lecker; da es aber bis Juni geschlossen sein wird (sehr schade!) haben wir uns dann bei unserem vorherigen Favoriten ein Menü vorschlagen lassen. Da es uns etwas viel und teuer erscheint, haben wir noch beim Nachbarrestaurant nachgefragt – diese würden am Mittag bei unserer Gruppengröße extra öffnen.

Welches es nun schlussendlich wird, haben wir noch nicht entschieden. Wir befinden uns noch im Denkteich – und langsam müssen wir uns wirklich entscheiden…

Auf die To Do Liste kommen also folgende Punkte:

  • Mike: Hemd kaufen
  • Restaurant aussuchen, Menü festlegen und fest reservieren

 

Freie Trauung – heutiger Großkampftag

Gerade heute haben wir vieles auf unserer Liste abhaken können und unsere große Feier der freien Trauung nimmt langsam Formen an. Den heutigen Großkampftag haben wir mit Mike’s Eltern bestritten.

 

Stop Nr. 0

Dieser fand ohne uns statt. Mike’s Eltern hatten ein Date mit Leidersbach. Sein Vater stattete dem bekanntesten Braut-Moden-Laden der Gegend einen Besuch ab. Und schlug Mike’s phänomenale 50 Minuten für’s Aussuchen eines Anzuges um gute 30 Minuten!

 

Stop Nr. 1

Wir waren noch einmal vor Ort, haben die Tische gezählt und uns überlegt, wo und wie viele Bierzeltgarnituren wir aufstellen möchten. Mit der Location haben wir vereinbart, dass der Verein 2-3 Personen stellt, die den Getränkeausschank übernehmen und wir noch 2-3 Personen für die Hochphasen oder zum Kaffee kochen benennen werden. Sektgläser sind nur 40 vorhanden – hier müssen wir uns um eine Verdopplung bis Verdreifachung kümmern.

Unsere lange Diskussion um die Hussen ist ebenfalls entschieden (wir werden keine haben) und wir haben uns für ein Back-Up-Zelt (für den Regenfall) entschieden. Hier können wir glücklicherweise auf Unterstützung aus dem Ort zurückgreifen und müssen das Zelt nur zahlen, wenn wir es benötigen. Das ist eine enorme Erleichterung und macht uns deutlich entspannter.

 

Stop Nr. 2

Die Nacht nach unserer Feier werden wir im Seehotel in Niedernberg verbringen. Da das Gelände inkl. eigenem See sehr schön sein soll, sind wir dort ebenfalls einmal vorbei gefahren. Haben uns alles angesehen und erfragt, ob wir am Morgen unsere Fotos dort machen könnten? Können wir!

Einige tolle Bilder-Hintergründe haben wir direkt gesehen. Da an dem Tag ja ohnehin wunderbares Wetter sein wird, werden wir hier wunderschöne Motive bekommen.

 

Stop Nr. 3

Die Ringe – am Nachmittag waren wir spontan im Juwelierladen einer alten Schulfreundin von mir, um dort nach Ringen zu schauen. Denn hier haben wir die Entscheidung getroffen, dass wir Ringe möchten – aber das wie war immer noch nicht klar.

In ca. 20 Minuten und mit einer guten Beratung zu diesem Thema haben wir etwas gefunden, was uns beiden gefällt und auch preislich für uns beide absolut in Ordnung ist. Sie hat unsere Ringgrößen abgemessen und wir haben einen ausgesucht, der uns beiden gefallen würde. Wir werden jetzt letztes Mal online schauen, ob uns etwas anderes besser gefällt – denn sie kann uns jeden Ring anfertigen lassen (und uns im Vorfeld den Preis nennen). Wir müssen nur in den nächsten 2-3 Wochen Bescheid geben und dann kümmert sie sich darum. Erleichterung an der Ring-Front!

 

Was bleibt?

Trotz der vielen Erfolge heute, ergeben sich hier noch einige neue To Dos:

  • Organisation von 40-70 Sektgläsern (abhängig von unserer finalen Gästezahl)
  • Aussuchen & Kauf von Dekorationsartikeln für die Location
  • Helfer für Getränkeausschank benennen
  • Finale Ringauswahl und Bestellung

Mit nur noch knapp zwei Monaten bis zu unseren großen Tagen werden die Planungen und verbleibenden To Dos detaillierter und kleinteiliger. Spätestens mit unserer Flugbuchung für die Flitterwochen und der damit einhergehenden erstmaligen Nutzung von Mikes Nachnamen durch mich, wird es real, dass wir bald verheiratet sein werden. Ein schönes und wirklich aufregendes Gefühl!

 

Neue To-Do-Liste

Letzte Einladungen verteilen

Ringe bestellen

 

Standesamt

Restaurant buchen

Entscheidung: Sektempfang im Rathaus oder im Restaurant?

Texte für Standesbeamtin besprechen und mitteilen

Musik überlegen und CD brennen

Mike: Hemd kaufen

 

Freie Trauung

Marielle: Kleid anprobieren und Maß nehmen lassen

Mike: Anzug anprobieren und Maß nehmen lassen

Ablauf der Feier mit Familie und Caterer abklären

Verantwortlichkeiten für den Tag verteilen

Spotify-Playlist erstellen

Vorbesprechung der freien Trauung

Serviertten, Tischläufer und anderes in gelb, blau und grau kaufen

Vorhandene Gläser für Tischdeko zählen sowie Anzahl der zu schmückenden Tische festlegen & Floristin Bescheid geben

Organisation von 40-70 Sektgläsern (abhängig von unserer finalen Gästezahl)

Aussuchen & Kauf von Dekorationsartikeln für die Locatio

Helfer für Getränkeausschank benennen

Herausfinden, was wir noch alles planen müssen

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