Hallo und willkommen zu unserem Monatsabschluss Februar 2017.

Dieser ist ein Hauptbestandteil vom Beziehungs-Investoren-Blog. Am Ende eines jeden Monats setzen wir uns hin und überprüfen unsere Einnahmen, Ausgaben und finanziellen Investitionen. Zu Beginn des Monats veröffentlichen wir in drei Rubriken (Vermögensverteilung, Vermögenswicklung sowie Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben) unseren aktuellen Stand.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen.

Diesen Artikel hat Marielle verfasst.

 

Finanzielle Ereignisse im Februar 2017

Im Vergleich zu dem „stinknormalen“ Januar 2017, war im Februar richtig viel los. Und vieles davon hatte auch einen finanziellen Einfluss:

Unsere Hochzeit rückt näher und damit fallen nach und nach Ausgaben an. Wir waren nach einem Anzug für Mike schauen und er wurde in weniger als einer Stunde zu einem akzeptablen Preis fündig. Beim Anblick bin ich ein bisschen dahin geschmolzen 🙂

Anekdote: Der Verkäufer sagte zu Mike, dass er nicht mehr trainieren dürfe, sonst passse der Anzug nicht.

Unser Hamburger Shoppingtrip brachte weitere außergewöhnliche Ausgaben mit sich – denn Mike hat drei Pullis gekauft (das war’s wieder für das restliche Jahr 😉 ).

Insgesamt hat der Hamburg-Trip bei uns beiden zu höheren Ausgaben geführt: AirBnB-Unterkunft, Zugtickets und Ausgaben vor Ort. Das Geld war bestens investiert, denn wir hatten ein schönes und erfahrungsreiches verlängertes Wochenende!

Auch bei mir gab es außergewöhnliche Kosten, denn Ende Januar hatten meine Mutter, meine Brüder und ich einen Notartermin, um unsere Erbengemeinschaft auseinander zu schenken. Damit wurde mir unsere Wohnung, von meiner Mutter überschrieben.  Da sie noch knapp 5 Jahre das Darlehen zu Ende bezahlt, werden wir zwar weiterhin Miete zahlen. Dies führte im Februar zu Notarkosten und Kosten für die Grundbuchänderung.

Zusätzlich war der Beitrag zu meiner unsäglichen RiesterRente in diesem Monat höher, da ich mein Einkommen für das Vorjahr angeglichen hatte und eine Nachzahlung leisten musste.

Anmerkung Mike: „Warum kündigst du nicht?“

Auch auf der Einkommensseite gab es positives zu vermelden – unsere Großeltern haben jedem von uns Enkeln einen erheblichen Geldbetrag überwiesen – ein vorgezogenes Teilerbe. Gründe gab es mehrere, gefreut haben wir uns alle 🙂

Da der Betrag direkt aufs Tagesgeldkonto gewandert ist und zeitnah in Aktien gesteckt werden wird, füge ich ihn nicht den Einkommenszahlen zu, sondern beziehe ihn direkt in die Vermögenverteilung mit ein.

 

Vermögensverteilung

Bei mir hat sich die Verteilung im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Der Depotanteil von über 80 % macht mir weiterhin manchmal etwas Angst – aber rational betrachtet bin ich wiederum stolz.

Noch unklar bin ich mir, ob und wie ich die jetzt offiziell mir gehörende Immobilie in diese Übersicht aufnehmen will. Da wir bis zur endgültigen Abzahlung noch Miete an meine Mutter zahlen werden, fühlt es sich nicht korrekt an, die Wohnung als „mein“ Vermögen aufzunehmen. Zudem bin ich mir unsicher, welchen Wert ich für die Wohnung ansetzen soll – den Kaufpreis, den jetzt vom Notar festgelegten Wert oder den Preis, zu dem ich die Wohnung wohl derzeit verkaufen könnte?

 

 

Auch bei Mike hat sich die Verteilung kaum verändert. Alle Bereiche sind recht gleich angestiegen. Der Tagesgeldanteil bleibt bei ihm weiterhin recht hoch, da Mike weiterhin Rücklagen aufbauen möchte für die anstehenden Kosten (Hochzeit und Reisen) und Investitionen (Immobilie) in den nächsten Monaten.

 

Einnahmen und Ausgaben

Im Januar waren meine Einnahmen sehr unspektakulär. Einen derart großen Block durch den Job hatte ich gefühlt noch nie. Dies liegt unter anderem daran, dass es erneut mikrige Zinsen auf dem Tagesgeld und keinerlei Dividenden zu verbuchen gab.

Bald werde ich mein Studium offiziell beenden (es steht noch die mündliche Abschlussprüfung an) und damit wird auch die Zahlung meiner Halbwaisenrente enden – es dauert nicht mehr lange, bis der Arbeitsblock noch größer sein wird… oder ich kaufe noch ein paar Dividendenaktien?

Bei den Ausgaben gibt es hingegen mit den Notarkosten im Februar eine Besonderheit. Außerdem hatte ich eine Nachzahlung an die Riesterrente zu leisten. Somit ist dieser Block im Februar höher als sonst ausgefallen. Im Freizeitblock sind alle Ausgaben für unseren Hamburg-Trip enthalten – insgesamt war dieser günstiger als erwartet (und dabei haben wir nicht bewusst gespart vor Ort).

Bei Mike ist im Februar eine neue Ära angebrochen: Seine Trainertätigkeiten sind inzwischen alle offiziell beendet und damit fließen hier keinerlei Einnahmen mehr auf sein Konto. Er hat schlussendlich all seine Einkünfte über seinen Job erreicht. Die Ambitionen, dieses Bild zeitnah zu verändern, sind groß. Updates werden folgen 😉

Der besondere Ausgabenblock bei Mike ist die Hochzeit = aka sein Anzug. Im Block Fortbewegungsmittel hat er den Betrag eingerechnet, den er für die Mitnutzung meines Firmenwagens an mich überweist. Bei mir werden die Kosten direkt vom Gehalt abgezogen, weswegen ich sie oben nicht separat ausweise (sondern in diesem Block lediglich mein Bahnticket für Frankfurt berücksichtige).

Für Mikes Verhältnisse hat er in diesem Monat einen großen Anteil für Freizeit ausgegeben. Bedingt ist dies durch unseren Hamburg-Trip. Die Mehrausgaben im Februar haben sich aus seiner Sicht gelohnt.

 

In diesem Monat waren einige besondere Ereignisse und entsprechend fielen besondere Einnahmen und höhere Ausgaben an. Sinnlos war keine davon – dementsprechend macht es uns nichts aus, dass unsere Verhältnisse von Einnahmen zu Ausgaben im Februar nicht so gut wie sonst sind:

 

Marielle: 13,86 Prozent

Mike: 30,47 Prozent

 

Vermögensentwicklung

Hier hat sich viel getan – die Depots sind kräftig gestiegen, mein Tagesgeldkonto ist durch meine Großeltern gefüllt worden und wir haben beide – trotz der Sonderausgaben – eine annehmbare Sparquote erreicht.

Die Vermögensentwicklung gegenüber dem letzten Monat beträgt

bei Marielle: + 11 %

und bei Mike: + 6,90 %

Die Vermögensentwicklung seit Januar 2017 beträgt

bei Marielle: + 12,98 %

bei Mike: + 15,06 %

Der Monat ist super gelaufen – wir beide sind sehr zufrieden und absolut motiviert und zuversichtlich für die verbleibenden 10 Monate des Jahres 2017.

 

Entwicklung der Aktiendepots

Der gute Monat ist auch in unseren Depots abzulesen:

Bet-at-home geht weiterhin steil bergauf – wir sind fast täglich fasziniert, dass die Aktie derzeit nur eine Richtung kennt und hat schnell die 50-%-Zuwachs-Schwelle geknackt. Auch Steico ist noch weiter gestiegen – vielleicht wird das unsere nächste Aktienvorstellung?

Bei beiden Aktien denken wir darüber nach einen Stopp-Loss zu setzen, um unsere Gewinne abzusichern – allerdings trauen wir beiden weiteres Potential zu und sind bereit kleinere Rücksetzer in Kauf zu nehmen. Die Entwicklungen sind in jedem Fall sehr erfreulich.

In meinem Depot sind außerdem zwei neue ETFs zu finden – da zwei meiner bisherigen ETFs bei meinem Depotanbieter leider nicht mehr kostenfrei zu besparen sind, habe ich mir aus den Aktions-ETFs diese beiden als Ersatz der deutsche Bank-ETFs herausgesucht. Entsprechend sind meine Sparpläne geendet und die neuen haben gestartet. Bei Mike dasselbe Spiel – allerdings hatte er nur einen Sparplan zu ersetzen.

 

Fazit

Der Februar war deutlich ereignisreicher als der Januar. Finanziell ist der Monat sehr solide gelaufen und wir sind zufrieden. Wichtig ist uns, dass wir bald den Turbo zünden und passives Einnahmen hinzukommt – mit der bald startenden Dividendensaison haben wir hier gute Karten.

Gefühlt ist der Februar nicht nur aufgrund der geringeren Anzahl an Tagen wahnsinnig schnell vergangen. Wir arbeiten parallel an vielen Dingen, die uns Spaß bringen und anstrengend sind. Auch für den März ist unsere To-Do-Liste lang und wir sind gespannt, was der nächste Monat finanziell bringt.

Wie ist Dein Februar gelaufen? Und worauf freust Du dich im März? 

 

Viele Grüße

Marielle

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Die Spannung steigt mit dem Monatsabschluss Februar 2017
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