Wer das Ziel kennt, kann entscheiden

Wer Entscheidet, findet Ruhe

Wer Ruhe findet, ist sicher

Wer sicher ist, kann überlegen

Wer überlegt, kann verbessern.

Konfuzius

 

Konfuzius fasste bereits treffend zusammen, warum wir uns Ziele setzen und was uns motiviert. Dabei wird er uns vermutlich gar nicht gekannt haben, aber wer weiß das schon so sicher.

In unseren jungen Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, dass es sehr wichtig ist „Nein“ sagen zu können, da wir sonst Alles, aber eigentlich Nichts machen. Um zu wissen, wann das Nein angebracht ist, müssen wir aber auch wissen, wohin wir wollen.

Ultimativ endet Konfuzius Aussage darin, dass wir in die Lage versetzt werden, Dinge verbessern zu können. Das empfinde ich (Mike) als einen sehr schönen Gedanken, da es für mich Fortschritt, Spannung und Neues nach sich zieht.

Wir setzen uns unsere Ziele, um neue Wege zu gehen, Vorhandenes zu verbessern und dabei jede Menge Spaß zu empfinden.

 

Aller Anfang ist schwer

Und so auch für mich (Marielle)…

Meine Ziele waren eher kurzfristiger Natur und hauptsächlich von außen vorgegeben. Langfristige und intrinsische Ziele waren also fremd und sie setzen zu können musste ich erst erlernen.

Beispiel: „Mein“ schulisches Ziel war ein gutes Abitur. Aber dies war selbstverständlich und wurde von meiner Umwelt einfach erwartet.

Inzwischen bin ich gemeinsam mit Mike hier deutlich weiter gekommen – ich habe wahnsinnig viele Ziele. Mike hat wahrscheinlich noch mehr Ziele. Gemeinsam haben wir ebenso Ziele wie jeder für sich, wobei die gemeinsamen und getrennten teils nahtlos in einander übergehen.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir Ziele in unterschiedlichen Bereichen haben:

Finanzen & Investitionen

unternehmerische Ziele und Projekte

Beziehungen

 

Vorgehensweise

Zwischen den weihnachtlichen Feiertagen und Neujahr resümieren wir über unsere Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr. Und machen uns zunächst separat und dann gemeinsam Gedanken über unsere Ziele im kommenden Jahr.

Als Grundlage dient dieses Buch (jedes Jahr ein neues). Hier werden die Ziele aufgeschrieben und die übrigen leeren Seiten dienen als To-Do-Listen-Raum für die kommenden 52 Wochen.

 

Ziele Buch
Wir leiten entsprechend Woche für Woche Aufgaben und Ziele von unseren Jahresvorhaben ab. Dadurch verlieren wir unsere Ziele nicht aus den Augen und können ständig mit ihnen arbeiten.

Jetzt wollen wir Dich aber nicht länger auf die Folter spannen und unsere Ziele vorstellen.

 

Unsere Ziele

Wir haben lange überlegt wie wir sie am besten präsentieren. Haben uns jetzt dazu entschieden, sie in Kategorien vorzustellen. Dies bietet die klarste Struktur. Du wirst allerdings feststellen, dass es dadurch zu Überschneidungen oder Mehrfachnennungen kommt.

 

Finanzen & Investitionen

ETF-Sparpläne erstellen und monatlich besparen:
Dies war eines unsere ersten Umsetzungen zu Beginn des neuen Jahres. Wir haben uns ETFs herausgesucht und besparen diese seitdem monatlich mit einem bestimmten Anteil unseres Einkommens.

Die Umsetzung hat bisher wunderbar funktioniert und es ist toll anzusehen, wie die Positionen Monat für Monat wachsen.

 

Monatliche Buchhaltung durchführen:
Buchhaltung mag nicht ganz der richtige Begriff sein. Wir schauen uns jeden Monat unsere Ein- und Ausgaben sowie unsere Vermögensentwicklung an. Zudem überprüfen wir die Entwicklung unserer Investitionen. Einen Einblick erhälst Du in unserem Monatsabschluss, zum Beispiel aus dem August 2016.

 

Regeln zur Immobilienbewertung festlegen
Dazu gehören Finanzkennzahlen, Festlegen des Standortes und Investitionsstrategie. Hier haben wir uns noch nicht festgelegt, sondern sind noch in der Abwägungsphase.

 

Besichtigung von 50 Immobilien:
Da wir mehr oder weniger Neulinge auf dem Gebiet sind, haben wir uns vorgenommen oder auferlegt viele unterschiedliche Immobilien zu besichtigen. Im Nachhinein ist uns vermutlich dadurch bei den ersten drei Besichtigungen ein lukratives Objekt durch die Lappen gegangen. Aber mittlerweile haben wir ein deutlich besseres Gefühl, wo wir hinschauen müssen und welche Fragen wir stellen sollten.

 

Wöchentliches Scannen ausgewälter Aktien:
Im Artikel zu unserer Aktienstrategie haben wir bereits beschrieben wie wir bei der Auswahl, dem Kauf und Verkauf vorgehen. Wir haben uns dieses Jahr erstmals vorgenommen aktiv ausgewählte Aktien zu beobachten und zu bewerten. Bisher klappt dies ohne Ausfälle.

 

Unternehmerische Ziele und Projekte

Senkrechtdenker:
Das ist Mike’s Herzensprojekt und steckt noch in den Kinderschuhen. In welche Richtung sich das Projekt entwickelt ist noch völlig unklar. Für den Blog interviewt er Menschen mit (ersten) Arbeitserfahrungen und fasst diese in Artikeln zusammen, um (schulischen) Absolvent/innen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt zu ermöglichen.

 

Café mit geheimen Namen:
Das ist für die nächsten Jahren mein größtes Vorhaben. Ich habe ein (fast) fertiges Konzept in meiner Schublade liegen. Zwar sind meine Prioritäten für den Moment noch anders verteilt, dies wird sich aber im nächsten Jahr definitiv ändern.

 

Ehrenamtliche Projekte des TV Langen:
Zusammen mit einer handvoll Menschen organisiert Mike Events und Projekte mit sportlichen und gesellschaftlich-relevanten Themen. Aktuell steckt er mitten in der Vorbereitung zum Langener Charity-Spektakel. Hier ist das Hauptziel den Verein innerhalb der Gesellschaft neu zu positionieren und auf eine tragbare Grundlage zu stellen.

 

Beziehungs-Investoren:
Unser erstes gemeinsames Projekt stand zu Beginn des Jahres noch nicht einmal fest. Erst durch das zunehmende Hören von Podcasts und Lesen von Blogs kam Mitte des Jahres die Idee diesen Blog zu starten. Wir sind hier voll mit der Umsetzung beschäftigt und werden die ersten Reaktionen abwarten, bevor wir uns zwischen den Jahren konkretere Ziele überlegen werden.

 

Masterarbeiten:
Mike hat seine Note mittlerweile erhalten und ist somit durch. Ich habe jetzt mit der Erstellung begonnen und führe gerade meine Studie durch.

Mein klares Ziel ist ein sehr gutes Ergebnis der Arbeit und des gesamten Studiums. Ich werde Dich auf dem Laufenden halten.

 

Beziehung

Gemeinsames Wegfahren:
Uns war bereits zu Beginn des Jahres klar, dass es schwer werden würde einen gemeinsamen Urlaub zu organisieren. Deshalb hatten wir uns vorgenommen mindestens zwei gemeinsame Wochenenden weg von zu Hause zu verbringen. Das haben wir auch bereits geschafft. Das erste Wochenende war im romantischen Schloss Romrod und das zweite im kulturellen Berlin.

 

Wochenende auf Schloss Romrod. Unser Zimmerfenster ist im Hintergrund zu sehen
Wochenende auf Schloss Romrod. Unser Zimmerfenster ist im Hintergrund zu sehen.

 

Gemeinsame Projekte ins Leben rufen:
Das haben wir mittlerweile initiiert. Immobilien, Aktien und dieser Blog sind Projekte an denen wir gemeinsam Arbeiten. Zu Beginn des Jahres hatten wir noch an andere Umsetzungsmöglichkeiten gedacht, aber die Gelegenheiten haben uns den heutigen Stand geboten, da haben wir sie natürlich ergriffen.

 

Regelmäßigen Spieleabend etablieren:
Gerne würden wir alle zwei bis vier Wochen mit einem festen oder flexiblen Kreis Gesellschafts- und Strategiespiele spielen. Dies ist eines unserer Vorhaben, das bisher noch nicht wirklich gefruchtet ist. Zwar haben wir es jetzt geschafft zwei Mal hintereinander die Siedler von Catan zu spielen, aber wirklich regelmäßig ist das auch nicht. Mal sehen, was das letzte Quartal in 2016 so ergibt.

 

Regelmäßiger Kontakt mit unseren Familien:
Das ist uns sehr wichtig und funktioniert auch außerordentlich gut. Wir verstehen uns beide mit unseren und der jeweils anderen Familie sehr gut. So dass hier Grillen, Spielen, Theater oder andere Events häufig und regelmäßig zu Stande kommen. Sicher ein dauerhaftes und nicht nur auf dieses Jahr beschränktes Ziel 🙂

 

Bilder an die Wand hängen:
Ja, wir geben es zu. Es musste erst in unserem Buch drin stehen, dass wir endlich eine Fotocollage von unserem Kenia Urlaub in 2011 an die Wand gehängt haben. Im April diesen Jahres war es dann endlich so weit. Wuhuuu 🙂

Jetzt steht hier noch ein weiterer Bilderrahmen, der gefüllt werden möchte und ein halbangefangenes Fotobuch an, die beide auf die Fertigstellung warten.

 

Lange hat es gedauert - jetzt hängt unsere Urlaubserinnerung endlich an der Wand.
Lange hat es gedauert – jetzt hängt unsere Urlaubserinnerung endlich an der Wand.

 

Hochzeit:
Noch so ein Ziel, was sich Mitten im Jahr dazu gemogelt hat. Dieses Jahr wollen wir uns noch auf einen Ort, die Ausführung, die Gäste und den Caterer festlegen. Also noch einiges zu tun. Was unser momentaner Stand ist, erfährst Du natürlich in unserem monatlichen Hochzeitsupdate – z. B. hier im August 2016.

 

Das Ziel der Ziele

Am Ende läuft alles darauf hinaus viel Zeit mit den Menschen und den Dingen zu verbringen, die uns am Herzen liegen und uns Spaß und Lebensfreude bereiten.

Dazu zielen wir auf ein erhöhtes passives Einkommen und schlussendlich auf finanzielle Freiheit ab. Wir möchten weder jetzt noch in Zukunft in die Situation versetzt werden, etwas tun zu müssen, das uns widerstrebt. Auch wollen wir zu keinem Zeitpunkt in unserem Leben von staatlicher Finanzierung oder Unterstützung abhängig sein. Dazu gehört eben auch die Altersvorsorge.

Wir möchten unsere zukünftigen Kinder aufwachsen sehen und so wie jetzt viel gemeinsame Zeit verbringen. Wobei ganz klar ist, dass wir diese uns nicht passiv vor dem TV, sondern aktiv in irgendwelchen (sinnvollen) Projekten, vorstellen.

 

Fazit

Wie Du merkst – wir haben sehr viele unterschiedliche Ziele. Aber genau das ist das tolle. So sind wir jeden Morgen motiviert aufzustehen, freuen uns auf den nächsten Tag und das Arbeiten an unseren Zwischenzielen. Denn für uns ist entscheidend, dass unsere Ziele uns zufrieden machen. Dafür ist es wichtig, dass wir uns ständig neue Ziele setzen und kleine Erfolge auch gemeinsam feiern bzw. wertschätzen.

Wir sind gespannt auf Deine Ziele? Empfindest Du Ziele als Druck und Stress oder wie wir als Motivation?

Beste Grüße
Marielle (und in manchen Sätzen Mike)

 

Die Ziele der Beziehungs-Investoren
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6 Gedanken zu „Die Ziele der Beziehungs-Investoren

  • 26. August 2016 um 07:31
    Permalink

    Ich finde es gut, dass ihr euch so viele konkrete Ziele steckt. Davon kann ich mir eine Schreibe abschneiden.

    Antworten
    • 26. August 2016 um 10:07
      Permalink

      Danke für Dein Feedback! Wir können es nur empfehlen, die eigenen Ziele schriftlich festzuhalten – das erhöht die Verbindlichkeit und motiviert außerdem, wenn man kleine Zwischenziele abhaken kann.

      Antworten
  • 26. August 2016 um 16:27
    Permalink

    Glückwunsch zu diesen Weg, den Ihr gemeinsam bestreitet. Wünsche Euch viel Erfolg dabei.

    Marielle,
    ich habe mir gespannt eure Vorstellung durchgelesen. Ein Punkt fand ich super interessant.
    Wie haben es deine Eltern geschafft, Dir die Aspekte rund um Finanzen und Aktien in deinen Alter von 17 oder 18 Jahren näher zu bringen? Gab es da Schlüsselmomente in deinen Leben? Respekt an deine Eltern für den Aufbau deines Startdepots.

    Unser kleines DivBaby ist jetzt 2 Jahre und hat bei der Consorsbank ein Depot mit Aktien. Wir wollen dies auch langfristig ausbauen und mit 18 Jahren bekommt unser DivBaby dann die Post von der Bank mit der Info über das Depot. Vorher wollen wir alles versuchen, entsprechend DivBaby darauf vorzubereiten und hoffentlich die Strategie weiterzuführen. Denn ca 40000 Euro ist schon eine Verantwortung.

    Habt ihr auch eine Depotübersicht? Wäre mal interessant, für welche Aktien Ihr euch entscheidet.

    Ich führe auch eine Übersicht in Excel für das Jahr mit Einnahmen & Ausgaben. Das ist schon ganz sinnvoll und bewahrt einen zur Disziplin.

    Antworten
    • 26. August 2016 um 21:49
      Permalink

      Hallo DivSky,

      danke für deinen Kommentar und die guten Wünsche!

      Schlüsselmomente…ich glaube nicht. Zumindest kann ich mich an keinen erinnern. Zwei für mich persönlich wohl relevante Punkte:

      1) Mein Opa hat sich schon immer für Aktien interessiert und die verfolgt bis heute die Kurse per Teletext. Für mich stand mein Opa schon als kleines Kind irgendwie immer in Verbindung mit den Aktienkursen, die er so im TV verfolgt und irgendwie hat sich bei mir eingeprägt, dass er immer sagte, dass er durch die Aktien in den Urlaub fahren kann.

      2) Mein Papa ist leider als ich 16 war plötzlich gestorben. Meine Mutter hat sich mit den Aktien nie wirklich beschäftigt und unsere Depots dann weitgehend liegen gelassen. Mit 18 habe ich dann meine Zugangsdaten bekommen. Ich habe also ca. 2 Jahre Zeit gehabt mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass es da etwas gab worum ich mich kümmern müsste. Und zu sehen was aus dem Geld, das meine Eltern für mich angelegt hatten, geworden ist (positiv wie negativ) war einfach spannend, hat mir aber auch direkt gezeigt, dass einfach nicht darum kümmern und liegen lassen nicht ganz die Ideallösung war/ist.

      Ich denke, das sind die beiden entscheidenden Dinge für mich gewesen – natürlich beides nicht reproduzierbar bzw. zu empfehlen 🙂

      Darüber, wie man Kindern eine entsprechende finanzielle Bildung mit auf den Weg geben kann, machen wir uns aber auch schon einige Gedanken…bestimmt auch irgendwann in einem separaten Blogbeitrag. Euren Ansatz finde ich aber auf jeden Fall super, bereits dauerhaft für Euer Kind anzulegen. Ich denke es ist wichtig, das Kind an Euren Überlegungen (dem jeweiligen Alter entsprechend natürlich) an Eurem Bezug zu Aktien und dem Depot teilhaben zu lassen und es nicht mit 18 einfach damit zu überraschen. Man lernt ja nunmal nicht von heute auf morgen, sondern am besten durch einen spielerischen und dauerhaften Bezug zu dem Thema.

      Eine Depotübersicht folgt nächste Woche. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten auch unsere verschiedenen Einzelwerte sowie unsere ETFs vorstellen. Aber eins nach dem anderen 🙂

      Das Video ist echt super – sie hat sehr Recht mit vielen Aussagen, finde ich. Viele Menschen besinnen sich einfach nicht darauf, was sie wirklich brauchen…und dann denken sie, wir würden uns einschränken. Dabei erlauben wir uns einfach nur einen zweiten Gedanken bevor wir unser Geld einfach ausgeben für ein kurzfristiges Bedürfnis.

      Wie detailiert stellst Du deine Einnahmen und Ausgaben denn dar? Notierst du jede Ausgabe oder nur die wichtigen Positionen bzw. die Kontobewegungen?

      Ein schönes Wochenende und bis bald mal wieder!
      Marielle

      Antworten
  • 26. August 2016 um 16:28
    Permalink

    Das passt noch zu meinen Kommentar 🙂

    Antworten
  • Pingback: Blogparade: Freiheit oder Langeweile? - Beziehungs-Investoren

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