Hallo,

vor einer Woche haben wir unsere Ziele-Artikelserie eröffnet und Dir drei Gründe vorgestellt, warum es sich als Paar lohnt gemeinsame Ziele zu haben. Heute gehen wir den nächsten Schritt und schauen uns an, wie Ihr gemeinsamen Ziele findet.

Wie die Überschrift verrät, haben wir uns einen Mix-up überlegt. Zunächst nehmen wir Dich mit in unsere Geschichte. Am Ende gibt’s fünf besondere Tipps, die uns geholfen haben, unsere Ziele zu finden!

Unser Fazit: Es gibt kein Patentrezept! Wie auch – Beziehungen sind wie Ziele höchst individuell…

 

Das Wie gemeinsamer Ziele – unsere Geschichte

Vor etwa sieben Jahren lernten wir uns kennen. Ich war 17 Jahre jung, in meinem vorletzten Abi-Jahr und lebte mit meiner Familie in Aschaffenburg. Mike war 23 Jahre alt (oder auch jung), hatte das erste Studium abgebrochen sowie das zweite begonnen und lebte in der Nähe von Frankfurt.

 

Ziele? Gemeinsam? Fehlanzeige!

Wir hatten keine gemeinsamen Hobbys. Keinen ähnlichen Tagesablauf/Tagesinhalt. Auch keine gemeinsamen Freunde. Ähnliche Ziele schon mal gar nicht. Wir haben uns dennoch verstanden. Das Kennenlernen nahm seinen Lauf.

Wahrscheinlich war unser erstes gemeinsames Ziel, uns regelmäßig treffen zu wollen und die Entfernung (immerhin 50km, die ohne Auto meinerseits und mit geringem verfügbaren Einkommen bei Mike nahezu unüberbrückbar schienen) zu überwinden.

 

Wie haben wir das gefunden?

Wir hatten ein ähnliches Bedürfnis entwickelt: Wir wollten uns gegenseitig besser kennenlernen und öfter sehen.

Wir hatten die Motivation Wege zu finden – könnte meine Mutter mich mal zu Mike fahren? Würde er direkt ein ganzes Wochenende bleiben, damit es sich lohnt? Treffen wir uns in der Mitte? – und begannen an unserem Ziel uns zu treffen zu arbeiten.

Du meinst, das ist kein gemeinsames Ziel, sich treffen und besser kennenlernen zu wollen? Zumindest kein langfristiges.

 

Wie ging die Geschichte weiter?

Nach einigen Monaten, inzwischen war ich 18 und durch das Autofahren wurde alles viel einfacher, kannten wir uns recht gut. Gemeinsame Hobbys oder Freunde? – Fehlanzeige! Wenn wir uns trafen, kamen die Fragen auf: Was wollen wir unternehmen? Mit was wollen wir uns beschäftigen?

 

Da waren wieder die Unterschiede

Keine gemeinsamen Hobbys. Kein gemeinsamer Freundeskreis. Zwei Einzelgänger.

Mike hat seine Freizeit mit Sport, dem PC und Kino (Actionfilme) mit Freunden gefüllt. Ich habe mich mit Freundinnen getroffen, Bücher gelesen oder ebenfalls alleine am PC gesessen. Da war kein gemeinsamer Nenner zu finden – denn Sport war grausam und gemein. Gemeinsam am PC sitzen ist traurig. Gemeinsam etwas mit den jeweiligen Freunden unternehmen auch schwierig bei der Entfernung und dem Alters-/Lebensphasenunterschied. Und unser Kino- und Büchergeschmack war ebenfalls absolut gegensätzlich.

Dillemma-Alarm!

Dass eine Beziehung, bei der Sex und gemeinsames Fernsehschauen, die einzigen Gemeinsamkeiten sind, auf Dauer (für uns) nicht funktioniert, wussten wir. Aber wir wollten das mit den Treffen auch nicht sein lassen, dazu verstanden wir uns zu gut.

Wir begaben uns auf die Suche. Ah – da haben wir es – ein gemeinsames Ziel! Die Suche nach einem gemeinsamen Nenner, was die Freizeitbeschäftigungen angeht.

 

Und wie hatten wir das gefunden?

Da war wieder ein Bedürfnis, das wir beide hatten: Jeder von uns fand es doof, dass wir an die Grenzen unserer Unterhaltungen kamen. Dass wir zwar die Wochenenden gemeinsam verbrachten, aber in der Zeit uns nicht miteinander, sondern nebeneinander beschäftigten!

Teilweise hatte ich meine Schulsachen zum Lernen mit, habe ein Buch gelesen oder an meinem mitgebrachten Laptop Sims gespielt. Während Mike zum Sport gegangen ist und danach am PC gezockt hat – wo war denn da der Sinn im Treffen?

Anm. Mike: Wenn ich das lese, frage ich mich, was ich damals gezockt habe 😀

Aus dem Bedürfnis nach Gemeinsamkeiten entstand unsere Motivation zu suchen und Dinge auszuprobieren, um unsere Beziehung auf die nächste Stufe zu heben und das Ziel nach einem Hobby, das uns beiden Spaß bringt, zu erreichen.

 

Der Weg zum gemeinsamen Hobby…

 

…war sehr langwierig und von Rückschlägen gezeichnet. Wir haben in einem unserer anderen Artikel darüber berichtet, wieso ein gemeinsames Hobby wichtig für uns und unsere Beziehung ist. Dort siehst Du, dass wir mehrere Anläufe gebraucht haben.

 

Minigolf

Begonnen haben wir mit regelmäßigen Ausflügen zur Minigolfanlage. Schnell war klar – Mike ist viel besser als ich, also macht es mir weniger Spaß als ihm, denn immer verlieren ist mega doof. Außerdem ist das Nichts, was man regelmäßig (nur im Sommer) unternimmt und Unterhaltungspotential daraus ziehen kann für die Stunden danach.

 

Sport

Dann kam der Sport: Mike versuchte mir Krafttraining zu verkaufen. Da ich nie vorher Sport gemacht hatte, war es für mich eine einzige Qual und depremierend mit meiner eigenen Leistung konfrontiert zu werden.

Leistungsdruck stieg in mir auf, meine Laune sank und der einzige in meiner Nähe war Mike – er bekam alles ab!

Sport Nummer 2: Mike schrieb mir Schwimmtrainingspläne und Mikes Vater schrieb mir Lauftrainingspläne. Also konnte ich alleine (ohne mich vergleichen zu müssen) meine sportlichen Fähigkeiten ausbauen. Wir hatten ein neues Thema und mehr zu bereden als vorher – allerdings wurden dies dann meine alleinigen neuen Hobbys. Wieder das Ziel verfehlt.

Sport Nummer 3: Jahre später sind wir gemeinsam bei meinem ersten 10km Lauf gestartet. Mike lief neben mir, hat mich gepusht und mir geholfen ins Ziel zu kommen. Nie hätte ich gedacht, dass ich jemals 10km laufen würde – gemeinsam haben wir das Ziel erreicht. Das war ein tolles Gefühl – vor allem weil der Prozess deutlich länger war als diese 10 Kilometer.

Und richtig funktioniert das mit dem Sport als gemeinsames Hobby bis heute nicht. Ja, wir können uns inzwischen darüber austauschen, ich bin zufrieden mit dem was ich schaffe und kann Mike auch mal zurückpushen. Allerdings sind unsere Leistungslevel dennoch zu unterschiedlich um bspw. regelmäßig zusammen zu laufen und unsere Fitnesstudios an zu unterschiedlichen (jeweils arbeitsnahen) Standorten, als dass wir zusammen trainieren gehen könnten.

 

Mal was ganz anderes: Aktien & Geldanlage.

Nach einigen Jahren der gemeinsamen Hobbysuche haben wir es andersherum probiert: Wir nahmen etwas, womit ich mich vorrangig beschäftigte und Mike versuchte sich damit „anzufreunden“.

Ich hatte bereits mein Depot und habe immer mal wieder nach Bauchgefühl (und etwas Recherche) Aktien und einen ersten DAX ETF gekauft und wieder verkauft und dann erneut etwas anderes gekauft. Mike begann sich damit zu beschäftigen, ein Depot anzulegen und in meine abonnierte BörseOnline hineinzulesen.

Wir tauschten uns immer mehr miteinander aus. Da Mike sich sehr intensiv mit Dingen beschäftigt, hat er recherchiert und ist auf verschiedenste Trading-Techniken gestoßen. Also haben wir angefangen gemeinsam Charts zu analysieren, Aktien herauszusuchen und uns immer mehr mit dem Thema Geldanlage beschäftigt.

Auch hier gab es Rückschläge: Strategien funktionierten nicht richtig, es gab Diskussionen über Gründe & Zeitinvestments und wir wussten nicht recht, wie wir tatsächlich gemeinsam investieren konnten ohne unsere Unabhängigkeit aufzugeben und Fairness zu gewährleisten.

Doch mit der Zeit kamen wir unserem Ziel eines gemeinsamen Hobbys immer näher. Denn dieses Bedürfnis war über all die Jahre nicht weniger sondern eher mehr geworden. Wir waren motiviert etwas gemeinsames zu finden, etwas das uns beiden gleich viel Freude bereitet.

 

Der Endgegner ist geschlagen: das gemeinsame Hobby ist da!

Spätestens als wir diesen Blog ins Leben gerufen haben, hatten wir unser Ziel erreicht.

Seitdem haben wir etwas, womit wir uns absolut gleichberechtigt beschäftigen, gemeinsam daran arbeiten und unsere Einzelgänger-Bedürfnisse dennoch befriedigt werden. Wir freuen uns zusammen über die Erfolge und unsere Beziehungsqualität ist höher denn je.

 

Aber Du hast Recht – es geht hier ja ums gemeinsame Ziele finden.

Die Geschichte wurde etwas länger. Allerdings zeigt sie wunderbar, dass genau eine Gemeinsamkeit nötig war, damit wir unsere ersten gemeinsamen Ziele finden konnten: Ein gemeinsames Bedürfnis nach einem Hobby, das uns beiden Spaß macht und wir zusammen verfolgen können. Vielleicht war das Bedürfnis bei uns zu Beginn nicht gleichermaßen stark ausgeprägt oder es entwickelte sich aus verschiedenen Quellen heraus – aber wir standen zu Beginn definitiv mit sehr ähnlichen Bedürfnissen da.

Wir waren motiviert dieses Bedürfnis zu erfüllen und kamen zum Ziel ein Hobby zu finden.

 

Und wie geht die Geschichte weiter?

Ziel erreicht und jetzt chillen wir nur noch?

Nein!

Erfreulicherweise entstehen bei uns beiden immer neue Bedürfnisse – wir tauschen uns darüber aus und finden ständig neue Ideen, die später zu Zielen werden können. Und da wären wir wieder bei dem Punkt, der in unserer Beziehung so unendlich wichtig ist:

 

Kommunikation

Wir finden gemeinsame Ziele durch ständige Kommunikation miteinander über unsere Bedürfnisse. Klar, manchmal sind diese recht unterschiedlich zu Beginn. Gerade dann ist es wichtig, dass wir darüber sprechen und versuchen zu ergründen aus welchem Bedürfnis heraus, wir vielleicht unterschiedliche Ziele bei einem bestimmten Thema haben.

Da wir beide – trotz unserer grundsätzlich großen Unterschiedlichkeit – in unseren Grundwerten sehr übereinstimmen, findet sich auch in unseren Bedürfnissen meist etwas gemeinsames. Und somit finden wir inzwischen völlig problemlos ein gemeinsames Ziel nach dem anderen. Wir müssen eher aufpassen, nicht zu viele Ziele gleichzeitig verfolgen zu wollen und arbeiten jetzt gemeinsam daran, unsere Ziele anzugehen und zusammen alles umzusetzen, um diese zu erreichen.

 

Das Wie gemeinsamer Ziele – unsere Tipps

Eingangs hatte ich erwähnt, dass es kein Patentrezept gibt und dass jede Beziehung ihre individuellen Eigenschaft hat. Dennoch gibt es einige Tipps, die wir bedenkenlos für jeden empfehlen können.

Bei Paaren hat es den Vorteil, dass es zu einer Stabilisierung der Beziehung und Anerkennung des jeweiligen Partners führen kann. Oder gemerkt wird, dass das nicht länger funktioniert, da die Vorstellungen zu unterschiedlich sind.

Als Individuum kannst Du ebenfalls einen großen Nutzen, wie einem gefestigterem Selbstbild, herausziehen.

 

1. Zeit schaffen – Ruhe finden

 

 

Wie im ersten Artikel beschrieben, ist das Zielesetzen ein Findungsprozess. Dazu gehört Zeit, Ruhe und Muse. Und bedeutet im Umkehrschluss, dass Ihr Eure Ziele nicht Mal eben zwischen Tür und Angel runterkritzeln könnt.

Wir haben unsere ersten schriftlich fixierten Ziele auf der AIDA und einer zehn-tägigen Urlaubsreise verfasst. Kein TV, kein Internet, kein What’sApp.

Im zeitlosen hin und her schippern, konnten wir uns entspannen und uns auf das konzentrieren, das uns wirklich wichtig war. Das Ergebnis war eine Reihe individueller und gemeinsamer Ziele und jede Menge neuer Elan.

Daher empfehlen wir ein ruhiges Wochenende, fernab des täglichen Trubels. Ein Tag ankommen, 3/4 Tag entspannen, 1/4 Tag Zielsetzung, 1 Tag entspannen und Abreise.

 

2. Plan- und Listenvergleich

 

 

Im Rahmen des Zielsetzungsprozesses können tausende von Listen ausgedacht und erstellt werden. Hier einige Beispiele:

  • Bedürfnislisten
  • Ideenlisten
  • Hasslisten
  • Wunschlisten

Oder es könnte ein (konkreter) Plan der nächsten 24 Monaten, der nächsten fünf, zehn oder zwanzig Jahre erstellt werden.

Hier gibt es zwei offensichtliche Möglichkeiten – bestimmt gibt es noch eine Vielzahl kreativer Ideen.

Erstens erstellt jeder für sich die ausgewählte Liste und im Anschluss findet ein Vergleich statt. Im Vergleich können Punkte, die beide auf die Liste schrieben, direkt als fix angenommen werden. Strittige Themen können im Anschluss diskutiert oder direkt gestrichen werden.

Zweitens werden die Listen zusammen erstellt. Auch hier wird es Punkte geben, die schnell abgehakt werden können. Je nach Charakter is der Diskussionsprozess schwieriger und erfordert mehr Offenheit. Eine kritische Vorstellung auf einen Zettel zu schreiben ist deutlich leichter, als diesen offen und direkt anzusprechen.

 

3. Kategorien, Lebensinhalte und Co

Anstelle von obigen Listen können auch Kategorien oder ähnliches im Vorfeld verabredet werden. Beispiele sind:

  • Beruf
  • Geld
  • Freizeit
  • Familie
  • Reisen
  • Beziehung
  • Fortbildung
  • Persönlichkeitsentwicklung

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Kategorien sind höchst individuell. Anzahl der Kategorien und der jeweiligen Ziele sind völlig Dir überlassen.

Wie im zweiten Tipp könntet Ihr erst alleine und dann zusammen Eure Ziele vereinbaren. Oder direkt zusammen loslegen!

 

4. Verwenden eines Aufnahmegerätes

Am zweiten Abend des Entspannungs- und Wohlfühlwochenendes etwas leckeres Essen gehen, romantisch das Aufnahmegerät einschalten und die Gedanken schweifen lassen.

Gleiches funktioniert bei langen Spaziergängen oder anderen (längeren) Entspannungsphasen.

Nach dem Gespräch die Aufnahme für einige Tage (10-20) liegen lassen. Und bei der nächsten (längeren) Entspannungsmöglichkeit gemeinsam anhören.

Welche Punkte sind selbst nach einem Zeitraum von ein bis drei Wochen noch wichtig? Was waren im Umkehrschluss fixe Ideen?

In der Zwischenzeit arbeitet Dein Unterbewusstsein weiter. Bedürfnisse werden überdacht, Realitätscheck wird durchgeführt, Notwendigkeit wird berücksichtigt.

Dinge, die nach dieser Zeit für Euch beide nachwievor wichtig sind, könnt Ihr ohne Bedenken weiterverfolgen, niederschreiben, konkretisieren – dazu mehr im Verlauf der Serie.

 

5. Wunschlisten

Auf diese Idee hat mich Nico von Finanzglück heute Mittag gebracht (Danke! – auch für das leckere Essen :)).

Wir verwenden Trello zum Organisieren unserer Ziele und To-Dos. Dort gibt es eine Spalte Ideen, die wir zwar nutzen, ich allerdings nicht mit diesem Artikel in Verbindung gebracht hatte.

Ähnlich wie beim Aufnahmegerät werden Ziele und Ideen aufgeschrieben, wenn sie uns einfallen. Danach stehen sie erstmal in einem Buch, auf einem Zettel oder eben in Trello.

Eine Vielzahl dieser Niederschriften versinken im Niemansland. Total verwundert entdecken wir sie nach einigen Wochen und kommentieren sie mit: „Achja, da war mal was.“ Mit dieser Erkentnis wird der Archiv-/Löschbutton aktiviert.

Manche Ziele bleiben allerdings in unseren Köpfen. Wir reden immer wieder drüber oder der Gedanke wird im Stillen weiterentwickelt. Wenn wir im nächsten Zyklus unsere Ziele und To-Dos planen, dann brennen wir für die Umsetzung. Das Ziel wandert von der Ideen- in die Umsetzungsliste.

Wir nutzen diese Methode um relevante von ad-hoc Gedanken zu trennen.

 

Fazit

Zu Beginn haben wir das Fazit ja bereits erwähnt: Es gibt kein Patentrezept, wie Ihr gemeinsame Ziele finden könnt.

Mit unseren Tipps könnte es leichter werden. Vielleicht ist es für Euch der Anstoß und Ihr findet für Euch individuell viel besser funktionierende Wege.

Wir sind gespannt davon zu lesen! Lasst uns wissen, wie Ihr gemeinsame Ziele findet.

Was war Euer erstes gemeinsames Ziel? Oder hast Du lediglich individuelle Ziele und das ist gut so? 

Das Wie gemeinsamer Ziele – unsere Geschichte und Tipps
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11 Gedanken zu „Das Wie gemeinsamer Ziele – unsere Geschichte und Tipps

  • 5. Februar 2017 um 15:55
    Permalink

    Hallo ihr 2!

    Netter Artikel – bei uns war es ähnlich. Wir reisen beide sehr gern, wenn auch mit unterschiedlichen Zielen und teilw. auch Intentionen. Allerdings freuen wir uns immer über das Erlebte und wollten eben daraus einen gemeinsamen Mehrwert schaffen, daher haben wir (ähnlich wie ihr) ein Blog gestartet.

    Letztlich ist es etwas, was wir in unserem Tempo machen, ob er x Visits im Monat bekommt oder nur z ist uns relativ egal. Aber so können wir die gemeinsamen (und getrennten) Reisen noch einmal Revue passieren lassen.

    LG, Dave von 2trvlrs.com

    Antworten
    • 10. Februar 2017 um 21:36
      Permalink

      Hallo Dave,

      danke für deinen Kommentar 🙂 Gewinnt Ihr beim Revue-passieren-lassen ebenfalls neue Einsichten, die Euch vorher gar nicht bewusst waren? Wir sind teils sehr überrascht, welche Facetten der andere wahrgenommen hat (Männer und Frauen sehen und denken anders).

      LG Mike

      Antworten
  • 5. Februar 2017 um 17:10
    Permalink

    Huhu ihr beiden,
    damals süße 17 und nun fast 7 Jahre zusammen! Toll! 🙂 Finde es interessant, wie ihr stets an eurer Beziehung arbeitet und da so viel Energie investiert. An sich ist das mit den Gemeinsamkeiten in Beziehungen immer so eine Sache. Mein Freund und ich sind an sich auch ziemliche Einzelgänger und haben unsere eigenen Hobbys. Da wir aber z.B. an den Wochenenden mal unsere Eltern besuchen, mal Freunde treffen, sind wir immer viel unterwegs. Wir verbringen auch gerne mal ein Wochenende nur zu zweit und kochen dann gerne auch mal aufwendiger. Die Freizeit verbringen wir viel am PC. Ich wegen Finanzen&Blog, er programmiert gerne mal oder zockt. Habe ich früher auch ab und zu, mittlerweile aber nur noch sehr wenig. Was ich an ihm toll finde, ist dass er so anders ist als ich es von meinem Freund erwartet hätte. Er ist der Kreative von uns und kommt immer mal mit neuen Rezepten ums Eck. Ich bin dann die Schnippelhilfe und helfe bei den Feinarbeiten. Er derjenige, der die Gewürze dazu schmeißt. Wir gehen auch mal ins Kino, einfach mal spazieren oder etwas essen. Wir haben teilweise einen gemeinsamen Freundeskreis, weil ich damals viele Wochenenden in seiner WG verbracht habe (wir hatten 2 Jahre lang eine Wochenendbeziehung). Abends liegen wir ganz langweilig zusammen im Bett, während wir unterschiedliche Sachen lesen oder auch mal eine Serie zusammen schauen. An der Stelle denke ich oft an meine 88-Jährige Tante, die leider früh Kind und Mann verloren hat: „Ich wünschte, der Josef würde noch leben. Es würde mir schon reichen, dass er am Tisch sitzt und Zeitung liest.“ Eigentlich ist es das, was ich mir auf Dauer von einer Beziehung erhoffe: Man macht vieles, was man auch alleine tun würde. Aber eben zu zweit und stärkt einander den Rücken und bringt sich auch mal gegenseitig zum Lachen.

    Antworten
  • 10. Februar 2017 um 18:10
    Permalink

    Hey,

    die Geschichte kommt mir sehr bekannt vor. Dieses „neben-Leben“ ist auch in meiner Beziehung manchmal so. Kommt aber eher vom Arbeiten. Auf einen gemeinsamen Nenner sind wir u.a. auch mit dem Finanzthema gekommen. Gemeinsame Ziele haben wir – so glaube ich – schon einmal definiert, aber glauben ist nicht wissen und sagt im Grunde nichts aus. Deshalb danke ich euch für die Listen und Vorschläge. Ich werd‘ mir das mal kopieren und meiner Freundin vorlegen.

    LG
    Johannes

    Antworten
    • 10. Februar 2017 um 21:33
      Permalink

      Hey Johannes,

      schön von dir zu lesen. Freut uns, dass wir dir/euch einen neuen Impuls geben konnten. Was hat deine Freundin zur Vorlage gesagt?

      LG Mike

      Antworten
      • 21. Februar 2017 um 12:54
        Permalink

        Noch ein Nachtrag. Wir haben die Liste von euch übernommen und unsere Bedürfnisse, Wünsche und Dinge die wir nicht so gerne machen aufgeschrieben. Das Resultat war überragend. Zu den Gemeinsamkeiten sind außerdem einige Probleme aufgetaucht und diskutierten diese ausführlich. Schlußendlich konnte ein Kernproblem identifiziert werden. Das betrifft weniger unsere Beziehung, aber unser allgemeines Verhalten und hat Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein, Eigenverantwortung und die Aktivität.

        Danke für diesen Beitrag und die Liste 😉

        LG
        johannes

        Antworten
  • 12. Februar 2017 um 12:02
    Permalink

    Hi Ihr,
    Danke für die tollen Tipps. Auch wir nutzen ein paar davon. Ich kann auch empfehlen sich zuvor gemeinsam die Kategorien festzulegen und dann im Brainstorming alles niederzuschreiben, was ein Ziel sein könnte. Am Schluss dann aussortieren und zuordnen dann hat man schnell seine Gedanken geordnet und ist fokussierter auf die ausgewählten Ziele. So zumindest meine Erfahrung!
    Liebe Grüße
    Florian

    Antworten
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