Beziehung investieren

Hey und schön, dass Du auf unseren Artikel aufmerksam geworden bist.

In den folgenden Zeilen schreiben wir darüber, wieso eine funktionierende Beziehung entscheidend für den Vermögensaufbau ist.

Anschließend stellen wir Dir zehn Möglichkeiten vor wie Du und Ihr gemeinsam aktiv in Eure Beziehung investieren könnt.

Da der Artikel unsere übliche Länge überschreitet und wir Dir maximalen Mehrwert bieten möchten, haben wir ein Inhaltsverzeichnis für Dich angelegt, so dass Du direkt zu den Möglichkeiten springen kannst, die Dich am meisten interessieren.

 

Inhaltsverzeichnis

Vermögensaufbau durch Investitionen in die Beziehung
Alltägliche Situationen
Streit und Meinungsverschiedenheiten
Hobbies und gemeinsame Aktivitäten
Sex
Reisen und Abenteuer
Apokalyptische Reiter
Liebesformeln
Keine Selbstverständlichkeiten
Familie
Unterstützung und Stress
Fazit
Literatur

 

Vermögensaufbau durch Investitionen in die Beziehung

In unserem Artikel „Warum wir gemeinsam als Paar investieren“ haben wir dargelegt, wieso sich gemeinsame Investitionen finanziell lohnen (können).

Zwei sind stärker als einer!

Und um diese Stärke und wie Du und Ihr sie ausbauen könnt, geht es in diesem Artikel.

In einer funktionierenden Beziehung bleibt Zeit, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen als den aktuellen Problemen oder Streitigkeiten. Diese Zeit könnte  – wie in unserem Fall – in den Vermögensaufbau investiert werden.

 

Investitionen in Eure Beziehung

Eine harmonische Beziehung bietet ein solides Fundament für gemeinsame Investitionen. Der Investitionsweg sieht wie in der obigen Grafik aus. Dies ist unser Beziehungs-Investitions-Modell und bietet beides: emotionale und finanzielle Renditen!

Damit Ihr in Zukunft noch besser in Eure Beziehung und damit indirekt in Eure finanzielle Entwicklung investieren könnt, haben wir zehn Möglichkeiten aufgeschrieben, wie Ihr in Euch investieren könnt!

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1) Alltägliche Situationen in der Beziehung

In unserem Alltag interagieren wir ständig mit anderen Menschen und natürlich auch mit unseren Lieblings- und Beziehungsmenschen. Daher gibt es so unglaublich viele Situationen, die mit dem richtigen Verhalten als kleine Investition gesehen werden können.

 

Lächeln

Die wichtigste Investition in die Beziehung im Alltag ist das Lächeln. Stelle Dir einfach vor Du wachst morgens auf und blickst auf ein Lächeln. Oder Du kommst abends heim, hast einen stressigen Tag hinter Dir und wirst mit einem Lächeln empfangen.

Oftmals fällt es uns schwer zu Lächeln, da es nicht zu unserem Gemütszustand passt. Das ist aber ein Fehlschluss! Unser Gemütszustand ist negativ, weil wir nicht lächeln!

Also Lachen und Lächeln und Ihr fühlt Euch sofort besser! Versprochen!

Lächeln

Emotionale und körperliche Zuneigung

Verständnis, Fürsorge, Umarmungen, Schulterklopfen all das kann als Zuneigung interpretiert werden und ist eine sehr gute Investition in die eigene Beziehung.

Nach was sehnst Du Dich bei Erfolgen und Misserfolgen?

Ich hätte bei beiden gerne eine Umarmung oder allgemein körperlichen Kontakt (z. B. Hand auf Schulter), da es mir ein Gefühl der Sicherheit und füreinander da sein gibt.

Gleiches gilt für kleinere Situationen im Verlaufe des Tages. Zur Begrüßung kann sich umarmt oder geküsst werden – selbiges beim Abschied. Es kann die Schokolade sein, die beim Einkauf extra mitgenommen wird. Oder das Nachfragen wie der Tag verlaufen ist. Oder das Daumen drücken bei (wichtigen) Ereignissen.

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Deinem Partner aktiv zuhören

Über den gesamten Tag verteilt äußern wir immer wieder Bedürfnisse, Anliegen oder für uns wichtige Geschichten. Und dabei wollen wir immer, dass uns zugehört wird, da es für uns selbst wichtig ist!

Es ist viel einfacher auf das Handy zuschauen, während man etwas erzählt bekommt, als etwas zu erzählen, während der andere auf das Handy schaut. Handy kann hier natürlich mit jeder beliebigen Aktivität ersetzt werden. Auch das in die Luft starren und auf Durchzug schalten wird wahrgenommen.

Zuhören heißt vor allem nichts zu sagen, sondern ausreden zu lassen und erst am Ende Fragen zu stellen, zu unterstützen, sich zu freuen oder zu trösten. Voreilige Annahmen zerstören das Zuhören und können einen echten Knick in der Beziehung hinter lassen.

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Beziehung = Unterstützung?

Wir brauchen sie jeden Tag – mehrfach! Umso schöner sie auch zu erhalten und dies ohne mehrfaches Auffordern.

Unterstützen bedeutet vor allem den Wunsch des Anderen zu respektieren und nicht helfend eingreifen, obwohl dies gar nicht erbeten wurde. Ausnahmen sind sicherlich Gefahrensituationen, in denen ein Nachfragen viel zu viel Zeit kosten würde.

Auch hier sind es die kleinen Dinge: Daumen drücken bei wichtigen Events, die Butter reichen, Wasser nachschenken, sich als Diskussionspartner anbieten und wie bereits beschrieben ein offenes Ohr haben sowie emotionale und körperliche Zuneigung anbieten.

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Fazit zu „Alltägliche Situationen“

Bereits mit Kleinigkeiten kannst Du für eine höhere Zufriedenheit in Eurer Beziehung sorgen.

Das Tolle: Dein/e Partner/in wird bereits nach kurzer Zeit besser gelaunt sein und die Kleinigkeiten entsprechen erwidern. Es ist also egal wer damit anfängt – es profitieren beide davon!

Durch das gegenseitige Interesse wird Vertrauen aufgebaut, was die Grundlage für gemeinsame finanzielle Investitionen ist!

 

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2) Streit und Meinungsverschiedenheiten gehören zur Beziehung

Ein Grund, warum wir uns so gut ergänzen und uns in sehr vielen Bereichen des Lebens unterstützen können, ist die unterschiedliche Sichtweise und die Expertise in verschiedenen Gebieten.

Hier herrscht jede Menge Konfliktpotential und wir mussten mit der Zeit lernen, wie wir gemeinsame Kompromisse schließen können.

Entwicklungspotential ist die Kehrseite des Konfliktpotentials. Wenn wir uns als eine Gemeinschaft verstehen, dann dienen die unterschiedlichen Sichtweisen als Bereicherung für beide Personen.

In seinem Buch „How to influence people and make friends.“ beschreibt Dale Carnegie (Englisch und Deutsch) neun Vorschläge zum Umgang mit Meinungsverschiedenheiten (diese zitiert er aus Bits and Pieces by The Economic Press – leider ist die Ausgabe nicht nachvollziehbar):

1. Willkommen in der Meinungsverschiedenheit

Wenn zwei Personen immer übereinstimmen, dann ist eine Person überflüssig. Es gibt immer Argumente, die man selbst noch nicht kennt und die die Sichtweise verändern können. Hier besteht das Potential selbst korrigiert zu werden, bevor man einen (gravierenden) Fehler begeht.

2. Misstraue Deinem ersten instinktiven Eindruck

Unsere erste Reaktion bei einer Meinungsverschiedenheit? VERTEIDIGUNG!

Dies kann bereits die gesamte weitere Diskussion lahmlegen, da die Gefahr besteht, in einen Wechsel von Vorwurf und Rechtfertigung zu geraten. Bevor ich reagiere, halte ich also kurz inne und überlege, ob meine Reaktion konstrutiv zur Diskussion beiträgt oder einfach nur mein verletztes Ego schützen will.

3. Kontrolliere Dein Temperament

Angst und Wut sind schlechte Ratgeber. Sobald die dicke Luft verschwindet und das rationale Bewusstsein zurückkehrt, kommen auch Schuldgefühle und Reue ans Tageslicht. Dann ist es aber zu spät, das Gesagte zurück zu nehmen.

Daher ist Punkt 2 so wichtig! Einmal tief durchatmen und dann reagieren.

4. Höre zuerst zu!

Möchtest Du gerne unterbrochen werden, wenn Du sprichst? Nein? Dein/e Partner/in und alle anderen Menschen auch nicht. Denn das, was wir in dem Moment zu sagen haben, ist deutlich wichtiger als alles, was jemand anderes zu sagen hätte (bitte unterbreche dennoch in Gefahrensituationen :D).

Ausreden lassen bedeutet, dass Du die gesamte Sichtweise deines Gegenübers verstehen und nachvollziehen kannst. Dadurch kannst Du gezielte Nachfragen stellen, wenn etwas unklar ist und sorgst dafür, dass weniger Missverständnisse entstehen.

Missverständnisse in einer Meinungsverschiedenheit sind so, als würdest du Öl in eine offene Flamme kippen.

5. Suche nach Bereichen, in denen ihr übereinstimmt

Es ist viel einfacher an den Unterschieden zu arbeiten, wenn Ihr zuvor die Gemeinsamkeiten festgestellt habt. Ihr habt bereits unter Beweis gestellt, dass Ihr Euch einigen könnt und Ihr wisst, dass Ihr zusammenarbeiten wollt.

Der Rest ist nur noch eine Frage der Zeit!

6. Sei ehrlich

Finde Bereiche, in denen Du ernsthaft eingestehen kannst Fehler begangen zu haben. Es ist viel leichter sein eigenes Fehlverhalten zu kritisieren und einzugestehen als es von einer anderen Person zu hören.

Zudem besänftigt es in einer hitzigen Situation, wenn der Gegenüber bereits die Bereitschaft signalisiert über Fehler zu reden und diese anzuerkennen.

7. Verspreche über die Ideen und Argumente nachzudenken

Verhaltens- und Einstellungsänderungen sind schwierig und funktionieren nicht von heute auf morgen. Daher verspreche, dass Du Dich ernsthaft mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzt und erneut auf Deine/n Parterner/in zukommen wirst.

Die Bereitschaft Dich ernsthaft mit dem Problem Deine/r Partner/in auseinanderzusetzen signalisiert bereits, dass du es ernst nimmst und an einer Lösung interessiert bist.

8. Danke Deine/r Partner/in für das entgegenbrachte Interesse

Ein Punkt der nur zu gerne missachtet wird: Meinungsverschiedenheiten und Streit bedeuten immer, dass es der Person sehr wichtig ist und sich damit bereits einige Zeit gedanklich auseinandersetzt.

Sie signalisiert, dass sie ernsthaftes Interesse in Dich und an Eurer Beziehung hat. Dies lohnt sich (gerade am Ende) hervorzuheben und als Gemeinsamkeit zu kristalisieren!

9. Verschiebe Handlungen, um beiden Seiten die Möglichkeit zu geben, nachzudenken

Streit und Meinungsverschiedenheiten werden nicht in einer einzigen Diskussion erledigt, sondern sind ein Prozess, der eine Weile in Anspruch nimmt.

Konkrete Handlungen und Verhaltensweisen können daher auch auf einen späteren Termin verschoben werden, um in Ruhe seine Gedanken sammeln zu können.

Dabei kannst Du die Zeit effektiv nutzen und Dich fragen, wie viel Wahrheit in den Aussagen steckt, wie Dein Verhalten aussieht, wenn Du ehrlich zu Dir bist und ist Deine Reaktion gerechtfertigt oder dienst sie nur dazu Deinen Frust zu entladen?

 

Fazit zu „Streit und Meinungsverschiedenheiten“

Aus unserer Sicht bieten Streiterein und Meinungsverschiedenheiten ein sehr großes Investitionspotential. Sie helfen dabei die Beziehung voranzubringen und neue Seiten und Bedürfnisse aneinander kennenzulernen.

Bei geschickter Handhabung kann sich dadurch Eure Beziehung festigen und wachsen!

Natürlich bedeutet es nicht, dass Ihr jetzt nur noch Streit suchen solltet. Sondern viel mehr die Situation als Entwicklungs- anstelle von Konfliktpotential zu betrachten.

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3) Hobbies und gemeinsame Aktivitäten in der Beziehung finden

Dies scheint eine oftmals unterschätzte Invesition zu sein und ein Grund für viele Trennungen oder Beziehungsprobleme.

Das Finden gemeinsamer Aktivitäten oder Hobbies kann sich als sehr schwierig herausstellen und zu vielen Streitigkeiten führen.

So war es bei uns auch mehrfach, dass wir aufgrund mangelnder Übereinkunft an der Grenze einer Trennung gestanden haben. Wobei die Gründe dafür recht unterschiedlich ausfielen.

Im ersten Fall hatte Marielle so gut wie gar keine Hobbies und ich war sehr aktiv. Das führte dazu, dass sie oftmals alleine zu Hause gesessen hat und sich langweilte, während ich unterwegs war. Eine sehr doofe Situation!

Zweitens hatten wir mit einem gemeinsamen Hobby begonnen, was mir bereits großen Spaß bereitete, Marielle aber sogar nichts damit anfangen konnte. Konsequenz daraus war, dass sie mir mein Hobby immer madiger machte und ich immer forscher und frustrierter reagierte. Eine noch dööfere Situation!

Drittens wir überhaupt keine Ahnung mehr hatten, was wir zusammen machen sollten und das obwohl wir aktiv danach suchten. Das war die dööfeste Situation überhaupt, da es alles in Frage stellte.

Uns half lediglich die ständige Kommunikation über unsere Gefühle und der Wille weiter an unserer Beziehung zu arbeiten.

Heute können wir sagen, dass sich die Investition in die Suche nach einer gemeinsamen Aktivität sehr gelohnt hat. Es macht unfassbar viel Spaß gemeinsam an Projekten zu arbeiten, diesen Blog umzusetzen oder an Läufen teilzunehmen.

Erste Erfolgserlebnisse hatten wir übrigens als wir morgens um 6:30 Uhr zusammen laufen gingen und den Sonnenaufgang genießen konnten 🙂

 

Fazit zu „Hobbies und gemeinsame Aktivitäten“

Ohne unsere Beharrlichkeit etwas zu finden, das uns beiden Spaß bereitet, wären wir nie beim Investieren gelandet. Und wären noch immer nicht dabei ein gemeinsames Aktiendepot aufzubauen und unser Vermögen zu steigern.

Hier wird mit am deutlichsten, dass das Finden gemeinsamer Interessen einen direkten Einfluss auf die Vermögensbildung haben kann. Und dies durch unsere Überzeugung warum wir finanziell frei werden noch weiter getrieben wird.

Diese Investition hat sich bereits tausendfach gelohnt!

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4) In Sex für die Beziehung investieren

 

Investition in Sex
Den Spruch „Über Geld redet man nicht, man hat es!“ könnte man auch ohne Weiteres auf „Über Sex redet man nicht, man ihn!“ ummünzen.

Das Problem dabei, Dinge nur zu tun und nicht darüber zu reden, ist, dass einem entscheidenede Informationen fehlen, um sich weiterentwickeln zu können.

Allen ist (alltags-) wissenschaftlich bekannt, dass sowohl Geld als auch Sex mit der Zufriedenheit einer Beziehung zusammenhängen. Nicht darüber zu reden, bedeutet allerdings es dem Zufall zu überlassen, in welche Richtung die Zufriedenheit ausschlägt und wie lange sie anhält.

Ist das nicht irrsinnig?

Ich weiß, dass eine höhere Zufriedenheit oder Qualität in einem Bereich zu einer Steigerung der Gesamtzufriedenheit führt und dennoch mache ich einfach weiter wie bisher?

Naja, um sich weiterentwickeln zu können, bedarf es externe Hilfe. In der Minimalausführung bedeutet dies, dass innerhalb der Beziehung offen über Fantasien, Bedürfnisse, Ängste und Wünsche gesprochen wird.

Größere Entwicklungsmöglichkeiten bieten natürlich Gespräche mit sehr guten Freunden oder Freundinnen, um neue Ideen oder Bestätigungen zu bekommen.

Sowie es nötig ist, dass sich die Beziehung im Laufe der Zeit entwickelt (außer man plant sich auseinander zu leben), ist es nötig, dass sich der gemeinsame Sex entwickelt. Denn wer will schon 50 Jahre immer wieder das Gleiche erleben?

Hier spielen übrigens auch Dinge wie Gesundheit und Attraktivität mit rein. Sich gehen lassen bedeutet, den anderen für selbstverständlich zu nehmen und senkt die Lust enorm. Gleiches gilt natürlich bei emotionalen oder körperlichen Beschwerden.

 

Fazit zu „Sex“

Oft wird guter Sex als Indikator für eine funktionierende Beziehung verwendet. Außer Acht gelassen wird dabei nur, dass auch dies nicht von alleine funktioniert.

Zweifelsohne sind Paare mit einem erfüllten Sexleben glücklicher und zufriedener. Dies kann unter anderem daran liegen, dass sie sich weniger Sorgen machen müssen, ob der/die Partner/in sie betrügen wird oder ob sie selbst betrügen sollten oder woher sie die nächste Befriedigung nehmen sollten.

Diese Ersparnis an unnötig verschwendeter Zeit kann wiederum in die Stärkung der Beziehung und des Vertrauens investiert werden, um das Fundament weiter auszubauen.

Der direkte Geldhahn wird hier vermutlich nicht angezapft, auf indirektem Wege wird allerdings doch viel ermöglicht!

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5) Beziehung braucht Reisen und Abenteuer

Investition in Reisen

 

Reisen und Abenteuer sind eine sehr gute Möglichkeit, um in die Beziehung zu investieren. Sie sind auch eine gute Möglichkeit im Allgemeinen als Paar zu investieren. Dazu schreiben wir aber einen separaten Artikel.

Auf unseren bisherigen Reisen haben wir sehr intensiv die Möglichkeit gehabt uns mit uns zu beschäftigen. Dies ist im Alltag mit Arbeit, Projekten und Hobbies nicht immer möglich und kann in Stressphasen auch echt zu kurz kommen.

Während dem Reisen fallen viele Störquellen weg (z. B. Handy oder Arbeit), so dass mehr Zeit für die gemeinsame Kommunikation und für gemeinsame Erlebnisse bleibt. In dieser Zeit reden wir gerade zu Beginn sehr viel über Dinge, die uns in den vergangenen Wochen und Monaten beschäftigt haben.

Irgendwann ist dies allerdings erschöpft und wir reden zunehmend über unsere Zukunft und wie wir diese aktiv gestalten können. So sind wir auf unserer letzten Reise zu dem Entschluss gekommen, ein Unternehmen aufzubauen.

Wir haben uns konkrete Gedanken darüber gemacht, wie es ablaufen könnte, wo unsere Kernkompetenzen liegen und welche Hindernisse zu überwinden sind. Das Ergebnis ist dieser Blog 🙂

Ein weiterer Grund sind die gemeinsamen Erlebnisse, die dann Freunden und der Familie erzählt werden können. Und natürlich die Erinnerungen, die mittlerweile als Foto an der Wand hängen. Wir haben also zusammen etwas erlebt und dadurch unser Wir-Gefühl gestärkt.

Daher unser Tipp an Euch: Sucht Euch (Erlebnis-) Reisen, die Euch beiden gefallen und macht Euch auf den Weg. Es lohnt sich – sogar noch Monate und Jahre später!

 

Fazit zu „Reisen und Abenteuer“

Ähnlich wie beim Sex ist hier eher der indirekte Effekt entscheidend. Neue Facetten können entdeckt werden: Dazu gehört auch das Risikoverhalten, das gerade bei finanziellen Entscheidungen, von entscheidener Gewichtigkeit sein kann.

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6) Apokalyptische Reiter – Beziehungs-Horror

Immer wieder betonen wir die Wichtigkeit miteinander zu reden. Bisher sind wir aber nicht darauf eingangen, dass auch die Kommunikation gewissen Regeln unterliegt. Verletzungen dieser Regeln kann schnell zu Problemen und ultimativ zur Trennung führen.

Gottman (1994, 1995, 1999) identifizierete in seiner Arbeit fünf negative Kommunikationsformen, die sich schrittweise in eine Beziehung einschleichen und diese ruinieren können. Diese Kommunikationsformen nannte er die apokalyptischen Reiter.

Damit Ihr nicht auch zum Opfer werdet, stellen wir sie Euch kurz vor.

1. Kritik

Diese kann sehr unterschiedlich vorgelegt werden. Verletzend ist vor allem die verallgemeinerte Kritik:

Immer lässt Du alles rumliegen! Du bist so faul!

Wenn Du diese Form der Kritik schon einmal gehört hast, dann weißt Du mit Sicherheit auch wie Du Dich dabei gefühlt hast. Ich sehe es als reines provozieren und Streitsuchen, da ich mit dem Vorwurf nichts anfangen kann.

Ganz anders sieht es aus, wenn die Kritik konkret und damit auf ein bestimmtes Verhalten bezogen, geäußert wird:

Es stört mich, dass Du Deine T-Shirt zusammengerollt in die Wäsche wirfst. Diese verklumpen beim Waschen und ich habe deutlich mehr Arbeit. Könntest Du sie vorher entwickeln?

Hier habe ich die Möglichkeit meine Verhaltensweisen direkt anzupassen und kann einschätzen/nachvollziehen, ob es sich wirklich um ein Problem handelt.

2. Rechtfertigung

Kritik wird oft mit Rechtfertigung begegnet:

Ja, ich habe halt so viel zu arbeiten. Da muss es eben schnell gehen und ich habe nicht die Zeit darauf zu achten!

Und diese Reaktion ist oft der Knackpunkt. Die entgegengebrachte Kritik wir abgeblockt und mit eigener Kritik gekontert.

Als Resultat wird die Eskalationsspirale in Gang gesetzt.

3. Verachtung

Jetzt kommt die Spirale so richtig in Fahrt. Anstelle mit einer weiteren Rechtfertigung zu reagieren kommt Zynismus und Spott auf die Tagesordnung:

Als ob du wüsstest, was Arbeit ist!

Ab hier dient die Reaktion nicht mehr nur der eigenen Verteidigung, sondern ganz klar der Verletzung des/der Partner/in!

4. Rückzug

Auf Verachtung kann mit Rückzug begegnet werden, was so viel bedeutet wie „Du bist mir egal – es lohnt sich nicht einmal mehr, dass ich mich über dich ägere!“

Ein fataler Gedanke für die Beziehung. Hier hilft nur noch der Versuch die Mauern wieder einzureißen und dadurch zueinander zu finden. Meistens ist es aber schon zu spät.

5. Machtdemonstration

Anstelle von Rückzug kann auch mit Macht reagiert werden – frei nach dem Motto:

Ich zahle hier die Miete! Also kann ich meine Sachen wie ich das will in die Wäsche werfen!

Auch dies ist fatal für die Beziehung. Hier besteht keinerlei Interesse an einem Kompromiss. Das Einzige, was noch zählt, ist das Durchsetzen der eigenen Interessen und Bedürfnisse!

Fazit zu „Apokalyptische Reiter“

Diese Anzeichen negativer Kommunikation lassen sich sehr gut erkennen. Daher empfehle ich Euch nach dem Streit oder, wenn Ihr in einer Situation ein schlechtes Gefühl hattet, nochmals darüber nachzudenken, ob dies zielführend und unterstützend war oder doch eher zum eigenen Frustrationsabbau diente.

Gerade, wenn solche Aussagen in Finanzthemen fallen, bekommt das nochmal mehr Schwung und Gewichtung und kann gravierende Folgen nach sich ziehen. Als Extrembeispiel gil da der altbekannte Rosenkrieg.

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7) Liebesformeln für eine glückliche Beziehung

Zum Glück gibt es nicht nur die apokalyptischen Reiter von Gottman, sondern auch die Liebesformeln von Kast (2006). Passenderweise gibt es auch davon fünf Stück, die wir Dir unter keinen Umständen vorenthalten wollen.

1. Zuwendung

Bereits unter der Überschrift „alltägliche Situationen“ tauchte dieser Begriff auf. Auch hier sind damit Kleinigkeiten gemeint, die im Alltag auftreten.

Dazu gehören ein offenes Ohr bei (kleineren) Problemen zu haben, Interesse am Tagesgeschehen zu zeigen oder gemeinsame Mahlzeiten ohne externe Störung (z. B. Handy).

2. Wir-Gefühl

In einer Beziehung zahlen wir abwechselnd und in unterschiedlich starkem Maß auf ein gemeinsames Beziehungskonto ein. Wenn ich nun das Gefühl habe mehr zu investieren als Marielle und dabei mein eigenes Konto schrumpfen sehe, dann führt dies unmittelbar zu Frustration.

Anders sieht es aus, wenn ich davon ausgehe, dass meine Investition auf das gemeinsame Konto zur gemeinsamen Entwicklung und zum gemeinsamen Wohlbefinden beiträgt. Denn dann bekomme ich indirekt eine Rendite für meine Investition.

Die Beziehung als gemeinsame Investition und gemeinsames Projekt zu sehen, führt zu einem Wir-Gefühl (und vice versa), indem eine neue Kosten-Nutzen-Rechnung aufgemacht wird.

3. Akzeptanz

Die/den Partner/in so akzeptieren wie er/sie ist, ist ein sehr häufig geäußerter Wunsch. Plumpe Erziehungsversuche führen nur zu weiterer Frustration.

So ganz können wir uns mit diesem Punkt nicht anfreunden. Den Gegenüber in allen Belangen so zu belassen, wäre sehr unhöflich und entspricht auch nicht dem Sinn einer Zweisamkeit. Das Ergebnis kommt ermutlich dadurch zu Stande, dass die Meinung den.die Partnerin bedingungslos zu akzeptieren weit verbreitet ist und dass Beziehung deshalb länger halten, weil diese Ideologie erfüllt wird.

Wir denken hingegen, dass für die gemeinsame und individuelle Entwicklung vor allem eine Akzeptanz gegenüber der Entwicklungsgeschwindigkeit wichtig ist. Dabei sollte nicht das eigene Idealbild eines/r Partners/in übergestülpt werden, sondern an der gemeinsamen Idealvorstellung der Beziehung gearbeitet werden.

4. Positive Illusion

Die berühmte rosarote Brille konnte sogar wissenschaftlich nachgewiesen werden. Wer sie trägt, schätzt seine/n Parner/in besser ein als alle anderen Freunde, Familienangehörige oder Bekannten.

Allerdings ist dies kein wirklicher Investitionspunkt, da die Möglichkeit fehlt aktiv diese Brille aufzusetzen. Es scheint viel mehr ein Resultat verschiedener Bemühungen zu sein, den/die Partner/in zu akzeptieren.

5. Aufregung im Alltag

Auch diesen Punkt hatten wir bereits behandelt. Aufregend gelten vor allem Aktivitäten wie Skifahren, Theater- und Konzertbesuche oder Bergsteigen. Angenehm sind Aktivitäten wie Essen oder ins Kino gehen oder sich mit Freunden treffen.

Das Aktivitätsniveau und die Möglichkeit gemeinsame Erfahrungen zu sammeln wirken sich also positiv auf Eure Beziehung aus. Hier kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden.

 

Fazit zu „Liebesformeln“

Wir hatten bereits zwei der fünf Punkte als Wege aufgegriffen, wie Ihr in Eure Beziehung investieren könnt. Dies unterstreicht nochmals die Wichtigkeit gemeinsam zu arbeiten und sich auch gemeinsam zu definieren, während die individuellen Bedürfnisse und Stärken berücksichtigt werden!

Besonders das Wir-Gefühl ist eine wichtige Grundlage für einen gemeinsamen Vermögensaufbau. Denn dieser kann nicht funktionieren, wenn jeder für sich versucht das Maximum an Gewinn zu erwirtschaften. Damit würde die Kooperation auf kurz oder lang zerbrechen.

Ein solides Wir-Gefühl ist die Basis für erfolgreiche und langfristige gemeinsame Investitionen. Eventuell über eine Trennung hinaus.

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8) Beziehung ohne Selbstverständlichkeiten

Die wohl wichtigste Investition in die Beziehung ist die Annahme, dass weder der/die Partner/in noch die jeweilige Geste oder Handlung selbstverständlich sind.

Am 12.03.2017 werden wir sieben Jahre zusammen sein und zu keinem Zeitpunkt die/den andere/n für selbstvertändlich genommen haben.

Wieso?

Weil es den Tod für unsere Beziehung bedeuten würde.

Marielle könnte jederzeit einen super tollen Mann finden, der ihr viel mehr geben kann als ich: mehr Sicherheit, mehr Unterstützung, mehr Geld.

Ich könnte jederzeit eine Frau finden, die mehr Gemeinsamkeiten mit mir aufweist, meine Bedürfnisse besser erkennt oder oder…

Hormone und Gefühle gehen manchmal komische Wege und Verbotenes ist immer reizvoller als etwas das ich jeden Tag als selbstverständlich annehme.

Deshalb sehen wir auch kleine Gesten als etwas Besonderes an, was uns beiden sehr wichtig und es schade wäre, wenn es morgen nicht mehr vorhanden wäre.

Wir kommunizieren offen über unsere Gefühle und Attraktionen. Schmetterlinge im Bauch sind ein Zeichen von Neuheit, Aufregung und Ungewissheit. Dies verschwindet nach einiger Zeit und wird häufig als Muss für Liebe verstanden.

Diese Schmetterlinge können natürlich bei anderen Personen auftreten, da es neu, aufregend und ungewiss ist. Bei uns ist es nur nicht verboten, sondern wird zu einem Teil unserer Beziehung.

Daher können wir Euch nur empfehlen, Euch niemals als selbstverständlich zu nehmen, sondern stets als etwas Besonderes! Für uns ist es eine der besten Investitionen überhaupt!

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9) Familie – der Beziehungskiller?

 

Blut ist dicker als Wasser!

 

Etwas das viel zu häufig vergessen wird! Am Ende des Tages ist die Familie das Wichtigste. Und zwar (fast) egal wie scheiße sie ist.

Investitionen in ein harmonisches Miteinander bei der jeweils anderen Familie sind unabdingbar, wenn die Beziehung langfristig erfolgreich sein soll.

Dazu gehören Dinge wie aufrichtiges Interesse, Akzeptanz, Wertschätzung und vieles mehr.

Untereinander sollte durchaus über die Familienprobleme (wenn es denn welche gibt) gesprochen werden – eine offene Kommunikation ist auch hier das A und O!

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10) Unterstützung und Stress in der Beziehung

Zurzeit schreibt Marielle an ihrer Masterarbeit, arbeitet Vollzeit und ist mit Herzblut in diesen Blog investiert. Das bedeutet viel Arbeit und viel Stress. Es ist daher nicht verwunderlich, dass bestimmte Dinge auf der Strecke bleiben oder in der Prioritätsliste fallen.

Vor einem Jahr war die Situation genau anders rum. Ich habe selbstständig bis zu 40 Stunden in der Woche gearbeitet und hatte eine viel zu ambitionierte Masterarbeit zu schreiben.

Hier ist es wichtig, dass wir uns in dieser Zeit unter die Arme greifen und unterstützen. Ja, dann macht einer von uns deutlich mehr im Haushalt, kümmert sich um das Essen und ist der emotionale Mülleimer. Das gehort dazu, und dafür leben wir in einer Beziehung.

Wichtig ist, dass es sich nach dieser Stressphase wieder einpendelt. Die gemeinsamen Hobbies zurückkehren und sich die Arbeitsteilung im Haushalt wieder ausgewogen gestaltet.

Die andere zu unterstützen ist definitiv eine lohnende Investition in die Beziehung und bedarf einiges an Geduld und Resilienz.

Auf unsere Finanzen bezogen bedeutet es auch, dass ich gerade unsere Investitionsstrategie ausführe, Aktien überprüfe, Geschäftsberichte lese und Marielle am Ende über meine gewonnen Erkenntnisse informiere, so dass wir eine gemeinsame Entscheidung treffen können.

Dafür ist das Vertrauen ineinander Mal wieder unabkömmlich!

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Fazit

All diese Punkte nun in einem kurzen Fazit zusammen zu fassen ist eine Herausforderung für sich – genauso wie es eine ist, jeden Tipp und jedes Vorgehen genau so zu jeder Zeit für die eigene Beziehung zu übernehmen. Natürlich schaffen auch wir das nicht immer.

Das wichtige ist, dass Ihr Euch all dieser Punkte bewusst seid und gemeinsam die passende Balance für die eigene Beziehung findet. Pickt Euch als Paar die Teile raus, die gut für Euch und Eure Beziehung sind.

Die gemeinsamen Investitionen in all die 10 Bereiche – die sich selbstverständlich an vielen Punkten überschneiden – lohnt sich kurz-, mittel- und langfristig!

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Und jetzt ran an die Tasten uns interessiert Deine Meinung: Was ist für Dich die beste Investition in Eure Beziehung?

Beste Grüße
Mike

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Literatur

Gottman, J. (1994). What predicts divorce? Hillsdale, NJ: Erlbaum.

Gottman, J. (1995). Glücklich verheiratet? Warum Ehen gelingen oder scheitern. Testen Sie die Chancen Ihrer Partnerschaft. München: Heyne.

Gottman, J. (1999). The marraige clinic. New York: Norton.

Kast, B. (2006). Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt. S. Fischer: Frankfurt a. M.

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10 Möglichkeiten aktiv in Eure Beziehung zu investieren
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12 Gedanken zu „10 Möglichkeiten aktiv in Eure Beziehung zu investieren

  • 9. November 2016 um 17:12
    Permalink

    Sehr schöne und interessante Gedanken und Ausführungen. Ich wünsche mir sehr, dass ihr euch noch lange umeinander kümmert und bemüht. Es ists wert!

    Antworten
    • 9. November 2016 um 17:43
      Permalink

      Danke Lissy!
      Wir geben uns allerbeste Mühe 🙂 Welchen Gedanken fandest du denn am interessantesten?

      Antworten
      • 10. November 2016 um 15:15
        Permalink

        Familie ist das wichtigste, das ist für mich die größte Erkenntnis

        Antworten
  • 9. November 2016 um 19:54
    Permalink

    Moin Moin,
    scherer Tobark der Artikel, ein Bericht , den wir öfter lesen mußten. Übrigens, mit Zuhören haben wir das meiste Geld verdient.
    Die beste Investition in unserer Beziehung?
    Das sind eigentlich recht viele.
    Konstruktive Kritik in der Beziehung ist ein wichtiger Punkt, aber nach außen, also in der Öffentlichkeit, treten wir geschlossen auf. Da wird es nicht passieren, das dem Partner der Partnerin in die Flanke gefahren wird. Das geschieht dann erst wieder zuhause.
    Reisen, auch wichtig, wir haben dieses Jahr erstmalig eine größere Wanderung gemacht. 10 bis 14 Stunden allein mit dem Partner oder der Partnerin laufen, viele haben uns gefragt:“ Über was unterhaltet Ihr Euch denn die ganze Zeit?“ . Das waren soviele Dinge, eine Planung fü die weitere gemeinsame Zukunft war da nur ein kleiner Teil.

    Und… natürlich wird auch gestritten, das Versöhnen macht uns soviel Spaß 😉

    mfg
    Plutusandme

    Antworten
    • 10. November 2016 um 10:21
      Permalink

      Moin Moin,

      vielen Dank für Eure Gedanken!

      Wo und wie habt ihr denn genau zugehört und wie hat sich das finanziell positiv ausgewirkt?

      Das sind zwei wirklich tolle Punkte! Lob nach außen und in Gesellschaft, Kritik unter vier Augen. Das gilt auch nicht nur in romantischen Beziehungen, sondern auch in jeder anderen Form. Ich stelle mir immer die Frage bevor ich jemanden korrigieren will: „Ist es wirklich notwendig, dass die Person blosstelle und des Unwissens bezichtige?“ In etwa 99 % der Fälle lautet die Antwort „Nein“ und ich vertage es auf einen späteren Zeitpunkt.

      Und bei den Reisen können wir Euch auch nur zustimmen. Am Anfang ist noch vielleicht der Gedanke vorhanden, was jetzt alles besprochen werden sollte. Aber nach sehr kurzer Zeit ist kein Ende mehr in Sicht. Zwischendurch ist es dann auch mal ganz angenehm die Landschaft und die Gesellschaft zu genießen und Musik zu hören.

      Wo seid Ihr denn 10 bis 14 Stunden lang gewandert?

      Beste Grüße
      Mike

      Antworten
  • 10. November 2016 um 14:47
    Permalink

    Mir gefallen eure Artikel immer besser und sie werden auch immer qualitativer.
    Ich finde es interessant, dass ihr den Punkt des Reisens so explizit in eure Liste aufnehmt.

    Statistiken zufolge scheitern die meisten Beziehungen im Urlaub, weil man sich dann mehr mit dem gegenüber auseinandersetzen muss. Im Alltag passiert es sehr schnell, dass kaum kommuniziert wird (ich glaube der Schnitt liegt bei unter 15 Minuten am Tag Gespräche mit dem Partner) und beide in ihrer eigenen Welt leben. So wird es für viele zum Problem, wenn sie in den Urlaub fahren und sich intensiver mit dem Partner auseinadersetzen „müssen“.
    Da mache ich mir bei euch allerdings keinerlei Sorgen, denn die vielen kleinen Investitionen zahlen sich mit der Zeit aus. Wenn jeder in seiner Beziehung nur einen dieser Punkte berücksichtigt, wird sie viel harmonischer und positiver für beide Seiten.

    Schöne Grüße
    Dominik

    Antworten
    • 12. November 2016 um 08:32
      Permalink

      Hallo Dominik,

      vielen Dank für dein Kompliment! Wir geben uns Mühe, dass die Qualität hier immer besser wird – der Blog soll sich ja schließlich weiterentwickeln.

      Im ersten Moment dachte ich: „Was? Das kann doch nicht sein! Im Urlaub hat man doch endlich mal Zeit füreinander…“. Aber bei genauerem Nachdenken hast Du und die Statistik bestimmt recht – wenn man sich im Alltag schon auseinander lebt bzw. viel zu wenig kommuniziert, ist die Zeit im Urlaub bestimmt oft ein Schock. Plötzlich wird klar, wie schlecht es um die Kommunikation und Wertschätzung der Beziehung bereits steht…hoffentlich ist es aber auch für das eine oder andere Paar ein entscheidender letzter Weckruf, etwas zu ändern.

      Viele Grüße
      Marielle

      Antworten
  • 12. November 2016 um 02:00
    Permalink

    Hallo Ihr,
    erstmal vorweg: Absolut toller Artikel den ich sehr gerne teilen werde!

    Für mich ist gerade die Selbstverständlichkeit und Wertschätzung wichtig. Denn es wird jeder sein bestes versuchen, eine gemeinsame Basis zu schaffen. Wichtig ist die Anstrengungen der Partnerin oder des Partners wertzuschätzen. Zwischendurch mal dem Gegenüber zu danken und kleine Aufmerksamkeiten zu schenken. Diese müssen nicht monetär sein, reicht auch ein Essen vorzubereiten oder einen guten Rotwein mitzubringen.
    Liebe Grüße
    Florian

    Antworten
    • 12. November 2016 um 08:29
      Permalink

      Hallo Florian,

      danke für dein Lob – das freut uns sehr, dass er dir so gut gefällt, dass du ihn mit anderen teilen möchtest!!

      Dass Wertschätzung der Mühen des anderen wichtig sind, hast du völlig recht. Wenn einer sich ständig um Aufmerksamkeit dem anderen gegenüber bemüht und nie etwas dafür zurückbekommt, ist wohl klar, dass man irgednwann damit aufhört. Und dann kommt es wahrscheinlich ziemlich schnell zum berühmten „wir haben uns auseinander gelebt“. Meiner Ansicht nach, funktioniert es sogar mit noch weniger Aufwand als einem Essen oder Wein – ehrliches Interesse am Erlebten des Tages oder aufrichtige Freude sich am Abend endlich zu sehen und austauschen zu können, ist oftmals das wertvollste.

      Viele Grüße
      Marielle

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